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Aktuelle Pressemitteilungen

  • HINDAFING im BR

    HINDAFING mit Maximilian Brückner in der Hauptrolle ist das Ergebnis einer Serienausschreibung des Bayerischen Rundfunk in Kooperation mit der HFF München / Ab Dienstag, 16. Mai ab 20.15 Uhr jeweils in Doppelfolgen im BR Fernsehen / Bereits eine Woche vorher alle sechs Folgen als Web-first auf br.de/hindafing und in der BR-Mediathek / HFF-Absolventen und -Studierende für Regie, Drehbuch, Produktion und Kamera von HINDAFING verantwortlich

    München, April/Mai 2017 – Am 16. Mai 2017 um 20.15 Uhr startet die 6teililge Serie HINDAFING von Absolventen und Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München mit einer Doppelfolge im BR Fernsehen. Bereits eine Woche vorher sind alle Folgen als Web-First auf br.de/hindafing sowie in der BR-Mediathek zu sehen. HINDAFING ist das Ergebnis einer Serienausschreibung des Bayerischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit der HFF München. Die Bücher zur Serie entstanden dabei im Writersroom der Produktionsfirma NEUESUPER. Den Prinzipien des skandinavischen Shared-Vision-Prinzip folgend, schrieb Produzent Rafael Parente gemeinsam mit Niklas Hoffmann und Regisseur Boris Kunz an den einzelnen Folgen. Alle drei sind Absolventen der HFF München und trafen sämtliche wichtigen Entscheidungen zum Serienplot gemeinschaftlich. Für die Kamera zeichnen die HFF-Studierenden Tim Kuhn und Rebecca Meining verantwortlich. Außerdem ist HFF-Dokumentarfilm-Student Michael Kranz in der Rolle des Pfarrer Krauss zu sehen und HFF-Absolvent Daniel Vogelmann, der gerade erst ein Action-Musical als Abschlussfilm vorgelegt hat, steuerte mit seiner Band THE EXPLODING VOIDS den Titelsong zur Serie bei.

    HINDAFING – SERIENINHALT
    Die kleine Gemeinde Hindafing, inmitten veralteter Industrie und touristisch kaum erschlossen, versucht ein neues Image aufzubauen. Der junge Bürgermeister Alfons Zischl (Maximilian Brückner) verfolgt dazu mit seinem Spezl, dem Bioschlachter Sepp Goldhammer (Andreas Giebel), schon länger den ehrgeizigen Plan, im Ort ein modernes Bio-Shoppingparadies zu errichten: das Donau Village.
    Doch dann macht der joviale Landrat Pfaffinger (Jockel Tschiersch) dem verschuldeten Bürgermeister ein verlockendes Angebot. Zischl soll Zugriff auf die Schwarzkonten seines verstorbenen Vaters erhalten, wenn er im Gegenzug in Hindafing 50 Flüchtlinge aufnimmt. Stets auf den eigenen Vorteil bedacht, willigt Zischl ein und beginnt alsbald, sich in seinen eigenen Intrigen immer weiter zu verheddern.
    Die Ankunft der Flüchtlinge und die damit entstehenden Turbulenzen geben den Anstoß für zahlreiche weitere Geschichten: Da sind die beiden Ehefrauen Gabi Goldhammer (Petra Berndt) und Marie Zischl (Katrin Röver), für die sich plötzlich ganz neue Aufgabengebiete auftun. Da ist der ebenso enthusiastische wie unerfahrene Pfarrer Krauss (Michael Kranz) der sich in den jungen Afrikaner Amadou (Joel Sansi) verliebt. Da ist der türkischstämmige Dorfpolizist Erol Yildirim (Ercan Karacayli), der sich alleinerziehend um seine beiden Kinder kümmert und alsbald gegen den Bürgermeister Zischl nicht nur wegen dessen vermeintlichen Verstrickungen ins Drogenmilieu zu ermitteln beginnt. Und da ist schließlich der Betreiber des Vereinsheims Karli Spitz (Heinz Josef Braun), dessen von allen begehrte Tochter Jackie (Kathrin von Steinburg) sich nicht daran erinnern kann, wer der Vater ihrer Tochter ist.

    Boris Kunz, Regisseur und Autor
    Boris Kunz, Jahrgang 1979, ist im Chiemgau aufgewachsen und hat dort die Freie Waldorfschule besucht. Nach Abitur und Zivildienst sammelte er erste Set-Erfahrungen bei der Serie „Soko 5113“und eroberte sich mit den NoBudget-Komödien um den schrägen Detektiv Maxwell sein erstes kleines Publikum. Von 2004 bis 2012 studierte er Regie an der HFF München und machte dort mit der mehrfach preisgekrönten Tragikomödie „Daniels Asche“ auf sich aufmerksam. Sein Abschlussfilm war die Liebeskomödie „Drei Stunden“, die im Sommer 2013 in den Kinos zu sehen war. Seit Abschluss des Studiums arbeitet Boris Kunz als Autor und dramaturgischer Berater an verschiedenen Film- und Serienstoffen.

    Niklas Hoffmann, Autor
    Niklas Hoffmann, Jahrgang 1987, studierte von 2010 bis 2017 an der HFF München und schrieb schon während des Drehbuchstudiums für die Krimiserie „Hubert & Staller“ (ARD, BR, MDR) sowie als Head-Autor die Sitcom „Blockbustaz“ (ZDFneo). Er war Medienkunststipendiat der Kirch-Stiftung und macht mit „Hindafing“ seinen Abschluss an der Filmhochschule.

    NEUESUPER, Poduktionsfirma
    NEUESUPER ist eine Münchner Filmproduktion, die 2010 von Simon Amberger, Korbinian Dufter und Rafael Parente, Studenten bzw. Absolventen der HFF München, gegründet wurde. Neben der Konzeption und Herstellung von hochwertigen Kinowerbespots und TV-Werbung liegt der Schwerpunkt der Firma auf der Entwicklung und Umsetzung von Spielfilmprojekten. Filme der Gesellschafter der NEUESUPER GmbH & Co. KG wurden unter anderem bereits auf der Berlinale, der Next Generation Rolle in Cannes, den Internationalen Hofer Filmtagen, dem Shocking Shorts Award, dem Dokumentarfilmfestival Kassel und vielen weiteren Festivals gezeigt und ausgezeichnet.

  • Die HFF beim DOK.fest 2017

    16 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF München laufen auf dem Münchner DOK.fest 2017 (03.-14. Mai) / HFF München wieder Veranstaltungsort für Kino Open Air, den Studentenwettbewerb, die Branchenplattform DOK.forum und Festival-Screenings / Close up Vietnam feiert im Rahmen des DOK.fest 2017 Premiere / Ausstellung TRUE STORIES von HFF-Studentin im Foyer der HFF München

    München, 27. April 2017 – Vom 3.-14. Mai 2017 präsentiert das Internationale Dokumentarfilmfestival München e.V. (DOK.fest) zum 32. Mal die aktuellsten, nationalen und internationalen Neuentdeckungen des dokumentarischen Films. Darunter insgesamt 16 Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, 4 von Studierenden und 12 von Absolventen, die in 5 Festival-Reihen gezeigt werden. Die Studierende haben damit Chancen auf den Megaherz Student Award, die Absolventen auf den VIKTOR, der in drei Wettbewerbsreihen verliehen wird. Darüber hinaus werden 9 weitere hochkarätige Preise am 13. Mai in der HFF München vergeben.

    HFF München wieder als Veranstaltungsort des DOK.fest dabei – u.a. mit dem Filmschulfestival und DOK.music Open Air
    Die HFF München ist nicht nur filmisch, sondern auch räumlich stark beim DOK.fest vertreten: Die Preisverleihung am 14. Mai findet in der HFF München statt, ebenso die Branchen- und Nachwuchsplattform DOK.forum. Hier diskutieren Filmemacher, Autoren, Regisseure, Produzenten, Redakteure und Interessierte über die Gegenwart und Zukunft des Dokumentarfilms, daneben treffen sich auf dem Marktplatz führende Redakteure, Sender, Produzenten und Experten mit Filmemachern. Viele der Screenings des Filmschulfestivals, das als eigene Sektion auf dem DOK.fest läuft, finden in der HFF München statt.Vier HFF-Filme sind in dieser Reihe zu sehen. Bereits zum fünften Mal wird der Innenhof der HFF München als Open Air Kino für die Reihe DOK.music Open Air bespielt: An vier Abenden gibt es hier musikalische Dokumentarfilme unter freiem Himmel.

    Premiere Close up Vietnam im Rahmen des DOK.fest 2017

    „Close up“ ist ein Projekt, das im Hauptstudium des Bereichs Fernsehjournalismus den Studierenden der HFF München angeboten wird. Das Auslandsmagazin Close Up bietet den Studierenden die Möglichkeit, im Ausland einen Magazinbeitrag oder eine Reportage zu realisieren. Fünf Studierende der HFF München reisten in diesem Jahr in ein Land der Widersprüche – politisch an der Vergangenheit orientiert, ökonomisch der Zukunft zugewandt und kulturell seit jeher asiatischer Tradition verpflichtet: Vietnam. Fünf Nahaufnahmen aus Hanoi und Saigon feiern im Rahmen des DOK.fest 2017 Premiere.

    Donnerstag, 11. Mai, 15:30 Uhr

    HFF AudimaxX
    WINDFÄNGER von Lea Becker
    WAS SUCHST DU HIER? von Veronika Hafner
    REUNIFICATION EXPRESS von Holger Jungnickel
    NIGHTLY ENCOUNTERS von Zeno Legner und Yulia Lokshina
    AFTER THE WAR von Zeno Legner & Yulia Lokshina

    Produktionsleitung Phuong Van La, Truc Dinh Ngoc
    Projektleitung: Prof. Claus Richter, Morgane Remter

    Ausstellung TRUE STORIES von Lea Becker und Rodolfo Silveira

    Vom 4.-14. Mai stellt die HFF-Studentin Lea Becker gemeinsam mit HFF-Mitarbeiter Rodolfo Silveira ihr Projekt TRUE STORIES im Foyer der HFF München aus. In dieser Webdoku-Serie lassen uns Menschen jedes Alters und verschiedenster Herkunft an ihrem Leben teilhaben.

    Alle Filme der HFF München auf dem DOK.fest 2017 im Überblick:

    Reihe: Studentenwettbewerb

    FIND FIX FINISH von Sylvain Cruiziat und Mila Zhluktenko
    TAGE DER JUGEND von Yulia Lokshina
    SUBSUELO von Tuna Kaptan
    ZEIT UND ENERGIE von Charlotte Funke und Bettina Sandhäger

    Reihe: DOK.deutsch

    HASSAN GEGEN DEN REST DER WELT von Till Schauder (Absolvent)
    LEBEN – GEBRAUCHSANLEITUNG von Jörg Adolph und Ralf Bücheler (Absolventen)
    SOME THINGS ARE HARD TO TALK ABOUT von Stefanie Brockhaus (Absolventin)

    Reihe: DOK.international

    LEANING INTO THE WILD von Thomas Riedelsheimer (Absolvent)
    SEWOL – DIE GELBE ZEIT von Minsu Park (Absolvent)

    Reihe: Münchner Premieren

    AUF MEINEM WEG – SIEBTE UND ACHTE KLASSE IN DER WALDORFSCHULE von Maria Knilli (Absolventin)
    COOL MAMA von Peter Heller (Absolvent)
    DAS BAND IST NICHT GERISSEN von Jörg Schnitger (Absolvent)
    DIE GUTEN FEINDE von Christian Weisenborn (Absolvent)
    FARBE DER SEHNSUCHT von Thomas Riedelsheimer (Absolvent)
    665 FREUNDE von Jonas Gernstl (Absolvent)

    Reihe: DOK.euro.vision

    SALICELLE RAP von Carmen Té (Absolventin)

  • Trauer um Michael Ballhaus

    Michael Ballhaus war Initiator der HFF-Kameraabteilung und von 2010 bis 2015 ihr Abteilungsleiter

    München, 12. April 2017 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München trauert um den Initiator und langjährigen Leiter ihrer Abteilung Kamera Professor Michael Ballhaus.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Die HFF München ist Michael Ballhaus zu großem Dank verpflichtet. Er war Initiator und Ermöglicher unserer Kamera-Abteilung und konnte dafür viele weitere großartige Unterstützer gewinnen. Es erfüllt uns mit Stolz, dass sich dieser weltberühmte Mann der Bilder in solch besonderem Maße für die HFF München und ihre Studierenden engagiert hat. Der Name Michael Ballhaus wird für immer mit der HFF München verbunden bleiben, seine kollegiale und herzliche Art werden wir nicht vergessen."

    Professor Axel Block, bis 2015 Lehrstuhlinhaber der HFF-Kamera-Abteilung: Michael Ballhaus war ein Kämpfer für die Interessen der Studierenden. Kein Experiment war ihm zu gewagt, kein Anliegen zu groß. Er setzte sich für die individuelle Weiterentwicklung jedes einzelnen seiner Studierenden ein. Geduldig aber fordernd verfolgte er jeden einzelnen Arbeitsschritt. Mit der gleichen Präzision und Kraft, mit der er seine einzigartigen Filme fotografierte, stärkte er die Ambitionen der angehenden Kollegen.“

    Professor Tom Fährmann, seit 2015 Lehrstuhlinhaber der HFF-Kamera-Abteilung: „Michael Ballhaus war der Kameramann, der die Kamera entfesselt und in Bewegung gebracht hat. Er hat eine Bildsprache, die uns heute selbstverständlich erscheint, überhaupt erst geschaffen. Außerdem war er einer der ganz wenigen Kameramänner, die auch international zu den Top Namen zählten und den bis heute jeder kennt. Das lag an seiner offenen und freundlichen Art und seinem Talent, sich nicht nur bildlich, sondern auch sprachlich besonders ausdrücken zu können. Diese Eigenschaften durften wir auch immer wieder beobachten, wenn er an der HFF München unterrichtet und sein Wissen und seine Begeisterung mit den Studierenden geteilt hat.“

  • Deutscher Werbefilmpreis für MOONJOURNEY

    Deutscher Werbefilmpreis für Werbefilm von HFF-Studentin Chiara Grabmayr

    München, 27. März 2017 – Chiara Grabmayr, Studentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, gewann bereits vergangenen Donnerstag den Deutschen Werbefilmpreis in der Kategorie Nachwuchs für ihren Social Spot MOONJOURNEY.

    Bester Nachwuchswerbefilm: MOONJOURNEY von Chiara Grabmayr

    Regie: Chiara Grabmayr
    Kamera: Moritz Tessendorf (HFF-Student)
    Produktion: HFF München, Trimaphilm (Trini Götze, HFF-Absolventin, und Philipp Trauer, HFF-Student), NG Film
    Kunde/Produkt: Perspektiven für jugendliche Flüchtlinge e.V.

    Der Spot MOONJOURNEY zeigt in 120 Sekunden die Geschichte eines sechs Jahre alten syrischen Mädchens, das mit seinem Vater flüchten muss. Der Vater erzählt seiner Tochter, es handle sich um eine Reise zum Mond, um ihr die Angst zu nehmen. So werden der Öltransporter zur Rakete, die Wüste zum Planetengestein und das Mittelmeer zum Weltall, das beide scheinbar schwerelos durchqueren. Doch die Illusion wird nicht von Dauer sein…

    Die Deutsche Werbefilmakademie verlieh den Deutschen Werbefilmpreis auf Kampnagel in Hamburg. Insgesamt wurden 11 Preise vergeben. Die Trophäe des Deutschen Werbefilmpreises ist der „Hatto“, gedacht wird damit dem Gründervater Hatto Kurtenbach, der die Vorgängerveranstaltung „vdw Award“ ins Leben gerufen hat. Für den Nachwuchswerbefilm in der „Grand Jury“ saß der Produzent Pacco Luca Nitsche.

    Deutscher Werbefilmpreis - offizielle Website

  • Elf Filme von Studierenden aus der HFF München bei der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg

    Elf Filme der HFF München ausgewählt / Davon zwei Filme im Deutschen Wettbewerb, die Chancen auf den BMW-Kurzfilmpreis haben / Acht Filme laufen im „Bayernfenster“ und haben Chancen auf den FFF-Förderpreis

    München, 15. März 2016 – Seit heute steht Regensburg wieder ganz im Kontext des Kurzfilms. Vom 15. bis zum 22. März zeigt das Festival „Internationale Kurzfilmwoche Regensburg“ ein Kurzfilm-Programm, das aus gut 4500 Einreichungen zusammengestellt wurde. Elf Filme darunter sind Kurzfilme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, die in diesem Jahr im Deutschen Wettbewerb, im Wettbewerb Bayernfenster und im Sonderprogramm laufen.

    Diese Filme von HFF Studierenden haben u.a. Chancen auf den BMW-Kurzfilmpreis (dotiert mit 1.500€):

    HERR UND FRAU MÜLLER
    Dokumentarfilm von Dominique Klein
    Deutscher Wettbewerb 3
    REGRETTING MOTHERHOOD
    Dokumentarfilm vonMerle Grimme, Felizitas Hoffmann
    Deutscher Wettbewerb 3

    Diese Filme von HFF Studierenden haben u.a. Chancen auf den FFF-Förderpreis (dotiert mit 1.500€):

    FAMILIE- DIE QUITTING KOMMT ZUM SCHLUSS
    Spielfilm von Anna-Katharina Maier
    Bayernfenster 2
    FIND FIX FINISH
    Dokumentarfilm von Sylvain Cruiziat, Bogumyla Zhluktenko
    Bayernfenster 2
    GIS
    Experimenteller Spielfilm von Narges Kalhor
    Bayernfenster 1
    JENNY
    Spielfilm von Lea Becker
    Bayernfenster 1
    QUEEN OF THE CASTLE
    Dokumentarfilm von Felix Klee
    Bayernfenster 1
    ON `N`OFF
    Dokumentarfilm von Moritz Müller-Preißer
    Bayernfenster 2
    U`N`I
    Experimentalfilm von Anatol Schuster
    Produktion: HFF München
    Bayernfenster 1
    THE SHOW SHOW
    Experimentalfilm von Susanne Steinmaßl, Julia Stiebert
    Bayernfenster 2

    Im Sonderprogramm läuft:

    DIE GUTE LAGE
    Dokumentarfilm von Nancy Brandt
    Sonderprogramm „Stadt 4 - Lebensraum Stadt“

     

  • 19 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF München beim 18. Landshuter Kurzfilmfestival

    An sechs Festivaltagen gibt es in 58 Veranstaltungen rund 227 Kurzfilme aus 31 Ländern zu entdecken / In sieben Wettbewerbskategorien gibt es 13 Preise in Höhe von rund 15000 Euro / 19 Filme von Studierenden und Absolventen der HFF laufen in den unterschiedlichen Programmen

    München, 15. März 2017 – Kurzfilmfieber in der niederbayerischen Hauptstadt: Das Landshuter Kurzfilmfestival beginnt heute. An sechs Festivaltagen gibt es in 58 Veranstaltungen rund 227 Kurzfilme aus 31 Ländern zu entdecken. Das Festival zeigt sowohl Spiel- und Dokumentarfilme in sieben Wettbewerbskategorien. In vier dieser Kategorien laufen HFF-Produktionen: im „Kurzfilmwettbewerb“, im „DOK Block“, im Wettbewerb „Sprungbrett“ und in der Kategorie „Europe in 17 minutes“. Daneben gibt es viele Sonderprogramme.

    HFF-Filme im Kurzfilmwettbewerb

    In der Kategorie Kurzfilmwettbewerb wird der große BMW Kurzfilmpreis für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury-Preis. Im Wettbewerb um den besten Kurzfilm befinden sich 84 Beiträge. Der Preis ist mit 5.000€ dotiert.
    AURORA Spielfilm von Philipp Escobar Jung (HFF-Absolvent)
    AUSSETZER
    Spielfilm von Benjamin Vornehm
    BIS EINER WEINT
    Spielfilm von Benjamin Leichtenstern
    HERO²Spielfilm von Vera Drude
    KAI Spielfilm von Friederike Güssefeld
    NONA Spielfilm von Michael Wolf
    PAN Spielfilm von Anna Roller
    HARD WAY Action-Musical von Daniel Vogelmann (HFF-Absolvent)
    MR. LOVE BOMB Spielfilm von Akos Gerstner (HFF-Absolvent)

    HFF-Film in der Kategorie Sprungbrett

    In der Kategorie Sprungbrett wird ein Preis für den besten Kurzfilm vergeben. Die Jury dieses Preises besteht aus Schülerinnen und Schülern der Landshuter Gymnasien, die zuvor in Workshops für diese anspruchsvolle Aufgabe fit gemacht wurden. Im Wettbewerb befinden sich 20 Beiträge. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert.

    VOICEMAIL Spielfilm von Erec Brehmer

    HFF-Filme in der Kategorie DOK Block

    In der Kategorie DOK Block wird ein Preis für den besten Dokumentarfilm vergeben. Im Wettbewerb befinden sich 10 Beiträge, der Preis ist mit 1000€ dotiert.

    ERIC DER SOLDAT Dokumentarfilm von Charlotte Funke
    HERR UND FRAU MÜLLER
    Dokumentarfilm von Dominique Klein
    SPIELFELD
    Dokumentarfilm von Kristina Schranz

    HFF-Filme in der Kategorie Europe in 17 minutes

    In der Kategorie Europe in 17 minutes wird ein Preis für den besten Kurzfilm vergeben. Es ist ein Jurypreis und es befinden sich 43 Beiträge in dem Wettbewerb. Der Preis ist mit 1.000€ dotiert.

    SUBSUELO Dokumentarfilm von Tuna Kaptan

    HFF-Filme in Sonderprogrammen

    ARON BOW Spielfilm vonBernhard Kreutzer
    Sonderprogramm Kurzes für Kids
    DIE LETZTE RUHE
    Spielfilm von Philipp Straetker
    Sonderprogramm Comedy Night
    FAMILIE – DIE QUITTUNG KOMMT ZUM SCHLUSS
    Spielfilm von Anna-Katharina Maier (HFF-Absolventin)
    Sonderprogramm Silversurfer – Ü60 Seniorenprogramm
    LIFTBOY
    Spielfilm von Anne Heinze
    Sonderprogramm Silversurfer- Ü60 Seniorenprogramm
    UEBER LEBEN Dokumentarfilm von Luciana Newton, Franziska Schönenberger, Felix Riedelsheimer
    Sonderprogramm Silversurfer – Ü60 Seniorenprogramm

  • FFF-Vergabeentscheidung Februar 2017

    FFF Bayern Vergabeentscheidung vom 23. Februar 2017
    Nachwuchs-, Produktions-, Projektentwicklungs- und Drehbuchförderung für HFF-Studierende und -Absolventen

    München, 23. Februar 2017 – Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds (FFF) Bayern hat am 22. Februar getagt und entschieden, 30 Projekte mit insgesamt 6,89 Mio. Euro zu unterstützen. Darunter zahlreiche (16 Projekte) mit Beteiligung von HFF-Studierenden bzw. -Absolventinnen und -Absolventen.

    Produktionsförderung Kinofilm

    FÜNF FREUNDE – IM TAL DER DINOSAURIER
    Produktion: Sam Film, München (HFF-Alumni Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton)
    Drehbuch/Regie: Mike Marzuk
    Förderung: EUR 800.000
    Kinderfilm. In den Sommerferien lernen die fünf Freunde den etwas kauzig wirkenden jungen Mann Mary Bach kennen, dessen verstorbener Vater angeblich ein vollständig erhaltenes Dinosaurierskelett entdeckt hat. Doch skrupellose Verbrecher stehlen Marty die Notizen mit den Koordinaten zum „Tal der Dinosaurier“ und hegen einen perfiden Plan.

    EINE GANZ HEISSE NUMMER 2
    Produktion: Rat Pack Filmproduktion, München (HFF-Absolvent Christian Becker)
    Drehbuch: Jürgen Schlagenhof, Kathrin Richter (HFF-Absolventin)
    Regie: Rainer Kaufmann (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 600.000
    Komödie. Seitdem das beschauliche Marienzell ans Internet angeschlossen wurde, haben Pornofilmchen ihren Siegeszug auf die heimischen Bildschirme angetreten. Für Waldtraut, Maria und Lena steht fest: Die Marienzeller müssen wieder etwas gemeinsam unternehmen, dann kehrt auch die Liebe in das Dorf zurück. Perfekt erscheint ihnen für dieses Unterfangen ein Tanzwettbewerb im benachbarten Hermannsdorf, den sie mit sexy Hüftschwung aufpeppen wollen.

    GRÜNER WIRD’S NICHT
    Produktion: Majestic Filmproduktion, Berlin
    Drehbuch: Gernot Gricksch
    Regie: Florian Gallenberger (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 500.000
    Tragikomödie nach dem Roman von Jockel Tschiersch. Der maulfaule Gärtner Schorsch steht kurz vor der Pleite. Als sein altes klappriges Flugzeug, sein einziger kleiner Reichtum, gepfändet werden soll, fliegt er einfach davon und lässt die Gärtnerei, seine Familie und allen Ärger zurück. Seine Reise wird zu einer großen Entdeckungstour, auf der er ganz langsam sein Herz wieder öffnet für das, was man eine Ahnung von Glück nennt.

    UNHEIMLICH PERFEKTE FREUNDE
    Produktion: Viafilm, Grünwald
    Drehbuch: Simone Höft, Nora Lämmermann
    Regie: Marcus H. Rosenmüller (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 350.000
    Kinderfilm. Der verspielte Frido erschafft sich einen strebsamen Doppelgänger, weil er nach den Sommerferien mit seinem Freund Emil aufs Gymnasium will. Als Emil sich ebenfalls ein perfektes „Ich“ besorgt und die perfiden Kreaturen ein Eigenleben entwickeln, gerät nicht nur die Freundschaft der beiden Jungs in Gefahr.

    LILIANE SUSEWIND
    Produktion: Dreamtool Entertainment, München
    Drehbuch: Beate Fraunholz, Betty Platz, Mathias Dinter, Antonia Rothe-Liermann, Kathrin Milhahn
    Regie: Joachim Masannek (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 210.000 (inkl. Erfolgsdarlehen EUR 60.000)
    Familienfilm. Liliane Susewind hat eine außergewöhnliche Fähigkeit: Sie kann mit Tieren sprechen. Diese besondere Gabe hat Lilli bis jetzt allerdings immer nur in Schwierigkeiten gebracht. In der neuen Stadt will sie ihr Geheimnis nun für sich behalten. Doch dann macht ein Tierdieb den städtischen Zoo unsicher. Nur Lilli kann helfen, den Babyelefanten Ronni und die anderen Tiere zu retten.

    DIE GEBURT DES LEOPARDEN
    Produktion: Kick Film, München
    Drehbuch: Bernhard Pfletschinger
    Regie: Luigi Falorni (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 80.000
    Dokumentarfilm. „Il Gattopardo“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa erschien ein Jahr nach dem Tod des bis dahin völlig unbekannten italienischen Autors. Der Roman wurde ein Welterfolg und gilt bis heute als Meisterwerk der Weltliteratur. Doch die tatsächliche Lebens- und Liebesgeschichte des Schriftstellers mit seiner deutsch-baltischen Frau stellt den großen Roman fast in den Schatten. Der Film wird diese Geschichte zum ersten Mal erzählen und zeigen, wie sie zur Entstehung eines der berühmtesten Werke des 20. Jahrhunderts geführt hat.

    TOUCH THE FUTURE
    Produktion: Leykauf Film GmbH & Co.KG, München
    Drehbuch/Regie: Nino Jacusso (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 35.000
    Dokumentarfilm. Der Film blickt auf die Karrieren dreier erfolgreicher Unternehmerinnen und Unternehmer, die lokal, national und international agieren und Nachhaltigkeit als Versprechen für die Zukunft einzulösen versuchen. Dabei geht der Film der Frage nach, wie ein Wirtschaftsmodell nach dem Neoliberalismus aussehen kann und zeigt hierzu die täglichen Kämpfe der Protagonisten, die jeden Tag zwischen fairer Bezahlung, biologischer Produktion und dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft balancieren.

    Produktionsförderung Fernsehfilm

    DER GELDMACHER
    Produktion: Film-Line Productions, Grünwald
    Sender: ORF, BR
    Drehbuch: Thomas Reider
    Regie: Urs Egger (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 400.000
    Drama. 1932. Während der größten Wirtschaftskrise gelingt es dem umtriebigen Bürgermeister von Wörgl zum Erstaunen der Weltöffentlichkeit, Arbeitslosigkeit und Not zu beseitigen und den sozialen Frieden in seiner kleinen Gemeinde wieder herzustellen. Doch für die Regierung und die Staatsbank ist der bescheidene und aufrichtige Bürgermeister ein bedrohlicher Aufrührer.

    MOLLATH
    Produktion: Zeitsprung Pictures, Köln
    Sender: ZDF, Arte
    Drehbuch: Kit Hopkins
    Regie: Hans Steinbichler (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 380.000
    Drama. Gustl und Petra kennen sich seit 23 Jahren, sind seit 10 Jahren verheiratet und ein glückliches Paar. Sie ist erfolgreiche Vermögensberaterin, er Oldtimer Restaurateur. Als Petra illegale und lukrative Geschäfte für ihre Bank in der Schweiz tätigt, beginnt die Entfremdung des einst so tollen Liebespaares. Es kommt zur Scheidung und zu Gerichtsverfahren, bei denen Gustl als gemeingefährlich eingestuft wird. Für Gustl beginnt eine Odyssee durch psychiatrische Kliniken und der Kampf gegen die Justiz, ein ungerechtes Gutachtersystem sowie seine Ex-Frau.

    Nachwuchsförderung Erstlingsfilm

    DIE GEHEIMNISSE DES SCHÖNEN LEO
    EUR 100.000
    Produktion: Lichtblick Film, Köln
    Drehbuch/Regie: Benedikt Schwarzer (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 100.000
    Dokumentarfilm. Um die Jahrtausendwende wurden in Stasi-Akten Hinweise auf einen IM Löwe entdeckt: ausgerechnet ein profilierter CSU-Politiker, enger Vertrauter von Franz Josef Strauß – und Großvater des Regisseurs, der damals 13 Jahre alt war. Was Journalisten und Historiker vermuten, ist nichts weniger, als dass er jener Bundestagsabgeordnete war, der 1972 das Misstrauensvotum der CDU/CSU gegen Bundeskanzler Willy Brandt scheitern ließ. Der Film möchte seinen Geheimnissen auf die Spur kommen.

    Nachwuchsförderung Abschlussfilm

    #wannadie
    Produktion: Lena Karbe (HFF-Studentin), München
    Drehbuch: Katrin Arendt (HFF-Studentin), Natalia Ourvalova (HFF-Absolventin)
    Regie: Anja Badeck (HFF-Studentin)
    Förderung: EUR 50.000
    Tragikomödie. Lars, ein Kletterstar mit verletztem Bein, verabredet sich online zum Gruppenselbstmord. Statt auf eine Gruppe, trifft er nur auf Franz, einen nerdigen Kleiderdesigner im Kaiser-Franz-Kostüm mit gebrochenem Herzen. Auf der Suche nach dem perfekten Ort für ihren Suizid, lernen sie von einander, was leben noch bedeuten kann und dass sie mit ihrem Leben noch lange nicht fertig sind.

    POLE GIRL
    Produktion: NEUESUPER, München (u.a. HFF-Absolventen Simon Amberger, Rafael Parente)
    Drehbuch/Regie: Korbinian Dufter (HFF-Student)
    Förderung: EUR 50.000
    Drama. „Lieber kurz und geil als lang und lame“ – das ist das Lebensmotto der 19jährigen Lisa. Ihre Leidenschaft ist Pole-Dance, doch als Risikopatientin mit kaputtem Hirn sollte sie eigentlich im Krankenhaus liegen. Lisa entlässt sich stattdessen für den anstehenden Pole-Dance-Wettbewerb mit ausgestrecktem Mittelfinger selbst. Soll sie halt tot umfallen, aber einmal will sie der Welt zeigen, dass sie gelebt hat.

    Projektentwicklungsförderung

    DER VOM HIMMEL FIEL
    Produktion: Roxy Film, München
    Drehbuch/Regie: Michaela Kezele (HFF-Absolventin und Gastprofessorin)
    Förderung: EUR 50.000
    Komödie. Ivo ist stolzer Bürgermeister einer 19-köpfigen Gemeinde auf einer kroatischen Insel. Dieser droht plötzlich die Kappung der lebensnotwendigen Fährverbindung, sollten keine 20 Bewohner gezählt werden. Für die Insulaner beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, rechtzeitig einen weiteren, gebürtigen Einwohner präsentieren zu können. Mario, Ivos in München lebender Bruder, könnte die Rettung sein. Doch Bruderzwist, Kriegsängste und eine Menge unvorhergesehener Katastrophen erschweren den Weg zum Glück.

    WIR SIND GEFANGENE
    Produktion: collina Filmproduktion, München (HFF-Professor Ulrich Limmer)
    Drehbuch: Peter Probst
    Regie: Marcus H. Rosenmüller (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 42.000
    Drama. 1918 endete der erste Weltkrieg und mit ihm die deutsche Monarchie. In den Wirren der Nachkriegszeit, in der ein Volk mühsam die Demokratie lernt, schlägt sich ein junger Mann durch, der ebenso mühsam seinen Platz als Schriftsteller in der Welt erobern will: Oskar Maria Graf.

    Drehbuchförderung

    MIDLIFE COWBOY
    Produktion: NEUESUPER, München (HFF-Absolventen Simon Amberger, Rafael Parente und HFF-Student Korbinian Dufter)
    Drehbuch: Chris Geletneky
    Förderung: EUR 30.000
    Komödie. Hab ich wirklich schon genug erlebt, getrunken, gefeiert und mit genug Frauen Sex gehabt? Kurz vor seinem 40. Geburtstag stellt sich der Familienvater Tilmann Klein diese und andere fundamentale Fragen. Als sich eines Tages die wunderschöne Larissa bei ihm für eine Assistenzstelle bewirbt, glaubt er, das Schicksal wolle ihm einen Schubs geben. Der unerfahrene Tilmann plant eine Affäre mit ihr und alles gerät aus den Fugen.

    LEONARDO NOTARBARTOLO
    Produktion: Brockhaus/Wolff, München
    Drehbuch: Andreas Wolff (HFF-Absolvent)
    Förderung: EUR 10.000
    Dokumentarfilm. Leonardo wächst in einem Arbeiterviertel von Turin auf und lernt mit 16 Adriana kennen, die Zeit seines Lebens als Ehefrau an seiner Seite stehen wird. Nach mehreren persönlichen Schicksalsschlägen wird Leonardo Profi-Dieb. Gemeinsam mit seinem Partner beklaut er Diamantenkuriere. Er wird Meister darin und baut sich das auf, was er nie hatte: Ein normales Leben. Doch als ihm ein Raubüberfall angehängt wird, muss er für zehn Jahre ins Gefängnis. Der Film thematisiert dabei die Diskrepanz zwischen Leonardos Familie und seinem „Beruf“.

    Weitere Informationen unter www.fff-bayern.de.

  • C. Bernd Sucher Preis

    Neuer Nachwuchs-Kritiker-Preis zum 20jährigen Jubiläum des Studiengangs Theater-, Film- und Fernsehkritik ausgeschrieben / Preis nach Initiator und Studiengangleiter C. Bernd Sucher benannt / Preisgeld beträgt 3.000 € / Bewerbungsschluss am 15. September 2017

    23. Februar 2017 – Zum 20jährigen Jubiläum des Studiengangs Theater-, Film- und Fernsehkritik an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in Kooperation mit der Theaterakademie August Everding wird der C. Bernd Sucher Preis für Nachwuchskritiker ausgeschrieben. Professor C. Bernd Sucher hat den Ergänzungsstudiengang zum Wintersemester 1997/98 initiiert und leitet ihn bis heute.
    Der nach ihm benannte und mit 3.000 € dotierte Preis wird von der die Gesellschaft der Freunde und Förderer der HFF e.V. organisatorisch unterstützt und ist offen für Einreichungen junger Kritik-Talente, die am Anfang ihrer Karriere stehen oder gerade erste Erfolge verbuchen können.
    Der Jury, die über die Vergabe des C. Bernd Sucher Preises entscheiden wird, gehören HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz, Theaterakademie-Präsident Prof. Jürgen Drescher sowie in jedem Jahr ein neu berufener renommierter Kulturjournalist an. Beraten, ohne Stimmrecht, wird die Jury von einem Beirat, dem Georg Althammer als Mit-Initiator und die HFF-Professoren Michael Gutmann, Michaela Krützen und C. Bernd Sucher angehören.
    Die erste Preisverleihung wird am Akademietag am 15. November 2017 stattfinden. In den Folgejahren wird sie Teil der Eröffnungsfeier zum Beginn des neuen Wintersemesters sein.

    Der C. Bernd Sucher Preis – Ausschreibungs- und Bewerbungsdetails
    Der neu geschaffene C. Bernd Sucher Preis ist ein Förderpreis.
    Er würdigt Theater-, Musiktheater-, Film- und Fernsehkritiker, die am Anfang ihrer Karriere stehen oder sich gerade die ersten Sporen verdient haben.
    Das bedeutet, dass sich nur Nachwuchskritiker, das heißt Autorinnen und Autoren, die im Jahr der Preisvergabe noch keine 30 Jahre alt sind, bewerben können.
    Die Förderung soll den Preisträgern ermöglichen, sich neben ihren beruflichen Aufgaben auch anderen Projekten zu widmen, zum Beispiel Buchveröffentlichungen.

    Das Preisgeld beträgt EUR 3.000,00.

    Die Bewerberinnen und Bewerber reichen bitte folgende Unterlagen ein, in zweifacher Ausfertigung:

    1. drei bereits erschienene Kritiken, Aufsätze, Reportagen oder Essays aus den Bereichen Theater, Musiktheater, Film und Fernsehen, wobei auch mehrere Texte aus einem Bereich stammen dürfen
    2. einen kurzen Lebenslauf
    3. eine kurze Beschreibung, wofür das Preisgeld verwendet werden soll (auch „Miete“ oder „Lebensunterhalt“ sind legitim).


    Ihre Bewerbung richten Sie bis zum 15. September 2017 an die

    Hochschule für Fernsehen und Film München
    Studiengang Theater-, Film- und Fernsehkritik
    Herrn Stefan Fischer
    Bernd-Eichinger-Platz 1
    80333 München

    Der oder die Gewinner werden bis zum 30. Oktober 2017 benachrichtigt.

  • Blaue Blume 2017

    HFF-Student Lukas Baier gewinnt den dritten Preis beim BLAUE BLUME Award von Romance TV mit seinem Kurzfilm VISCH / Der Preis ist mit 2.000 € dotiert / Über die Vergabe entschied eine hochkarätige Jury unter Schirmherrschaft der Produzentin Regina Ziegler

    8. Februar 2017 – Einen Tag vor Beginn der 67. Berlinale gab es bei der heutigen Verleihung des Kurzfilm-Awards BLAUE BLUME den dritten Preis (dotiert mit 2.000 €) für den Kurzfilm VISCH von Lukas Baier (Regie, Buch), Anja Scharf (Buch), Nicolai Fitzgerald (Producer) und Tilmann Wittneben (Kamera) – alle sind Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Der BLAUE BLUME Award wurde in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal von Romance TV verliehen und zeichnet Filme aus, die Romantik im Film neu erfinden und jenseits gängiger Klischees erzählen.
    Für Jury-Mitglied Hardy Krüger gab es ein Wort, um die Bildsprache, Atmosphäre und Besetzung im Kurzfilm VISCH zusammenzufassen: „Wunderbar!“

    Visch ist ein besonderer Mensch. Seit seiner Geburt riecht er aufgrund einer Stoffwechselkrankheit unangenehm nach Fisch, so sehr er sich auch pflegt und wäscht. Deshalb lebt er alleine und zurückgezogen in einem Wohnwagen am Waldrand. Wasser ist sein Element, die Natur sein Verbündeter. Seine Mutter, die im nahe gelegenen Dorf eine Wirtschaft betreibt, traut sich wegen Vischs Stiefvater und den anderen Dorf-Bewohnern nicht, zu ihrem Sohn zu stehen. Nur Marie, die Visch eines Tages in der Wirtschaft seiner Eltern kennenlernt, hat keine Vorbehalte – denn sie kann aufgrund eines Unfalls keine Gerüche mehr wahrnehmen. Erstmals kann Visch Nähe zulassen und einem anderen Menschen die Magie der Gerüche nahebringen.

    Durch die Verleihungszeremonie im Historischen Frühstückssaal im Sony Center in Berlin führte Alexander Mazza gemeinsam mit Schirmherrin Prof. Regina Ziegler. Der Moderator begrüßte im Namen der Gastgeber Gottfried Zmeck (Vorstandsvorsitzender Mainstream Media AG) und Tim Werner (Vorstandsmitglied Mainstream Media AG & COO Romance TV) neben Vertretern der BLAUE BLUME Jury, wie Marcus Ammon (Sky), Markus Goller, Jeanette Hain, Vivian Naefe, Bettina Ricklefs (BR) und Marc Rothemund, zahlreiche Prominente, die gemeinsam mit den Teams der zwölf nominierten Filme mitfieberten. Darunter waren u. a. Thomas Bestvater, Jessica Boehrs, Alice Brauner, Nike Fuhrmann, Judith Hoersch, Rebecca Immanuel, Uta Kargel, Lara Mandoki, Maja Maneiro, Florian Odendahl, Josephine Schmidt, Maike von Bremen, Nadine Warmuth und Denise Zich.

    Die drei Gewinnerfilme präsentiert Romance TV heute (08.02.17) ab 21:45 Uhr als TVWeltpremieren. Für alle Romantiker werden die prämierten Kurzfilme am Valentinstag (14.02.) ab 23:20 Uhr wiederholt.

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger sind die HFF-Studierenden und -Alumni: Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015) und Martin Fischnaller (2016). Unterstützt wird die BLAUE BLUME von exklusiven Partnern wie Blickpunkt:Film, Mainstream Media AG, Media.

  • Berlinale-Studie 2017

    Studie von Tanja C. Krainhöfer, Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber schließt an die Untersuchung „Frauen zeigen ihr Gesicht, Männer ihre Filme“ zur Repräsentanz von Filmwerken von Frauen im Programm deutscher Filmfestivals aus an / Weiterer Beitrag in der Genderforschung am HFF-Lehrstuhl Medienwissenschaft / Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung Ludwig-Maximilians-Universität München ebenfalls Partner der Studie

    03. Februar 2017 – In Kooperation mit dem Lehrstuhl Medienwissenschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sowie dem Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München hat Medienwissenschaftlerin und Strategieberaterin Tanja C. Krainhöfer gemeinsam mit ihren Kollegen Dr. Thomas Wiedemann und Konrad Schreiber eine Studie zur Untersuchung der Programmdiversität der Internationalen Filmfestspiele Berlin mit dem Titel Geschichten und Filme kennen [keine] Grenzen erarbeitet, die nun erscheint. Sie schließt damit an die 2016 erschienene Studie „Frauen zeigen ihr Gesicht, Männer ihre Filme“ an. Beide Studien reihen sich ein in die Gender-Forschung am Medienwissenschafts-Lehrstuhl der HFF München.
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Festivals sind und bleiben auch in Zeiten des digitalen Wandels und des im digitalen Raum stattfindenden Austauschs eine zentrale Plattform für Filme von Studierenden und Alumni der deutschen Filmhochschulen. Hier vereinen sich das gemeinsame Seh-Erlebnis, der anschließende Dialog und natürlich die Anwesenheit der nationalen wie internationalen Branche, die über die spätere Auswertung der Filme entscheiden – deshalb ist es nur konsequent, dass wir als Filmhochschule die Entstehung einer solchen Studie mit initiieren und unterstützen.“

    Fragestellung & Forschungsgrundlagen
    In der aktuellen Studie stellen Krainhöfer, Schreiber und Wiedemann die ausgehende Frage: Inwieweit findet sich im Programm der Berlinale von 1980 bis 2016 ein ausgewogenes Verhältnis der mittels der programmierten Festivalbeiträge repräsentierten Filmemacher im Hinblick auf deren Geschlecht, deren Alter und deren Herkunft bzw. Sozialisation aus den neuen und den alten Bundesländern wider? Ihr Untersuchungszeitraum von 37 Jahren umspannt dabei die Amtszeiten der beiden Festivaldirektoren Moritz de Hadeln und Dieter Kosslick. Die Studie ist motiviert durch den Einfluss eines „A-Festivals“ wie der Berlinale, der weit über den nationalen Markt hinaus reicht – vielmehr bedingt die Programmauswahl eines Festivals wie der Berlinale mit, welche Filme Distributoren aus der ganzen Welt sehen und evtl. kaufen, ob für die Kinoauswertung, DVD- oder Online-Releases. Damit kuratiert ein A-Festival nicht nur sein eigenes Programm, sondern in Teilen auch die Entscheidungen der gesamten Film-Industrie.
    Als Datengrundlage wurde nach notwendigen vorab definierten Kriterien eine Stichprobe im Umfang von 10.024 Filmbeiträgen mittels der folgenden Merkmale erfasst: Festivalausgabe, Festivalsektion, Originalname der Sektion, Originaltitel, übersetzter Titel, erstgenannter Regisseur und ggf. Koregisseur(e), erstgenanntes Ursprungsland und ggf. Koproduktionsland/-länder, Herstellungsjahr und Lauflänge. Hinsichtlich der Berlinale-Programmgestaltung wurde eine Eingrenzung der untersuchten Programmbeiträge auf die folgenden Sektionen vorgenommen: Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation, Perspektive Deutsches Kino und German Cinema inkl. ihrer jeweiligen teils anders heißenden Vorgänger. Einbezogen wurden ebenfalls Neuerungen wie die von Dieter Kosslick eingeführte Sektion Perspektive Deutsches Kino und die seit 2011 programmierte Reihe LOLA@Berlinale (eine Vorauswahl von Filmen für die Nominierung zum Deutschen Filmpreis des Vorjahres). Die im Jahr 2007 ins Leben gerufene Sektion Berlinale Shorts, eine Zusammenführung der Kurzfilme des Wettbewerbs und des Panoramas und gegenwärtige Sektion für den Kurzfilmwettbewerb, wurde mit ihren Beiträgen der Analyse der Wettbewerbs-Sektion zugerechnet.

    Genderverteilung
    Die Ergebnisse der Studie in Bezug auf die Genderverteilung sind deutlich: Während der Anteil der von männlichen Regisseuren inszenierten Filmbeiträge seit den 1980er Jahren bis heute mit rund 150 internationalen und durchschnittlich 50 nationalen Produktionen pro Festivalausgabe weitgehend konstant blieb, brauchten weibliche Regisseure im internationalen Programm über drei Jahrzehnte, um überhaupt mit 50 Festivalbeiträgen pro Jahr vertreten zu sein. Noch bemerkenswerter ist, dass

    sich dabei zwar im internationalen Programm ein langsamer, aber stetiger Aufwärtstrend für den Anteil von Filmen von Frauen belegen lässt (von 14,95 Prozent im Jahr 1980 auf 28,69 Prozent im Jahr 2016), dass dieser Anteil im deutschen Programm allerdings seit über 20 Jahren bei meistens unter 30 Prozent stagniert. Darüber hinaus offenbart die Analyse der Verteilung aller Produktionen von Frauen und Männern getrennt nach Sektionen, dass ein deutlich steigender Anteil von Regisseurinnen einzig in den Bereichen Kinderfilmfest/ Generation und Perspektive Deutsches Kino zu vermelden ist. Demgegenüber steht jedoch die Sektion Panorama, die seit Jahren bei plus/minus 25 Prozent stagniert, und gemeinsam mit dem Forum beim nationalen Programmanteil sogar einen Abwärtstrend verzeichnet. Erfreulich zu verzeichnen ist mit Blick auf die beiden „Äras“ von Festivalleitern: Zwar sind Filme von Frauen im Wettbewerb bei beiden statistisch signifikant unterrepräsentiert, aber unter der Intendanz von Dieter Kosslick – und damit Heute – zeichnet sich ein deutlicher Anstieg der Frauenquote ab.

    Verteilung des Ost-West-Hintergrunds im deutschen Programm
    In Anlehnung an die Appelle an die Kultur im Kontext der Wiedervereinigung, bei der Gestaltung einer pluralistischen Gesellschaft aktiv mitzuwirken, wurde die Verteilung der Herkunft unter den Regisseuren der bei der Berlinale programmierten Filmwerke untersucht. Dabei wurde eine Stichprobe von 2.034 Filmen in die Untersuchung einbezogen, davon 363 Produktionen eines Regisseurs mit Herkunft aus den neuen und 1.671 Produktionen eines Regisseurs mit Herkunft aus den alten Bundesländern.
    Die Analyse ergab drei Phasen in der Verteilung der Regisseure mit Ost-Hintergrund in den Jahren zwischen 1980 und 2016. In dem Bestreben, die Annäherungen zwischen der USA und der UdSSR zu unterstützen, findet sich von 1980 bis 1990 eine wachsende Plattform für die Präsentation des ostdeutschen Films im nationalen Programmteil, ergänzt um im Westen produzierte Filmwerke von Regisseuren, die nach ihrer Geburt und Jungendzeit in der DDR den Lebensmittelpunkt nach Westdeutschland verlagert haben.
    Die zweite Phase von 1991 bis 2003 symbolisiert eine Zeit des Versuchs, auch weiterhin Ost-Filmemacher im Programm zu präsentieren. Das zunehmend schwindende Angebot an neuen Produktionen von Regisseuren mit einem ostdeutschen Hintergrund wir zunächst noch mit Filmen aus der Vor-Wende-Zeit ausgeglichen, bis schließlich nur noch vereinzelte Filme zur Verfügung stehen.
    2004 erreicht der Anteil an Regisseuren mit ostdeutscher Herkunft den absoluten Tiefpunkt (eine einzige Produktion), der sich auch in den Folgejahren insbesondere im Bereich der Langfilme und trotz der wachsenden Präsenz von Filmemachern mit westdeutschen Wurzeln im Programm nur geringfügig erweitert. Allein Andreas Dresen, der erstmals 1991 mit seinem Abschlussfilm So schnell geht es nach Istanbul (1990) und seither bis zum Jahr 2015 insgesamt 15 Mal von unterschiedlichen Sektionen zur Berlinale geladen wurde (darunter dreimal in den Wettbewerb), scheint unter den ohnehin wenigen Nach-Wende-Regisseuren aus dem Osten Deutschlands Aufmerksamkeit und positive Wahrnehmung bei den Programmverantwortlichen zu erfahren.

    Altersverteilung im deutschen Programm
    Von 2.671 deutschen Festivalbeiträgen gingen 2.584 Produktionen von Filmemachern ein, deren Geburtsjahr ermittelbar war und für die Untersuchung der Altersverteilung im Programm der Berlinale von 1980 bis 2016 herangezogen wurde. Berücksichtigt wurden dabei die Werke von Regisseuren aus Ost- wie aus Westdeutschland. Eine Gegenüberstellung des Durchschnittsalters der zu den Festivalausgaben von 1980 bis 2001 eingeladenen Filmemacher zu jenen im Zeitraum zwischen 2002 und 2016 weist mit 43,03 Jahren zu 43,75 Jahren keine große Abweichung auf. Betrachtet man hingegen den Wettbewerb, so sind die Filmemacher in der ersten Periode mit durchschnittlich 48,30 Jahren deutlich älter als im zweiten Zeitraum (45,38 Jahre).
    Der Wert für das Durchschnittsalter in der Sektion German Cinema im Zeitraum von 2002 bis 2016 liegt mit 43,44 Jahren (bei einer Alterspanne von 26 bis 82 Jahren) allerdings deutlich höher als zwischen 1980 und 2001 (40,81 Jahre bei einer Alterspanne von 22 bis 78 Jahren). Dieses Ergebnis dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit der Neuausrichtung in Form der Reihe Lola@Berlinale und den entsprechenden Beiträgen respektive Regisseuren geschuldet, sowie auf die Zusammenführung der „jungen Wilden“ in der Sektion Perspektive Deutsches Kino zurückzuführen sein. Doch auch in der Perspektive erstreckt sich das Alter der präsentierten Regisseure von 22 bis 54 (!) Jahre in den Jahren 2002 bis 2016 und ergibt demnach ein Durchschnittsalter von knapp 35 Jahren.
    Der Blick auf die einzelnen Sektionen verrät Folgendes: Während im Zeitraum von 1980 bis 2001 insbesondere die Sektionen Wettbewerb und Kinderfilmfest von einer höheren Altersstruktur gekennzeichnet waren, sind es im vergangenen Jahrzehnt vor allem die Sektionen German Cinema und Panorama, die sich auf ein sektionsübergreifend höheres Durchschnittsalter auswirken. Belief sich der entsprechende Wert bezogen auf das Langfilmprogramm im Jahr 1980 noch auf 38,72 Jahre, steht im Jahr 2016 ein durchschnittliches Alter von 46,54 Jahren zu Buche.

    Verteilung nationaler zu internationaler Produktionen
    Auf Basis der fünf untersuchten Sektionen erfolgte zwischen 1980 und 2016 ein enormer Anstieg des Programmumfangs von 163 Produktionen auf 340 Produktionen (209 Prozent).
    Der Anteil an nationalen Produktionen im Gesamtprogramm (alle Filmlängen) ist im Zeitraum von 1980 bis 2001 statistisch signifikant höher als im Zeitraum von 2002 bis 2016. Begrenzt auf die Langfilme erzielt der Anteil an nationalen Produktionen mit 28,60 und 28,64 Prozent ein annähernd gleiches Ergebnis.
    Trotz der Einführung der Perspektive Deutsches Kino und einer Erweiterung der deutschen Programmbeiträge mit der Reihe Lola@Berlinale steht einer quantitativen Gleichstellung des nationalen Programmanteils in den beiden Perioden ein Rückgang der deutschen Beiträge im Kinderfilmfest (Generation) und im Panorama entgegen.
    Der Anteil deutscher Festivalbeiträge einschließlich der Programmierung von Sondervorführungen und Beiträgen „außer Konkurrenz“ liegt zwischen 1980 und 2001 bei durchschnittlich 4,73 Prozent und im Zeitraum von 2002 bis 2016 bei 3,67 Prozent. Begrenzt auf den mit 24 Beträgen reglementierten originären Wettbewerb weist die erste Periode im Durchschnitt 2,73 deutsche Beiträge (ohne DDR: 2,14), die zweite Periode im Durchschnitt 2,93 deutsche Beiträge aus.
    Der Anstieg des deutschen Produktionsaufkommens gemessen an den jährlichen Kinostarts spiegelt sich nicht in einer Erhöhung der programmierten deutschen Produktionen wider.

    Vielfalt internationaler Produktionen
    Der mit der Digitalisierung einhergehende weltweite Anstieg des Produktionsaufkommens sowie die erleichterten Distributionsbedingungen führen zu einer Erweiterung der im Programm repräsentierten Ursprungsländer von 1980 mit 40 Filmländern auf 2016 mit 66 Filmländern.
    Die Länderschwerpunkte (Top 25) im Programm der Berlinale im 10-Jahres-Vergleich von 1980, 1990, 2000, 2010 und 2016 belegen eine konstante flankierende Darstellung des aktuellen politischen Weltgeschehens. Entwicklungen wie die Annäherung der USA und der UdSSR, die EU-Erweiterung und die Globalisierung finden mit starkem Aktualitätsbezug Ausdruck im Programm.
    Ein Desideratum lässt sich jedoch bei der Abbildung der mittlerweile multikulturell gewordenen deutschen Gesellschaft konstatieren.
    Audiovisuelle Medieninhalte zählen seit der Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu den bedeutendsten Mitteln, unseren Blick auf die Welt zu bestimmen und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Konstruktion von Realitäten. Deshalb ist es wesentlich, im deutschen Film die Perspektive aus den neuen wie aus den alten Bundesländern, von jungen Regietalenten wie älteren Regiemeistern sowie vor allem von Frauen wie von Männern zu fördern und Zugangschancen zum Kino- und TV-Markt, aber ebenso zu Filmfestivals zu eröffnen. Dass dabei den Internationalen Filmfestspielen Berlin gerade in Zeiten, da die „Welt der Filmherstellung und des Filmvertriebs massiv und grundlegend“ (Holighaus: 2016) neue Formen annimmt, eine besondere Vorbildfunktion zukommt, muss nicht erwähnt werden. Dieser Diversitätsbericht soll mittels empirischer Ergebnisse den Status Quo der programmatischen Verteilungen beleuchten und damit dazu beitragen, gezielte Maßnahmen für eine größere Diversität des Berlinale-Programms zu entwickeln und umzusetzen.

    Download der gesamten Studie

  • Oscar-Nominierung 2017

    TONI ERDMANN nominiert in der Kategorie Best Foreign Language Film / Verleihung der 89. Academy Awards® am 26. Februar in L.A. / Regisseurin Maren Ade und Produzentin Janine Jackowski (Komplizen Film) beide Absolventinnen der HFF München

    24. Januar 2017 – TONI ERDMANN von den HFF-Absolventinnen Maren Ade (Buch & Regie) und Janine Jackowski (Produktion) ist in der Kategorie Best Foreign Language Film für den Oscar® nominiert. Das gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences heute in L.A. bekannt. In der Kategorie Foreign Language Film sind außerdem nominiert: Aus Dänemark UNTER DEM SAND – DAS VERSPRECHEN DER FREIHEIT, aus dem Iran THE SALESMAN, aus Australien TANNA – EINE VERBOTENE LIEBE und aus Schweden EIN MANN NAMENS OVE.
    Die Verleihung der 89. Academy Awards® findet am 26. Februar 2017 statt.TONI ERDMANN feierte seine Weltpremiere in Cannes – es folgte anhaltende Begeisterung von Kritikern wie Publikum sowie der FIPRESCI-Preis. Der Film startete erfolgreich in zahlreichen Ländern weltweit und ist aktuell gerade in den USA angelaufen. Seitdem gab es zahlreiche weitere Nominierungen und Preise, darunter den Europäischen Filmpreis in 5 Kategorien sowie eine Golden-Globe-Nominierung. 

    Maren Ade studierte an der HFF München zunächst ab 1998 Produktion, bevor sie später zur Spielfilmregie wechselte. Noch während des Studiums gründete sie mit Janine Jackowski die Produktionsfirma Komplizen Film, die 2003 auch ihren HFF-Abschlussfilm DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN produzierte, der bereits ein internationaler Festivalerfolg war und u.a. den Spezialpreis der Jury des Sundance Film Festivals erhielt. Es folgte ALLE ANDEREN, der auf der Berlinale 2009 mit den Silbernen Bären als Bester Film und für die Beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) ausgezeichnet wurde und in über 18 Ländern erfolgreich im Kino lief.

    TONI ERDMANN
    Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über mir das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.
    Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.
    Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.
    (Text: www.komplizenfilm.de)

  • Bayerischer Filmpreis 2016

    Sechs Bayerische Filmpreise für Absolventinnen & Absolventen der HFF München / Ausgezeichnet in den Kategorien Regie, Nachwuchsregie, Produktion, Nachwuchsproduktion, Sonderpreis und Publikumspreis / In diesem Jahr hat die Jury eine Besonderheit für den Regie-Preis beschlossen: der Preis ging an fünf Frauen für ihre jeweiligen Regieleistungen im vergangenen Filmjahr / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen

    20. Januar 2017 – Bei der 38. Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater München gingen sechs der begehrten Auszeichnungen an Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Zahlreiche weitere Alumni hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet.
    Die Preise wurden im Rahmen einerfeierlichen Fernsehgala vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschlandvon Bayerns stellvertretender Ministerpräsidentin und Medienministerin Ilse Aignerverliehen.

    Beste Regie: Maren Ade mit vier Kolleginnen – eine einzigartige Jury-Entscheidung
    HFF-Absolventin Maren Ade wurde für ihren weltweiten Erfolg von TONI ERDMANN mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Regisseurin geehrt. Allerdings nicht alleine, denn für die diesjährige Jury war 2016 das Filmjahr der starken Frauen und deshalb ehrte sie in der Kategorie Beste Regie gleich fünf Regisseurinnen für ihre mutigen, tragikomischen, historischen, politischen und wilden Filme: Maren Ade (TONI ERDMANN), Nicolette Krebitz (WILD), Franziska Meletzky (VORWÄRTS IMMER!), Marie Noëlle (MARIE CURIE) und Maria Schrader (VOR DER MORGENRÖTE).

    Nachwuchsregie-Preis (dotiert mit 10.000 Euro): Jakob M. Erwa für DIE MITTE DER WELT
    Mit DIE MITTE DER WELT hat HFF-Absolvent Jakob M. Erwa den gleichnamigen Bestseller von Andreas Steinhöfel verfilmt. Der Film begleitet den 17jährigen Phil auf seiner Suche... nach dem Vater, der Liebe, echten Freunden, den Geheimnissen seiner Schwester und seiner Mutter – und bewegt sich dabei mit spielerischer Selbstverständlichkeit zwischen Realität und Phantasie-Welt.

    Produzenten- & Publikumspreis für Wiedemann & Berg mit WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS
    Die HFF-Absolventen Max Wiedemann und Quirin Berg konnten sich gleich über zwei Auszeichnungen für ihren Film WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS, den sie gemeinsam mit der Sentana Film produziert haben, freuen: Ihre Produzentenleistung wurde prämiert (der Produzentenpreis ist mit 200.000 € dotiert) und das Publikum hatte entschieden und den Film über eine deutsche Familie, die einen Flüchtling bei sich aufnimmt, zu seinem Favoriten 2016 gewählt.

    VGF-Nachwuchsproduzentenpreis (dotiert mit 60.000 Euro): David Lindner Leporda für DIE REISE MIT VATER von Anca Lazarescu
    Der Nachwuchsproduzentenpreis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) ging an HFF-Absolvent David Lindner Leporda (Filmallee). Er erhielt den Preis für seine Produzenten-Leistung für den Debutfilm DIE REISE MIT VATER von HFF-Absolventin Anca M. Lazarescu.

    Sonderpreis: Philip Schulz-Deyle für SNOWDEN
     
    Der Sonderpreis ging an HFF-Absolvent Philip Schulz-Deyle. Er erhielt den Preis für seine Produzenten-Leistung für die internationale und u.a. in München gedrehte Koproduktion SNOWDEN von Kult-Regisseur Oliver Stone. Im Rahmen der Münchner Dreharbeiten hatte Schulz-Deyle auch einen Besuch von Oliver Stone an der HFF München initiiert.

    Außerdem konnten sich HFF-Alumnus Hans Steinbichler und Alumna Maren Ade für ihre Darstellerinnen freuen: Lea van Acken wurde für ihre Rolle in DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet und Sandra Hüller als beste Darstellerin in TONI ERDMANN.

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

    Über die Vergabe der Preise hatten folgende Jury-Mitglieder entschieden: Dagmar Biller, Susanne Hermanski (Süddeutsche Zeitung), Caroline Link (Autorin & Regisseurin, Oscar-Preisträgerin, HFF-Absolventin), Elisabeth Kuonen-Reich (Rio-Kinos), Maggie Peren (Autorin & Regisseurin, Trägerin u.a. des Bayerischen Filmpreises), Prof. Bettina Reitz (HFF-Präsidentin), Bettina Ricklefs (Bayerischer Rundfunk), Gernot Roll (Kameramann, Träger u.a. des Bayerischen Filmpreises), Jule Ronstedt (Regisseurin & Schauspielerin), Prof. Dr. Klaus Schaefer (FilmFernsehFonds Bayern).

  • Kooperation Musikfilmtage Oberaudorf

    Bayerisches Musikfilmfestival kreiert eigenen Programm-Slot für HFF-Filme rund um das Thema Musik / Festivalleiter Markus Aicher freut sich auf Nachwuchs-Talente im Rahmen des Festivals / HFF München baut bayernweite Sichtbarkeit ihrer Filme weiter aus

    München, 18. Januar 2017 – Bei den 10. Musikfilmtagen Oberaudorf (5.-9.7.2017) haben Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erstmals die Möglichkeit, ihre Produktionen dem Festival-Publikum in der grenznahen Region zu präsentieren. Das diesjährige Festival hält für die HFF München einen Programmplatz bereit, der in beiderseitiger Absprache bespielt wird. "Wir freuen uns, den jungen Talenten der Branche diese Chance zu geben und sind gespannt auf ihre Ideen. Auch die Musikfilmszene profitiert von den frischen Umsetzungen der Filmstudentinnen und -Studenten“, sagt Festivalleiter und Kooperations-Initiator Markus Aicher.

    Im HFF-Programm bei den 10. Oberaudorfer Musikfilmtagen werden Filme von Studierenden und Alumni präsentiert, deren Thema die Musik in all ihren Facetten ist. Für die jungen FilmemacherInnen zudem eine wertvolle Gelegenheit, ihre Filme in Bayern zu zeigen. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz geht damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer größeren bayernweiten Aufmerksamkeit für studentische Arbeiten.

    „Musikfilme sind ein interessantes und nachgefragtes Genre, sagt Markus Aicher. „Das ist eine Erfahrung, die man auch in Oberaudorf in den letzten zehn Jahren immer wieder erleben konnte.“ Welchen Stellenwert sich die Musikfilmtage in der bayerischen Festivalszene in dieser Zeit erkämpft haben, zeigt sich nicht nur an den jährlichen, steigenden Besucherzahlen (2016: über 2000). Film- und Kulturschaffende lieben die entspannte Atmosphäre im bayerischen Inntal, das Publikum nimmt die gelungene Auswahl aus Dokumentar-  und Spielfilmen, von Klassik über Rock und Jazz bis zur experimentellen Blasmusik begeistert an. 

    Die 10. Musikfilmtage Oberaudorf finden von 5. - 09. Juli 2017 statt und werden von der Gemeinde Oberaudorf, dem Landkreis Rosenheim, dem Bezirk Oberbayern, dem Bayerischen Wirtschafts- und Medienministerium und zahlreichen Sponsoren und Förderern unterstützt.

  • Constantin Kooperation

    Constantin Film wird Kooperationspartner der HFF München / Gewährleistung regelmäßiger vergüteter Praktika für HFF-Studierende in allen Unternehmensbereichen / Kooperationsvereinbarung basiert auf gemeinsamem Streben der HFF München und Constantin Film, den Medienstandort München auch durch eine praxisnahe Ausbildung des Film- und Mediennachwuchses weiterzuentwickeln und zu stärken

    München, 19. Dezember 2016 – Die Constantin Film AG und die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die HFF-Studierenden während ihrer Studienzeit freiwillige vergütete Praktika in allen Bereichen des Münchner Film- und Medienunternehmens ermöglicht.
    „Als große Produktionsfirma in München sind wir sehr an der Ausbildung des Nachwuchses für unsere Branche interessiert – und an der Frage, wie der Austausch zwischen der Hochschule und der Film- und Fernsehindustrie enger verzahnt werden kann. Wir freuen uns über die jungen HFF-Studenten, die sich bei uns in den teamorientierten, kreativen Prozess des Filmemachens einbringen wollen", sagt Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG.

    HFF-Präsidentin Bettina Reitz: „Unsere gemeinsame Zielsetzung mit der Constantin Film AG ist es, die Studierenden während ihrer Studienzeit noch intensiver mit den notwendigen praktischen Fachkenntnissen auszustatten und sie unmittelbar bei der Erlangung der Berufsfähigkeit zu unterstützen. Die Constantin Film setzt mit ihren Produktionen nicht nur regelmäßig Trends und landet Publikumserfolge, sondern ist als Unternehmen interessant und vielseitig aufgestellt. Für unsere Studierenden ergeben sich viele ganz unterschiedliche Möglichkeiten für ein Praktikum.“

    Die Praktika im Rahmen der Kooperationsvereinbarung sind freiwillig, vergütet und werden begleitend zum Studium an der HFF München angeboten. Studierende können im gesamten Unternehmen – also z.B. bei einer der Filmproduktion genauso wie im Unternehmen selbst – Praktika absolvieren und berufliche Erfahrungen sammeln, und zwar unabhängig von ihrem jeweiligen Studienschwerpunkt. Die Studierenden der HFF München können sich auf die Praktika direkt bei der Constantin Film AG bewerben.

  • Max Ophüls Preis 2017

    Ein Film im Spielfilmwettbewerb / Drei Filme im Wettbewerb Kurzfilm / Ein Film im Wettbewerb mittellanger Film / 38. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 23.-29. Januar 2017 / Filme haben Chancen auf mehrere dotierte Preise

    München, Dezember Januar 2016 – Auf dem 38. Filmfestival Max Ophüls Preis (23.-29. Januar) laufen vier Filme von Studierenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: EINMAL BITTE ALLES von Absolventin Helena Hufnagel startet im Spielfilm-Wettbewerb. FIND FIX FINISH von Sylvain Cruizat und Mila Zhluktenko, HERO2 von Vera Drude und JENNY von Lea Becker laufen in der Wettbewerbs-Sektion Kurzfilm. WALD von Sara Ben Hardouze geht im Wettbewerb Mittellanger Film ins Rennen.

    Zusätzlich laufen die beiden Kurzfilme Bis einer weint von Benjamin Leichtenstern und Chuckwalla von Korinna Krauss in der Programmreihe MOP-Shortlist, in der außer Konkurrenz eine Auswahl von filmischen Handschriften programmiert wird, die das Spektrum des jungen deutschsprachigen Kurzfilms im Festivalbild komplettieren.

    Die Screening-Termine aller Filme gibt es ab Januar unter http://www.max-ophuels-preis.de.

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • TONI ERDMANN deutscher Oscar-Kandidat

    German Films gab Entscheidung heute in München bekannt / TONI ERDMANN bereits in Cannes Publikumsliebling und FIPRESCI-Preisträger / Regisseurin Maren Ade und Produzentin Janine Jackowski gründeten während ihres HFF-Studiums ihre Firma Komplizen Film / Bekanntgabe der Oscar®-Nominierungen am 24. Januar 2017

    25. August 2016 – TONI ERDMANN von den HFF-Absolventinnen Maren Ade (Buch & Regie) und Janine Jackowski (Produktion) ist Deutschlands Beitrag für die Kategorie Best Foreign Language Film bei den 89. Academy Awards®. Das gab German Films heute in München bekannt. TONI ERDMANN feierte seine Weltpremiere in Cannes – es folgte anhaltende Begeisterung von Kritikern wie Publikum sowie der FIPRESCI-Preis. Aktuell läuft der Film deutschlandweit in den Kinos und ist auch in anderen Ländern weltweit gestartet.
    Am 17. Januar 2017 veröffentlicht die Academy of Motion Picture Arts & Sciences eine Short List mit neun fremdsprachigen Filmen, die noch im Rennen um eine Oscar®-Nominierung sind. Am 24. Januar 2017 werden die Nominierungen bekannt gegeben; die Verleihung der Academy Awards 2017 findet am 26. Februar in Hollywood statt.
    Die Oscar®-Kategorie Best Foreign Language Film gibt es seit 1957; seitdem ging der Oscar® drei Mal nach Deutschland, zwei Mal für Filme von Absolventen der HFF München: 2003 NIRGENDWO IN AFRIKA von Caroline Link und 2007 DAS LEBEN DER ANDEREN von Florian Henckel von Donnersmarck.

    Maren Ade studierte an der HFF München zunächst ab 1998 Produktion, bevor sie später zur Spielfilmregie wechselte. Noch während des Studiums gründete sie mit Janine Jackowski die Produktionsfirma Komplizen Film, die 2003 auch ihren HFF-Abschlussfilm DER WALD VOR LAUTER BÄUMEN produzierte, der bereits ein internationaler Festivalerfolg war und u.a. den Spezialpreis der Jury des Sundance Film Festivals erhielt. Es folgte ALLE ANDEREN, der auf der Berlinale 2009 mit den Silbernen Bären als Bester Film und für die Beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) ausgezeichnet wurde und in über 18 Ländern erfolgreich im Kino lief.

    TONI ERDMANN
    Peter Simonischek (Oktober November, Der kleine Diktator, Hierankl) ist TONI ERDMANN und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller (Über mir das All, Finsterworld, Requiem) – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist, um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: Er, der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie, die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.
    Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er, sie nach dem Tod seines Hundes spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und unterschwelliger Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse, und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.
    Doch statt, wie angekündigt, Bukarest zu verlassen, überrascht Winfried Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes Alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines‘ Berufsleben mit der Behauptung ein, der Coach ihres Chefs zu sein, und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein, und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinander geraten, desto näher kommen sie sich.
    (Text: www.komplizenfilm.de)