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Aktuelle Pressemitteilungen

  • Rotary Club München-Hofgarten vergibt erneut dotierte Preise an Studierende der HFF München

    Der Rotary Club München-Hofgarten zeichnete bereits zum siebten Mal Erstjahresfilme der HFF München aus / Jeweils drei Preise in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm / Gesichtet wurden alle HFF-Erstjahresfilme / Erstmals wurde zusätzlich ein Preis für Drehbuch-Treatments von Zweitjahres-Studierenden vergeben / Die Preise sind mit insgesamt über 6.000 dotiert

    München, 19. Mai 2020 – Der Rotary Club München-Hofgarten hat in diesem Jahr bereits zum siebten Mal sechs „Filme 01“ (Filme aus dem ersten Studienjahr) von Studenten*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ausgezeichnet. In den beiden Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm vergibt der Rotary Club München Hofgarten jeweils drei Preise – die Erstplatzierten erhalten 1.111 € Preisgeld, die Zweitplatzierten 666 € und die Drittplatzierten 444 €. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auch ein mit 2.222 € dotierter Preis für ein zur Realisierung freigegebenes Drehbuch von Studierenden aus dem zweiten Studienjahr verliehen.
    Aus aktuellem Anlass fand die heutige Preisverleihung per Video-Konferenz statt; mit dabei: Der Präsident des Rotary Club München-Hofgarten Thomas Krohne, HFF-Initiatorin des Preises Prof. Michaela Krützen sowie alle Preisträger*innen.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Dass diese Begeisterung und Großzügigkeit des Rotary Club München-Hofgarten für die filmischen Arbeiten unserer Studierenden nun schon ins siebte Jahr geht und dann auch noch um einen Preis für Drehbuchautor*innen ausgeweitet wurde, erfreut uns gerade in diesen herausfordernden Wochen ganz besonders. Preise direkt von einem Filmliebhaber*innen-Publikum sind für alle, die Filme lieben, das schönste Geschenk! Etwas Besonderes ist vor allem die Tatsache, dass Thomas Krohne und seine Club-Mitglieder nicht eine Sekunde überlegt haben, ob eine Preisvergabe in diesem Jahr vielleicht verschoben werden oder ob sie gar ausfallen sollte. Eine solche Unterstützung für unsere Studierenden und damit auch ein Bekenntnis zum Film, zum Kino, ist gerade jetzt von ganz besonderer Bedeutung – dafür herzlichen Dank.“

    Thomas Krohne, Präsident des Rotary Club München-Hofgarten: „Unser Club und seine Mitglieder sind besonders stolz, auch weiterhin die Erstjahresarbeiten der HFF unterstützen und prämieren zu dürfen. Aus diesem Grund haben wir uns auch dafür entschieden, die Unterstützung auszuweiten und einen weiteren Preis für das Beste Drehbuch des Zweitstudienjahres zu vergeben. Es ist uns dabei eine große Freude und leidenschaftliche Aufgabe die Erstjahresfilme in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm ansehen und bewerten zu dürfen. Auch in diesem Jahr waren wir von der Vielfalt und Qualität der Filme beeindruckt und die Bewertung fiel uns nicht leicht. Wir danken Frau Prof. Reitz und Frau Prof. Krützen und dem Team der HFF für die freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit und wünschen natürlich den Studierenden weiterhin viel Erfolg.“

    Die Preise des Rotary Club München-Hofgarten an die HFF München:
    Für die Vergabe der Preise sichtet eine interne (in diesem Jahr 12köpfige) Jury des Rotary Clubs München-Hofgarten alle Erstjahresfilme des aktuellen HFF-Studierenden-Jahrgangs und wählt ihre drei Favoriten aus beiden Kategorien aus. Für die „Jüngsten“ der HFF-Studierendenschaft ist der Preis damit zugleich ein Publikumspreis.
    Die gleiche Jury entschied auch über die Vergabe des neu geschaffenen Preises für Drehbuchautor*innen aus dem zweiten Studienjahr an der HFF München. In einem so frühen Stadium  zu spüren, dass ein Drehbuchstoff bei möglichen späteren Kinogänger*innen einen Nerv trifft, ist für Autor*innen von ganz besonderem Wert.

    Die Preisträger*innen:

    Spielfilme
    1. Platz:  (SPÄTE) ERKENNTNIS DES INNEREN ZUSAMMENHANGS Regie: Luis Sütter    
    2. Platz:  UNGESCHEHEN Regie: Maurice Teepe
    3. Platz:  WUSSTET IHR, DASS STEINE… Regie: Katharina Schnekenbühl

    Dokumentarfilme
    1. Platz:  IM GLASHAUS Regie: Anna Zhukovets
    2. Platz: ARISE Regie: Katharina Thaler
    3. Platz: CODA Regie: Stella Traub

    Drehbuch
    KREDIT Buch: Pia Stummer & Luis Sütter

     

  • FFF-Förderpreis Dokumentarfilm und megaherz Student Award für HFF-Absolventen*innen beim 35. DOK.fest München

    FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für HFF-Absolvent Minsu Park / Sein Dokumentarfilm CHADDR- UNTER UNS DER FLUSS läuft in der Reihe DOK.horizonte / Preis ist mit 5.000 € dotiert und geht an Bayerische Nachwuchsregisseure / megaherz Student Award für HFF-Absolventin Yulia Lokshina / Ihr Film REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT läuft in der Reihe Student Award

    München, 18. Mai 2020 – Auf dem 35. Internationalen Dokumentarfilmfestival (DOK.fest) München, das in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise @home stattfindet, wurde Minsu Park, Absolvent der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, für seinen Dokumentarfilm CHADDR-UNTER UNS DER FLUSS (Produktion: HFF-Alumna Lena Karbe) mit dem Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern ausgezeichnet. Der Preis wird reihenübergreifend an bayerische Nachwuchsregisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert. CHADDR-UNTER UNS DER FLUSS ist eine Koproduktion mit dem NDR (Redaktion: Silke Schütze, Eric Friedler) und Minsu Parks Debütfilm. HFF-Absolventin Yulia Lokshina hat für ihren Film REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT (Produktion: Isabelle Bertolone, Marius Ehlayil) den mit 3.000€ dotierten megaherz Student Award erhalten. Der Film ist ihr Abschlussfilm an der HFF München.  

    CHADDR – UNTER UNS DER FLUSS von Minsu Park | Debütfilm
    Dokumentarfilm über das Leben in den Bergen Nordindiens. Um zu ihrem Internat zu kommen, muss die 18-jährige Changyang jedes Jahr tagelang zu Fuß am zugefrorenen Bergfluss Chaddr entlang in die Stadt gehen. Dort lernt sie unter größten Entbehrungen Naturwissenschaften, denn sie will Software-Entwicklerin werden.
    Regie & Kamera: Minsu Park (HFF-Absolvent)
    Drehbuch: Gregor Koppenburg (HFF-Absolvent)
    Produktion: Lena Karbe (HFF-Absolventin, Karbe Film GmbH)
    Ton: Andreas Goldbrunner
    Schnitt: Ulrike Tortora (Honorarprofessorin HFF-München)

    Jurybegründung:
    "CHADDR – UNTER UNS DER FLUSS erzählt von einer Familie in der abgeschiedenen Welt des indischen Himalaya. Darin begleitet ein Vater seine drei Töchter seit 18 Jahren auf dem extrem gefährlichen Fußweg entlang des vereisten Flusses Chaddr zur Schule. Minsu Park zeigt unaufdringlich und fast nebenbei das Große im Kleinen: wie Klimawandel und technologischer Fortschritt die entbehrungsreiche Welt der Familie existentiell bedrohen. Kamera, Schnitt und Musik schaffen kongenial einen ruhigen, unwiderstehlichen Sog, der staunen macht und eine tiefe Empathie für die Protagonist.innen entstehen lässt."

    REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT von Yulia Lokshina | Abschlussfilm
    In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiter*innen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivist*innen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. In München probt zur gleichen Zeit eine Theaterklasse ein Stück von Brecht und denkt über die deutschen Wirtschaftsstrukturen nach. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die anderen Kapital bedeuten.

    Drehbuch & Regie: Yulia Lokshina (HFF-Absolventin)
    Kamera: Zeno Legner (HFF-Absolvent), Lilli Pongratz (HFF-Studentin)
    Produktion: Isabelle Bertolone, Marius Ehlayil (HFF-Alumna*us, wirFilm GmbH)


    Aus der Jurybegründung: "Mutig und ohne Rücksicht auf klassische Erzählbögen, facettenreich und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus entfaltet sich dieser Dokumentarfilm. Staunend taucht man ein in einen geformten Kosmos, der in der originellen Zusammenstellung unterschiedlicher Elemente so viel mehr erzählt als nur über konkrete prekäre Arbeitsverhältnisse, das soziale Engagement, dagegen vorzugehen und die Ermutigung, im Theaterunterricht darüber nachzudenken. Der Film macht genau das, was Kino im schönsten Fall leisten kann: Er formt Bilder im Kopf, statt nur auf der Leinwand."

  • HFF München gewinnt KI-Wettbewerb und damit eine von 50 neuen Professuren mit Fokus auf Künstlicher Intelligenz für Hochschulen in ganz Bayern

    Die Vergabe der KI-Professuren wurde als Wettbewerb ausgeschrieben / Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt Standorte bekannt / Ausbau ist Teil der Hightech Agenda Bayern / „Große Resonanz, viele Verbundanträge, spannendes Themenspektrum“

    München, 14. Mai 2020 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist eine von 50 Bayerischen Hochschulen, die den KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern gewonnen haben und damit ausgewählt wurden, ihre Konzepte für die Einrichtung einer KI-Professur umzusetzen.
    Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Expertenkommission Prof. Dr. Peter Strohschneider stellte er das Ergebnis des wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbs vor, über den sich die bayerischen Hochschulen bis Ende Februar 2020 um insgesamt 50 KI-Professuren bewerben konnten. „Große Resonanz, viele Verbundanträge, spannendes und breites Themenspektrum“ – so das Fazit Siblers. Die 50 erfolgreichen Konzepte der Hochschulen bilden alle vier fachlich-thematischen Schwerpunktbereiche des bayerischen KI-Netzwerks – Intelligente Robotik, Mobilität, Gesundheit sowie Data Science – in ihrer ganzen Breite ab.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Für eine Kunsthochschule wie die HFF München eine KI-Professur zu beantragen und umzusetzen, mag zunächst ungewöhnlich erscheinen. Dabei birgt gerade diese Verbindung ein besonderes Spannungsfeld zwischen technologischer Weiterentwicklung und inhaltlich-künstlerischer Auseinandersetzung. In diesem digitalen Forschungsfeld wollen wir die Einbindung von KI und Cloud in kreativ technischen Gewerken befördern und im Anschluss auch über die Lehre unseren Studierenden vermitteln. Ich danke Staatsminister Sibler und seinem Auswahlkomitee für diese besondere Möglichkeit, die die Bereiche Wissenschaft und Kunst beispielhaft miteinander verbindet. Und ich danke den beiden Leitern unserer Abteilung Technik Professor Dr.-Ing. Peter C. Slansky und Dr. Siegfried Fößel, dass sie diese Chance für die HFF München ergriffen haben.“

    Wissenschaftsminister Bernd Sibler: „Die große Resonanz auf unseren Wettbewerb spricht ein deutliches Zeichen: Jede antragsberechtigte Hochschule im Freistaat beteiligte sich am Verfahren, insgesamt wurden 175 Anträge eingereicht. Forschung lebt vom Wettbewerb, aber auch vom Austausch und der Zusammenarbeit. Daher freut es mich sehr, dass mit insgesamt 150 Verbundanträgen die überwiegende Mehrheit der Anträge in Kooperation mit anderen Hochschulen gestellt wurde, auch über die Grenzen der Hochschularten hinweg.“ Die Verbünde werden die Vernetzung unter den Hochschulen im Bereich KI stärken sowie Kompetenzen bündeln. Das Themenspektrum reicht dabei von der Erforschung hochautomatisierten Fahrens (Verbund Bayerisches KI-Mobilitätsnetzwerk/HAW Landshut) über sensorbasierte KI-Systeme in der Pflege (Verbund d.DiM - Digital Disease Management – personalisierte Diagnostik, Therapie und Versorgung/TH Deggendorf) bis zur Grundlagenforschung für die Realisierung von vertrauenswürdiger KI-Software (Verbund Explainable Artificial and Amplified Intelligence (XAAI)/Otto-Friedrich-Universität Bamberg).

    Wissenschaftsgeleitetes Auswahlverfahren

    „Ich bedanke mich ausdrücklich bei der hochkarätig besetzten Expertenkommission unter Vorsitz von Prof. Dr. Peter Strohschneider, die mit großem persönlichen Einsatz jeden Antrag sowohl einzeln als auch vergleichend intensiv begutachtet und bei der Vielzahl an qualitativ hochwertigen Anträgen die ,Qual der Wahl‘ hatte“, erklärte der Minister. Prof. Dr. Peter Strohschneider, langjähriger Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und international erfahrener Verfahrens- und Wettbewerbsexperte, betonte die intensiven Diskussionen der fachlich differenziert besetzten Expertenkommission: „Wir haben sämtliche Anträge einer rigiden wissenschaftlichen Qualitätsprüfung unterzogen und diejenigen ausgewählt, die höchsten wissenschaftlichen Anspruch mit den stärksten Impulsen für eine dynamische Entwicklung dicht vernetzter KI-Forschung in Bayern verbinden. Die Bewilligungsquote von etwa 29 % scheint mir dafür zu sprechen, dass es dabei gelungen ist, im Rahmen der verfügbaren Ressourcen doch die Wettbewerbsrisiken und -chancen der antragstellenden Hochschulen fair auszubalancieren.“

    Insgesamt 100 neue Professuren auf dem Zukunftsgebiet der KI

    Die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz stellt einen der Schwerpunkte der im Oktober 2019 von Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder angekündigten Hightech Agenda Bayern (HTA) dar. Mit den 50 im Wettbewerb vergebenen KI-Professuren soll – ausgehend vom KI-Zentrum in München und den Knotenpunkten in Würzburg, Erlangen-Nürnberg und Ingolstadt ein landesweites, thematisch fokussiertes Netzwerk in der KI-Forschung aufgespannt werden, um Bayern als führenden KI-Standort weiter auszubauen. Zugleich soll dadurch der Lehre an den Hochschulen und damit der Ausbildung dringend benötigter Fach- und Führungskräfte in allen Regionen Bayerns ein kräftiger Schub verliehen werden. „Zusammen mit den 50 bereits gesetzten Professuren zur gezielten Stärkung des KI-Zentrums München und den KI-Knotenstandorten sorgen für eine breite Verankerung der KI an den bayerischen Hochschulen. Mit insgesamt 100 neuen Professuren auf diesem Zukunftsgebiet ist die Grundlage dafür gelegt, dass Bayern als Wissenschaftsstandort seine Sichtbarkeit und Wettbewerbsposition auf diesem begehrten Markt entscheidend verbessern wird. Das ist auch mit Blick auf die Belebung der Wirtschaft und von Wertschöpfungsketten nach der Corona-Pandemie wertvoll“, so Sibler.

    Eine komplette Liste der erfolgreichen Konzepte im KI-Wettbewerb (alphabetisch sortiert nach Verbund) sowie grafische Darstellungen finden Sie unter: https://www.stmwk.bayern.de/pressematerial

  • HFF München auch in diesem Jahr Partnerin von DOK.education @home

    München, 05. Mai 2020 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist auch in diesem Jahr Partnerin des DOK.education, dem Kinder- und Jugendprogramm des DOK.fest München (6.-24. Mai 2020). Das DOK.fest München kann wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus nicht in gewohnter Form stattfinden, und für sein Kinder- und Jugendprogramm DOK.education gilt das Gleiche. Aber DOK.education bietet mehrere Programme in digitaler Form an, beispielweise mit der Dokumentarfilmschule für Schulklassen verschiedener Altersstufen.

    DOK.education bietet das gesamte DOK.education-Schulprogramm ab sofort als kostenfreie Webinare an. Schüler.innen lernen in einstündigen Online-Workshops, wie Dokumentarfilme entstehen und wirken. Per Online-Stream sind drei Webinare erhältlich, die auf verschiedene Altersstufen ausgerichtet sind. Sie enthalten jeweils einen Kurzfilm und Interviews mit den Filmemacher*innen.

    Weitere Informationen zu DOK.education und zur Schule des Sehens:
    https://www.dokfest-muenchen.de/Dokumentarfilmschule_2020

  • 7 Spots aus der HFF-München gewinnen bei den NEW YORK FESTIVALS – ADVERTISING AWARDS

    München, 4. Mai 2020 – Wie heute bekannt gegeben wurde, haben 7 Spots aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München insgesamt 9 Preise bei den NEW YORK FESTIVALS – ADVERTISING AWARDS gewonnen.

    Silber-Award:

    BLOWING BUBBLES (in der Kategorie Film)
    Regie: Emilia Möbus
    DoP: Georg Nikolaus
    Producer: Robert Richarz

    IMAGINE (in den Kategorien Positive World Impact und Film)
    Idee, Regie, Schnitt: Susanne Steinmassl
    Producer: Isabella Wolf, Fariba Buchheim, Andreas Pfohl
    DoP: Georg Nikolaus

    Bronze-Award:

    DON'T GET DIVORCED (in den Kategorien Best Overall Production und Direction)
    Regie: Veronika Hafner
    DoP: Moritz Dehler
    Producer: Christoph Degenhart

    CAT MANSION (in der Kategorie Art Direction/ Production Design)
    Idee, Regie: Nils Keller
    DoP: Georg Nikolaus
    Producer: Christian Heidemann

    ROAD TO TOKYO (in der Kategorie Film)
    Regie: Philipp Link
    DoP: Tobias Blickle
    Buch: Linda Kokkores
    Producer: Max Scherer, Linda Kokkores, Lillian Malan, Philipp Link

    MONSTER (in der Kategorie Film)
    Regie: Berthold Wahjudi
    DoP: Tobias Blickle
    Producer: Melissa Byrne

    SKIN (in der Kategorie Direction)
    Regie: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl
    DoP: Luis de Maia

     Weitere Informationen zum Festival und den Preisen: https://www.nyfadvertising.com/

  • 7 Filme von Studierenden & Absolventen*innen der HFF München auf dem DOK.fest 2020

    Drei Abschlussfilme von Absolventen*innen der HFF München laufen in den Sektionen DOK.deutsch & Student Award / Zwei Debutfilme in den Sektionen Münchner Premieren und DOK.horizonte / Weitere Filme von HFF-Alumni in den Sektionen Münchner Premieren, DOK.music und DOK.panorama / DOK.fest 2020 (6.-24. Mai) findet aufgrund der Corona-Krise online statt: DOK.fest München 2020 @home / Gezeigt werden 121 Filme / Wie geplant werden 14 Preise verliehen

    München, 29. April 2020 – Vom 6.-24. Mai 2020 präsentiert das Internationale Dokumentarfilmfestival München e.V.  (DOK.fest) zum 35. Mal die aktuellsten, nationalen und internationalen Neuentdeckungen des dokumentarischen Films – in diesem Jahr vor dem Hintergrund der Corona-Krise als erstes großes deutsches Festival online mit dem Zusatz @home.
    Im Programm sind in fünf Sektionen sieben Filme von Absolventen*innen der HFF München zu sehen, davon drei Abschluss- und zwei Debutfilme.
    Außerdem ist das Projekt FRAGMENTE EINES SEPTEMBERTAGES von HFF-Student*in Felizitas Hoffmann und Felix Klee für den mit 2.500 € dotierten Preis DOK.digital nominiert. Der Preis wird an neue Erzählformate verliehen; die Verleihung ist Teil einer begleitenden Pitchveranstaltung, die am 8. Mai um 16 Uhr online stattfindet. Das Projektthema entstammt einem Seminar von HFF-Dokumentarfilm-Professorin Karin Jurschick.

    Das gesamte Programm ist online zu finden auf www.dokfest-muenchen.de
    Alle Filme sind vom 6.-24. Mai 2020 für je 4,50 € (oder freiwillig 5,50 € inkl. 1 € für die Partnerkinos) ebenfalls auf der Festival-Page zu sehen. Ein Festivalpass, mit dem alle Filme abrufbar sind, kostet 50 €.

    Alle Filme der HFF München auf dem DOK.fest 2020 @home im Überblick:

    DOK.deutsch

    WAS TUN von Michael Kranz (Absolvent)
    Abschlussfilm; Weltpremiere

    Student Award

    REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT von Yulia Lokshina (Absolventin)
    Abschlussfilm

    AUTOMOTIVE von Jonas Heldt (Absolvent)
    Abschlussfilm

    Münchner Premieren

    DREIVIERTELBLUT LIVE IM CIRCUS KRONE von Marcus H. Rosenmüller (Absolvent, HFF-Professor Spielfilmregie)
    Der Film läuft auch im Programm von DOK.music

    WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders (Absolventin)
    Debutfilm

    DOK.horizonte

    CHADDR – UNTER UNS DER FLUSS von Minsu Park (Absolvent)
    Debutfilm

    DOK.panorama

    NACHSPIEL von Christoph Hübner (Absolvent)

     

  • Babin & Palm Montage-Professur

    Beatrice Babin und Michael Palm treten Nachfolge von Karina Ressler an / Beide teilen sich eine 100%-Professur und bleiben weiter in der Branche tätig / Sie waren auch vor ihrer Berufung zum Sommersemester 2020 in Vertretung an der HFF München aktiv und haben den Corona-bedingten Online-Semesterstart mit vorbereitet / Ihre Erfahrung und aktuelle Projektarbeit fließen direkt in die Lehre ein

    München, 28. April 2020 – Beatrice Babin und Michael Palm haben zum Beginn des Sommersemesters 2020 offiziell ihre Professur Montage an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München angetreten. Sie folgen damit Karina Ressler nach, die der HFF München weiter eng verbunden bleibt und im Oktober 2019 zur Honorarprofessorin ernannt wurde.
    Babin und Palm teilen sich die auf 100% angelegte Professur, um auch weiterhin an ihren Filmprojekten arbeiten und in der Filmbranche aktiv bleiben zu können.
    Die Professur Montage wurde 2014 über die Zielvereinbarung befristet geschaffen und ist den HFF-Regie-Abteilungen Kino- & Fernsehfilm sowie Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik angeschlossen.

    Professorin Bettina Reitz: „Beatrice Babin und Michael Palm bringen für die Montage-Professur eine enorme filmisch-kreative Bandbreite mit. Das macht sie besonders geeignet für die Ausbildung des Filmnachwuchses, denn gerade unsere jungen Talente bewegen sich fließend zwischen Formen und Genres und probieren sich an der HFF vielfältig aus. Natürlich hätte ich mir für Beatrice Babin und Michael Palm einen Semesterbeginn mit Präsenz gewünscht, die momentan nicht möglich ist. Umso dankbarer bin ich beiden, dass sie in den vergangenen Wochen schon mit dem Kollegium zusammen daran gearbeitet haben, den Online-Semesterbeginn zu ermöglichen und dass sie auch bereits eigene Seminare online anbieten.“

    Professorin Beatrice Babin und Professor Michael Palm: „Wir freuen uns sehr über unsere Berufung an die HFF München. Bei einigen Gelegenheiten wie dem Tag der offenen Tür im Januar hatten wir bereits die Gelegenheit, unser neues Arbeitsumfeld und das Kollegium etwas kennenzulernen – ebenso wie die enorme künstlerische Bandbreite filmischer Arbeiten, die hier während des Studiums entstehen und auf die wir besonders gespannt sind. Dieser wunderbaren Herausforderung werden wir als Doppel begegnen. Natürlich steht das aktuelle Semester unter besonderen Vorzeichen – aber einige wichtige Aspekte der Filmmontage lassen sich auch online vermitteln. Doch auf jeden Fall freuen wir uns wieder auf die persönliche Arbeit mit den Studierenden an der HFF München.“

    Beatrice Babin schloss ihr Studium der Philosophie und Filmwissenschaften 1990 mit der Magisterarbeit über Federico Fellini und die Figur des Clowns als Grenzgänger zwischen Leben und Tod in seinen Filmen erfolgreich ab. Längere Aufenthalte während der 80er-Jahre in New York oder der 90er-Jahre in Afrika weckten Babins Neugier auf andere Menschen und andere Lebenswelten, die sie mit Beginn des neuen Jahrtausends auch durch die Montage von Filmen stillte. Dabei unterscheidet sie nicht zwischen Spiel- und Dokumentarfilmen, jeder Film ist für sie ein eigenes Abenteuer. Babin arbeitete bereits u.a. mit Emily Atef (MOLLY’S WAY 2005, DAS FREMDE IN MIR 2008, TÖTE MICH 2011), Volker Koepp (SÖHNE & HOLUNDERBLÜTE 2007), Wim Wenders (DIE SCHÖNEN TAGE VON ARANJUEZ 2016) und Markus Imhoof (ELDORADO 2018) zusammen. Sie ist Mitglied im Bundesverband Filmschnitt Editor e. V. (BFS) und in der Deutschen Filmakademie.

    Michael Palm studierte an der Wiener Filmakademie (Ausbildung zum Editor) und an der Universität Wien in den Bereichen Philosophie und Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Seit 1988 ist er als freier Filmschaffender hauptsächlich in den Bereichen Schnitt und Musik/Tongestaltung aktiv, seit 2001 auch als Regisseur. Auch in seiner Filmografie stehen Spiel- und Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilme selbstverständlich in einer Reihe. Seine filmischen Arbeiten liefen auf zahlreichen Festivals weltweit und wurden mehrfach ausgezeichnet: 2nd Prize Original Full-length Film, Documenta Madrid 2012 für LOW DEFINITION CONTROL, Certificate of Merit, Film Festival of Fine Arts, Szolnok (HU), 2010 und 1st Prize, Choreographic Captures Competition, CCTV, 2009 für body trail, Diagonal-Preis Innovatives Kino, 2009 für LAWS OF PHYSICS, 2012 Outstanding Artist Award des Österreichischen Kunstministeriums uvm.
    Palm ist außerdem Verfasser zahlreicher Vorträge und Publikationen zur Theorie und Ästhetik von Film und Kino. Er war u.a. als Lektor für Filmtheorie an der Wiener Filmakademie tätig sowie als Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien und der Kunstuniversität Linz und als freier Dozent beim Österreichischen Filmmuseum, im Wiener Medienzentrum, an der Schule für Unabhängigen Film und am ehem. Wiener Filmcollege.
    Michael Palm ist Mitglied von Verband Filmregie Österreich, aea - Österreichischer Verband Film- und Videoschnitt und von Synema, Gesellschaft für Film und Medien.

  • EPISODE 1 2020

    EPISODE 1, Preis für serielles Erzählen, zum sechsten Mal an Studenten*innen der HFF München vergeben / Die Preisträger*innen wurden in diesem Jahr per Mail informiert / Jury zeichnete drei Stoffe mit einem Preisgeld von jeweils 3.000 € aus / Lobende Erwähnung für ein weiteres Projekt / In der diesjährigen Jury saßen Doron Wisotzky (HFF München), Viktoria Barkhausen (UFA FICTION), Frauke Neeb (MGRTL), Hauke Bartel (MGRTL), Susanne Königsmann (MGRTL), Robert Pfeffer (MGRTL) / EPISODE 1 zeichnet innovative Serien-Ideen von HFF-Studenten*innen aus

    München, 21. April 2020 –  Zum sechsten Mal haben die Mediengruppe RTL und UFA FICTION zusammen mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München den Preis EPISODE 1 für innovative Serien-Ideen von Studenten*innen vergeben. In diesem Jahr wurden von den 15 eingereichten Konzepten drei Stoffe von Studenten*innen der HFF München mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 3.000 € ausgezeichnet. Ein weiteres Konzept wurde von der Jury lobend erwähnt. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus gab es keine Preisverleihung an der HFF München; die Gewinner*innen wurden heute per Mail über ihren Erfolg informiert. Über die Vergabe von EPISODE 1 hat in diesem Jahr eine 6-köpfige Jury entschieden: Doron Wisotzky (Abteilungsleiter Drehbuch HFF München), Viktoria Barkhausen (Producerin UFA FICTION & HFF-Alumna), Frauke Neeb & Hauke Bartel (Leitung Fiction MGRTL), Susanne Königsmann (Referentin Fiction MGRTL), Robert Pfeffer (Lektor Fiction MGRTL). Die Fortsetzung der Kooperation für 2021 ist bereits bestätigt.
    Frauke Neeb, Leitung Fiction MGRTL: „Für uns war es die erste  EPISODE 1 und wir haben uns sehr gefreut, dass die Veranstaltung im sechsten Jahr eine so gute Resonanz gefunden hat und uns durchweg sehr professionelle Einreichungen erreicht haben.“

    Hauke Bartel, Leitung Fiction MGRTL: „Wir gratulieren den Preisträgerinnen und freuen uns darauf, mit den kreativen Talenten zusammen mit der UFA Fiction an den Entwicklungsperspektiven der prämierten Stoffe weiterzuarbeiten. Auf ein persönliches Kennenlernen sind wir schon sehr gespannt und wir werden auch die Verknüpfung mit unserem Redaktionsteam sowie den inhaltlichen Austausch weiter fördern.“
    Viktoria Barkhausen, Producerin UFA FICTION: „Die EPISODE 1 ist ein reiner Serienwettbewerb, bei dem es darauf ankommt, sich einerseits mit den besonderen Erfordernissen eines auf potentiell viele Folgen angelegten TV Formates und anderseits mit den spezifischen Strategien einer kommerziellen Sendergruppe auseinanderzusetzen. Die drei Preisträgerinnen haben in beiderlei Hinsicht ein gutes inhaltliches Gespür bewiesen und qualitativ überzeugt. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.“
    Doron Wisotzky, HFF-Abteilungsleiter Drehbuch: „Für EPISODE 1 dürfen wir als Hochschule sehr eng mit gleich zwei großen Branchenpartnern zusammenarbeiten – und genau das macht den Preis für Studenten*innen so besonders, denn er bringt sie schon während des Studiums in eine Situation, die später zu ihrem Berufsalltag gehören wird: Sie entwickeln eine Auftragsarbeit für eine Senderplanung und schärfen damit auch ihr Gespür für den Markt und potenzielle Auftraggeber*innen.“

    Die ausgezeichneten Konzepte:

    MANNY UND DIE MAYERS von Ann-Kathrin Jahn (Drehbuch-Studentin)

    ZWEI STERNE PLUS von Anna-Lena Pietzner (Drehbuch-Studentin)

    TERRY von Lavina Stauber (Drehbuch-Studentin)

    Lobende Erwähnung für:

    MR. WRONG von Daniel T. Halsall (Regie-Student Kino- und Fernsehfilm) mit Jonny Roberts

    Die Preisträgerinnen erhalten die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der UFA FICTION und MGRTL ihren Stoff weiterzuentwickeln und diesen dann im Herbst in Köln der Bereichsleitung Fiction und Vertretern*innen der Redaktion persönlich zu präsentieren (Termine noch unter Vorbehalt je nach aktuellen Entwicklungen). Darüber hinaus werden die Preisträgerinnen und die Einreicher der lobenden Erwähnung für zwei Jahre in einen engeren Austausch mit der MGRTL-Fiction-Redaktion genommen. Corona-bedingt stehen die genauen Veranstaltungsplanungen leider noch nicht fest.

  • Curfew Calls

    HFF-Studenten*innen launchen Webserie CURFEW CALLS ab Freitag, 17. April auf Instagram @curfew_calls / Erste von mindestens 14 Folgen geht am Freitagabend online / Als Cast konnten u.a. Annette Frier, Dimitrij Schaad und Juliane Köhler gewonnen werden / Jede Folge zeigt einen CURFEW CALL, also einen Video-Call in Zeiten von Corona in unterschiedlichen Personengruppen: Von Familie über Bewerbungsgespräch bis zur Yoga-Stunde / „Gedreht“ wurde über Video-Calls jeweils von Zuhause aus / Serienkonzept wurde innerhalb kürzester Zeit von den beiden HFF-Produktionsstudentinnen Katharina Kolleczek & Lea Neu (mit ihrer Produktionsfirma kalekone film) gemeinsam mit HFF-Regie-Studentin Anna Roller entwickelt / Regie der einzelnen Folgen führen u.a. ihre (Ex-)Kommilitonen*innen Alex Schaad (Studenten-Oscar®-Gewinner 2016), Sophie Averkamp, Lea Becker, Sebastian Husak und Oliver Mohr  / Autoren*innen von CURFEW CALLS sind u.a. Lene Pottgießer, Anna-Lena Pietzner, Timo Baer und David Benke / Auf dem Account ihrer Webserie rufen die Macher*innen der CURFEW CALLS zu kreativer Mitwirkung sowie zur Unterstützung der Aktion hilfdeinemkino.de auf

    17. April 2020 – Heute Abend startet auf Instagram die Webserie CURFEW CALLS, entwickelt von Anna Roller, Lea Neu & Katharina Kolleczek, die an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München studieren. CURFEW CALLS zeigt in zunächst 14 geplanten Folgen à ca. 3-6 Minuten Video-Anrufe in ganz unterschiedlichen Konstellationen und aus verschiedensten Anlässen: So werden neben virtuellen Familientreffen oder dem Yoga-Livestream auch Kinder geboren, vermeintliche Einbrecher verjagt oder Firmenkrisen im Homeoffice bekämpft – und das alles über Videocalls. In der ersten Folge sind unter der Regie von Anna Roller Victoria Mayer, die 12-Jährige Anique Mertin und Moritz Führmann zu sehen; für weitere Folgen konnten u.a. Annette Frier, Dimitrij Schaad und Juliane Köhler gewonnen werden. Regie führen neben Anna Roller weitere HFF-Kommilitonen*innen und -Alumni*ae, darunter Alex Schaad, der 2016 für seinen HFF-Kurzfilm INVENTION OF TRUST mit dem Student Academy Award® in Gold ausgezeichnet wurde.
    CURFEW CALLS ist eine Produktion der von Katharina Kolleczek und Lea Neu gegründeten kalekone film. Gedreht wurde komplett ohne direkten Kontakt über Video-Anrufe.

    Anna Roller: „Als aufgrund von Corona vorerst alle Dreharbeiten abgesagt werden mussten, haben wir überlegt, wie wir eben trotzdem drehen können – natürlich ohne direkten Kontakt und ohne klassisches Filmset. Wir mussten sofort alle an unsere fast schon alltäglich gewordenen Video-Konferenzen mit Familien, Freunden etc. denken; parallel wurden auf Social Media unzählige Fotos von Bildschirmansichten mit Conference Calls gepostet und wir haben uns gefragt, was wohl in solchen Calls alles passieren kann und welche Konstellationen da mitunter zusammenkommen. Damit hatten wir unsere Idee für CURFEW CALLS.“
    Katharina Kolleczek: „Wir haben schnell einigen Kommilitonen*innen von unserer Idee erzählt und hatten innerhalb kürzester Zeit ein tolles Team aus Autoren*innen und Regisseuren*innen an unserer Seite. So konnten wir extrem schnell und kurzfristig arbeiten. CURFEW CALLS ist gleichzeitig auch ein offenes Projekt: Wenn unser Konzept also bei anderen bei Kreativen Ideen weckt, freuen wir uns über neue Zusammenarbeiten.“
    Lea Neu: „Als dann auch noch unser großartiger Cast nach und nach zugesagt hat, wussten wir, dass wir mit CURFEW CALLS auf dem richtigen Weg sind. Auch, wenn wir uns bei den Drehs alle nur über die Computer-Bildschirme sehen und hören können, entsteht bei jeder Folge so etwas wie ein ‚Am-Set-Gefühl‘ und wir sind sehr glücklich darüber, dieses Experiment mit so vielen talentierten Filmschaffenden wagen zu dürfen.“
    Auf dem CURFEW CALLS-Account rufen die Macherinnen der Serie nicht nur zu kreativer Mitwirkung auf, sondern auch zur Unterstützung der Aktion hilfdeinemkino.de. „Als zukünftigen Kinomacher*innen  und natürlich begeisterten Kinogänger*innen ist uns allen wichtig, dass unsere Kinos diese schwierigen Zeiten überleben können. CURFEW CALLS ist eine kreative Form, sich unter den aktuellen Bedingungen auch filmisch auszudrücken, aber wir denken hier hoffnungsvoll und langfristig auch an Zeiten, in denen wir wieder ins Kino gehen und für das Kino drehen können“, sagt Lea Neu.

    Sobald das Buch und der Cast für die jeweiligen Folgen stehen, finden online Besprechungen zwischen Regie und Schauspielern*innen statt. Im Anschluss wird geprobt; und für den eigentlichen „Dreh“ ist die Regie dann als unsichtbare*r Partner*in im Call anwesend. Sie kann die anderen zwar hören und sehen, aber selbst nur zwischen den einzelnen Takes sprechen. Anna Roller: „Wie bei einem normalen Dreh quasi auch, nur, dass man da nicht zwischendurch noch mit Verbindungsproblemen kämpfen muss.“

    CURFEW CALLS
    Ab 17. April auf Instagram @curfew_calls
    Täglich (mit möglichen Ausnahmen) ab 17 Uhr eine neue Folge
    Idee:
    Katharina Kolleczek, Lea Neu, Anna Roller
    Regie: Aaron Arens, Adrian von der Borch, Alex Schaad, Anna Roller, Diego Oliva, Katharina Rabl, Kiana Betz, Linda Klinkhammer, Lukas Röder, Mahnas Sarwari, Sebastian Husak, Sophie Averkamp, Lea Becker, Oli Mohr, David Wagner
    Buch:
    Jakob Grahl, Lukas Becker, Alex Schaad, Anna Roller, Anna-Lena Pietzner, Katharina Rabl, Kiana Betz, Timo Baer, Lukas Röder, David Benke, Timo Baer, Sebastian Husak, Lene Pottgieser, Sophia Schober, Lea Becker, Oli Mohr, David Wagner
    Produktion: kalekone film
    Mit u.a.
    Annette Frier, Dimitrij Schaad, Victoria Mayer, Anique Mertin, Moritz Führmann, Zeynep Bozbay, Mona Vojacek Koper, Julia Windischbauer, Thomas Prenn, Julia Angeli, Julia Windischbauer, Vincent Redetzki, Juliane Köhler, Fanny Rösch, Moritz Jahn, Sven Gey, Maik Rogge, Lucy Wirth, Angelika Bender, Katja Brenner, Sophia Schober

    Seit Ostern ist auch die Webserie V-DATES von HFF-Regie-Absolvent Julius Grimm online
    Auch HFF-Regie-Absolvent Julius Grimm hat eine Webserie gestartet (Buch & Regie zusammen mit Florian Günther), die komplett von Zuhause aus gedreht werden konnte: V-DATES ist seit Ostern auf Instagram @vdates_die_webserie zu sehen. Jeden Abend ab 19:30 Uhr gibt es eine neue Folge, die ein Online-Video-Date über die Dating-App V-Dates zeigt. 90 Sekunden dauern eine Folge bzw. ein Date, danach können beide entscheiden, ob sie ein zweites Date möchten oder lieber doch nicht. Die Zeit läuft – und mitunter auch schon zu früh die Webcam. Anders als bei CURFEW CALLS wird Corona bei V-DATES nicht thematisiert. Gedreht wurde zwar an den jeweiligen Webcams Zuhause – wie derzeit eben auch erforderlich – trotzdem war den Machern wichtig, dass Corona innerhalb der Serie nicht als Aufhänger dient. Sie wollten etwas machen, was uns "derzeit einfach jeden Abend innerhalb kürzester Zeit zum Lachen bringt".
    Die erste Staffel wird 16 Folgen plus Outtakes umfassen, an der zweiten wird bereits gearbeitet. Das Schauspieler*innen-Ensemble setzt sich zusammen aus Katrin Filzen, Kathrin Anna Stahl, Friederike Sipp, Genija Rykova, David Baalcke, Simon Pearce, Gabriel Raab & Florian Günther.

  • Limmer Vize-Präsident

    Professor Ulrich Limmer bildet als Vize-Präsident gemeinsam mit Präsidentin Prof. Bettina Reitz und Kanzlerin Sabine Walz-Jaeger die Hochschulleitung der Münchner Filmhochschule / Limmers Amtsantritt fiel zeitlich in die Corona-Krise; als Mitglied der Hochschulleitung erarbeitete er vor dem aktuellen Hintergrund u.a. zusammen mit dem Lehrenden-Kollegium ein Online-Lehrangebot für das am 20. April beginnende Sommersemester 2020 und richtete auf Initiative der Hochschulleitung gemeinsam mit dem Freundeskreis der HFF München e.V. einen Hilfsfonds für Studierende in finanzieller Notlage ein / Prof. Ulrich Limmer ist selbst Absolvent der HFF München / Seit 2013 ist Limmer Lehrstuhlinhaber der HFF-Abteilung Produktion & Medienwirtschaft; zuvor war er Honorarprofessor und nebenamtlicher Leiter der Abteilung Drehbuch / Limmer arbeitet als Produzent und Autor; zuletzt schrieb er gemeinsam mit Marcus H. Rosenmüller und Michael Bully Herbig das Drehbuch zu Joseph Vilsmaiers letztem Film DER BOANDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE

    München, 16. April 2020 – Professor Ulrich Limmer wurde vom Hochschulrat der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München zum Vize-Präsidenten gewählt. Damit ist er Mitglied der HFF-Hochschulleitung, gemeinsam mit Präsidentin Prof. Bettina Reitz und Kanzlerin Sabine Walz-Jaeger. Seit 2013 hat Limmer, der selbst an der HFF München studiert hat, den Lehrstuhl der Abteilung Produktion & Medienwirtschaft inne.

    Prof. Ulrich Limmer: „Es ist mir eine besondere Freude, als Vize-Präsident der HFF München künftig die Hochschulleitung zu verstärken und die Zukunft ‚meiner‘ Filmhochschule, an der ich selbst so gerne studiert habe, mitzugestalten. Dass mein Amtsantritt in eine Zeit fallen würde, in der die Zukunft nicht nur der Medienbranche von großer Ungewissheit geprägt ist, war bei meiner Wahl vor einigen Wochen zunächst nur zu erahnen. In der Branche ebenso wie im Nachwuchsbereich sowie natürlich im Hochschulsektor stehen wir vor großen Herausforderungen. Eine davon ist, unseren Studierenden mit Beginn des Sommersemesters 2020 am 20. April noch ganz ohne Präsenzveranstaltungen verstärkt Lehrinhalte online anzubieten. Denn gerade für eine Filmhochschule – man denke hier nur an Fächer wie Regie oder Bildgestaltung – ist ‚Lernen durch Tun‘, wie wir es auch in unserem Leitbild verankert haben, enorm wichtig und nicht ersetzbar. Gleichzeitig möchten wir unsere Studierenden am kommenden Montag zumindest virtuell im neuen Semester begrüßen und ich freue mich sehr, dass dies trotz der enormen Kurzfristigkeit und dank der gemeinsamen Anstrengung des gesamten Kollegiums möglich sein wird.“
    In enger Zusammenarbeit zwischen allen HFF-Abteilungen wurden Lehrinhalte definiert, die bereits online stattgefunden haben und entsprechend erprobt sind, oder die gut in Online-Formate übersetzt werden können. So wurde beispielsweise die gesamte Filmgeschichts-Vorlesungsreihe als multi-mediales Online-Format ausgearbeitet und für Drehbuchseminare oder Serien-Workshops kann Stoffentwicklung künftig in virtuellen Writer’s Rooms stattfinden. Solche Inhalte werden zunächst an den Beginn des Sommersemesters terminiert und für Studierende aller Abteilungen geöffnet. Die Online-Lehre wird schrittweise ausgebaut und geprüft; auch mit dem hoffnungsvollen Blick in eine Zukunft, in der Präsenz-Lehre wieder möglich sein wird.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Mit Ulrich Limmer haben wir einen preisgekrönten Autor und Filmproduzenten sowie einen Vertreter der Professoren*innenschaft als Vize-Präsidenten und damit Mitglied der Hochschulleitung gewonnen. Nicht nur die Sicherstellung eines virtuellen Semesterbeginns hat er mit auf den Weg gebracht, sondern mit unserer Kanzlerin und mir und unserem Freundeskreis der HFF München e.V. sehr schnell einen besonderen Hilfsfonds eingesammelt. Damit können wir Studierenden, die durch die Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, kurzfristig helfen, was mich ganz besonders freut. Mein Dank gilt an dieser Stelle auch unserem Freundeskreis-Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Schaefer und Sigrid Brücher sowie allen HFF-Kollegen*innen, zahlreichen Mitgliedern des Freundeskreises, Branchenvertretern*innen und Alumni*ae, die den Hilfsfonds mit ihren Spenden großzügig unterstützt haben.
    Für unseren neuen Vizepräsidenten hätte ich mir als Einstieg ins Sommersemester eine andere Zeit gewünscht. Gleichzeitig ist es gut zu wissen, gerade in einer solchen Krise auf ein starkes, kreatives und lösungsorientiertes Team in der Hochschulleitung bauen zu können.“

    Prof. Ulrich Limmer: „In allen Bereichen, für die wir in kürzester Zeit und vor einem völlig ungewissen Hintergrund gemeinsame Lösungen finden mussten, war sofort und dauerhaft eine großartige Solidarität spürbar – im gesamten Kollegium und gemeinsam mit unseren und für unsere Studierenden. Es ist mir eine große Ehre, in einem solchen Umfeld als Vize-Präsident aktiv sein zu dürfen.“

    Vize-Präsident Prof. Ulrich Limmer: Absolvent, Produzent, Autor, Lehrstuhlinhaber
    Prof. Ulrich Limmer wurde 1955 geboren und studierte an der HFF München. Nach dem Studium betreute er bis 1983 als Herstellungsleiter der HFF München die Arbeiten seiner ehemaligen Kommilitonen*innen. Von 1984 bis 1996 war Ulrich Limmer Produzent bei Bavaria Film, zuletzt Chefproduzent für den Bereich Kino, sowie Geschäftsführer der Bavaria Verleih und Produktion GmbH. Nach seinem Weggang von der Bavaria übernahm Ulrich Limmer die Geschäftsführung der Kinowelt Filmproduktion GmbH in München.
    Als Koproduzent hat Ulrich Limmer unter anderem an den vielfach ausgezeichneten Kinofilmen GRIPSHOLM, VERGISS AMERIKA, alaska.de, BELLA MARTHA und DER FELSEN mitgewirkt. Bei Helmut Dietls SCHTONK! (Oscar®- und Golden Globe®-Nominierung sowie Filmband in Gold) war er sowohl dessen Koautor als auch ausführender Produzent. Bei DAS SAMS (Bayerischer und Deutscher Filmpreis) fungierte er als Koautor und Produzent. 
    Von 2002 bis 2018 führte Ulrich Limmer als Geschäftsführender Gesellschafter die collina filmproduktion GmbH mit Sitz in München. Neben TV-Produktionen stellte die collina film Filme wie SAMS IN GEFAHR, SAMS IM GLÜCK, FRECHE MÄDCHEN, RÄUBER HOTZENPLOTZ oder LIPPELS TRAUM und DAS ENDE IST MEIN ANFANG her, zu denen Limmer auch die Drehbücher mit verfasste. Bei Doris Dörries DIE FRISEUSE fungierte er als Produzent.
    Zu seinen jüngsten Arbeiten als Drehbuchautor gehören die Adaption des Bestsellers EIN GANZES LEBEN von Robert Seethaler und – gemeinsam mit Michael Bully Herbig und Marcus H. Rosenmüller – das Drehbuch zu Joseph Vilsmaiers letztem Film DER BAONDLKRAMER UND DIE EWIGE LIEBE.
    Limmers Produktionen und Drehbücher erhielten Bayerische und Deutsche Filmpreise sowie zahlreiche Preise im In- und Ausland. Er ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.
    Bevor er als Lehrender an die HFF zurückkehrte, begründete er als Honorarprofessor den Lehrgang Creative Producing  an der Filmakademie Baden Württemberg. Schon bevor Ulrich Limmer 2013 den Lehrstuhl Produktion & Medienwirtschaft an der HFF München übernahm, war er der Münchner Filmhochschule eng verbunden; so unterrichtete er als Honorarprofessor und war nebenamtlicher Leiter der Abteilung Drehbuch (Lehrstuhlinhaber Prof. Michael Gutmann). Besondere Schwerpunkte legt er auf das s.g. Creative Producing und die verschiedenen Rollenanforderungen an den Berufs der*des Produzenten*in.

  • Short Tiger 2020

    Spec-Spot (spekulativer Spot) APOCALYPSE AIRLINES von HFF-Dokumentarfilmstudentin Camille Tricaud gewinnt den mit 5.000 € dotierten FFA-Kurzfilmpreis Short Tiger 2020 / Preis wird jährlich von der Filmförderungsanstalt vergeben / Für den FFA-Kurzfilmpreis Short Tiger können Kurzfilme mit einer Länge von maximal fünf Minuten eingereicht werden / In der diesjährigen Jury saßen die Schauspielerin Marleen Lohse, die MDR-Redakteurin Katrin Küchler und der Kinobetreiber Christian Bräuer / APOCALYPSE AIRLINES ist ein Spec-Spot für eine fiktive Fluggesellschaft im Spannungsfeld von Reiselust und ökologischem Fußabdruck / Aufgrund der aktuellen Einschränkungen zur Bekämpfung des Corona-Virus gab es in diesem Jahr keine Short Tiger Preisverleihung; die Gewinner*innen wurden per Mail informiert

    Der Spec Spot APOCALYPSE AIRLINES von Camille Tricaud, die an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (Leitung Prof. Karin Jurschick) studiert und den Spot zusammen mit der freien Künstlerin Franziska Unger realisiert hat, wurde mit dem FFA-Kurzfilmpreis Short Tiger 2020 ausgezeichnet. Der Short Tiger 2020 wurde an insgesamt 5 Kurzfilme verliehen; über die Vergabe entschied eine 3köpfige Jury, der in diesem Jahr die Schauspielerin Marleen Lohse, die MDR-Redakteurin Katrin Küchler und der Kinobetreiber Christian Bräuer angehörten.

    APOCALYPSE AIRLINES ist ein spekulativer Werbespot für die gleichnamige imaginäre Airline und konfrontiert die Zuschauer mit den Widersprüchen ihres Lebensstils: Das – nicht zuletzt durch Werbung produzierte – Bedürfnis nach exotischen Fernreisen auf der einen, und das schlechte Gewissen angesichts der verheerenden Ökobilanz von Flügen auf der anderen Seite (Stichwort Flugscham). Der Film fragt auf ernste und zugleich spielerische Weise, ob wir wirklich bereit sind, Kompromisse einzugehen und unser alltägliches Handeln den Prinzipien von Verantwortung und Nachhaltigkeit anzupassen.
    Der Spot wurde Ende 2019 bereits mit dem ersten Preis beim Climate Clips Award der Nagelschneider Stiftung im Rahmen des Internationalen Festivals der Filmhochschulen München ausgezeichnet.

    Der FFA-Kurzfilmpreis Short Tiger
    Für den FFA-Kurzfilmpreis Short Tiger können Kurzfilme mit einer Länge von maximal fünf Minuten eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind deutsche Filmhochschulen, Fach- und Kunsthochschulen mit Filmausbildung sowie die AG Kurzfilm. Eine Expertenjury entscheidet über bis zu fünf Preisträgerfilme und die Vergabe von Preisgeldern in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Das Preisgeld ist zweckgebunden und kann für die Herausbringung der ausgezeichneten Filme oder an die Herstellung eines neuen Films eingesetzt werden. Die prämierten Filme qualifizieren sich mit fünf Referenzpunkten für die Kurzfilmförderung der FFA und sind Teil des Programms Next Generation, das weltweit bei den von German Films organisierten Festivals des deutschen Films und weiteren internationalen Festivals gezeigt wird. Dazu gehört auch die Vorstellung der jährlichen Next Generation Tiger Kurzfilme im Rahmen eines Empfangs von German Films auf dem Festival de Cannes. Außerdem werden die Preisträgerfilme über die Kurzfilmagentur Hamburg im Kino ausgewertet.

    Gewinner*innen wurden in diesem Jahr per Mail informiert
    „Wegen der bekannten Einschränkungen durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie fiel die Preisverleihung ausgerechnet der zehnten Ausgabe unserer Short Tiger Awards nicht nur stiller als in den Vorjahren aus, sondern geradezu lautlos,“ bedauert Frank Völkert, stellvertretender FFA-Vorstand. „Trotzdem möchte ich den Preisträgerinnen und Preisträgern zu ihren witzigen, nachdenklichen und auch formal innovativen Filmen sehr herzlich gratulieren. Und natürlich zu dem Preisgeld, den Referenzpunkten und der verdienten Verbreitung, wenn die Kinos wieder Filme zeigen und Festivals wieder stattfinden.“

  • 7 Preise spotlight 2020

    Beim 23. spotlight – Festival für Bewegtbildkommunikation gewannen Studenten*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München 7 spotlight STUDENTS Awards 2020:

    Fachjury Awards 2020 – STUDENTS Kategorie TV & KINO

    GOLD für BLOWING BUBBLES
    Idee: Emilia Möbus, Jakob Grahl, Danilo Pejakovic
    Regie: Emilia Möbus
    Kamera: Georg Nikolaus
    Produktion: Sova Pictures
    Producer: Robert Richarz
    Kunde: UEFA (Spec-Spot ohne Kundenauftrag)

    BRONZE für einhorn condoms – A STORY OF LOVE
    Idee. Rebecca Hoeft, Linda-Schiwa Klinkhammer
    Regie: Linda-Schiwa Klinkhammer (in Co-Regie mit Rebecca Hoeft)
    Kamera: Rebecca Hoeft
    Produktion: kalekone film
    Producer: Katharina Kolleczek, Lea Neu
    Kunde einhorn condoms (Spec-Spot ohne Kundenauftrag)

    Fachjury Awards 2020 – STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    SILBER für DON’T GET DIVORCED
    Idee: Tilmann Wittneben, Veronika Hafner
    Regie: Veronika Hafner
    Kamera: Moritz Dehler
    Produktion: ArcticFoxFilm
    Producer: Christoph Degenhart, Julian Coromines, Seren Sahin
    Kunde: Netflix (Spec-Spot ohne Kundenauftrag)

    Publikum Awards 2020 – STUDENTS Kategorie TV & KINO

    GOLD für einhorn condoms – A STORY OF LOVE
    Details s.o.

    SILBER für BLOWING BUBBLES
    Details s.o.

    Publikum Awards 2020 – STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    BRONZE für Dr. Hauschka – SKIN
    Idee: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl
    Regie: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl
    Kamera: Luis De Maia
    Producer: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl
    Kunde: Dr. Hauschka

    Publikum Awards 2020 – STUDENTS Kategorie SOCIAL INFLUENCE

    GOLD für CHINA
    Idee: David Preute, Leon Hellmann
    Regie: David Preute
    Kamera: Thomas Spitschka
    Produktion: Cellardor Film
    Producer: Max Traub, Leon Hellmann
    Kunde: Stiftung Nagelschneider / Climate Clip Awards 2019

    Über das spotlight Festival
    Das Festival für Bewegtbildkommunikation spotlight ist ein renommierter Kreativwettbewerb, der seit 1998 jährlich durchgeführt wird und heute als das größte Festival seiner Art im deutschsprachigen Raum gilt. Es…

    • zählt neben Cannes Lions, New York Festivals, Eurobest und dem ADC-Wettbewerb zu den weltweit wichtigsten Kreativwettbewerben, die für das deutsche Kreativranking von W&V und Handelsblatt sowie HORIZONT berücksichtigt werden
    • ist einzigartig in Europa: Die Besonderheit des Wettbewerbs liegt in der parallel erfolgenden Bewertung durch die hochkarätige Fachjury sowie die große Publikumsjury
    • ist das größte und bedeutendste Festival für professionelle Bewegtbildkommunikation im deutschsprachigen Raum
    • ist Marktführer der Nachwuchswettbewerbe für Bewegtbildkommunikation im deutschsprachigen Raum
    • ist sowohl Kreativwettbewerb als auch Kongress
    • zeigt die aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich Bewegtbildkommunikation
    • ist Medien- und Kulturevent in einem und zugleich eines der wichtigsten Begegnungsfelder der deutschsprachigen Kreativszene. Hier treffen Zuschauerreaktionen auf Fachmeinungen und Kommunikationsprofis auf junge Talente

    spotlight Festival 2020 [Text zitiert von der Festival-Website www.spotlight-festival.de]
    Liebe Freunde des spotlight-Festivals,
    Sie ahnen es: Auch spotlight kann nicht in gewohnter Form stattfinden. Aber es gibt gute Nachrichten: Denn als Festival, das sich der Bewegtbildkommunikation verschrieben hat, ist spotlight auch in eigener Sache kreativ: Sowohl die Sitzung der Fachjury als auch die Publikumsabstimmung werden ins Internet verlegt. Damit ist die Vergabe der begehrten spotlight-Awards gesichert, die allen Gewinnern wichtige Punkte im deutschen Kreativranking einbringen. [Auszug]

  • Rohnke HFF-Hochschulratsvorsitzender

    Medienwirtschafts-Berater Achim Rohnke zum Hochschulrats-Vorsitzenden der HFF München gewählt

    HFF-Ehrensenator Achim Rohnke übernimmt Vorsitz des HFF-Gremiums Hochschulrat / Rohnke war bis Ende März 2019 Geschäftsführer der Bavaria Film GmbH / Er tritt die Nachfolge von Siegfried Schneider als Hochschulrats-Vorsitzender an / HFF-Hochschulrat vereint hochschulangehörige sowie nicht hochschulangehörige Mitglieder für strategische Entscheidungen / Außerdem vier neue Mitglieder im HFF-Hochschulrat: Dorothee Erpenstein (Geschäftsführerin FilmFernsehFonds Bayern), Dr. Maria Furtwängler (Geschäftsführerin Atalante Film GmbH, Ko-Gründerin MaLisa Stiftung, Schauspielerin), Dr. Thorsten Schmiege (Geschäftsführer BLM) und Caroline von Senden (Leiterin der ZDF-Redaktion Fernsehspiel)

    München, 4. März 2020 – Achim Rohnke wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Hochschulrats der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München gewählt. Rohnke war Geschäftsführer der Bavaria Film GmbH, bevor er Ende März 2019 nach langjähriger Führungstätigkeit altersbedingt ausschied und sein Amt niederlegte. Achim Rohnke ist bereits ernannter Ehrensenator der HFF München und seit November 2013 Mitglied des HFF-Hochschulrats; er tritt als Vorsitzender die Nachfolge von Siegfried Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), an, dessen Amtszeit 2019 endete. Das HFF-Gremium Hochschulrat setzt sich zusammen aus hochschulangehörigen sowie nicht hochschulangehörigen Mitgliedern und fokussiert hauptsächlich strategische Aufgaben der Hochschule. Dabei bringen die nicht hochschulangehörigen Mitglieder ihre Branchenkenntnisse mit ein und setzen so wertvolle Impulse für die Entwicklung und Zukunftsgestaltung der HFF München.
    Achim Rohnke: „Es ist mir eine Ehre, die Nachfolge des von mir hoch geschätzten Siegfried Schneider anzutreten. Die Film- und Medienbranche muss sich den Themen der Zukunft stellen – und das gelingt umso besser, wenn diese Themen bereits in die Ausbildung einfließen. Als HFF-Hochschulrats-Mitglied und -Vorsitzender die Lehre an der HFF München mitzugestalten, ist mir ein besonderes Anliegen und zugleich eine große Freude.“

    Wiederwahl & neue HFF-Hochschulräte
    Mit der HFF-Hochschulratssitzung, in der Achim Rohnke zum Vorsitzenden gewählt wurde, traten außerdem vier neu berufene Hochschulrats-Mitglieder offiziell ihre Ämter an: Dorothee Erpenstein (Geschäftsführerin FilmFernsehFonds Bayern), Dr. Maria Furtwängler (Geschäftsführerin Atalante Film GmbH, Ko-Gründerin MaLisa Stiftung, Schauspielerin), Dr. Thorsten Schmiege (Geschäftsführer BLM) und Caroline von Senden (Leiterin der ZDF-Redaktion Fernsehspiel).
    Als weitere nicht hochschulangehörige Mitglieder sind als Hochschulräte aktiv: Sven Burgemeister (Geschäftsführer der TV60Filmproduktion und Goldkind Filmproduktion), Dr. Hansjörg Kuch (Generalbevollmächtigter bei LfA Förderbank Bayern i.R.), Nicole Leykauf (Geschäftsführerin & Produzentin Leykauf Film) und Mariette Rissenbeek Geschäftsführerin der Internationalen Filmfestspiele Berlin).

    Achim Rohnke – Vita

    • geboren am 22.12.1956 in Bielefeld, verheiratet, 2 Kinder
    • 1977-1982
      Studium Betriebswirtschaftslehre an der Universität Münster
      Abschluss: Diplom-Kaufmann
    • 1982 – 1987
      Mediamanager, Procter & Gamble GmbH, Schwalbach/Ts.
    • 1988
      Mediamanager TV Buying, Procter & Gamble GmbH, Toronto/Kanada
    • 1989 – 1991
      Mediadirektor, Jacobs Suchard GmbH, Bremen
      u.a. Vorstandsmitglied im AKW, Arbeitskreis Werbefernsehen der dt. Wirtschaft, Wiesbaden
      World Federation of Advertisers, Brüssel
    • 1991 – 2008
      Geschäftsführer/CEO der WDR mediagroup GmbH, Köln
    • 1994 – 2008
      Zusätzlich Gründungsgeschäftsführer der ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH sowie ab 2006 der AS&S Radio GmbH, Frankfurt
    • 2008 – 03/2019
      Geschäftsführer/Group Managing Director der Bavaria Film Gruppe, Geiselgasteig
    • Seit 2019
      Senior Advisor Medienwirtschaft

      Achim Rohnke war bisher u.a.
    • Vorstand VTFF Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V., Berlin
    • Mitglied im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA, Berlin
    • Ehrensenator der HFF München
    • Wissenschaftlicher Beirat Medien der technischen Universität Ilmenau

    Hochschulrat der HFF München

    NICHT HOCHSCHULANGEHÖRIGE MITGLIEDER

    Sven Burgemeister
    Geschäftsführer der TV60Filmproduktion und Goldkind Filmproduktion
    www.tv60film.de/

    Dorothee Erpenstein
    Geschäftsführerin FilmFernsehFonds Bayern
    www.fff-bayern.de/

    Dr. Maria Furtwängler
    Geschäftsführerin Atalante Film | Ko-Gründerin MaLisa Stiftung | Schauspielerin
    www.atalante-film.de/

    Dr. Hansjörg Kuch
    Generalbevollmächtigter bei LfA Förderbank Bayern i.R.
    www.lfa.de/website/de/

    Nicole Leykauf
    Produzentin bei Leykauf Film
    www.leykauf-film.de/

    Mariette Rissenbeek
    Geschäftsführerin Internationale Filmfestspiele Berlin
    www.berlinale.de  

    Achim Rohnke
    Geschäftsführer der Bavaria Film GmbH i.R.
    www.bavaria-film.de

    Dr. Thorsten Schmiege
    Geschäftsführer Bayerische Landeszentrale für neue Medien
    www.blm.de

    Caroline von Senden
    Leiterin der ZDF-Redaktion Fernsehspiel
    www.zdf.de

    HOCHSCHULANGEHÖRIGE MITGLIEDER

    Gruppe der Professoren*innen
    Professor Tom Fährmann, Professor Andreas Gruber, Professorin Karin Jurschick, Professor Ulrich Limmer & Professor Dr.-Ing. Peter Slansky

    Gruppe der künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen
    Monika Wöhrl

    Gruppe der sonstigen Mitarbeiter*innen
    Jette Beyer

    Gruppe der Studierenden
    Mirjam Weisflog, Kurs 2016, Abt. V & Sabrina Kleder, Kurs 2017, Abt. V

    Die Mitglieder der Hochschulleitung und die Frauenbeauftragte nehmen an den Sitzungen des Hochschulrats ohne Stimmrecht teil. Das Staatsministerium ist zu den Sitzungen einzuladen. Als ständige Gäste sind der Ersatzvertreter der künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und ein Vertreter des studentischen Konvents (ohne Stimmrecht) eingeladen.

  • 4 HFF-Studierende und -Alumni für den Deutschen Kamerapreis 2020 nominiert

    4 HFF-Studierende und -Alumni für den Deutschen Kamerapreis 2020 nominiert / Die Preisverleihung findet am 29. Mai 2020 in Köln im Rahmen der photokina statt

    März 2020 – 4 Studierende und Alumni der Abteilung Bildgestaltung (Lehrstuhlinhaber: Prof. Tom Fährmann) der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) sind für den Deutschen Kamerapreis 2020 nominiert. Der Deutsche Kamerapreis ist die wichtigste Auszeichnung für Kameraarbeit und Schnitt im deutschsprachigen Raum. Mit seiner 37jährigen Geschichte zählt er zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt. Die Preisverleihung findet am 29. Mai 2020 in Köln im Rahmen der photokina statt.

    Die Nominierten HFF-Studierenden und –Alumni im Überblick:

    Kategorie Kurzfilm

    Nikolai Huber für THE RAFT (BR/arte)

    Kategorie Dokumentarfilm

    Nikola Krivokuca für BEKAR EVI – DAS JUNGGESELLENHAUS (ZDF/arte)

    Kategorie Nachwuchs

    Holger Jungnickel für LIMBO (BR)

    Felix Pflieger für DIE LETZTEN KINDER IM PARADIES

  • Grimme-Preis für 4 Produktionen von HFF-Alumni & -Lehrenden

    Vier Preise in der Kategorie Fiktion

    März 2020 – Mit dem diesjährigen Grimme-Preis werden insgesamt vier Produktionen ausgezeichnet, die von HFF-Alumni*ae bzw. -Lehrenden (mit)-verantwortet wurden. Die Preisverleihung des 56. Grimme-Preis 2020 findet am 27. März in Marl statt.

    Die 4 Grimme-Preis-prämierten Produktionen im Überblick

    Wettbewerb Fiktion

    DER PASS (Wiedemann & Berg/epo-Film für Sky)
    Produktion: Wiedemann & Berg (HFF Alumni Max Wiedemann und Quirin Berg) in Koproduktion mit epo-Film

    HANNE (PROVOBIS für NDR/ARTE)
    Regie: HFF-Alumnus Dominik Graf

    SKYLINES (Komplizenfilm/StickUp Filmproduktion für Netflix)
    Produktion: Produktion: Komplizen Film GmbH (HFF-Alumnae Janine Jackowski, Maren Ade mit Jonas Dornbach), StickUp Filmproduktion GmbH

    The Love Europe Project (Sperl Film + Fernsehproduktion /ZDF Das kleine Fernsehspiel für ZDF/ARTE)
    Produktion: Sperl+Film (HFF-Abteilungsleiterin Dr. Gabriela Sperl), ZDF/Das kleine Fernsehspiel

    Der Grimme-Preis wird seit 1964 jährlich in Marl verliehen – die Verleihung in diesem Jahr ist am 27. März 2020. Er wurde 1961 auf Initiative Bert Donnepps vom Deutschen Volkshochschul-Verband gestiftet und zeichnet Fernsehsendungen und -leistungen aus, die für die Programmpraxis vorbildlich und modellhaft sind. Leitziel der im Grimme-Preis institutionalisierten Fernsehkritik ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Fernsehen, das als zentrales und bedeutsames Medium mit vielfachen gesellschaftlichen Bezügen und Wirkungen verstanden wird. In diese kritische Auseinandersetzung sind alle Themen und Formen des Fernsehens einbezogen.

  • Berlinale 2020: HFF-Absolventin Janna Ji Wonders erhält „Kompass Perspektive Preis“ für ihren Film WALCHENSEE FOREVER

    Der Kompass-Perspektive-Preis für den besten Film des Programms geht an Janna Ji Wonders für den Film WALCHENSEE FOREVER / Preis ist dotiert mit 5.000 € / HFF-Absolventin Janna Ji Wonders bekam bereits vor 4 Jahren den „Made in Germany –Förderpreis Perspektive“ für ihr Treatment zu WALCHENSEE FOREVER  

    München/Berlin, 2. März 2020 – Janna Ji Wonders, Absolventin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino auf der 70. Berlinale für ihren Film WALCHNSEE FOREVER mit dem „Kompass-Perspektive-Preis“ für den besten Film des Programms ausgezeichnet. Juror*innen waren Melanie Andernach, Bernd Lange und Mia Spengler. Der Preis ist mit 5.000€ dotiert. Als Trophäe bekam die Regisseurin einen Kompass überreicht, der ihr symbolisch Orientierung geben und die Richtung weisen soll. Bereits im Jahr 2016 erhielt Janna Ji Wonders den Preis „Made in Germany – Förderpreis Perspektive“ für ihr Treatment zu WALCHENSEE FOREVER.

    WALCHENSEE FOREVER | Dokumentarfilm von Janna Ji Wonders | Debütfilm | weiterer HFF-Absolvent im Team: Sven Zellner (Kamera) | In Ko-Produktion mit Bayerischer Rundfunk | Mit Unterstützung des FFF Bayern | Sektion Perspektive Deutsches Kino

    Janna Ji Wonders schloss ihr Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik im Februar 2014 ab. Ihr Debütfilm WALCHENSEE FOREVER läuft als Weltpremiere auf der Berlinale 2020. Darin erzählt die Regisseurin die Geschichte der Frauen ihrer Familie zwischen Walchensee, dem Summer of Love, Hippie-Träumen und dem Harem um Rainer Langhans.

    Die Begründung der Jury im Wortlaut:
    Dieser Film ist ein Kristall. Je länger man ihn betrachtet, desto mehr erkennt man neue Facetten. Über fünf Generationen hinweg portraitiert er die Frauen einer Familie in Bayern. Ergänzt von herausragendem Material aus dem privaten Archiv der Familie berichten die Protagonistinnen aufrichtig, klug und direkt in die Kamera. Aus diesen Einzelgeschichten entsteht ein Gesamtbild privaten Lebens im zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhundert. Dabei bleibt das Erzählte immer persönlich und individuell und entwickelt nicht zuletzt durch die uneitle Haltung der Filmemacherin und ihrer Protagonistinnen eine überwältigende Wucht. Klug montiert, klar gefilmt und mit Herzenswärme erzählt und produziert, hören und sehen wir Apa, Norma, Anna, Frauke und Janna zu. Stiller Chronist ist der Walchensee, der ihre Leben verbindet.

    Biografische Angaben zu Janna Ji Wonders
    Geboren in Mill Valley, Kalifornien und aufgewachsen am bayerischen Walchensee. Neben ihrem Studium an der HFF München realisierte sie Kurzfilme und führte auch bei vielen Musikvideos Regie. Ihre Dokumentarfilme Bling Bling über die Gangster-Rap-Szene in L.A. und Kinder der Schlafviertel über Punks in Moskauer Vorstädten liefen auf internationalen Festivals und wurden mehrfach ausgezeichnet.

  • Gelebte Gender-Gerechtigkeit an den deutschen Filmhochschulen

    Vertreter*innen deutscher Filmhochschulen haben zusammen mit Dr. Maria Furtwängler, Schauspielerin und Co-Gründerin der MaLisa Stiftung, ihre Aktivitäten zu Gender-Gerechtigkeit vorgestellt. / Die deutschen Filmhochschulen engagieren sich bereits seit 2018 auf Basis einer Selbstverpflichtung. / Eine Präsentation der Ergebnisse am 25. Februar 2020 im Rahmen des Empfangs der Filmhochschulen auf der Berlinale zeigt, dass die Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen greifen: Im Hochschulalltag und in den Curricula, in Veranstaltungen für Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit, in der Steigerung des Anteils weiblicher Lehrender, in paritätischen Gremienbesetzungen und im Schulterschluss mit der Branche. / Der Ausblick des Pressetermins: die Aktivitäten weiter und gemeinsam ausbauen!

    Februar 2020 – Vertreter*innen der deutschen Filmhochschulen haben am 25. Februar zusammen mit Dr. Maria Furtwängler ihre Aktivitäten für GENDER-GERECHTIGKEIT vorgestellt. Auf der Berlinale 2018 hatten die sechs staatlichen Filmhochschulen eine gemeinsame Selbstverpflichtung zur Geschlechtergerechtigkeit an den Hochschulen und in der Filmbranche abgegeben. Beim heutigen Pressetermin wurde deutlich, dass die Ergebnisse zahlreich und wirksam sind, auf unterschiedlichsten Ebenen ansetzen und wahrgenommen werden.

    Übergreifende Zusammenarbeit in der Hochschullandschaft: Synergien mit Signalwirkung
    Zwar gab es an vielen Filmhochschulen bereits Ansätze - der Zusammenschluss 2018 führte jedoch zum Austausch von Ideen, Inhalten und Erfahrungen im Sinne eines Bündelns von Best Practices. Gemeinsames Ziel war und ist, ein Bewusstsein zu schaffen für Geschlechterdarstellungen im Film, Frauen für das Filmbusiness stark zu machen und in den Hochschulstrukturen zu signalisieren: Hier wird geschlechtergerecht gedacht und gearbeitet! Ein gemeinsames Leuchtturmprojekt ist das Mentoring-Programm INTO THE WILD: Alle sechs Hochschulen geben hiermit ihren Absolventinnen die Möglichkeit, Teil eines Netzwerkes aus jungen und erfahreneren Frauen zu werden und in einem zweiwöchigen Drehbuchcamp an ihren Ideen zu arbeiten.

    Neue Forschungsergebnisse & Verankerung in den Curricula
    An nahezu allen Filmhochschulen wurden Lehrveranstaltungen zur Vermittlung von Genderkompetenz, zu den Themen Vielfalt und Inklusion initiiert und in den Curricula verankert. Dazu gehören u.a. Empowerment-Workshops, Coachingprogramme, Reflexionsgespräche zur Geschlechter-Repräsentation und zu diversitätssensiblen Arbeitsprozessen in studentischen Filmprojekten - an der Filmakademie Baden-Württemberg z.B. unter dem Titel GENDER IN PROGRESS. Die Filmuniversität Babelsberg unterstützt mit einem speziellen Fonds studentische Filme, die sich aktiv und differenziert mit der Geschlechter-Thematik auseinandersetzen. Die Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) erarbeitete Social Spots  zu Gewalt gegen Frauen für die Frauenrechtsorganisation Medica Mondiale. Auch in der Forschung wurden die o.g. Themen aufgegriffen. U.a. entstand an der HFF München die Studie „Geschlechterrollen im Spiegel der HFF-Abschlussfilme 2015-2018“.

    Im Hochschulalltag für Studierende, Lehrende & Mitarbeiter*innen
    An allen Hochschulen wurde an der Weiterentwicklung von Frauenförderplänen bzw. Gleichstellungskonzepten gearbeitet. Zentrale Punkte darin sind die Erhöhung der Zahl der Professorinnen, die geschlechterparitätische Besetzung von Gremien, die Entwicklung von Richtlinien zur Verhinderung von Machtmissbrauch, Diskriminierung, sexueller Belästigung und Gewalt oder die Etablierung von Ombudsstellen für eine externe und neutrale Beratung in solchen Fällen. Die Filmakademie Baden-Württemberg beispielsweise lud hochschulintern zur Klausurtagung zum Thema „Gender & Diversity“ für alle Lehrenden und Mitarbeiter*innen ein. Die KHM Köln wiederum thematisierte den Genderaspekt in Berufungsverfahren in zwei Workshops für alle Lehrenden und Mitarbeiter*innen mit Lehranbindung.

    Aktionen mit Strahlkraft in die breite Öffentlichkeit
    An allen Hochschulen wurden Veranstaltungen mit nationaler und internationaler Vernetzung und Sichtbarkeit durchgeführt. So veranstalteten die drei Münchner Kunsthochschulen gemeinsam den Aktionstag „Respekt!“ mit einer Mischung aus Workshops, Vorträgen sowie auch der künstlerischen Umsetzung der Thematik. An der Filmuniversität Babelsberg fand das Symposium „Raus aus dem Malestream" statt, in dem es u.a. um Filmemacherinnen mit Vorbildfunktion, den Bias in der Filmgeschichtsschreibung und die Sensibilisierung von Studierenden für Genderthemen ging. Die ifs internationale filmschule köln brachte das Thema „Embracing Diversity in European Film Schools“ in einer Twin-Conference mit dem europäischen Hochschulverband GEECT und der NFA Amsterdam in den europaweiten Diskurs und erörterte in Amsterdam sowie Köln Best and Worst Practices, bot Workshops an und leitete aus den Ergebnissen einen Vielheitsplan ab. In einer weiteren Konferenz der ifs unter dem Titel „Science Meets Fiction – AI in Fiction and Reality“ in Kooperation mit MEVIS (Fraunhofer Institute for Digital Medicine) und MINTEE (Stiftung für MINT-Entertainment-Education-Excellence) stand u.a. die Repräsentation von Wissenschaftlerinnen in Filmen und Serien im Fokus.

    Im Schulterschluss mit der Branche
    Mit der MaLisa Stiftung, die Dr. Maria Furtwängler gemeinsam mit ihrer Tochter Elisabeth gegründet hat, wird die Initiative der deutschen Filmhochschulen von einer wichtigen Partnerin mit Brückenschlag zur Branche unterstützt. Die MaLisa Stiftung engagiert sich für gesellschaftliche Vielfalt und die Überwindung einschränkender Rollenbilder in den Medien und damit immer mit Blick auf das aktuelle Branchengeschehen. Auch weitere Partner*innen arbeiten mit den Filmhochschulen zusammen: So wird auch die mittlerweile zweite Runde von INTO THE WILD von namhaften Förderinstitutionen und Firmen unterstützt. Die Filmuniversität Babelsberg bietet mit BEYOND STEREOTYPES – GENDERBEWUSSTES ERZÄHLEN zusammen mit ihrem Erich Pommer Institut und in Kooperation mit der MaLisa Stiftung eine Weiterbildung für Sender und Produktionsfirmen an, die sich über alle Phasen von Stoffentwicklung über Casting und Produktion mit der Frage beschäftigt, wie ein der Vielfalt der Gesellschaft entsprechendes, differenziertes Erzählen jenseits vorherrschender Geschlechterstereotypen in der Praxis aussehen kann.

    Zusammenfassend ist festzustellen, dass an Filmhochschulen ein nachhaltiger Änderungsprozess im Hinblick auf Gender-Gerechtigkeit, Diversität und Inklusion eingeleitet wurde, der auch in die Branche strahlt. Dieses positive Fazit bestärkt die Hochschulpartnerinnen, weiter gemeinsam zu arbeiten.

    Auf dem heutigen Podium (in alphabetischer Reihenfolge): Sandra Braun (DFFB), Dr. Maria Furtwängler (MaLisa Stiftung), Prof. Bettina Reitz (HFF München), Prof. Thomas Schadt (Filmakademie Baden-Württemberg), Simone Stewens (ifs Köln), Prof. Dr. Susanne Stürmer (Filmuniversität Babelsberg).

    Rückfragen, weiterführende Informationen sowie die Vermittlung von Interviews jederzeit sehr gerne an:

    Jette Beyer, HFF München                               T +49 89 68957-8502     j.beyer@hff-muc.de

    Julia Diebel, Filmuniversität Babelsberg            T +49 331 6202-133      j.diebel@filmuniversitaet.de

    Miriam Edinger, ifs Köln                                   T +49 221 920188-230   m.edinger@filmschule.de

    Fenja Schnizer, Andreas Friedrich,
    Filmakademie Baden-Württemberg                    T +49 7141 969-82188   presse@filmakademie.de
    Nicole Haufe, DFFB                                         T +49 30 25759-239      n.haufe@dffb.de
    Heike Melba Fendel (für MaLisa Stiftung)          T +49 172 2411883       melba@barbarella.de

    Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), Filmakademie Baden-Württemberg, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF), ifs internationale filmschule köln, Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) und MaLisa Stiftung.

    Online-Präsenz der Partnerinnen:

    Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Gleichstellungsbeauftragte: https://www.filmuniversitaet.de/filmuni/gleichstellung/

    Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) Gleichstellung: https://www.khm.de/gleichstellung/

    Filmakademie Baden-Württemberg: https://www.filmakademie.de/de/ueberuns/gender-in-progress/gleichstellungsbeauftragte/

    ifs internationale Filmschule Köln: https://www.filmschule.de/ueber-die-ifs/gender-diversity/

    HFF München Frauenbeauftragte: https://www.hff-muenchen.de/de_DE/frauen-home

    DFFB: https://www.dffb.de

    MaLisa Stiftung: https://malisastiftung.org

    Links zu den im Text erwähnten Initiativen:

    Mentoring-Programm INTO THE WILD: https://intothewild-mentoring.com

    Filmakademie Baden-Württemberg „Gender in Progress“: https://www.filmakademie.de/de/ueberuns/gender-in-progress/veranstaltungen/

    Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Gleichstellung Projektförderung: https://www.filmuniversitaet.de/filmuni/gleichstellung/projektfoerderung/

    Kunsthochschule für Medien Köln Social Spots für die Frauenrechte- und Hilfsorganisation Medica Mondiale: https://www.khm.de/termine/news.4379.social-spots-gegen-gewalt-an-frauen/

    HFF Studie „Geschlechterrollen im Spiegel der HFF-Abschlussfilme 2015-2018“: https://www.hff-muenchen.de/de_DE/studie-geschlechterrolle

    Aktionstag »Respekt! Sich begegnen – mit Wertschätzung, Empathie und angemessener Distanz« 

    der Münchner Kunsthochschulen: https://website.musikhochschule-muenchen.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=15079&Itemid=1

    Symposium „Raus aus dem Malestream - Feministische Perspektiven im dokumentarischen Filmemachen“ der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF:

    https://www.filmuniversitaet.de/en/article/detail/symposium-raus-aus-dem-malestream-feministische-perspektiven-im-dokumentarischen-filmemachen/

    GEECT Twin Conference “Embracing Diversity in European Film Schools”:

    https://cilect.org/News/view/773

    Foto (Von links) Prof. Bettina Reitz (HFF München), Simone Stewens (ifs Köln), Dr. Maria Furtwängler (MaLisa Stiftung), Meike Steinmetz, Prof. Thomas Schadt (beide Filmakademie Baden-Württemberg), Prof. Dr. Susanne Stürmer (Filmuniversität Babelsberg)

  • Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie Bester Kurzfilm für HFF-Film

    HFF-Film DEAD SEA DYING wird Bester Kurzfilm beim PREIS DER DEUTSCHEN FILMKRITIK 2020 / DEAD SEA DYING von Rebecca Zehr und Katharina Rabl ist der zweite Film der beiden Dokumentarfilm-Regie-Studentinnen / Preis der deutschen Filmkritik wird ausschließlich von Kritikern vergeben / zwei weitere Preise für Film, der von HFF-Alumni produziert wurde

    Februar 2020 – Am vergangenen Montag hat der Verband der deutschen Filmkritik den Preis der deutschen Filmkritik 2020 in 12 Kategorien vergeben. Bester Kurzfilm wurde DEAD SEA DYING von Rebecca Zehr und Katharina Rabl, die beide an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Dokumentarfilmregie studieren. Für die Kameraarbeit verantwortlich ist Manuel Lübbers, Producer sind Max Scherer und Philipp Link.
    Zwei weitere Preise (Bestes Spielfilmdebüt und Bestes Drehbuch) gab es für den Film MEIN ENDE. DEIN ANFANG von Mariko Minoguchi, produziert von den HFF-Alumni Trini Götze und David Armati Lechner mit TRIMAFILM. 

    Jurybegründung
    Eine cineastische Reise an den tiefsten Punkt der Erde, in deren Verlauf en passant eine universelle Geschichte von Schöpfung, Verantwortung und Zerstörung erzählt wird. Gedreht an den Ufern des Toten Meeres, wo Gott einst Sodom und Gomorrha zerstörte, um die sündigen Menschen zu bestrafen. Klar kadrierte Bilder zeigen verfallene Lost Places, verlassene Spa-Anlagen und aufgegebene Dattelplantagen. Das Wasser des Toten Meeres zieht sich seit Jahrzehnten zurück, übrig bleiben nur salzige Erde und gefährliche Sinklöcher. Die ruhige, konzentrierte Kamera macht die Ödnis und Leere dieser Welt spürbar, auch wenn überall Touristen auf der Suche nach Erholung und dem perfekten Selfie durchs Bild stolpern. Eine doppelbödige, aber nie aufdringliche Montage verknüpft den Rettungsschwimmer, der darüber philosophiert, dass Menschen in großer Gefahr in Schockstarre verfallen, mit der biblischen Geschichte um Lots zur Salzsäure erstarrten Frau und der beunruhigend aktuellen Frage, wie wir alle auf Krisen reagieren. Die bildgewaltig-dystopische Erzählung mündet in ein bedrückendes Fazit, das nicht nur für das sterbende Tote Meer zu gelten scheint, sondern gleichsam wie eine Parabel auf den Zustand der Welt anmutet. Wer angesichts großer Gefahr erstarrt und nur um sich selbst kreist, der wird den Lauf der Dinge nicht verändern.

    DEAD SEA DYING
    DEAD SEA DYING ist Rebecca Zehrs und Katharina Rabls zweiter Film an der HFF München.
    An den Ufern des Toten Meeres, wo Gott einst die sündigen Städte Sodom und Gomorra zerstört haben soll, tut sich der Boden wieder auf: Der Meeresspiegel des Toten Meers sinkt um einen Meter pro Jahr und an den Ufern des Salzsees brechen Dattelpalmen und Massageräume in Senklöcher ein. Während sich der Name des Salzsees in eine selbsterfüllende Prophezeiung zu verwandeln scheint, strahlen die gewaltigen Industrieanlagen am Standort Sodom in der Nacht. Touristen tasten sich auf der Suche nach Heilung ins Wasser und hinter den Stränden graben sich Bagger in den Boden für das nächste Luxushotel. Ein kaleidoskopischer Blick auf einen dystopischen Ort, an dem der Mensch immerwährend um sich selbst kreist.

    Preis der deutschen Filmkritik
    Der Preis der deutschen Filmkritik ist der einzige deutsche Filmpreis, der ausschließlich von Kritikern vergeben wird. Er richtet sich nicht nach wirtschaftlichen, länderspezifischen oder politischen Kriterien, sondern ausschließlich nach künstlerischen, und hat ein großes Renommee. Der Preis der deutschen Filmkritik hat eine wechselvolle Geschichte und ging in der Regel an herausragende Filme und Regisseure des Jahres. Er wurde erstmals 1956 vergeben (bis 1963 in wechselnden Kategorien). Seit 1968 wird er wieder regelmäßig vergeben, anfangs nur in den Bereichen Spiel-, Kurz und Dokumentarfilm, inzwischen in 12 Kategorien. Er ist undotiert.

  • IMAGO International Award für HFF-Absolvent Holger Jungnickel

    IMAGO International Award geht an HFF-Absolvent Holger Jungnickel / Er erhält den Preis für seine Kameraarbeit beim HFF-Abschlussfilm LIMBO von Tim Dünschede / Insgesamt gab es 11 Einreichungen und eine Shortlist mit vier Nominierten / Preisstifter ist ARRI und die Verleihung findet am 14. März in Brüssel statt

    München, 21. Februar 2020 – Holger Jungnickel, Absolvent der Abteilung Bildgestaltung (Leitung Prof. Tom Fährmann) an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erhält den IMAGO International Award in der Kategorie Extraordinary Young Emerging Cinematographer für seine Kameraarbeit beim HFF-Abschlussfilm LIMBO (Regie: Tim Dünschede, Produktion Fabian Halbig). Dies hat die IMAGO International Federation of Cinematographer’s heute bekannt gegeben. Preisstifter des Awards für junge aufstrebende Kameramänner- und Frauen ist ARRI. In dieser Kategorie gab es insgesamt 11 Einreichungen, vier davon haben es auf die Shortlist geschafft. Holger Jungnickel hat sich am Ende gegen die Konkurrenz aus Russland, den Niederlanden und Belgien durchgesetzt. Die Preisverleihung findet am 14. März in Brüssel statt.

    Prof. Tom Fährmann: „Die HFF München und insbesondere die Abteilung Bildgestaltung gratulieren voller Stolz ihrem Absolventen Holger Jungnickel und dem ganzen Team von LIMBO zum Gewinn des IMAGO International Award for Extraordinary Young Emerging Cinematographer! Eine solche internationale Anerkennung ist für den Gewinner ein großer Ansporn, aber sie ermutigt auch uns an der Hochschule, unsere Lehre weiterhin mit ganzer Leidenschaft und einem hohen Qualitätsanspruch an uns selbst fortzuführen.“

    Holger Jungnickel wurde für den HFF-Abschlussfilm LIMBO ausgezeichnet, bei dem sein Kommilitone Tim Dünschede Regie führte, produziert wurde LIMBO von HFF-Alumnus Fabian Halbig (NORDPOLARIS). LIMBO läuft seit dem 20.02.2020 deutschlandweit in den Kinos.
    Zum Film: Ein Film, ein Take: Als eine junge Compliance Managerin auf ein Geldwäsche-Netzwerk stößt, kreuzen sich ihre Wege bei einem illegalen Bare-Knuckle-Fight mit denen eines alternden Kleinganoven, einem verdeckten Ermittler und einem Wiener Gangsterboss.

    IMAGO International Awards
    IMAGO ist die International Federation of Cinematographers, ein kollaborativer, globaler Dachverband der Cinematographers Societies weltweit. IMAGO hat aktuell 49 internationale Gesellschaften mit fast 4000 professionellen Kameramännern- und Frauen aus allen Teilen der Welt. Die IMAGO international Awards wurden 2018 zum ersten Mal in 8 Kategorien verliehen. 2020 werden die IMAGO International Awards for Cinematography in Brüssel vergeben, unterstützt von der Belgischen Gesellschaft für Kinematographen und zahlreichen teilnehmenden Sponsoren. Diese prestigeträchtigen internationalen Auszeichnungen wurden ins Leben gerufen, um die visuelle Kunst und Kreativität von Filmemachern*innen aus der ganzen Welt anzuerkennen, die alle hervorragende visuelle Interpretation und Geschichtenerzählen anstreben.
    Weitere Informationen: https://imago.org/index.php/news/item/1046-the-imago-international-award-for-extraordinary-young-emerging-cinematographer.html

  • DAAD-Preis 2020

    Im Rahmen der Diplomfeier an der HFF München wurde der DAAD Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an die HFF-Absolventin Narges Kalhor vergeben

    19. Februar 2020 - Im Rahmen der feierlichen Diplomverleihung der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde erneut der DAAD-Preis vergeben. Er ging in diesem Jahr an Narges Kalhor, die an der HFF München Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik studiert hat. Ihr Abschlussfilm IN THE NAME OF SCHEHERAZADE ODER DER ERSTE BIERGARTEN IN TEHERAN spielt als Hybride Form mit verschiedenen Erzählformen wie u.a. Mockumentary.

    Narges Kalhor wurde 1984 in Teheran, Iran geboren. Sie studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film in Teheran. Als sie 2009 mit ihrem systemkritischen Kurzfilm "Die Egge" aus dem Iran nach Nürnberg zum Internationalen Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte kam, musste sie in Deutschland politisches Asyl beantragen. 2010 setzte sie ihr Filmstudium an der HFF München fort. Narges Kalhor spielt gekonnt mit filmischen Formen, dreht Dokumentar- ebenso wie Spielfilme und integriert oft eine experimentelle Ebene, die die Sehgewohnheiten der Zuschauer*innen fordert und ihnen eine besondere Auseinandersetzung mit dem, was sie sehen, abverlangt.

    Der DAAD-Preis würdigt das persönliche Engagement einer*s ausländischen Studenten*in, das jenseits der üblicherweise erbrachten Studienleistungen liegt. Er wird den deutschen Hochschulen vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) zur Verfügung gestellt.

  • Blaue Blume Award 2020

    Alle drei BLAUE BLUME Awards von Romance TV für HFF-Filme   

    HFF-Abschlussfilm WAS BLEIBT von HFF-Absolventin Eileen Byrne in den Kategorien Bester Film und Beste schauspielerische Leistung ausgezeichnet / Preise dotiert mit 7.500 € bzw. 2.500 € / Berthold Wahjudi für seinen Film SUMMER HIT für Beste Regie ausgezeichnet / Preis ist dotiert mit 2.500 € / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz Schirmherrin des BLAUE BLUME Award / BLAUE BLUME Award wird in drei Kategorien vergeben: Bester Film, Beste Regie und Beste schauspielerische Leistung

    19. Februar 2020 – Einen Tag vor Beginn der 70. Berlinale gab es bei der heutigen Verleihung des Kurzfilm-Awards BLAUE BLUME schon drei Preise für Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: Für den Kurzfilm WAS BLEIBT von den HFF-Absolventen*innen Eileen Byrne (Regie) & Rebecca Meining (Kamera) und für SUMMER HIT von Berthold Wahjudi (Regie), Tobias Blickle (Kamera), Melisse Byrne und Philipp Link (Producer*in). WAS BLEIBT ist Eileen Byrnes Abschlussfilm an der HFF München und wurde in den Kategorien Bester Film und Beste schauspielerische Leistung (Hauptdarstellerin Kristin Suckow) ausgezeichnet. Die Preise sind dotiert mit 7.500€ und 2.500€. SUMMER HIT ist Berthold Wahjudis zweiter Film an der HFF München und wurde für die Beste Regie ausgezeichnet.

    Über die Vergabe der Preise hat auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Jury entschieden: BR-Programmbereichsleiterin BR Bettina Ricklefs, Schauspielerin Annika Ernst, Regisseur Mark Rothemund, Schauspieler Steffen Groth, Director ZDFE.drama Sebastian Krekeler, Schauspielerin Rebecca Immanuel, Filmkritiker Robert Hofmann, SKY Senior Vice President Marcus Ammon, Regisseurin Vivian Naefe und Regisseur Markus Goller. Außerdem gab es ein begleitendes Publikums-Voting.
    HFF-Präsidentin Professorin Bettina Reitz ist auch in diesem Jahr Schirmherrin des BLAUE BLUME Award, der jährlich die besten romantischen Kurzfilme jenseits der gängigen Kerzenschein-Klischees auszeichnet.
    Die BLAUE BLUME 2020 wurde in einer feierlichen Zeremonie, moderiert von Alexander Mazza, im THE REED in Berlin verliehen. Erstmals fand in diesem Jahr vor der Preisverleihung ein Panel statt; das Thema lautete „Die Rolle der Frau im romantischen Kurzfilm“. Mit Moderator Alexander Mazza sprachen darüber Schauspielerin Rebecca Immanuel, HFF-Präsidentin und Blaue-Blume-Schirmherrin Bettina Reitz, YouTube-Filmkritiker Robert Hoffmann und Senior Vice President Sky Originals Marcus Ammon.

    WAS BLEIBT
    Der Film ist Eileen Byrnes Abschlussfilm an der HFF München. Die Bildgestaltung übernahm ihre Kommilitonin und HFF-Kamera-Absolventin Rebecca Meining. In WAS BLEIBT muss Alice kämpfen: Mit dem Brustkrebs, der sie hilflos macht im Angesicht ihres veränderten Körpers. Mit den Ängsten vor dem, was ihr noch bevorsteht. Und mit Moritz, der sie über alles liebt, mit der neuen Situation aber genauso überfordert ist wie sie selbst. Leise und atmosphärisch erzählt der Film den Alltag einer Beziehung, die nie mehr dieselbe sein wird.

    SUMMER HIT
    Der Film ist Bertold Wahjudis zweiter Film an der HFF München. Die Bildgestaltung übernahm sein Kommilitone Tobias Blickle, Producer*in sind Melissa Byrne und Philipp Link.
    Laia kommt aus Spanien, Emil kommt aus Island. Ihr Erasmusjahr in München neigt sich dem Ende zu, als Emil Laia seine Liebe gesteht. Sie bleibt ihm jedoch eine Antwort schuldig. Sind die beiden doch nur ein Sommerflirt? Oder hat das alles sowieso nichts mit Liebe zu tun?

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger*innen waren die Hochschul-Absolventen*innen Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015), Martin Fischnaller (2016), Benjamin Wolff (2017), Lisa Reich (2018) und Judith Westermann (2019), die den hochdotierten Preis anlässlich der Berlinale von der Schirmherrin Prof. Regina Ziegler bzw. Prof. Bettina Reitz überreicht bekamen.

  • Die HFF München auf der Berlinale 2020

    Zwei Abschlussfilme und zwei Debütfilme von HFF-Absolvent*innen in den Sektionen Perspektive Deutsches Kino und Panorama: AUTOMOTIVE von Jonas Heldt, OUT OF PLACE von Friederike Güssefeld, WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders und SCHWARZE MILCH von Uisenma Borchu / HFF-Alumna Byambasuren Davaa, die 2005 mit ihrem Dokumentarfilm DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL für den Oscar® nominiert war, feiert mit ihrem neuen Film DIE ADERN DER WELT in der Sektion Generation Kplus Weltpremiere / HFF-Produktions-Alumna Bettina Brokemper Mitglied der Internationalen Jury / HFF-Regie-Absolventin Eva Trobisch Mitglied der Jury für die neue Sektion Encounters

    Februar 2020 – Auf den diesjährigen 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin (20. Februar – 1. März) laufen zwei Abschlussfilme sowie zwei Debütfilme von Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in den Sektionen Perspektive Deutsches Kino und Panorama. Außerdem wird der Film DIE ADERN DER WELT von HFF-Alumna Byambasuren Davaa in der Sektion Generation Kplus gezeigt. Byambasuren Davaa hat mit ihrem damaligen Kommilitonen Luigi Falorni den Dokumentarfilm DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL gedreht, der ein großer Publikumserfolg und 2005 für einen Oscar® nominiert war.
    Zwei weitere Alumnae der HFF München sind in diesem Jahr Jurymitglieder bei der Berlinale: Die Produzentin Bettina Brokemper entscheidet in der internationalen Jury 2020 unter dem Vorsitz von Jeremy Irons über die Vergabe der Berlinale-Bären. Zu Bettina Brokempers Produktionen gehören unter anderem der Berlinale-Gewinner BAL – HONIG oder der in Sundance gefeierte WILD von Nicolette Krebitz. Regisseurin Eva Trobisch, die mit ihrem Abschlussfilm ALLES IST GUT von 2018 zahlreiche Preise abräumte, darunter der Förderpreis Neues Deutsches Kino und der FIPRESCI Preis beim Münchner Filmfest, der Preis für das beste Debüt in Locarno und im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes der Young Talents Award der Initiative Women in Motion, entscheidet zusammen mit 2 Regie-Kollegen*in aus Chile und Japan, wer in der neu gegründeten Berlinale-Sektion Encounters die Preise für den Besten Film, die Beste Regie und den Spezialpreis der Jury erhält. Ziel der Sektion Encounters ist es, neue Stimmen des Kinos zu unterstützen und den verschiedenen narrativen und dokumentarischen Formen mehr Raum im offiziellen Programm zu geben.

    AUTOMOTIVE | Dokumentarfilm von Jonas Heldt | Abschlussfilm | HFF-Studierende im Team: Pius Neumaier (Kamera), Sabrina Kleder (Produktionsleitung) | Motel Film in Ko-Produktion mit Neos Film | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Jonas Heldts Abschlussfilm AUTOMOTIVE feiert in der Sektion Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2020 Weltpremiere. Mit AUTOMOTIVE schließt Jonas Heldt am 19. Februar 2020 sein Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (Leitung: Prof. Karin Jurschick) ab. In seinem Abschlussfilm zeigt er zwei ungleiche Vertreterinnen einer Generation, in der jede*r früher oder später ersetzbar wird: Sedanur verbringt in Ingolstadt die ganze Nacht damit, Autoteile zu sortieren, während Headhunterin Eva nach Fachkräften zur Automatisierung in der Logistik sucht.

    OUT OF PLACE | Dokumentarfilm von Friederike Güssefeld | Abschlussfilm | weitere HFF-Absolventen im Team: Julian Krubasik & Adrian Campean (Kamera), Alireza Golafshan (Produktion Horse&Fruits) | In Ko-Produktion mit Bayerischer Rundfunk | Mit Unterstützung des FFF Bayern  | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Das Programm der Perspektive Deutsches Kino wird am Berlinale-Publikumstag (1. März) mit dem Gewinnerfilm (in diesem Jahr aus der Kategorie Dokumentarfilm) der im September 2019 verliehenen FIRST STEPS Awards abgeschlossen. Friederike Güssefelds HFF-Abschlussfilm (Diplom im Februar 2019) OUT OF PLACE läuft damit als Gast der Sektion und außer Konkurrenz.
    OUT OF PLACE zeigt drei deutsche Jugendliche in einem pädagogischen Projekt mitten in Rumänien. In einer leisen Beobachtung nähert sich der Film den Jungen Kevin, Dominik und David – ihrer Einsamkeit, ihren Wünschen und ihrer Zerrissenheit an diesem entlegenen Ort.

    WALCHENSEE FOREVER | Dokumentarfilm von Janna Ji Wonders | Debütfilm | weiterer HFF-Absolvent im Team: Sven Zellner (Kamera) | In Ko-Produktion mit Bayerischer Rundfunk | Mit Unterstützung des FFF Bayern | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Janna Ji Wonders schloss ihr Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik im Februar 2014 ab. Ihr Debütfilm WALCHENSEE FOREVER läuft als Weltpremiere auf der Berlinale 2020. Darin erzählt die Regisseurin die Geschichte der Frauen ihrer Familie zwischen Walchensee, dem Summer of Love, Hippie-Träumen und dem Harem um Rainer Langhans.

    SCHWARZE MILCH | Spielfilm von Uisenma Borchu | Debütfilm | weitere HFF-Absolventen*in im Team: Sven Zellner (Kamera & Produktion), Anna Katharina Brehm (Production Manager), Thomas Burnhauser (Ko-Produktion mit Old Inn Films) | Mit Unterstützung des FFF Bayern | Sektion Panorama
    Uisenma Borchu schloss ihr Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik im Februar 2016 ab. In ihrem zweiten semibiografischen Film SCHWARZE MILCH sucht eine junge Frau nach ihren Wurzeln. Sie findet dabei eine eigenwillige, radikale Sinnlichkeit, die nicht nur mongolische, sondern auch vermeintlich freiere, westliche Konventionen durchbricht.

    DIE ADERN DER WELT | Dokumentarfilm von Byambasuren Davaa | weiterer HFF-Absolvent im Team: Tobias N. Siebert (Produktion mit Basis Berlin Filmproduktion GmbH in Ko-Produktion mit Mongol TV und rbb/Arte | Sektion Generation Kplus
    Zum Film: Der 11jährige Amra wächst inmitten der mongolischen Steppe in einer traditionellen Nomadengemeinschaft auf. Morgens wird er von seinem Vater in die Schule gefahren, abends hilft er, die Herde mit den Schafen und Ziegen zur Jurte zu treiben. Mit seinen gleichaltrigen Freunden schaut er YouTube-Videos und träumt davon, bei Mongolia´s Got Talent aufzutreten. Zuhause treffen sich die Erwachsenen, um über die Zukunft der Gemeinschaft zu beraten. Auf der Suche nach Gold bedrohen globale Bergbaukonzerne die Lebensgrundlage in der Steppe. Der unerwartete Tod des Vaters lässt Amras Träume den Ansprüchen der Realität weichen. Mit aller Macht und weit über seine Kräfte hinaus nimmt der Junge sich vor, dem Vermächtnis seines Vaters gerecht zu werden.

    Gerne vermitteln wir Interviews zu den Filmemacherinnen oder senden Ihnen Bildmaterial sowie weitere Informationen zu den HFF-Filmen auf der Berlinale 2020 zu:

    Jette Beyer | Anja Klinke
    Presse- & Öffentlichkeitsarbeit HFF München
    Tel.: 089-68957-8503 | -8502
    Mail: j.beyer@hff-muc.de | a.klinke@hff-muc.de

  • Die HFF München trauert um ihr ehemaliges Hochschulrats-Mitglied Joseph Vilsmaier

    Joseph Vilsmaier war von 1999 bis 2015 Mitglied im Hochschulrat der HFF München / Vilsmaier unterstützte zahlreiche junge Filmemacher*innen der HFF München

    München, 12. Februar 2020 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München trauert um ihr ehemaliges Hochschulratsmitglied Joseph Vilsmaier (1.v.l.). Der bayerische Filmemacher ist gestern im Alter von 81 Jahren verstorben.  Als 1999 gemäß Bayerischen Hochschulgesetzes das Gremium Hochschulrat eingerichtet wurde, gehörte er zu den ersten Mitgliedern des Hochschulrats der HFF München und blieb diesem Amt bis 2015 treu. In seine Amtszeit fielen auch die Schaffung einer ersten hauptamtlichen Präsidentschaft für die HFF München und die Wahl von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz.

    Joseph Vilsmaier teilte sein Wissen und Können auch mit zahlreichen Studierenden und Absolventen*innen der HFF München, die immer wieder seinen Rat suchten bei ihren ersten Schritten in die Branche.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Joseph Vilsmaier durfte ich sowohl während meiner Zeit beim Bayerischen Rundfunk als auch als Präsidentin der HFF München erleben. Vilsmaier war in seiner filmischen Tonalität einzigartig und hat den Heimatfilm in besonderer kraftvoller Weise modern gemacht. Übrigens nicht nur als Regisseur, sondern als Multi-Talent; Vilsmaier war auch Kameramann, er war musikalisch begabt, produzierte selbst… er hatte ein großes Vertrauen in sein eigenes Können und in das seiner Teams. Und mit seiner direkten Art war Vilsmaier immer auch ein Unterstützer junger Talente und ich weiß, dass er u.a. zahlreichen Alumni*ae der HFF München bei deren Projekten mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich bin dankbar für viele Begegnungen und intensive Film-Gespräche mit Joseph Vilsmaier – seine starke, mutige, bayerische Stimme wird der Filmbranche künftig fehlen.“

  • Nachwuchsschauspielpreis Screenings 2020

    Nachwuchs-Schauspielpreis im Rahmen der HFF-Screenings in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen / HFF-Screenings am 5.+6. Februar präsentieren als Jahres-Werkschau aktuelle filmische Arbeiten der Studierenden für Branchen- und Medienvertreter*innen / Verleihung des Preises für beste*n Nachwuchsschauspieler*in durch Julia Stemberger

    München, 5. Februar 2020 – Im Rahmen der jährlich stattfindenden Screenings der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wurde heute zum zweiten Mal der von Prof. Andreas Gruber initiierte HFF Nachwuchsschauspielpreis für die beste Leistung einer Nachwuchsschauspielerin und eines Nachwuchsschauspielers in den präsentierten Filmen verliehen.
    Der Preis für die Beste Nachwuchsschauspielerin ging an Gro Swantje Kohlhof für ihre Hauptrolle im HFF-Abschlussfilm EIGENBEDARF von Julius Grimm. Als bester Nachwuchsschauspieler wurde Leonard Scheicher für seine Arbeit in OKTOPUS UND MURÄNE von Sebastian Husak ausgezeichnet.

    Überreicht wurden die beiden mit jeweils 3.000 € dotierten Preise von den Vertretern*innen der diesjährigen Jury Julia Stemberger (Jurypräsidentin), Stefany Pohlmann und Sebastian Stern. Prof. Andreas Gruber: „Fiktionale Filme hätten ohne Darsteller*innen keine Gesichter. Alle Schauspieler*innen, die in den Filmen unserer Studierenden mitspielen und Gesicht zeigen, eint ihr Einsatz aus Überzeugung ebenso wie ihr Mut, jungen Filmemacher*innen zu vertrauen. Mit unserem Preis würdigen wir dieses besondere Engagement junger Schauspieler*innen, die wie unsere Studierenden noch am Anfang ihrer Karrieren stehen.“

    Jurybegründung Gro Swantje Kohlhof
    Völlig unkorrumpierbar kämpft im Film EIGENBEDARF die junge Martha für Solidarität angesichts eines beinahe apokalyptischen Wohnungsnotstandes.
    Und genauso unkorrumpierbar legt Gro Swantje Kohlhof ihre Rolle an: Absolut authentisch, uneitel und kompromisslos führt sie uns in die Gedankenwelt und das Gefühlsleben dieser kämpferischen jungen Frau und erlaubt uns, ihr ohne jede Distanz zu folgen. Eine herausragende Leistung, die im Gedächtnis bleibt.

    Jurybegründung Leonard Scheicher
    Was für eine berührende Performance, was für eine ambivalente Rolle: Eingebettet in ein kongeniales Ensemble, bestehend aus Mala Emde und Vincent Redetzki, sehen wir Leonard Scheicher OKTOPUS UND MURÄNE gebannt bei einem schauspielerischen Drahtseilakt zu: Wie er gegen den Verlust seines besten Freundes ankämpft und gerade diesen dabei ungewollt forciert, ist zugleich verletzlich und unberechenbar, stellenweise bösartig und dennoch immer berührend. Durch sein facettenreiches und immer glaubhaftes Spiel lässt Scheicher seiner Figur auf wunderbare Weise ein Geheimnis.

  • Max Ophüls Preis 2020: Dokumentarfilmpreis für HFF-Abschlussfilm

    Bester Dokumentarfilm wird REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT von Yulia Lokshina

    München/Saarbrücken, 27. Januar 2020 – Auf dem 41. Filmfestival Max Ophüls Preis hat HFF-Studentin Yulia Lokshina den Preis für den besten Dokumentarfilm erhalten. REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT ist ihr Abschlussfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München.

    REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
    Regie: Yulia Lokshina
    Kamera: Zeno Legner, Lilli Pongratz
    Produktion: Isabelle Bertolone, Marius Ehlayil (beide HFF-Produktionsabsolvent*in) mit wirFILM
    Jurybegründung: Feinfühlig, vom ersten Moment an fesselnd und vielschichtig öffnet der Film den Blick für ein großes Problem unserer Gesellschaft.Dabei lenkt er in einer dramaturgisch sich verdichtenden Erzählung unsere Aufmerksamkeit behutsam auf das, was niemand sehen will: Die beklagenswerte Zeitlosigkeit des kapitalistischen Ausbeutungssystems manifestiert sich auch mitten in unserer Gesellschaft. Ohne zu predigen setzt der Film auf Beobachtung, Empathie und intellektuelle Durchdringung der Thematik. Durch seine filmische Versuchsanordnung gelingt der Regisseurin ein ganz eigener Zugang, der das Publikum aufgewühlt zurücklässt. Der Preis der Dokumentarfilm-Jury für den besten Dokumentarfilm geht an „Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit“ von Yulia Lokshina.

    Der Dokumentarfilmpreis wird von der Jury an einen Film aus dem Wettbewerb Dokumentarfilm vergeben. Der Preis wird von der Saarland Medien GmbH zur Verfügung gestellt und ist dotiert mit 7.500 Euro.

    Jurymitglieder: Sigrun Köhler, Damian Scholl, Joana Scrinzi

    REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT
    In der westdeutschen Provinz kämpfen osteuropäische Leiharbeiterinnen des größten Schweineschlachtbetriebs des Landes ums Überleben – und Aktivistinnen, die sich für deren Rechte einsetzen, mit den Behörden. In München probt zur gleichen Zeit eine Theaterklasse ein Stück von Brecht und denkt über die deutschen Wirtschaftsstrukturen nach. Ein Film über den Zustand der Arbeit und Fragen der Moral, wo offene Landes- und Marktgrenzen für die einen Gefahr und für die andere Kapital bedeuten.

  • Bayerischer Filmpreis – Vier Pierrots für Alumni*ae der HFF München

    Vier Bayerische Filmpreise für Absolventen*innen der HFF München / Ausgezeichnet in den Kategorien (Nachwuchs-)Regie, Dokumentarfilm & Publikumspreis / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen

    Januar 2020 – Bei der 41. Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater München gingen vier der begehrten Auszeichnungen an Absolventen*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Weitere Alumni*ae und Lehrende hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet.
    Die Preise wurden im Rahmen einer feierlichen Fernsehgala vor zahlreichen Filmschaffenden aus Bayern und Deutschland verliehen.

    Regiepreis: Sherry Hormann für NUR EINE FRAU
    Sherry Hormann hat an der HFF München Spielfilm-Regie studiert. In NUR EINE FRAU erzählt sie nach einer wahren Begebenheit die Geschichte von Aynur, einer selbstbewussten jungen Frau, die sich ihr Leben nicht von ihrer Familie vorschreiben lässt und mit ihrem Sohn der Gewalt in ihrer Ehe entflieht. Während sich Aynur ihr neues Leben aufbaut, neue Freundinnen und Männer kennenlernt und ausgeht, ist ihr bewusst, dass sie sich damit gegen die Traditionen ihrer Familie stellt und in Gefahr bringt. Zumal die Drohungen ihrer Brüder immer ernster werden…. Bis es irgendwann zu spät ist und Aynur von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen wird.

    Nachwuchs-Regiepreis: Alireza Golafshan für GOLDFISCHE
    GOLDFISCHE ist der Debütfilm von HFF-Spielfilm-Regie-Absolvent Alireza Golafshan. In GOLDFISCHE landet Workoholic und Portfolio Manager Oliver nach einem Autounfall – verursacht, weil er auf dem Weg zu einem Termin die freie Gegenspur zu seiner privaten Fastlane erklärt hatte – im Rollstuhl und in der Reha. Die sieht Oliver allerdings nur als lähmendes „Behindertengefängnis“ mit schlechtem WLAN… bis er die schräge Behinderten-WG „Goldfisch-Gruppe“ und ihre Betreuerin Laura kennenlernt.
    Produziert wurde GOLDFISCHE von Justyna Müsch, Max Wiedemann & Quirin Berg (alle drei ebenfalls HFF-Absolventen*in).

    Dokumentarfilm: Janna Ji Wonders für WALCHENSEE FOREVER
    Dokumentarfilm-Regie-Absolventin Janna Ji Wonders porträtiert in WALCHENSEE FOREVER ihre Familie. Der Film erzählt, wie Janna Ji Wonders‘ Mutter Anna und ihre Schwester Frauke, zwei bayrische Hippies, nach Amerika losgezogen sind, bis sich Frauke nach Drogenerfahrungen das Leben nahm. Kurz nach dem tragischen Vorfall wird Anna mit Janna schwanger und kehrt nach Deutschland zurück. Sie wird Teil des Harems von Rainer Langhans. Während dort exzessive Sinnsuche betrieben wird, befindet sich Janna in einer Identitätskrise und sucht Halt bei ihrer bodenständigen Oma Norma am Walchensee.

    Publikumspreis für LEBERKÄSJUNKIE (produziert von Kerstin Schmidbauer)
    Die HFF-Absolventin Kerstin Schmidbauer ist seit Gründung 2006 Produzentin und Geschäftsführerin der Constantin Television GmbH, einer 100%igen Tochterfirma der Constantin Film. DAMPFNUDELBLUES war ihr Debüt als Kinoproduzentin. Die ursprünglich als Fernsehauftragsproduktion für BR / ARD Degeto realisierte, bayerische Provinzkrimikomödie rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer fand nach der Premiere auf dem Filmfest München ihren Weg in die bayerischen Kinos und wurde mit über 500.000 Zuschauern der Sommerkomödienhit 2013 in Bayern. 2018 erhielt Kerstin Schmidbauer den Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises für GRIEßNOCKERLAFFÄRE und im vergangenen Jahr ging der Publikumspreis bereits an SAUERKRAUTKOMA.

    Weitere Projekte mit Beteiligung von HFF-Absolventen*innen/- Lehrenden
    Weitere HFF-Alumni*ae und Lehrende haben Grund, sich für Teammitglieder ihrer Filmprojekte mitzufreuen: Als beste Darstellerin wurde Luna Wedler mit dem Bayerischen Filmpreis für ihre Rolle in DEM HIMMEL SO NAH geehrt. Das Drehbuch zum Film stammt von HFF-Alumna Ariane Schröder, Regie führte HFF-Alumnus Tim Trachte. Der Bayerische Filmpreis für den besten Kinder- und Jugendfilm ging an das Produzententeam von ALS HITLER DAS ROSA KANINCHEN STAHL; Regie führte HFF-Alumna Caroline Link.
    Der Produzentinnenpreis ging an Lena Schömann für DAS PERFEKTE GEHEIMNIS. Sie ist seit 2014 bei der Constantin Film AG tätig. Deren CEO Martin Moszkowicz ist seit März 2019 Honorarprofessor an der HFF München und seit Oktober 2019 nebenamtlicher Leiter der HFF-Abteilung Produktion & Medienwirtschaft (Lehrstuhlinhaber Prof. Ulrich Limmer). Moskowicz ist Executive Producer des Publikumserfolgs DAS PERFEKTE GEHEIMNIS (Buch & Regie: Bora Dagtekin; Produktion: Lena Schömann).

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

  • Berlinale 2020

    Zwei Abschlussfilme und zwei Debütfilme von HFF-Absolvent*innen auf der Berlinale 2020

    Drei Filme laufen in der Sektion Perspektive Deutsches Kino: AUTOMOTIVE von Jonas Heldt feiert Weltpremiere in Berlin / OUT OF PLACE von Friederike Güssefeld wird als Gewinnerfilm des FIRST STEPS Award am Berlinale Publikumstag (1. März) außer Konkurrenz das Programm der Sektion Perspektive Deutsches Kino abschließen / Ebenfalls als Weltpremiere wird der Debütfilm WALCHENSEE FOREVER von Janna Ji Wonders gezeigt / Ausgewählt für die Weltpremiere im  Programm der Sektion Panorama wurde der Debütfilm SCHWARZE MILCH von Uisenma Borchu

    15. Januar 2020 – Auf den diesjährigen 70. Internationalen Filmfestspielen Berlin (20. Februar – 1. März) laufen zwei Abschlussfilme sowie zwei Debütfilme von Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in den Sektionen Perspektive Deutsches Kino und Panorama.

    AUTOMOTIVE | Dokumentarfilm von Jonas Heldt | Abschlussfilm | HFF-Studierende im Team: Pius Neumaier (Kamera), Sabrina Kleder (Produktionsleitung) | Motel Film in Ko-Produktion mit Neos Film | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Jonas Heldts Abschlussfilm AUTOMOTIVE feiert in der Sektion Perspektive Deutsches Kino auf der Berlinale 2020 Weltpremiere. Mit AUTOMOTIVE schloss Jonas Heldt am 19. Februar 2020 sein Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (Leitung: Prof. Karin Jurschick) ab. In seinem Abschlussfilm zeigt er zwei ungleiche Vertreterinnen einer Generation, in der jede*r früher oder später ersetzbar wird: Sedanur verbringt in Ingolstadt die ganze Nacht damit, Autoteile zu sortieren, während Headhunterin Eva nach Fachkräften zur Automatisierung in der Logistik sucht.

    OUT OF PLACE | Dokumentarfilm von Friederike Güssefeld | Abschlussfilm | weitere HFF-Absolventen im Team: Julian Krubasik & Adrian Campean (Kamera), Alireza Golafshan (Produktion Horse&Fruits) | In Ko-Produktion mit Bayerischer Rundfunk | Mit Unterstützung des FFF Bayern  | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Das Programm der Perspektive Deutsches Kino wird am Berlinale-Publikumstag (1. März) mit dem Gewinnerfilm (in diesem Jahr aus der Kategorie Dokumentarfilm) der im September 2019 verliehenen FIRST STEPS Awards abgeschlossen. Friederike Güssefelds HFF-Abschlussfilm (Diplom im Februar 2019) OUT OF PLACE läuft damit als Gast der Sektion und außer Konkurrenz.
    OUT OF PLACE zeigt drei deutsche Jugendliche in einem pädagogischen Projekt mitten in Rumänien. In einer leisen Beobachtung nähert sich der Film den Jungen Kevin, Dominik und David – ihrer Einsamkeit, ihren Wünschen und ihrer Zerrissenheit an diesem entlegenen Ort.

    WALCHENSEE FOREVER | Dokumentarfilm von Janna Ji Wonders | Debütfilm | weiterer HFF-Absolvent im Team: Sven Zellner (Kamera) | In Ko-Produktion mit Bayerischer Rundfunk | Mit Unterstützung des FFF Bayern | Sektion Perspektive Deutsches Kino
    Janna Ji Wonders schloss ihr Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik im Februar 2014 ab. Ihr Debütfilm WALCHENSEE FOREVER läuft als Weltpremiere auf der Berlinale 2020. Darin erzählt die Regisseurin die Geschichte der Frauen ihrer Familie zwischen Walchensee, dem Summer of Love, Hippie-Träumen und dem Harem um Rainer Langhans.

    SCHWARZE MILCH | Spielfilm von Uisenma Borchu | Debütfilm | weitere HFF-Absolventen*in im Team: Sven Zellner (Kamera & Produktion), Anna Katharina Brehm (Production Manager), Thomas Burnhauser (Ko-Produktion mit Old Inn Films) | Mit Unterstützung des FFF Bayern | Sektion Panorama
    Uisenma Borchu schloss ihr Studium in der HFF-Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik im Februar 2016 ab. In ihrem zweiten semibiografischen Film SCHWARZE MILCH sucht eine junge Frau nach ihren Wurzeln. Sie findet dabei eine eigenwillige, radikale Sinnlichkeit, die nicht nur mongolische, sondern auch vermeintlich freiere, westliche Konventionen durchbricht.

    Berlinale-Sektion Perspektive Deutsches Kino mit acht Filmen & Neuerungen für 2020
    Im kompakten Programm der Sektion Perspektive Deutsches Kino laufen in diesem Jahr acht Filme, davon vier Spiel- und vier Dokumentarfilme. Sektionsleiterin Linda Söffker zur Auswahl der Filme: „Ich betrachte jeden Film des Programms als einen Heimatfilm, nicht als Verklärung im romantisch-kitschigen Stil der 1950er Jahre, sondern als Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir leben – bis hin zum Heimathorror.“
    2020 wird erstmals das Kino International Premierenkino der Perspektive Deutsches Kino sein.
    Die Filme aus dem Programm der Perspektive Deutsches Kino konkurrieren um den Kompass-Perspektive-Preis (dotiert mit 5.000 €, Preise unabhängiger Jurys), den Kompagnon-Förderpreis (Stipendium von 5.000 € bzw. 2.500 € für Kurzfilme, vergeben gemeinsam von den Sektionen Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino) und erstmals auch den Heiner-Carow-Preis (dotiert mit 5.000 €, vergeben von der DEFA-Stiftung, Preise unabhängiger Jurys).
    Außerdem haben sie Chancen auf folgende weitere sektionsübergreifende Preise bzw. Preise unabhängiger Jurys: GWFF Preis Bester Erstlingsfilm (dotiert mit 5.000 €), Berlinale Dokumentarfilmpreis (gestiftet vom rbb und dotiert mit 40.000 €) und die TEDDY AWARDS (je Spielfilm, Dokumentarfilm).

    Berlinale-Sektion Panorama: neu und anders, wild, unkonventionell und mutig im Kino von heute
    Die Sektion Panorama präsentiert unter der Leitung von Michael Stütz junge, spannende Talente aus der ganzen Welt und entdeckt die neusten Filme bekannter Filmschaffender. Mit dieser Mischung spürt die Sektion Panorama Stimmung und Entwicklungen im gegenwärtigen internationalen Kino auf und hat den Finger am Puls der Zeit – ästhetisch, formal und politisch.
    Die größte Jury der Berlinale – die Besucher*innen der Sektion – vergibt seit 1999 jedes Jahr den Panorama Publikums-Preis für den beliebtesten Spiel- und Dokumentarfilm. Mit dem TEDDY AWARD zeichnet das Panorama zudem sektionsübergreifend für den queeren Filmpreis der Berlinale verantwortlich. Filme der Sektion Panorama haben außerdem Chancen auf insgesamt acht weitere sektionsübergreifende Preise bzw. Preise unabhängiger Jurys.

    Gerne vermitteln wir Interviews zu den Filmemacherinnen oder senden Ihnen Bildmaterial sowie weitere Informationen zu den HFF-Filmen auf der Berlinale 2020 zu.

  • HFF @ MOP 2020

    Sieben HFF-Filme in allen Wettbewerbs-Sektionen: Spielfilm, Mittellanger Film, Kurzfilm und Dokumentarfilm / Weitere vier HFF-Filme laufen in den Programmreihen MOP Watchlist, MOP Shortlist und bei der KURZ.FILM.TOUR-Premiere der AG Kurzfilm / Filme im Wettbewerb haben Chancen auf mehrere dotierte Preise / HFF-Alumnus David Armati Lechner (Trimafilm) ist Mitglied der Jury für die Wettbewerbe Kurzfilm und Mittellanger Film / 41. Filmfestival Max Ophüls Preis vom 20.-26. Januar 2020

    München, 14. Januar 2020 – Auf dem 41. Filmfestival Max Ophüls Preis laufen elf Studien- und Abschlussfilme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Sieben Filme von HFF-Studierenden und Absolventen*innen sind in den insgesamt vier Wettbewerbs-Sektionen sowie weiteren Programmreihen vertreten. HFF-Alumnus David Armati Lechner ist in diesem Jahr eines von drei Jury-Mitgliedern für die Wettbewerbe Kurzfilm und Mittellanger Film und entscheidet über die Vergabe der beiden mit insgesamt 10.000 € dotierten Preise. David Armati Lechner schloss sein Studium an der HFF München 2018 ab und ist seit 2017 zusammen mit HFF-Alumna Trini Götze geschäftsführender Gesellschafter der Trimafilm. Zu ihren Produktionen zählen die Kinofilme ALLES IST GUT (HFF-Abschlussfilm) von Eva Trobisch und MEIN ENDE. DEIN ANFANG. von Mariko Minoguchi sowie die ZDF-Serie FETT UND FETT von HFF-Studentin Chiara Grabmayr und HFF-Absolvent Jakob Schreier.

    Filme aus der HFF München auf dem 41. Filmfestival Max Ophüls Preis
    (Nennung Teammitglieder aus der HFF München)

    Wettbewerb Spielfilm

    NOTHING MORE PERFECT | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Teresa Hoerl
    Kamera: Johannes Brugger
    Produktion: Markus Mayr (HFF-Produktionsabsolvent) mit MÄKSMY Films
    Die Hauptdarstellerin Lilia Herrmann ist für ihre Rolle in NOTHING MORE PERFECT für den Max Ophüls Preis Bester Schauspielnachwuchs nominiert.

    Wettbewerb Mittellanger Spielfilm

    DER ANDERE | Abschlussfilm
    Regie, Buch & Produktion: Lukas Baier
    Kamera: Tilmann Wittneben

    GIRL MEETS BOY | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Ferdinand Arthuber
    Kamera: Lorenz Weißfuß
    Produktion: Max Traub, Leon Hellmann mit Cellardor Film/Hellmann & Traub

    OKTOPUS UND MURÄNE | Film als Studienleistung
    Regie: Sebastian Husak
    Buch: Daniel Thomé, Sebastian Husak
    Kamera: Nikolai Huber
    Produktion: Daniel Kunz

    Wettbewerb Kurzfilm

    MAMANAM | Film als Studienleistung
    Regie: Linda-Schiwa Klinkhammer
    Buch & Kamera: Philipp Link
    Produktion: Max Scherer mit Gute Zeit Film

    Wettbewerb Dokumentarfilm

    REGELN AM BAND, BEI HOHER GESCHWINDIGKEIT | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Yulia Lokshina
    Kamera: Zeno Legner, Lilli Pongratz
    Produktion: Isabelle Bertolone, Marius Ehlayil (beide HFF-Produktionsabsolvent*in) mit wirFILM

    DER PERFEKTE RUN | Abschlussfilm
    Regie: Lea Becker
    Buch: Lea Becker & Jenny Bräuer (HFF-Kameraabsolventin)
    Produktion: Jenny Bräuer (HFF-Kameraabsolventin) mit Jupiter_Fiction

    Programmreihe MOP Watchlist

    ZU ZWEIT ALLEIN | Film als Studienleistung
    Regie & Buch: Sabine Koder
    Kamera: Noah Schuller
    Produktion: Natalie Hölzel mit Elfenholz Film

    LIMBO | Abschlussfilm
    Regie & Buch: Tim Dünschede
    Kamera: Holger Jungnickel
    Produktion: Fabian Halbig (HFF-Produktionsabsolvent) mit Nordpolaris

    Programmreihe MOP Shortlist

    ICH WILL INS PARADIES | Film als Studienleistung
    Regie & Buch: Kilian Armando Friedrich
    Kamera: Jakob Kohl
    Produktion: Moritz Schnack

    Premiere der KURZ.FILM.TOUR. zum Deutschen Kurzfilmpreis; veranstaltet von der AG Kurzfilm auf dem MOP

    DIE TINTE TROCKNET NICHT | Film als Studienleistung
    Regie & Buch: Felix Herrmann
    Kamera: Karl Kürten
    Produktion: Aylin Kockler und Maximilian Bungarten

    Die Screening-Termine aller Filme gibt es hier

    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Ehrensentator Kloiber

    Dr. Herbert Kloiber war von 2006 bis Mitte 2019 HFF-Abteilungsleiter am Lehrstuhl Produktion & Medienwirtschaft / Seine Nachfolge trat zum Wintersemester 2019/20 Constantin Film AG CEO Martin Moszkowicz an / Urkunde zum Ehrensenator wurde Dr. Herbert Kloiber von HFF-Präsidentin Bettina Reitz im Rahmen seiner feierlichen Verabschiedung als Abteilungsleiter überreicht / Die Ernennung von Dr. Herbert Kloiber zum Ehrensenator würdigt dessen langjähriges besonderes Engagement für die HFF München

    München, 19.  Dezember 2019 – Gestern Abend ernannte die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Prof. Dr. Herbert Kloiber zum Ehrensenator. Die Urkundenüberreichung durch HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz erfolgte während der feierlichen Verabschiedung Prof. Dr. Herbert Kloibers als nebenamtlicher HFF-Abteilungsleiter des Lehrstuhls Produktion & Medienwirtschaft (Lehrstuhlinhaber Prof. Ulrich Limmer). Die nebenamtlichen Abteilungsleiter an der HFF München, so auch Prof. Dr. Herbert Kloiber und sein Nachfolger Prof. Martin Moszkowicz, sind aktiv in der Branche und somit eine wichtige Schnittstelle zwischen der HFF München und der Praxis – das ist nicht nur für die Lehre, sondern auch für das spätere Berufsleben der Studierenden besonders wichtig. Prof. Dr. Herbert Kloibers Engagement reichte weit über sein Amt des Abteilungsleiters hinaus und bezog die gesamte Filmhochschule sowie den Freundeskreis der HFF München e.V. mit ein – mit der Ernennung zum Ehrensenator würdigt die HFF München diese besondere Verbundenheit nicht nur, sondern verlängert sie auch für die Zukunft.

    Prof. Dr. Herbert Kloiber
    Nach einer Promotion in den Rechtswissenschaften begann Prof. Dr. Herbert Kloiber 1970 seine Karriere bei Beta/Taurus.1974 wurde er Geschäftsführer der Produktionsfirma Unitel und produzierte vorrangig Opern und Konzertfilme. Im Jahr 1977 erwarb er die Tele München und entwickelte die Produktionsfirma in den folgenden Jahren zu einem integrierten Medienkonzern, der heute sämtliche audio-visuellen Auswertungsstufen unter einem Dach vereint. Prof. Dr. Herbert Kloiber war bis 2019 geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter der TMG. Von 2006-2019 war er nebenamtlicher HFF-Abteilungsleiter der Abt. V: Produktion und Medienwirtschaft.

  • Tag der offenen Tür an der HFF München am 18. Januar 2020

    Das Programm ist jetzt online: Programm 2020

    Film ab zum Tag der offenen Tür: Die HFF München öffnet ihre Türen / Einen ganzen Tag lang gibt es Seminare und Vorlesungen / Vierstündiges, moderiertes Filmprogramm mit Filmen von HFF-Studierenden / Führungen im Studiotrakt / Cinematographer’s Gallery hat geöffnet / Für Bewerber*innen gibt es Tipps zur Bewerbungsmappe und die Möglichkeit, mit Studierenden der HFF München zu sprechen / Eintritt frei

    Am 18. Januar 2020 ab 9.30 Uhr öffnet die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München wie in jedem Jahr im Januar ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Schüler*innen, Studierende, junge Menschen in der Ausbildung und alle anderen Besucher*innen erhalten Einblicke in den Studienbetrieb und umfangreiche Informationen zu den Fächern, auf die man sich an der HFF München bewerben kann: Kino- und Fernsehfilm, Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik, Produktion und Medienwirtschaft, Drehbuch, Bildgestaltung/ Kinematografie und ab dem Wintersemester 2020/21 auch Bildgestaltung/VFX* und Montage* (entweder am Lehrstuhl Kino- und Fernsehfilm oder Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik). Aber auch all diejenigen, die schon immer wissen wollten wie Filme entstehen, wie man „Film studieren“ kann, was in den hauseigenen Studios passiert oder die einfach schon immer mal hinter die Kulissen des Gebäudes schauen wollten, sind zum Tag der offenen Tür herzlich willkommen.

    Informationen, Bewerbungs-Tipps & natürlich Filme
    Eröffnet wird der Tag um 9.30 Uhr von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz. Der Tag der offenen Tür an der HFF München bietet fundierte und breit gefächerte Einblicke in den Studienbetrieb der Filmhochschule, an der auch Oscar®-Preisträger*innen wie Caroline Link, Florian Henckel von Donnersmarck oder auch Maren Ade studiert haben.

    Zu allen Studiengängen, Lehrstühlen und Bereichen gibt es Informations-Vorlesungen der lehrenden Professoren*innen und Dozenten*innen. Im vierten Stock kann die Cinematographer’s Gallery besucht werden – ausgestellt sind Fotografien von Kamera-Student Matthias Kofahl unter dem Titel in the heat of the night.

    Die Bibliothek hat durchgehend von 10-16 Uhr geöffnet und lädt zum Stöbern ein. Abgerundet wird das Programm mit Tipps zur Bewerbung an der HFF München, Informationen direkt von Studierenden und Mitarbeiter*innen und natürlich vier Stunden Filmvorführungen – in Anwesenheit der Filmemacher*innen. In dem Slot „Mein Film01“ stellen Studierende ihren ersten HFF-Film vor und berichten im Anschluss von der Herstellung und den Herausforderungen der Produktion. 

    Zum Abschluss des Tages, von 16.00 bis 17.00 Uhr, wird es wieder eine Podiumsdiskussion, moderiert von HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz, geben: Zu Gast wird u.a. HFF-Alumna Caroline Link sein!

    Anmeldungen sind nicht erforderlich, der Eintritt ist frei – jede/r ist herzlich willkommen!

    *Der Lehrbetrieb für die neu geplanten Schwerpunkte wird zum nächsten Wintersemester im Oktober 2020 aufgenommen, vorausgesetzt, dass seitens des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst das für die Aufnahme des Studienbetriebs erforderliche Einvernehmen erteilt werden kann.