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  • Prof. Tom Fährmann

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Kamera – Abt. VII

Gäbe es die Kamera nicht, säßen wir im Kino vor einer schwarzen Leinwand. Kein Spiel von Licht und Schatten, kein Dunkel, kein Hell, keine zarten Farben im ersten Morgenlicht, keine schrillen Lichtfetzen im nächtlichen Großstadtgetümmel. Das alles fängt allein die Kamera ein.

Dabei stehen die Kameramenschen mit ihrer Arbeit vor vielfältigen, sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Zum einen müssen sie ein umfangreiches Wissen über die Technologien um die Kamera herum erwerben, zum anderen ist es ihre ästhetische Kompetenz, die sie zu wahren Lichtkünstlern werden lässt.

Darüber hinaus gilt: Richtige Bilder sind ohne eine intensive Auseinandersetzung mit den zu erzählenden Inhalten und einer ausgebildeten Team- und Kommunikationsfähigkeit nicht zu erzielen.

Fiktionales und dokumentarisches Erzählen, Musikvideos, Werbung, Kunstfilme – die Bandbreite der Kameraarbeit ist unglaublich vielfältig und universell: Kameramenschen können ihren Beruf auf der ganzen Welt ausüben, in Zeiten zunehmender internationaler Vernetzungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil unserer Zunft.

Dass Kameramenschen heute intensiv in den Prozess der Digitalisierung visueller Bildinhalte eingebunden sind, macht sie zu Pionieren einer tiefgreifenden, gesellschaftlichen Veränderung.

Nicht nur die Aufnahmen selbst, sondern auch ihre Modifikationen am Computer (VFX) bestimmen heute die Realität unserer Filme.

In der Vergangenheit wurde dieser Beruf fast ausschließlich von Männern ausgeübt. Dabei gilt: Für eine gelungene Kameraarbeit ist das Geschlecht absolut unerheblich! Und so ermutigt die Abteilung VII Kamera insbesondere Frauen, dieses überaus spannende Berufsfeld für sich zu entdecken.

Das Studium geht über acht Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium.