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  • 50 Jahre HFF München

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Aktuelle Pressemitteilungen

  • Nadia Kailouli ab Oktober 2022 Professorin für Fernsehjournalismus an der HFF München

    Die mehrfach ausgezeichnete Journalistin, Filmemacherin, Moderatorin und Podcasterin übernimmt die Professur von ihrem im Juli verabschiedeten Vorgänger Prof. Claus Richter / Der Bereich Fernsehjournalismus gehört zur Abteilung Dokumentarfilm & Fernsehjournalismus (Leitung Prof. Karin Jurschick) und bietet Student*innen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in diesem Bereich zu erweitern

    München, 30.September 2022 – Nadia Kailouli übernimmt zum Beginn des Wintersemesters 2022/23 die Professur Fernsehjournalismus an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Sie tritt die Nachfolge des kürzlich emeritierten Claus Richter an, der die Professur seit 2014 innehatte. Die Vertretungsprofessur ist auf zwei Jahre befristet, um gerade auch in einer Phase des schnellen spannenden Wandels journalistischer Formate die Ausrichtung des Bereichs Fernsehjournalismus an aktuelle Entwicklungen anpassen zu können. Gleichzeitig bietet sie der mehrfach preisgekrönten Journalistin, Filmemacherin, Moderatorin und Podcasterin genug Raum für ihre eigene Arbeit.

    Der Bereich Fernsehjournalismus begleitet Dokumentarfilm-Student*innen während ihres gesamten Studiums inkl. der Möglichkeit, ihren Schwerpunkt im Hauptstudium auf die journalistische Ausbildung zu legen. Außerdem sollen ausgewählte Lehrinhalte künftig für HFF-Student*innen aller Studiengänge geöffnet werden, die ihr Wissen um das journalistische Arbeiten für Reportagen und Nachrichtenformate erweitern möchten. Zur praktisch ausgerichteten Lehre im Bereich Fernsehjournalismus gehören Seminare und Übungen zu Themen wie Interviewführung, investigative Recherche, Magazinbeiträge oder Auslandsreportagen (wie in den vergangenen Jahren das Format CLOSE UP).

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich freue mich sehr, dass Nadia Kailouli sich so für die HFF München und ihre Student*innen begeistert, dass sie sich die Zeit nimmt, die Professur Fernsehjournalismus zu übernehmen. Sie ist Journalistin, Filmemacherin, Autorin, Moderatorin, Formatmacherin… – und in dieser Vielseitigkeit vorbildhaft für eine neue Generation von Nachrichten- und Filmemacher*innen.“

    Professorin Karin Jurschick: „Nadia Kailouli bringt als neue Professorin für Fernsehjournalismus so reiche und vielfältige – und vielfach ausgezeichnete – Berufs- und Lebenserfahrungen mit, dass sie für unsere Studierenden und die gesamte Abteilung eine große Bereicherung sein wird. Ich freue mich außerordentlich auf unsere Zusammenarbeit und bin sicher, dass sich Dokumentarfilm und Fernsehjournalismus auch weiterhin aufs Beste befruchten und ergänzen werden.“

    Professorin Nadia Kailouli: „Ich freue mich sehr über diese neue, wichtige Aufgabe. Vor allem freue ich mich, den Student*innen meine Erfahrungen der letzten 15 Jahre als Journalistin weiterzugeben, mit ihnen und den Dozent*innen in einen konstruktiven Austausch zu kommen und gemeinsam das journalistische Handwerk zu erkunden.

    Die HFF ist eine renommierte, international bekannte und anerkannte Hochschule - viele Absolvent*innen haben hochkarätige und preisgekrönte Filme realisieren können. Hier nun als Professorin für den Bereich Fernsehjournalismus verantwortlich zu sein, ist eine Aufgabe, die ich dankbar und mit großer Freude zusammen mit einem tollen und professionellen Team annehme."

    Nadia Kailouli ist Gastgeberin des Grimme-Preis-nominierten Podcasts einsbiszwei über Sexismus, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Außerdem moderiert sie für die ARD das Mittagsmagazin und ist Reporterin des NDR Kulturjournals. Für ihre Reportage SeaWatch3 wurde sie 2020 mit dem Grimme Preis, dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, dem DRK Medienpreis und dem NDR Sehstern ausgezeichnet. Im selben Jahr ging auch der Grimme Online Award in der Kategorie Information an STRG_F von Funk – Nadia Kailouli gehört seit Beginn des Formats der Gruppe junger Reporter*innen von STRG_F an, die „subjektiv und nah über das berichten, was sie selbst bewegt; es geht um Politik, Kulturen, Bewegungen und Faszination für das Neue, Unbekannte.“

  • Literaturverfilmung von HFF-Alumni eröffnet das 30. Filmfest Hamburg

    Der Eröffnungsfilm des Filmfest Hamburg ist WIR SIND DANN WOHL DIE ANGEHÖRIGEN von den HFF-Alumni Hans-Christian Schmid (Regie, Drehbuch), Michael Gutmann (Drehbuch) und Julian Krubasik (Kamera) / Das Filmfest Hamburg findet vom 29. September bis 8. Oktober 2022 statt

     

    München/Hamburg, September 2022 – Das 30. Filmfest Hamburg (29. September bis 8. Oktober) wird eröffnet mit dem Film WIR SIND DANN WOHL DIE ANGEHÖRIGEN von u.a. Hans-Christian Schmid (Regie, Drehbuch), Michael Gutmann (Drehbuch) und Julian Krubasik (Kamera), die alle drei an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München studiert haben.

     

    Der Eröffnungsfilm WIR SIND DANN WOHL DIE ANGEHÖRIGEN ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johann Scheerer, der aus der eigenen Perspektive als 13jähriger die Entführung seines Vaters Jan Philipp Reemtsma beschreibt. WIR SIND DANN WOHL DIE ANGEHÖRIGEN ist eine Zusammenarbeit dreier HFF-Alumni: Hans-Christian Schmid (Regie & Drehbuch), Michael Gutmann (Drehbuch; Professor für Drehbuch an der HFF München) und Julian Krubasik (Kamera).

  • denkFEmale geht in die nächste Runde

    #MakeUsVisible x denkFEmale zeigt im Stadtgebiet München 31 digitale Monumente von Frauen und trans*Personen / Ziel ist es Diversität in die Skulpturenlandschaft der Stadt zu bringen / Vor der HFF München wird eine von HFF-Professorin Sylvia Rothe erzeugte Statue zu sehen sein


    Vernissage
    30. September | 18.00 Uhr | Monacensia
    Maria-Theresia-Straße 23, 81675 München

    Ausstellung bis 31. Oktober
    kostenlos

    Das im Wintersemester 2020/21 an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) und LMU München im Rahmen des Kooperationsseminars "Entwicklung von Mediensystemen: Immersive Arts“ entstandene Projekt denkFEmale wird in diesem Jahr weiterentwickelt.
    Bei #MakeUsVisible x denkFEmale können Besucher*innen ab 1. Oktober AR und Sound Kunstwerke mit ihren Smartphones über einen Webbrowser sichtbar machen. Ziel ist es digitale Monumente von Frauen und trans*Personen den physischen männlichen Skulpturen der Stadt gegenüberzustellen.

    Vor der HFF München wird eine von HFF-Professorin Dr. Sylvia Rothe (gemeinsam mit LMU Studentin Alexandra Ginger) erzeugte Skulptur abrufbar sein: Alice Guy-Blaché. Auf Basis eines alten Fotos von Guy-Blaché wurde mittels KI ein 3D-Modell erzeugt. Prof. Rothe ist seit April 2022 an der HFF München als am Lehrstuhl „KI und Datenwissenschaft in der Medienproduktion“ tätig.  

    denkFEmale
    denkFEmale ist ein Kunstprojekt für mehr Diversität im Stadtraum. Begründet wurde es 2021 von einer diversen Gruppe von Student*innen und Absolvent*innen der LMU, AdBK und HFF München – unter anderem von HFF-Student Lukas März.

    Seit 2022 wird denkFEmale von zwei der Gründer*innen Tabitha Nagy und Amadea Pely weitergeführt.
    #denkFEmale zeigt AR Statuen von Frauen, die wichtig für die Stadt München und ihre Bewohner*innen waren – an genau den Orten und Plätzen, an denen diese Frauen gewirkt haben. Eine erste digitale Ausstellung mit zehn AR-Skulpturen lief im Sommer 2021 und wurde von Katrin Habenschaden und der Stadt München unterstützt.

    Weitere Informationen zum Event hier: https://www.publicartmuenchen.de/veranstaltungen/makeusvisible-x-denkfemale/

  • Zwei Student Academy Awards für HFF-Produktionen

    Zwei Student Academy Awards für HFF-Produktionen

     

    Zwei Studenten-Oscars® in der Kategorie Narrative gehen in diesem Jahr an die HFF München / Der Abschlussfilm ALMOST HOME und der Übungsfilm EIGENHEIM (ROOMS) gewinnen jeweils einen Student Academy Award / ALMOST HOME und EIGENHEIM aus der HFF-Abteilung Spielfilm-Regie (Leitung Prof. Julia von Heinz & Prof. Marcus H. Rosenmüller) sind eine Teamleistung zahlreicher HFF-Student*innen und -Absolvent*innen / Insgesamt waren sieben studentische Kurzfilme aus aller Welt unter den diesjährigen Finalists / In der Kategorie Narrative werden insgesamt drei Gewinner*innen gekürt / Wer von ihnen den Student*innen-Oscar® in Gold, Silber und Bronze erhält, bleibt bis zur Verleihung am 20. Oktober in L.A. geheim

    München, 23. September 2022 – Zwei Student Academy Awards gehen in diesem Jahr an Filme von Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: Der Abschlussfilm ALMOST HOME und der Übungsfilm EIGENHEIM (ROOMS). Das gab die Academy Gold gestern Nachmittag (Ortszeit) in L.A. bekannt. Beide Filmen waren zusammen mit fünf weiteren Filmen aus aller Welt unter den Finalists in der Kategorie Narrative. Die Preisverleihung findet zum ersten Mal seit 2019 wieder live statt: am 20. Oktober im David Geffen Theatre in Los Angeles. In diesem Rahmen wird auch bekanntgegeben, wer die Student Academy Awards in Gold, Silber oder Bronze erhält.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ein doppelter, großartiger Erfolg für die HFF München und die Abteilung Spielfilm-Regie unter der Leitung von Prof. Julia von Heinz und Prof. Marcus H. Rosenmüller. Ich gratuliere den Teams von ALMOST HOME und EIGENHEIM ganz herzlich zu zwei Student Academy Awards, zu dieser bedeutenden, internationalen Auszeichnung! Ganz besonders freut mich, dass zwei so unterschiedliche Filme von der Academy in diesem Jahr ausgewählt wurden. ALMOST HOME – ein Mutter-Sohn-Konflikt im Weltraum mit Pandemie-Parallelen und EIGENHEIM, ein Übungsfilm zum Thema Zwangsräumung. Beide Filme haben eine herausragende Intensität und einen Sog, sind auf ihre Weise tief berührend und zeigen wie vielfältig unsere Studierenden an der HFF München arbeiten. Dieser Preis unterstreicht nicht nur im internationalen Vergleich die hohe Qualität unserer Ausbildung an der HFF München, sondern ist auch eine enorme Ermutigung für alle jungen künstlerischen Talente in Deutschland.“

    Prof. Julia von Heinz & Prof. Marcus H. Rosenmüller, die gemeinsam die Abteilung Spielfilmregie der HFF München leiten: Zwei Oscars in einem Jahr, das gab es noch nie. Wir sind unendlich stolz auf Welf und Nils. Beide haben in ihren Filmen große gesellschaftliche Themen angepackt und hochemotional auf menschlicher Ebene verhandelt. Ihr meisterhaftes Regiehandwerk wird praktisch unsichtbar, weil man ganz in ihre Geschichten eintaucht. Wir freuen uns, dass die Academy die beiden Filme erkannt hat und bedanken uns von ganzem Herzen."

    Student Academy Award für:

    ALMOST HOME | HFF-Abschlussfilm
    HFF-Team: Nils Keller (Regie), Georg Nikolaus (Kamera), Philip Hofmann, Jonas Lembeck, Robert Richarz, Carolina Oswald (Produktion mit lehof Media), Lukas Väth (VFX)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk, FilmFernsehFonds Bayern, ARRI Production Award

    Inhalt: Als sie kurz vor ihrer Ankunft auf der Erde vom Ausbruch eines hochansteckenden Virus erfahren, ringen Weltraumforscherin Nico und ihr pubertierender Sohn Jakob um die Entscheidung, zu landen oder auf unbestimmte Zeit in den Weltraum zurückzukehren. Vor dem Hintergrund einer auf der Erde wütenden Pandemie und der Mutter-Sohn-Isolation im Raumschiff entwickelt sich mit der Figur Jakob ein Coming-of-Age-Konflikt. Denn Jakob hat seine Mutter nur auf die 2jährige Mars-Reise begleitet, um mit Hilfe starker Medikamente seine Rheuma-Erkrankung zu kurieren, die ihn verbunden mit starken Schmerzen an den Rollstuhl gefesselt hat. Mittlerweile hat Jakob aber erstaunliche Fortschritte gemacht und kann es kaum erwarten, wieder auf die Erde zurückzukehren, um seine Freunde und seinen Vater wiederzusehen – er will die Isolation hinter sich lassen und leben. Doch auf der Erde ist ein Leben, wie er es sich für seine Rückkehr erträumt hat, nicht mehr möglich.

     

    Student Academy Award für:  

     

    EIGENHEIM (ROOMS) | HFF-Übungsfilm im Rahmen des Studiums
    HFF-Team: Welf Reinhart (Regie), Tünde Sautier (Drehbuch), Matthias Kofahl (Kamera), Louis Merki (Produktion mit Merki und Reinhart Film GbR), Giorgia Germeno (Produktionsleitung)
    In Zusammenarbeit mit Bayerischer Rundfunk (Redaktion HFF-Alumna Natalie Lambsdorff)

    Inhalt: Das Seniorenpaar Monika und Werner Baland lebt in einer kleinen Dreizimmerwohnung am Stadtrand. Eines Tages wird Ihnen von ihrer neuen Vermieterin eine Eigenbedarfskündigung überreicht. Die junge Mutter möchte selbst mit ihrer Familie einziehen. Doch die Wohnungssuche stellt sich für das Seniorenpaar als außerordentlich schwierig dar. Als dann noch die Gerichtsvollzieherin vor der Tür steht, bleiben dem Ehepaar nur noch ein paar Wochen Zeit, um eine neue Wohnung zu finden und der Zwangsräumung zu entgehen. Während Monika mit allen Mitteln um eine Wohnung kämpft, sieht Werner zunehmend seine Würde als Mensch bedroht. Dadurch steht für das Paar nicht nur sein Zuhause, sondern auch die Beziehung auf dem Spiel.

    Student Academy Awards
    Bereits zum 49. Mal verleiht die Academy of Motion Picture Arts & Sciences auch 2022 wieder die Student Academy Awards an den filmischen Nachwuchs.

    Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat 14 Studierende zu Gewinner*innen des 49. Student Academy Awards®-Wettbewerbs gekürt. In diesem Jahr gingen beim Student Academy Awards-Wettbewerb insgesamt 1.796 Einsendungen von 614 Hochschulen und Universitäten aus der ganzen Welt ein.

    Alle mit dem Student Academy Award ausgezeichneten Filme sind berechtigt, um die Oscars® 2022 in der Kategorie Animierter Kurzfilm, Live-Action-Kurzfilm oder Dokumentar-Kurzfilm zu konkurrieren. Frühere Gewinner haben 65 Oscar®-Nominierungen erhalten und 14 Auszeichnungen gewonnen oder geteilt.

    Bisherige Studenten-Oscars® für Filme aus der HFF München:
    2021 Studenten-Oscar® in Silber für den Abschlussfilm ADISA von Simon Denda
    2016 Studenten-Oscar® in Gold für den Kurzfilm INVENTION OF TRUST von Alex Schaad
    2014 Studenten-Oscar® in Gold für den Abschlussfilm NOCEBO von Lennart Ruff
    2000 Studenten-Oscar® für QUIERO SER von Florian Gallenberger (und in Folge auch den Kurzfilm-Oscar®)
    1994 Studenten-Oscar® für ABGESCHMINKT von Katja von Garnier

  • Die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises fand an den vergangenen zwei Tagen in Köln statt.

    München/Köln, 15. September 2022 – Drei Projekte von Alumni*ae und –Lehrenden der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München haben vorgestern und gestern Abend den Deutschen Fernsehpreis 2022 erhalten. Am Dienstagabend wurden im Kölner Studio Ehrenfeld im Rahmen der „Nacht der Kreativen“ die ersten Auszeichnungen des Deutschen Fernsehpreises 2022 verliehen. Am Mittwoch wurde der Deutsche Fernsehpreis im Rahmen der Primetime-Show im ZDF „Die TV-Highlights des Jahres“ verliehen.

    DIE WANNSEEKONFERENZ
    ZDF/ Constantin Television, Drehbuch: Magnus Vattrodt, Paul Mommertz, Regie: Mattie Geschonneck, Produzent*innen: Reinhold Elschot, Friederich Oetker, Oliver Berben
    Synopsis

    Mit akribischem Blick für historische Authentizität wird das geschäftsmäßig abgehaltene Meeting von Funktionsträgern des Naziregimes nacherzählt. Nüchtern und gnadenlos beschließen die Manager des Holocaust die Deportation der gesamten jüdischen Bevölkerung Europas zur Vernichtung in den Osten, zynisch getarnt als „Endlösung der Judenfrage“. Die Inszenierung orientiert sich am originalen Besprechungsprotokoll. Ein beeindruckender Film und eines der Fernsehereignisse des Jahres.

    Deutscher Fernsehpreis in den Kategorien:

    Bester Fernsehfilm ZDF/ Constantin Television

    Bestes Buch Fiktion für Magnus Vattrodt, Paul Mommertz

    DER PASS

    Sky/ Wiedemann & Berg Television/ epo-film, Drehbuch & Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert
    Synopsis

    Neben der spannenden Handlung beeindruckt „Der Pass“ nicht zuletzt durch seine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre. Cyrill Boss und Philipp Stennert setzen die winterliche Landschaft im deutsch-österreichischen Grenzgebiet perfekt in Szene und sorgen zudem dafür, dass das Darstellerensemble seine Stärken voll ausspielen kann.

    Deutscher Fernsehpreis in den Kategorien:

    Beste Kamera Fiktion für Philip Peschlow

    Beste Regie Fiktion für Cyrill Boss, Philipp Stennert

    ELDORADO KADEWE – JETZT IST UNSERE ZEIT

    ARD/ rbb/Degeto/ Constantin Television/ UFA Fiction, Drehbuch: Julia von Heinz, John Quester, Sabine Steyer-Violet und Oskar Sulowski, Regie: Julia von Heinz
    Synopsis

    Die Serie spielt in den 1920er-Jahren, schlägt aber eine Brücke ins Berlin der Neuzeit. Das ausgefeilte Konzept von Petra Albert sah vor, die Innenmotive nahezu komplett historisch zu gestalten, während viele Außenszenen eine moderne Umgebung zeigen. Besonders reizvoll fallen jene Sequenzen aus, in denen sich die beiden Zeitebenen vermischen.

    Deutscher Fernsehpreis in den Kategorien:

    Bestes Ausstattung Fiktion für Petra Albert (Szenenbild)

    Beste Musik Fiktion für Inga Humpe, Tommi Eckart, Matthias Petsche

     

    Seit 1999 wird der Deutsche Fernsehpreis von ARD, RTL, Sat.1 und ZDF zur Würdigung hervorragender Leistungen für das Fernsehen vergeben. Gründungstifter waren der damalige RTL Geschäftsführer Gerhard Zeiler, ZDF-Intendant Prof. Dr. h. c. Dieter Stolte, Sat.1-Programmgeschäftsführer Fred Kogel, sowie WDR-Intendant Fritz Pleitgen.

    Das Stiftergremium setzt sich bis heute zusammen aus den Geschäftsführern und Intendanten der beteiligten Sender zusammen. Den Vorsitz übernimmt turnusgemäß der Geschäftsführer bzw. Intendant des federführenden Senders, in diesem Jahr das ZDF. Seit 2020 ist die Deutsche Telekom als Stifter an Bord.

    Der Deutsche Fernsehpreis wird getragen und veranstaltet von der DEUTSCHEN FERNSEHPREIS GmbH. Ein Beirat mit Vertretern und Vertreterinnen der Sender, ebenfalls unter dem Vorsitz des jeweils federführenden Senders, begleitet die jährliche Umsetzung des Preises.

    Kommunikation, Koordination und Betreuung der Juryarbeit liegen beim Ständigen Sekretariat in Köln.

  • Critics‘ Week in Venedig: Queer Lion für Langfilmdebüt von HFF-Absolvent*innen

    AUS MEINER HAUT gewinnt den Queer Lion Award bei der Critics‘ Week in Venedig / AUS MEINER HAUT ist das Langfilmdebüt von HFF-Absolvent und Student Academy Award Winner Alex Schaad / Er hat den Film gemeinsam mit weiteren HFF-Alumni*ae realisiert: u.a. Ahmed El Nagar (Kamera), Richard Lamprecht (Koproduktion mit Donndorffilm), Tobias Walker, Philipp Worm (Produktion mit Walker+Worm Film) und Natalie Lambsdorff (Redaktion BR) / Am 5. September feierte AUS MEINER HAUT Weltpremiere auf der Critics‘ Week (Settimana Internazionale della Critica) / Diese vom Verband der italienischen Filmkritiker*innen organisierte unabhängige Sektion fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Venedig statt und präsentiert in jedem Jahr sieben Erstlingswerke

    September 2022 – Das Langfilmdebüt AUS MEINER HAUT von HFF-Absolvent Alex Schaad gewinnt auf der Critics‘ Week in Venedig den Queer Lion Award. Der Film hatte im Rahmen des 79. Internationalen Filmfestival Venedig (Biennale Cinema 2022) Weltpremiere gefeirt. Als eines von sieben Erstlingswerken wurde es ausgewählt für die im Rahmen des Festivals stattfindende Critics‘ Week des Verbands der italienischen Filmkritiker*innen.
    Das Drehbuch zu AUS MEINER HAUT schrieb Alex Schaad gemeinsam mit seinem Bruder Dimitrij Schaad; die HFF-Alumni Ahmed El Nagar und Richard Lamprecht waren als Kameramann und Koproduzent im Team – mit allen arbeitet Schaad seit seiner Zeit an der HFF München zusammen, u.a. auch für seinen Kurzfilm INVENTION OF TRUST, der 2016 mit dem Studenten-Oscar® in Gold ausgezeichnet wurde. Auch die Produzenten Tobias Walker und Philipp Worm haben an der HFF München studiert, ebenso wie BR-Redakteurin Natalie Lambsdorff.

    "The Queer Lion 2022 goes to Aus meiner Haut (Skin Deep) di Alex Schaad for the representation of the dynamics that codify the complex language of feelings, by telling a love story that literally transcends bodies", begründete die Jury ihre Entscheidung. "What initially appears as a body swapping horror movie, quickly starts overcoming both cinematic genres and genders. In doing so, it poses surprisingly clever and daring questions, challenging the very nature and purpose of love, be it the mind, the body, the pleasure or the laws of desire. In demolishing the idea of pre-established roles in favor of endless fluid possibilities, the movie boldly succeeds in turning the acronym LGBTQ into a single word."

    Weitere Informationen zum Preis: https://www.queerlion.it/en/winner2022/

    AUS MEINER HAUT: Auf den ersten Blick sind Leyla (Mala Emde) und Tristan (Jonas Dassler) ein glückliches Paar. Als sie auf eine geheimnisvolle Insel reisen, beginnt ein Spiel der Identitäten, das alles verändert – ihre Wahrnehmung, ihre Sexualität, ihr gesamtes Ich. Doch nicht nur ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Vielleicht können sie sogar nie wieder werden, wer sie mal waren…

    Der Film ist eine Koproduktion von BR/ARRTE und wurde gefördert von FFF Bayern, Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Kuratorium Junger deutscher Film, FFA, BKM und DFFF.

  • Franz Kraus Production Award für HFF-Abschlussprojekte vergeben

    Bereits zum zweiten Mal wurde der jährliche Franz Kraus Production Award für Abschlussfilmprojekte der HFF München vergeben / Er ging in diesem Jahr an SONNENPLÄTZE, eingereicht von HFF-Kamerastudent Tobias Blickle / Eine zusätzliche Unterstützung wurde zudem vergeben an YOYO, eingereicht von HFF-Kamerastudentin Nina Moog  / Dem für den Franz Kraus Production Award ausgewählten Projekt SONNENPLÄTZE werden Fördermittel in Form von Dienstleistungen in Höhe von insgesamt 120.000 € (Marktwert) zugesprochen / Diese bestehen aus 50.000 € für die Ausleihe von filmtechnischem Gerät bei ARRI Rental Deutschland und 70.000 € für Postproduktions- Dienstleistungen von PHAROS / Außerdem entschied die Jury die Vergabe von Dienstleistungen der Firma PHAROS in Höhe von 30.000 € an das Projekt YOYO / Im vergangenen Jahr wurden drei Preisträger-Projekte ausgewählt, die inzwischen fertig gestellt sind; eines davon steht kurz vor der Weltpremiere, die beiden anderen liefen bereits erfolgreich auf Festivals und ALMOST HOME ist derzeit außerdem für den Student*innen-Oscar® nominiert

    September 2022 – Bereits zum zweiten Mal wurde der Franz Kraus Production Award für Abschlussfilmprojekte der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München vergeben. Eingereicht werden die Projekte von den Kamerastudent*innen, die die Bildgestaltung der Filme verantworten und damit ihr Diplom an der HFF München machen. Der Preis (im ersten Jahr gestartet als ARRI Production Award) ist eine zunächst auf drei Jahre geschlossene Kooperation zwischen PHAROS (ehem. ARRI Media GmbH), der ARRI Rental Deutschland GmbH und der HFF München auf Initiative von Prof. Franz Kraus (HFF-Abteilungsleiter Kinematographie und ehem. Geschäftsführer von ARRI) und Prof. Tom Fährmann (HFF-Lehrstuhl Bildgestaltung noch bis Ende September 2022). Der jährliche Franz Kraus Production Award beinhaltet für das ausgewählte Abschlussfilmprojekt Fördermittel in Form von Dienstleistungen in Höhe von insgesamt 120.000 € (Marktwert). Diese bestehen aus 50.000 € für die Ausleihe von filmtechnischem Gerät bei ARRI Rental Deutschland und 70.000 € für Postproduktions-Dienstleistungen von PHAROS. In diesem Jahr wurde einstimmig das HFF-Abschlussfilmprojekt SONNENPLÄTZE ausgewählt. Zusätzlich wird das Projekt YOYO, eingereicht von HFF-Kamerastudentin Nina Moog, mit Dienstleistungen der Firma PHAROS in Höhe von 30.000 € unterstützt.
    Der Jury gehörten an: Christine Rothe, Nicole Leykauf, Margret Run Kraus und Hans Fischer.

    Für den Franz Kraus Production Award eingereicht werden können Abschlussfilm-Projekte der beiden HFF-Regie-Abteilungen Kino- und Fernsehfilm sowie Dokumentarfilm & Fernsehpublizistik. Der Fokus liegt dabei auf dem Kamerakonzept. Entsprechend wird die Einreichung maßgeblich von den Kamerastudent*innen verantwortet, die die Filme gemeinsam mit ihren Regie-, Drehbuch- und Produktionskommiliton*innen realisieren.

    SONNENPLÄTZE
    Kamera: Tobias Blickle
    Regie & Buch: Aaron Arens
    Buch: Lukas Loose
    Dramaturgie: Katharina Rabl
    Produktion: Tristan Bähre
    Producerin: Viviana Koch

    Samuela (27) verzweifelt an ihrem ausbleibenden Durchbruch als Autorin. Als ihr Debütroman erneut abgelehnt wird, flieht sie in das alte Familienferienhaus auf Lanzarote. Doch statt Ruhe findet sie dort ihren Vater Jo, ehemaliger Bestsellerautor, der heimlich das alte Familiendomizil besetzt.

    „Die Jury hat sich für SONNENPLÄTZE entschieden, weil Konzept, Format, Umsetzung und besonders die visuelle Auflösung sowie das Lichtkonzept überzeugt haben und das Projekt insgesamt in einer bemerkenswerten Reife eingereicht wurde.“‘

    YOYO
    Kamera: Nina Moog
    Regie: Elisabeth Wilke
    Producer: Viktor Schimpf
    Produktionsbetreuung: Michael Kalb

    Der abendfüllende Dokumentarfilm YOYO ist eine Geschichte über Abschied und Verlust, über Aufenthaltsrechte und Staatsbürgerschaft, über venezolanische und deutsche Pässe, über Privilegien und Zusammenhalt in Freundschaften. In einer Collage aus dokumentarischen Bildern, animiertem Archivmaterial und gemeinsamen Ritualen versuchen drei Freundinnen Antworten auf erlebte Ungerechtigkeit zu finden.

    Mit der Unterstützung von YOYO soll laut Jury „dieses inhaltlich interessante und gesellschaftspolitisch äußerst relevante Projekt, das sich in wesentlichen Teilen einer neuartigen innovativen Bildsprache bedient, für eine adäquate Umsetzung weiterentwickelt werden.“

  • Die HFF München trauert um ihren ehemaligen Professor und Abteilungsleiter Ulrich Messerschmid

    Die HFF München trauert um ihren ehemaligen Professor und Abteilungsleiter Ulrich Messerschmid. 

    Professor Messerschmid war der erste Lehrstuhlinhaber der Abteilung Technik, langjähriger Abteilungsleiter und zwischenzeitlicher Vizepräsident. Er war über mehr als drei Jahrzehnte eine prägende Persönlichkeit der HFF München. 

    Die HFF München wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren und spricht der Familie Ulrich Messerschmids ihr aufrichtiges Beileid aus. 

    Prof. Dr.-Ing. Ulrich Messerschmid

    Geb. 3. Juli 1934 in Berlin, gest. 30.8.2022 in München

    Erster Lehrstuhlinhaber und Geschäftsführender Leiter, später langjähriger Abteilungsleiter der Abteilung II Technik der HFF München

    Ulrich Messerschmid studierte Nachrichtentechnik in Stuttgart und München. 1969 wird er über „Bandbreitenreduktion bei der Fernsehübertragung mit Pulscodemodulation durch Verringerung der Abtastfrequenz“ promoviert.

    Nach Gründung der Hochschule für Fernsehen und Film wurde Ulrich Messerschmid ab 1967 Assistent von Richard Theile an der Abteilung II Technik der HFF.

    1970 wurde er als einer der zwei ersten hauptamtlichen Professoren der Hochschule für Fernsehen und Film München auf den neu geschaffenen Lehrstuhl Technik berufen. Gleichzeitig wurde er der erste Geschäftsführende Leiter der Abteilung II Technik. Unter den schwierigen materiellen Voraus­setzungen der jungen Hochschule setzte Messerschmid das Selbstverständnis der wissenschaftlichen Abteilung für das überwiegend – aber nicht ausschließlich – künstlerisch orientierte Studium an der HFF um: Die Technik der Film- und Fernsehproduktion in Bezug auf die Gestaltungsprozesse dieser Medien zu vermitteln und weiter zu erforschen. In dieser frühen Zeit besaß die HFF nur wenige film- und fernsehtechnische Geräte; die meisten stammten aus Spenden, vorwiegend des Bayerischen Rundfunks, der Bavaria Film und der Firma ARRI. Die Abteilung II Technik hatte ihre Räumlichkeiten auf dem Schnürboden des damals stillgelegten Prinzregententheaters, wo vor allem die Schneidetische und die Tonmischung standen, und auf dem Fernsehgelände des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann.

    1976 wurde Ulrich Messerschmid zum Direktor des Instituts für Rundfunktechnik berufen. Dieses Amt übte er bis zu seiner Pensionierung 1998 aus. Am IRT war Ulrich Messerschmid maßgeblich an internationalen Normierungen des Fernsehens, an der Einführung der digitalen Signaltechnik für Radio und Fernsehen sowie der Einführung von HDTV beteiligt. An der EBU (European Broadcast Union) wurde er Vorsitzender der Technischen Kommission. Er veröffentlichte zahlreiche Fachartikel zu Themen der Fernseh-Studiotechnik, Fernseh-Quellencodierung, elektronischen Textkommunikation und der Weiterentwicklung der elektronischen Medien und des Films.

    An der HFF übernahm er 1978 das Nebenamt des Abteilungsleiters der Abteilung II Technik. Damit ist Ulrich Messerschmid der Einzige in der Geschichte der Hochschule für Fernsehen und Film, der zuerst als Assistent, dann als Lehrstuhlinhaber und zuletzt als Abteilungsleiter tätig war.

    Von 1984 bis 1992 war Ulrich Messerschmid über zwei Amtszeiten gewählter Vizepräsident der HFF. In diese Zeit fiel der Umzug der HFF aus ihren verstreuten Liegenschaften in Schwabing, Freimann und Bogenhausen nach Giesing und die Ausrichtung der Jahreskonferenz des Weltverbandes der Filmhochschulen CILECT in München.

    1998/99 war Ulrich Messerschmid Vorsitzender der Berufungskommission für die Nachfolge des Technik-Lehrstuhls mit der Pensionierung von Prof. Dr. Ing. Johannes Müller; berufen wurde Prof. Dr.-Ing. Peter C. Slansky.

    2003 schied Ulrich Messerschmid aus dem Amt des Abteilungsleiters der Abteilung II Technik der HFF aus. Er lebte in München und war weiterhin als Fachautor tätig.

  • Langfilmdebüt von HFF-Absolvent*innen in Venedig

    AUS MEINER HAUT ist das Langfilmdebüt von HFF-Absolvent und Student Academy Award Winner Alex Schaad / Er hat den Film gemeinsam mit weiteren HFF-Alumni*ae realisiert: u.a. Ahmed El Nagar (Kamera), Richard Lamprecht (Koproduktion mit Donndorffilm), Tobias Walker, Philipp Worm (Produktion mit Walker+Worm Film) und Natalie Lambsdorff (Redaktion BR) / Am 5. September feiert AUS MEINER HAUT Weltpremiere auf der Critics‘ Week (Settimana Internazionale della Critica) / Diese vom Verband der italienischen Filmkritiker*innen organisierte unabhängige Sektion findet im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Venedig statt und präsentiert in jedem Jahr sieben Erstlingswerke

    30. August 2022 – Das Langfilmdebüt AUS MEINER HAUT von HFF-Absolvent Alex Schaad wird im Rahmen des morgen beginnenden 79. Internationalen Filmfestival Venedig (Biennale Cinema 2022) Weltpremiere feiern. Als eines von sieben Erstlingswerken wurde es ausgewählt für die im Rahmen des Festivals stattfindende Critics‘ Week des Verbands der italienischen Filmkritiker*innen.
    Das Drehbuch zu AUS MEINER HAUT schrieb Alex Schaad gemeinsam mit seinem Bruder Dimitrij Schaad; die HFF-Alumni Ahmed El Nagar und Richard Lamprecht waren als Kameramann und Koproduzent im Team – mit allen arbeitet Schaad seit seiner Zeit an der HFF München zusammen, u.a. auch für seinen Kurzfilm INVENTION OF TRUST, der 2016 mit dem Studenten-Oscar® in Gold ausgezeichnet wurde. Auch die Produzenten Tobias Walker und Philipp Worm haben an der HFF München studiert, ebenso wie BR-Redakteurin Natalie Lambsdorff.

    AUS MEINER HAUT: Auf den ersten Blick sind Leyla (Mala Emde) und Tristan (Jonas Dassler) ein glückliches Paar. Als sie auf eine geheimnisvolle Insel reisen, beginnt ein Spiel der Identitäten, das alles verändert – ihre Wahrnehmung, ihre Sexualität, ihr gesamtes Ich. Doch nicht nur ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Vielleicht können sie sogar nie wieder werden, wer sie mal waren…

    Der Film ist eine Koproduktion von BR/ARRTE und wurde gefördert von FFF Bayern, Moin Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Kuratorium Junger deutscher Film, FFA, BKM und DFFF.

  • Spot 50 Jahre S-Bahn München

    Der aktuelle Spot zum Jubiläums-Motto „50 Jahre mit euch unterwegs“ ist in Zusammenarbeit mit der HFF München entstanden / Im Wahlfach Werbung (Leitung Prof. Henning Patzner) präsentierten zahlreiche Teams ihre Konzepte – am Ende fiel die Entscheidung auf die studentische Produktionsfirma WennDann Film, die den Spot aufwändig und mit dem Münchner Comedian Simon Pearce prominent besetzt drehte / Der Spot ist ab sofort online zu sehen und Teil der aktuellen Jubiläumskampagne der S-Bahn München

    24. August 2022 – Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München haben den Spot zur aktuellen Jubiläumskampagne der S-Bahn München gedreht. Passend zum Jubiläumsmotto „50 Jahre mit euch unterwegs“ ist der Spot eine aufwändig gedrehte S-Bahn-Fahrt, in deren Fokus die Fahrgäste in all ihrer Vielfalt stehen.

    HFF-Team und Dreh des Spots zum 50jährigen Jubiläum der S-Bahn München
    Konzipiert und umgesetzt haben den aktuellen Spot die HFF-Student*innen Ben Ulrich, Simon Bogocz, Felix Mann (alle drei Produktion mit ihrer Firma WennDann Film), Sophia Küstenmacher (Regie), Noah Böhm (Kamera) und Fanny Rösch (Regieassistenz) gemeinsam mit zahlreichen weiteren Teammitgliedern. HFF-Regie-Studentin Sophia Küstenmacher erinnert sich, sie habe sich zu Beginn des kreativen Prozesses die Frage gestellt: „Wäre die S-Bahn ohne ihre Fahrgäste eigentlich überhaupt noch die S-Bahn? Die wundervolle Vielfalt der Menschen ist eine Bereicherung und erweckt die S-Bahn erst so richtig zum Leben!“ Für sie leitete sich damit auch folgende Kernbotschaft für den Spot ab: „Egal, wer du bist und egal, wohin du willst – die S-Bahn bringt dich hin.“ Die Dreharbeiten waren für das gesamte Team eine Herausforderung, v.a. der s.g. Freeze Effekt verlangte den Produzenten sowie dem Kameramann viel ab, aber allen war der Spot besonders wichtig. HFF-Produktionsstudent Ben Ulrich und HFF-Kamerastudent Noah Böhm: „Wir sind allesamt Münchner Kindl. Die S-Bahn ist aus unserem Leben nicht wegdenkbar – wir wollen sie von ganzem Herzen zelebrieren!“ Für den Dreh war das gesamte 30köpfige Team übrigens einen ganzen Tag lang auf der Strecke der S7 von Wolfrathshausen bis Kreuzstraße unterwegs.

    So kam es zur Zusammenarbeit mit der HFF München
    Für den Dreh des Spots wurde die HFF München direkt angefragt. Denn, so steht es auch auf der Website der S-Bahn München: „So gerne wir auf eine schöne Zeit zurückschauen, möchten wir den Blick lieber aufs Morgen richten, um junge, neue Talente zu fördern. Gesagt, getan! Und wer käme da besser in Frage als die HFF? Denn die Hochschule für Fernsehen und Film in München bringt schon seit Jahren tolle Filmtalente hervor, bei denen wir uns sicher waren, dass sie den Blick auf unsere S-Bahn und vor allem auf die Geschichten, die in und mit ihr entstehen, auf ganz besondere Art und Weise einfangen können.“
    Im Wahlfach Werbung, in dem Student*innen der HFF München im Hauptstudium Storytelling für Werbespots lernen und verfeinern können, wurde das Projekt unter Leitung von Prof. Henning Patzner in Kreativ-Konzepte umgesetzt. Über 10 studentische Teams präsentierten ihre Ideen – am Ende fiel die Entscheidung auf das Konzept, das die Fahrgäste der S-Bahn München in den Mittelpunkt ihrer Geschichte stellt.

    Weitere Informationen zur Zusammenarbeit mit der HFF München auf der Website der S-Bahn München

  • Studenten-Oscars 22 Finalists

    Zwei HFF-Kurzfilme sind unter den Finalists in der Kategorie Narrative für die diesjährigen Student Academy Awards: ALMOST HOME und ROOMS (dt. Titel EIGENHEIM) aus der HFF-Abteilung Spielfilm-Regie (Leitung Prof. Julia von Heinz & Prof. Marcus H. Rosenmüller) sind eine Teamleistung zahlreicher HFF-Student*innen und -Absolvent*innen / Insgesamt sind noch sieben studentische Kurzfilme aus aller Welt unter den diesjährigen Finalists / Die Preisträger*innen werden voraussichtlich Ende September bekanntgegeben / In der Kategorie Narrative werden insgesamt drei Gewinner*innen (Gold, Silber & Bronze Medalists) gekürt

    München, 19. August 2022 – Gleich zwei Filme von Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind unter den insgesamt sieben Finalists in der Kategorie Narrative (International Filmschools) für die diesjährigen Student Academy Awards. Das gab die Academy diese Nacht aus Los Angeles bekannt.

    Über die Semifinalists aus der HFF München:

    ALMOST HOME | HFF-Abschlussfilm
    HFF-Team: Nils Keller (Regie), Georg Nikolaus (Kamera), Philip Hofmann, Jonas Lembeck, Robert Richarz, Carolina Oswald (Produktion mit lehof Media)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk, FilmFernsehFonds Bayern, ARRI Production Award
    Inhalt: Als sie kurz vor ihrer Ankunft auf der Erde vom Ausbruch eines hochansteckenden Virus erfahren, ringen Weltraumforscherin Nico und ihr pubertierender Sohn Jakob um die Entscheidung, zu landen oder auf unbestimmte Zeit in den Weltraum zurückzukehren. Vor dem Hintergrund einer auf der Erde wütenden Pandemie und der Mutter-Sohn-Isolation im Raumschiff entwickelt sich mit der Figur Jakob ein Coming-of-Age-Konflikt. Denn Jakob hat seine Mutter nur auf die 2jährige Mars-Reise begleitet, um mit Hilfe starker Medikamente seine Rheuma-Erkrankung zu kurieren, die ihn verbunden mit starken Schmerzen an den Rollstuhl gefesselt hat. Mittlerweile hat Jakob aber erstaunliche Fortschritte gemacht und kann es kaum erwarten, wieder auf die Erde zurückzukehren, um seine Freunde und seinen Vater wiederzusehen – er will die Isolation hinter sich lassen und leben. Doch auf der Erde ist ein Leben, wie er es sich für seine Rückkehr erträumt hat, nicht mehr möglich.

    EIGENHEIM (ROOMS) | HFF-Übungsfilm im Rahmen des Studiums
    HFF-Team: Welf Reinhart (Regie), Tünde Sautier (Drehbuch), Matthias Kofahl (Kamera), Louis Merki (Produktion mit Merki und Reinhart Film GbR), Giorgia Germeno (Produktionsleitung)
    In Zusammenarbeit mit Bayerischer Rundfunk (Redaktion HFF-Alumna Natalie Lambsdorff)
    Inhalt: Das Seniorenpaar Monika und Werner Baland lebt in einer kleinen Dreizimmerwohnung am Stadtrand. Eines Tages wird Ihnen von ihrer neuen Vermieterin eine Eigenbedarfskündigung überreicht. Die junge Mutter möchte selbst mit ihrer Familie einziehen. Doch die Wohnungssuche stellt sich für das Seniorenpaar als außerordentlich schwierig dar. Als dann noch die Gerichtsvollzieherin vor der Tür steht, bleiben dem Ehepaar nur noch ein paar Wochen Zeit, um eine neue Wohnung zu finden und der Zwangsräumung zu entgehen. Während Monika mit allen Mitteln um eine Wohnung kämpft, sieht Werner zunehmend seine Würde als Mensch bedroht. Dadurch steht für das Paar nicht nur sein Zuhause, sondern auch die Beziehung auf dem Spiel.

    Die Gewinner*innen der diesjährigen Studenten-Oscars werden voraussichtlich Ende September bekanntgegeben. In der Kategorie Narrative werden drei s.g. Medalists gekürt. Wer von ihnen dann den Studenten-Oscar® in Gold, Silber und Bronze erhält, bleibt bis zur Verleihung ein Geheimnis.  

    Student Academy Awards
    Bereits zum 49. Mal verleiht die Academy of Motion Picture Arts & Sciences auch 2022 wieder die Student Academy Awards an den filmischen Nachwuchs. Während es für Einreichungen außerhalb der USA bis 2016 nur eine Kategorie – Foreign Film – gab, wurden die Möglichkeiten für den weltweiten Filmnachwuchs seitdem erweitert: Sie können in den Unter-Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Experimentalfilm und Animationsfilm einreichen. Bisherige Studenten-Oscars® für Filme aus der HFF München: 2021 Studenten-Oscar® in Silber für den Abschlussfilm ADISA von Simon Denda; 2016 Studenten-Oscar® in Gold für den Kurzfilm INVENTION OF TRUST von Alex Schaad; 2014 Studenten-Oscar® in Gold für den Abschlussfilm NOCEBO von Lennart Ruff; 2000 Studenten-Oscar® für QUIERO SER von Florian Gallenberger (und in Folge auch den Kurzfilm-Oscar®); 1994 Studenten-Oscar für ABGESCHMINKT von Katja von Garnier.

  • First Steps Nominierungen 22

    Vier Nominierungen für den begehrten Nachwuchs-Preis FIRST STEPS Award gehen an Projekte von Student*innen und Absolventen*innen der HFF München / Nominierungen in den Kategorien Drehbuch, Werbefilm, Mittellanger Spielfilm und Götz-George-Nachwuchspreis für Schauspieler*innen / Die FIRST STEPS Awards werden am 26. September in Berlin verliehen

    München, 15. August 2022 –  Die Nominierungen für die FIRST STEPS Awards stehen fest. Vier davon gehen an Student*innen & Absolvent*innen bzw. Produktionen aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, die damit im Rennen um den begehrten Nachwuchspreis für junge Filmemacher*innen in Deutschland sind:

    Kategorie Mittellanger Spielfilm: MACHINES OF LOVING GRACE, Regie, Buch, Produktion: HFF-Absolvent Viktor Schimpf
    Weiteres Team der HFF München: Tran Vo (Drehbuch gemeinsam mit Christoph Gnädig, Nancy Mensah-Offei, Dela Dabulamanzi, Bounou Wanissou), Dino Osmanovic (Kamera), Annelie Boros und Marina Hufnagel (Producerinnen)

    Zum Film: Eine Programmiererin entwickelt eine emphatische Software, mit der sie gerne spricht. Diese lernt zu singen und zu träumen und mit anderen Lebewesen zu interagieren. Sie lernt zu handeln.

    Der FIRST STEPS Award in der Kategorie Mittellanger Spielfilm ist dotiert mit 12.000 €

    Kategorie Drehbuch: HOLY SH*T von HFF-Studentin Anna Dimitrova
    Inhalt (noch unverfilmt): Ho Ho Ho! Yvie (28) hat die Feiertage schon geplant: Snacks, Trash-Filme und als Gesellschaft ihren Freund Leo (26). Nur Leo. Doch leider ist es noch nicht einmal dunkel, da steht Yvies verhasster Vater Alex vor der Tür. Samt Koffer. Holy Sh*t! Zeit für eine Versöhnung? Niemals. Das Fest der Liebe nutzt Yvie für psychologische Kriegsführung und pünktlich zum ersten Feiertag erscheint Alex' Endgegner: Yvies Mama Nina (55). Dass Leo sich aus all ihren Intrigen raushält, hätte Yvie nachdenklich machen müssen. Hätte. Doch Yvie ist so mit den Familienwunden ihrer Vergangenheit beschäftigt, dass sie die Zukunft mit Leo verspielt. Fast. Weihnachten ist eben doch eine magische Zeit.

    Der FIRST STEPS Award in der Kategorie Drehbuch ist dotiert mit 7.000 €

    Kategorie Werbefilm: AWAKE, Regie: HFF-Student Alexander Bergmann (gemeinsam mit Oliver Bernotat)
    Weiteres Team der HFF München: Paul Scholten (Produktion gemeinsam mit Alexander Bergmann)

    Zum Film: Der Spot AWAKE nimmt mit auf die Reise aus einem Traum zurück in die Realität. Er beginnt genau im gefährlichsten Moment, in dem der Fahrer Wachsein und Schlaf nicht mehr voneinander unterscheiden kann, bewegt sich durch dessen Traumwelt und schafft es so, die Zuschauer*innen quasi gleichzeitig mit dem Protagonisten des Spots durch ein optisches und akustisches Warnsignal des serienmäßigen Attention-Assist Sicherheitsfeatures aufzuwecken, die Situation zu begreifen und die Erleichterung über ein System zu spüren, das lebensrettend sein kann. Der am Ende eingeblendete Claim bringt es auf den Punkt: „26% of drivers experience microsleep. Not all of them wake up again. The new EQS with microsleep detection (Only in connection with MBUX Hyperscreen).“

    Der FIRST STEPS Award in der Kategorie Werbefilm ist dotiert mit 5.000 €

    Götz-George-Nachwuchspreis für junge Schauspieler*innen: Nancy Mensah-Offei in MACHINES OF LOVING GRACE (HFF-Team und Filmbeschreibung s.o.)

    Der FIRST STEPS Award in der Kategorie Götz-George-Nachwuchspreis für junge Schauspieler*innen ist dotiert mit 9.000 €

    Die Jurybegründungen gibt es hier

    Die FIRST STEPS Awards werden seit 2000 an Abschlussfilme von Student*innen der Filmhochschulen in deutschsprachigen Ländern vergeben und gehören zu den wichtigsten Auszeichnungen für junge Filmschaffende. Mit dem Preis soll der Filmnachwuchs und ihre „ersten Schritte“ gefördert werden. Jede Nominierung ist dotiert mit 1.000 €. Drei unabhängige Jurys, besetzt mit prominenten Fachleuten aus der Spielfilm-, Dokumentarfilm- und Werbefilmpraxis, nominieren zunächst bis zu fünf Filme in jeder Preiskategorie und entscheiden später über die Vergabe der Preise.

  • Katja-Eichinger-Stipendium 22

    Das Katja-Eichinger-Drehbuchstipendium wurde 2022 zum vierten Mal vergeben / Es unterstützt Student*innen der HFF München beim Schreiben eines Drehbuchs für einen abendfüllenden Spielfilm zum Studien-Abschluss / Dotiert mit 4.000 € / HFF-Dokumentarfilmstudent Maximilian Bungarten erhält das Stipendium für seinen Stoff IN DEN FÄNGEN DES AUTOSCOOTERS (AT)

    2. August 2022 – Zum vierten Mal wurde das Katja-Eichinger-Stipendium für Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München vergeben. Es ging in diesem Jahr an Maximilian Bungarten, der an der HFF München Dokumentarfilmregie (Leitung: Prof. Karin Jurschick) studiert. Mit seinem für das Stipendium ausgewählten Filmstoff IN DEN FÄNGEN DES AUTOSCOOTERS (AT) wird er sein Studium abschließen.

    Die Jury, bestehend aus Katja Eichinger, HFF-Drehbuchprofessor Michael Gutmann und Filmemacherin Jovana Reisinger, zur Auswahl des Katja-Eichinger-Drehbuchstipendiaten 2022:
    „Die Vielfalt und Qualität der eingereichten Diplomprojekte haben uns beeindruckt. In den Stoffmappen und Exposés spüren wir künstlerische Unikate mit Haltung. Alle sieben eingereichten Projekte stehen für jeweils eigene Tendenzen des modernen Kinos jenseits von Film als Konsumware. 
    Bei dem Projekt IN DEN FÄNGEN DES AUTOSCOOTERS (AT) von Maximilian Bungarten hat die Jury überzeugt, wie schlüssig Thema, Erzählweise und künstlerische Vision zueinander passen. Die Filmerzählung hat eine Sogkraft, die das Talent des Filmautors deutlich zeigt. Ein Film, den wir sehr gerne sehen möchten.“

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich danke Katja Eichinger im Namen der gesamten HFF München herzlich, dass sie dieses Stipendium an die HFF München gebracht hat und mit viel Herzblut, Kompetenz und Treue weiterführt. In ihrer eigenen Vielseitigkeit als Journalistin, Autorin und aktuell auch Serienmacherin verfügt Katja Eichinger über ein ganz besonderes Gespür für Talente und für Stoffe, die in ihren Bann ziehen, ohne Klischees zu bedienen.“

    Über IN DEN FÄNGEN DES AUTOSCOOTERS (AT):
    Sommer in einem Vorort zwischen Köln und Bonn: Teenager Casper driftet ziellos umher, experimentiert mit Drogen, lässt sich auf Jessica ein und trifft sich mit unbekannten Männern an einer Raststätte der A1. Er weiß noch nicht, dass eine Fahrt auf dem Autoscooter alles verändern wird.

    Dieser Abschlussfilm wird zugleich Maximilian Bungartens Langfilmdebüt sein – das Spektrum seiner bisherigen Arbeiten reicht von Kurzfilmen mit Strahlkraft auf nationalen wie internationalen Festivals über Werbespots bis zu Musikvideos.

    Über das Katja-Eichinger-Stipendium
    Mit dem mit 4.000 € dotierten Stipendium möchte Katja Eichinger Student*innen dabei unterstützen, ein Drehbuch für ihren Studien-Abschluss zu schreiben. Zur Einreichung aufgerufen sind Studierende, die mit einem abendfüllenden Spielfilm-Stoff für die große Kinoleinwand ihr Diplom an der HFF München machen wollen. Die Auswahl der*des Gewinners*in trifft Katja Eichinger mit wechselnden Branchen- und HFF-Vertretern*innen; in diesem Jahr waren das HFF-Drehbuchprofessor Michael Gutmann und die Filmemacherin, Autorin und Vorjahres-Stipendiatin Jovana Reisinger. Ihr damals ausgewählter Stoff UNTERWEGS IM NAMEN DER KAISERIN (AT) befindet sich derzeit in der Umsetzung, erste Szenen wurden bereits gedreht und exklusiv als Teaser präsentiert.

  • Die HFF München trauert um Professor Klaus Schreyer

    Die HFF München trauert um Professor Dr. Klaus Schreyer. Professor Schreyer war bis 2003 Leiter der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. 

    Prof. Gerhard Fuchs, Abteilungsleiter Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik:

    "Professor Klaus Schreyer war ein Pädagoge von großem Format. Die Entdeckung und Förderung kreativer Talente war ihm Anspruch und Antrieb. Er hat die Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik entscheidend geprägt.

    Sein einzigartiger Stil, Filmkunst zu lehren und durch Freiräume Kreativität zu stimulieren war Legende. Seinen Studentinnen und Studenten war er Meister und Mentor im besten Sinn.

    Er wird vermisst."

    Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. 

     

    Nachruf in der Süddeutsche Zeitung

  • Kezele & Gassmann Honorarprofessor*in

    Die Honorarprofessuren würdigen Kezele und Gassmann  für ihr besonderes Engagement im Rahmen der Lehre sowie als wichtige Partner*innen für die HFF München / Michaela Kezele lehrt bereits seit vielen Jahren an der HFF München; zuletzt als Professorin in der HFF-Regie-Abteilung / 2021 führte sie Regie beim ARD-Film DIE TOTEN AM MEER; aktuell bereitet sie eine Kinokomödie und eine Serie für einen Streaming-Anbieter vor / Philip Gassmann ist ebenfalls langjähriger HFF-Dozent und gilt deutschland- und europaweit als führender Experte auf dem Themengebiet Green Producing

    Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hat Michaela Kezele und Philip Gassmann zur*m Honorarprofessor*in ernannt.
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Mit diesen beiden neuen Ernennungen konnten wir die Honorarprofessuren an der HFF München um zwei Branchen-Persönlichkeiten erweitern, die unsere Lehre seit Jahren nicht nur bereichert, sondern um wichtige Themengebiete erweitert haben. Frauen im Regieberuf und der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Umwelt auch seitens der Filmbranche sind Themen, deren nachhaltige Verankerung in unseren Köpfen wie schon in der Lehre für eine neue Generation Film- und Serienmacher*innen ein absolutes Muss sind – damit sie irgendwann in eine Selbstverständlichkeit übergehen. Ich freue mich außerordentlich über diese beiden Ernennungen.“

    Michaela Kezele – HFF-Absolventin & Filmemacherin
    Michaela Kezele wurde 1975 in München geboren. Nach einem abgeschlossenen Schauspielstudium studierte Sie an der HFF München. Ihre Abschlussarbeit, der Kurzfilm MILAN (2007), wurde mit über 40 internationalen Festivalpreisen ausgezeichnet und war für den Student Academy Award nominiert. Michaela Kezele ist außerdem Absolventin der DrehbuchWerkstatt München.
    Kezeles erster Langfilm MY BEAUTIFUL COUNTRY – DIE BRÜCKE AM IBAR über die Liebe zwischen einer Serbin und einem Albaner während des Kosovokrieges 1999 wurde beim Münchner Filmfest 2012 uraufgeführt, wo Kezele für ihre Regie und Hauptdarstellerin Zrinka Cvitešic für ihre schauspielerische Leistung den Bernhard-Wicki-Friedenspreis erhielten. Im Jahr darauf wurde Kezele beim Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsregisseurin ausgezeichnet.
    2015 erhielt sie die Bayerische Europamedaille für besondere Verdienste um Bayern in einem vereinigten Europa. Im darauffolgenden Jahr wurde für den Lehrstuhl Regie Kino- und Fernsehfilm, damals noch unter Leitung von Prof. Andreas Gruber, eine weitere Professur zur Verstärkung der Lehre genehmigt, die sich Michaela Kezele zunächst mit Julia von Heinz, später mit Marcus H. Rosenmüller teilte. So konnten alle auch weiterhin erfolgreich in der Branche aktiv bleiben. Nach der Übernahme der Abteilung durch von Heinz und Rosenmüller als neue Doppelspitze im August 2020 blieb Michaela Kezele fester Bestandteil im Lehrteam ihrer beiden Kolleg*innen. In ihrer Zeit als Professorin an der HFF München engagierte sie sich außerdem über eine Amtszeit von drei Jahren als Frauenbeauftragte.
    Der Episodenfilm THE LOVE EUROPE PROJECT (Sperl Film / ZDF Das kleine Fernsehspiel für ZDF/arte), bei dem Michaela Kezele Drehbuchautorin und Regisseurin einer Episode war, wurde 2020 mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Zuletzt lief das Drama EINE LIEBE SPÄTER unter ihrer Regie im TV und holte die beste Tagesquote. 2021 führe sie Regie beim ARD-Thriller DIE TOTEN AM MEER, der noch im Frühjahr 2022 ausgestrahlt wird; derzeit bereitet sie eine Kinokomödie sowie eine Serie für einen Streaming-Anbieter vor.

    Philip Gassmann – Vorreiter für Green Producing an deutschen Filmsets und in der Lehre
    Gassmann lehrt seit vielen Jahren in der HFF-Abteilung Produktion & Medienwirtschaft (Leitung Prof. Ulrich Limmer) sowie HFF-abteilungsübergreifend. Er ist deutschlandweit der profundeste Experte auf dem Gebiet des Green Producing. Nachhaltiges Drehen ist bei allen Streamern, TV Anstalten und zahlreichen Produktionsfirmen Standard geworden, ebenso bei beinahe allen Förderinstitutionen – mit der Verankerung des Themas bereits in der Lehre durch Philip Gassmann werden die Student*innen der HFF München auf diese Anforderungen bestens vorbereitet. Gassmann studierte zunächst in Paris Regie, Beleuchtung, Schauspiel und Szenografie, bevor er sich in Weiterbildungen und Seminaren spezialisierte, seinen Fokus zunehmend auf das Thema Green Producing legte und jeden Aspekt einer Filmproduktion im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Effizienz und Kreativität durchleuchtete. Dabei spielen für ihn auch neue Filmtechnologien eine wichtige Rolle sowie die Frage, wie Nachhaltigkeit und die damit einhergehenden Veränderungen auch inhaltlich besser erzählt werden können. Von 2013 bis 2018 leitete Gassmann als Creative Director das erste Green Studio der Welt. 2019 entwickelte er im Auftrag des Arbeitskreises Green Shooting die Richtlinien für nachhaltige Film- und TV-Produktionen, die von ProSiebenSat1 und RTL übernommen wurden und jetzt die Grundlage der ökologischen Mindeststandards für Film & TV Produktionen bilden. Ein Jahr später erarbeitete Gassmann das erste Curriculum für Green Consultants für die Film- und TV-Branche in Deutschland – diese Ausbildung ist weltweit einmalig und wurde gemeinsam mit dem FFF Bayern ermöglicht. Mittlerweile hat er die Ausbildung auch nach Italien und Österreich gebracht und über 300 Green Consultants ausgebildet. Ebenfalls in 2020 erstellte Gassmann im Auftrag der EU eine Studie zum Thema „Greening the Audiovisual Industry in Europe“; seit Anfang 2021 entwickelt er als Teil einer Expert*innen-Gruppe ebenfalls im Auftrag der EU ein einheitliches internationales Label für Green Producing für die Film- und TV-Branche europaweit.

  • Film Preis ZUKUNFT an Student*innen der HFF München verliehen

    Der Film Preis ZUKUNFT wird die Produktion eines Kurzfilms fördern, der Wege in eine bessere Zukunft aufzeigt / Der Preis ist wie folgt dotiert: 11.111 € (1. Platz), 1.111 € (2. Platz), 555 € (3. Platz) / Ideen einreichen konnten alle Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film sowie der TUM

    München, 7. Juli 2022 – Bei der gestrigen Verleihung des Film Preis ZUKUNFT durch die UnternehmerTUM waren Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) sehr erfolgreich, auch im Schulterschluss mit der Partnerhochschule TUM:

    Erster Platz, dotiert mit 11.111 € für DER RASANTE AUFSTIEG DES HERRN K – von Felicitas v. Braunmühl, Thomas Slatter, Felix Sommer und Ivan Dubrovin 
    Auswahlbegründung: Spannendes Gedankenexperiment um das Thema Purpose, Sinnerleben und Selbstbestimmung in der Arbeitswelt. Uns hat die Storyline und die Kreativität begeistert und noch viel mehr der Zusammenschluss aus Studierenden der TUM und HFF, die Requisiten mit Hilfe der Prototypen Werkstatt MakerSpace bauen möchten.

    Zweiter Platz, dotiert mit 1.111 € für THE ANIMALS‘ TONGUE von Felix Klee
    Auswahlbegründung: Wie verändert sich die Welt, wenn Menschen es schaffen mit Tieren zu kommunizieren und die Gedanken der Tiere verstehen können? Felix Klee experimentiert mit dem innovativen Blick aus der Wissenschaft in der Zukunft und nimmt uns mit in eine Utopie, ermöglicht durch modernste Technologie. 

    Dritter Platz, dotiert mit 555 € für THE IN-CREDIBLE OCEAN von Antonia Lindner und David-Marian Schmitt.
    Auswahlbegründung: Spannende Entwicklung des Themas. Lindner und Schmitt vereinen die Welten der HFF und UnternehmerTUM. Mit Design Thinking haben Sie nach Herausforderungen der aktuellen Welt gesucht, die auch im Film mit Design Thinking gelöst werden sollen. Eine Fusion aus Realität und Fiktion um die Rettung der Weltmeere mit Kollaboration und moderner Technologie. 

    Zum Film Preis ZUKUNFT:
    Europa steht vor großen Herausforderungen: Der Klimawandel, eine alternde Gesellschaft, der digitale Umbruch, Ressourcenknappheit, die technologische Abhängigkeit von anderen Staaten, sowie Angriffen auf unsere Sicherheit, unsere Freiheit, unsere Demokratie und unsere Vielfältigkeit.
    Gleichzeitig hat Europa in den letzten Jahrzehnten immer wieder gezeigt, dass wir Probleme gemeinsam lösen können. Auch jetzt hat Europa großes Potential und viele kreative, junge Menschen, die Verantwortung übernehmen, zusammen an nachhaltigen Lösungen arbeiten, diese unternehmerisch umsetzen und damit unsere Umwelt und das Leben für viele Menschen verbessern werden.
    Entsprechend fördert der Film Preis ZUKUNFT die Produktion von Kurzfilmen, die Wege in eine bessere Zukunft aufzeigen.
    Bewerben konnten sich alle Studenten und Studentinnen der Hochschule für Fernsehen und Film sowie der TUM.
    Der Preis wird von der gemeinnützigen UnternehmerTUM GmbH vergeben. Die Technische Universität München (TUM) fördert junge Gründer*innen, innovative Köpfe.
    Die fertigen Arbeiten sollen bis Frühjahr 2023 präsentiert werden.
    Die Auswahl der diesjährigen Preisträger*innen übernahmen Prof. Michaela Krützen (HFF München, Lehrstuhl Medienwissenschaft), Friederike Franz (Project Lead
    UnternehmerTUM Academy for Innovators), Prof. Ulrich Limmer (HFF München, Abteilung Produktion & Medienwirtschaft) und Helmut Schönenberger (Mit-Gründer und CEO der UnternehmerTUM).

  • Einladung zum Gender Salon mit dem Thema: QUEER VOR UND HINTER DER KAMERA

    Eine Kooperation des Gender Salon mit der HFF München und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf

    Gender Salon: Queer vor und hinter der Kamera
    8. Juli 2022 | 20 Uhr
    Audimax Kino der HFF München | Bernd-Eichinger-Platz 1
    Eintritt frei

    Ein Podium mit Praktiker*innen (Drehbuch, Regie usw.) und Wissenschaftler*innen. Es geht um Geschichten und Formen des Erzählens, um Arbeitsbedingungen, Ressourcen und Märkte. Um ‚Queer‘ als kulturelle und ökonomische, als Ungleichheits- und Anerkennungsfrage, im Feld von Filmen und Serien. 

    Moderation:

    Prof. Dr. Paula-Irene Villa Braslavsky, LMU München

    Auf dem Podium:

    Lion H. Lau, Drehbuch
    Prof. Dr. Skadi Loist, Juniorprofessor*in an der Filmuniversität Babelsberg

    Julia Fuhr Mann, Filmemacher*in

    Zara Zandieh, Filmemacher*in

    Gender Salon ist eine Veranstaltungsreihe der LMU München rund um kreative, subversive und produktive Auseinandersetzungen mit dem Thema Gender an den Schnittstellen von Kunst, (Pop)Kultur, Politik und Wissenschaft. Weitere Informationen hier.

  • Gemeinsame Veranstaltung der HFF München mit dem Lenbachhaus München im Rahmen des diesjährigen Jubiläums der Olympischen Spiele von 1972 in München

    Filmscreening
    Sarah Morris "1972", 2008, 38:12 min
    9. Juli 2022 | 15-21 Uhr (Film läuft im Loop)
    Audimax Kino der HFF München | Bernd-Eichinger-Platz 1
    Eintritt frei

    Im Rahmen des diesjährigen Jubiläums der Olympischen Spiele von 1972 in München, zeigt die Städtische Galerie im Lenbachhaus gemeinsam mit der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München den 2008 uraufgeführte Film "1972" der Künstlerin und Filmemacherin Sarah Morris. Der Film nimmt Bezug auf das Attentat auf die israelische Sportmannschaft während der Sommerspiele 1972. Aufnahmen des Olympia-Geländes und dessen Umgebung sind mit polizeilichem Archivmaterial der damaligen Ereignisse kombiniert. Im Mittelpunkt steht ein intimes Interview mit Dr. Georg Sieber, dem damaligen Chefpsychologen des olympischen Sicherheitsdienstes. Weniger ein Dokumentarfilm, der versucht eine objektive Realität über die Tragödie der Geiselnahme von München darzustellen, ist die Arbeit vielmehr eine offene Fragestellung, die die komplexen Ebenen an möglichen und alternativen Wahrheiten eines ganz konkreten Falles in unserer Geschichte visuell erfahrbar macht. Das Verhältnis von Macht, Verantwortung und Kontrolle, und dem Zusammenspiel aus Vorhersagen, Planungen und schlussendlich eintretenden Ereignissen, wird in einer sensiblen Bildsprache zum Zentrum der Thematik.
    Sarah Morris (* 1967) ist durch ihre großflächigen und farbigen Rasterbilder bekannt. Sie lebt und arbeitet in New York und London. Der Film befindet sich in der Sammlung des Lenbachhauses und entstand in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin.

    Außerdem weitere Informationen auf der HFF-Website, Instagram @hffmuenchen & Facebook @HFFMuenchen sowie beim Lenbachhaus München

     

     

  • HFF-Jahresschau 22

    Die Jahresschau der HFF München findet 2022 zum neunten Mal als Open Air Kino im Innenhof der Filmhochschule am Bernd-Eichinger-Platz statt / An drei Abenden gibt es ab 21.30 Uhr aktuelle Spiel- & Dokumentarfilme sowie Reportagen & Werbespots von Student*innen der HFF München zu sehen / Bereits zum zweiten Mal findet die HFF-Jahresschau im Rahmen des Popup Sommerkino powered by M-net statt, das den Innenhof der Münchner Filmhochschule im Anschluss noch bis 6. August täglich bespielen wird /  Als „Festival der Filmfestivals“ präsentiert das Popup Sommerkino in Kooperation mit der HFF München, Filmstadt München e.V., DOK.fest, Kino Asyl, Queer Film Festival, BOFF, Türkische Filmtage München, Bimovie Frauenfilmreihe uvm. ein vielfältiges Filmprogramm / Jeden Abend ab 19 Uhr können sich Kinobesucher*innen bereits im Gastronomie-Bereich aufhalten und kulinarisch in die Filmabende starten / Der Eintritt ist an allen Abenden frei / Besucher*innen haben darüber hinaus die Möglichkeit, für jeweils 4,50 € Liegestuhl-Plätze unter www.popup-sommerkino.de zu reservieren inkl. der Möglichkeit, verschiedene Menüs vorab zu ordern / Auf der freien Rasenfläche ist außerdem ausreichend Platz, die eigene Picknickdecke auszubreiten / Hier geht's zum Trailer

    Von Freitag, 15. Juli – Sonntag, 17. Juli 2022 findet die Jahresschau der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München als Open Air Kino im Innenhof der Hochschule am Bernd-Eichinger-Platz 1 statt – in diesem Jahr erneut im Rahmen des Popup Sommerkino powered by M-net an der HFF München, betrieben von HFF- Alumnus Simon Pirron und Michi Inzinger.
    An allen drei Abenden der Jahresschau werden die aktuellsten Produktionen der HFF-Student*innen gezeigt: Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme, Reportagen und Werbe-Clips.

    Das Filmprogramm beginnt an jedem Abend mit Einbruch der Dunkelheit ab 21.30 Uhr – Einlass für Kinobesucher*innen ist bereits ab 19 Uhr mit der Möglichkeit, den eigens aufgebauten vielseitigen Gastronomie-Bereich zu nutzen.
    Alle, die sich für die Filme der HFF München interessieren, sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. 

    Besucher*innen können hier online verschiedene Tickets reservieren: Platz auf dem Rasen mit mitgebrachter Picknickdecke (kostenlos), Sitzkissen-Platz (2 €) oder Liegestuhl-Platz (4,50 €). Darüber hinaus gibt es Restkartenkontingente, sofern vorhanden, an den jeweiligen Abenden komplett kostenfrei direkt im Popup Sommerkino powered by M-net.

    Das bis 6. August anschließende weitere Programm und alle Informationen gibt es unter www.popup-sommerkino.de

    Wer vorab schon mehr über die einzelnen Filme und Spots der HFF-Jahresschau erfahren möchte, findet das digitale Programmheft hier. 

  • Awards beim FFMUC 22 für Alumni*ae

    NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE von den HFF-Alumni Stefan Sarazin (Buch, Regie, Produktion) und Holger Jungnickel (Kamera) gewann den ONE-FUTURE-PREIS / Der Publikumspreis des Kinderfilmfest München ging an DER RÄUBER HOTZENPLOTZ von den Alumni*ae Michael Krummenacher (Regie), Uli Putz und Jakob Claussen (Produktion) / NICHT GANZ KOSCHER wurde am vergangenen Mittwoch mit dem Fritz-Gerlich-Preis geehrt / Gestern Abend ging bereits der Förderpreis Neues Deutsches Kino in der Kategorie Beste*r Nachwuchsschauspieler*in an die Hauptdarstellerin des Abschlussfilms WUT AUF KUBA von Naira Cavero Orihuel (Buch, Regie) und Karl Kürten (Kamera) / Mit der heutigen Award Ceremony ging das 39. Filmfest München zu Ende

    München, 2. Juli 2022 – Bei der heutigen Award Ceremony zum Abschluss des 39. Filmfest München gingen zwei Preise an Filme von Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München:
    DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, der das Kinderfilmfest München eröffnet hatte, konnte die jungen Zuschauer*innen so begeistern, dass er mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Regie führte HFF-Alumnus Michael Krummenacher, produziert wurde der Kinderfilm von Alumna*us Uli Putz und Jakob Claussen (Claussen Putz Film).

    Der ONE-FUTURE-PREIS, verliehen von der Interfilm-Akademie, ging an NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE; Drehbuch, Regie, Produktion: HFF-Alumnus Stefan Sarazin zusammen mit Peter Keller und Fritjof Hohagen, die Bildgestaltung lag bei HFF-Absolvent Holger Jungnickel. Der internationalen Interfilm-Jury 2022 unter Vorsitz von Filmpfarrer Eckart Bruchner (Deutschland) gehören an: Galina Antoschewskaja (Russland), Bhagu T. Chellaney (Indien), Ileana Cosmovici (Italien), Natalia Putintseva (Russland), Christine Weissbarth (Österreich).
    NICHT GANZ KOSCHER gewann am vergangenen Mittwoch auch den von der Tellux-Gruppe vergebenen Fritz-Gerlich-Preis.

    Bereits gestern Abend wurde der Förderpreis Neues Deutsches Kino vergeben – in der Kategorie Beste*r Nachwuchsschauspieler*in ging er an Lena Schmidtke für ihre Hauptrolle im HFF-Abschlussfilm WUT AUF KUBA von Naira Cavero Orihuel (Buch, Regie) und Karl Kürten (Kamera).

  • Förderpreis Neues Deutsches Kino 22

    WUT AUF KUBA ist der HFF-Abschlussfilm von Regie-Absolventin Naira Cavero Orihuel / Die Kameraarbeit des Films übernahm HFF-Absolvent Karl Kürten / Förderpreis Neues Deutsches Kino ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert / Prämiert werden damit die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino des FILMFEST MÜNCHEN / Die Verleihung fand zum wiederholten Male in der HFF München statt

    München, 1. Juli 2022 – Für ihre darstellerische Leistung im HFF-Abschlussfilm WUT AUF KUBA von Absolvent*in Naira Cavero Orihuel (Buch & Regie) und Karl Kürten (Kamera) wurde Lena Schmidtke heute mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino im Rahmen des 39. Filmfest München ausgezeichnet. Der mit insgesamt 70.000 Euro dotierte Förderpreis Neues Deutsches Kino wird von den drei Partner*innen DZ Bank, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk gestiftet. Ausgezeichnet werden damit die besten Nachwuchsleistungen in den Spielfilmen der Reihe Neues Deutsches Kino des FILMFEST MÜNCHEN. Die diesjährigen Juror*innen waren HFF-Alumnus Sönke Wortmann (selbst Preisträger des Förderpreis Neues Deutsches Kino aus dem Jahr 1991 für den Film ALLEIN UNTER FRAUEN), Schauspielerin Almila Bagriacik und Produzent Ingo Fliess.

    WUT AUF KUBA
    Genau in dem Moment, als Marlene aus ihrem derzeitigen Gelegenheitsjob gefeuert wird, begegnet sie „Sonne“. Die junge Frau, der Marlene in ihrer trostlosen Siedlung noch nie begegnet ist, scheint hell in Marlenes Alltag, in dem ihr alles zuviel wird: die zwei Töchter, die Mutter, die doch nur helfen will und Marlene damit nur umso stärker das eigene Versagen vor Augen führt, der nutzlose Vater der Kinder, der Zucchini predigt und Gummibärchen mampft… Marlene folgt Sonne auf einen kleinen Road-Trip in eine scheinbare Freiheit, der auf einer Party endet. Aber mit der vermeintlichen Freiheit blitzen bruchstückhafte Erinnerungen auf und drängen sich unerbittlich in Marlenes Kopf: Erinnerungen an den Opa und an ein Kindheitstrauma, von dem immer noch etwas in ihr schwelt: Wut. WUT AUF KUBA.

    Laudatio: „Why chickens don’t fly, ist eine gute Frage. Cuz this chick does fly! In einer Geschichte, die alles andere als geradlinig ist, einem Stoff, der uns immer wieder in die Irre führen möchte, bist du ein so starkes, emotionales Zentrum, so uneitel, so natürlich und so entschlossen, dass man nicht anders kann, als sich mitreißen zu lassen.
    Mit einem Gesicht, das ich nicht vergessen kann, mit so einem schönen und puren Umgang im Spiel mit den Kindern, wie du strahlst und alle um dich herum zum Strahlen bringst, ist unheimlich besonders. Lena Schmidtke fly fly and kiss the sky.“

    Der Förderpreis Neues Deutsches Kino aus vier Auszeichnungen für Regie, Produktion, Drehbuch und Schauspiel. Insgesamt ist der von DZ BANK AG, Bavaria Film und Bayerischer Rundfunk gesponserte Preis mit 70.000 Euro dotiert. Mit einer besonderen Preisvergabe werden damit Filme und Filmemacher*innen aus der Reihe Neues Deutsches Kino beim FILMFEST MÜNCHEN ausgezeichnet. 1989 wurde der Preis erstmals vergeben, damals nur in der Kategorie Regie. Seit 2002 werden auch andere Bereiche des Filmemachens bedacht. Unter den Gewinner*innen waren unter anderem Regisseur Sönke Wortmann (1991, ALLEIN UNTER FRAUEN), Schauspielerin Johanna Wokalek (2003, HIERANKL), die Drehbuchautor*innen Jakob Lass, Timon Schäppi, Ines Schiller und Nico Woche (2013, LOVE STEAKS) und Produzentin Anna de Paoli (2018, A YOUNG MAN WITH HIGH POTENTIAL). Die Preise sind wiefolgt dotiert: Beste*r Nachwuchsregisseur*in: 30.000 €, Beste*r Nachwuchsproduzent*in: 20.000 €, Beste*r Nachwuchsautor*in: 10.000 €, Beste*r Nachwuchsschauspieler*in: 10.000 €.
    Im Wettbewerb um den Förderpreis sind automatisch alle Regisseur*innen, Produzent*innen, Drehbuchautor*innen und Schauspieler*innen, deren Spielfilm für die Reihe Neues Deutsches Kino ausgewählt wurde, sofern es sich um ihren ersten, zweiten oder dritten langen Kinospielfilm handelt. Bei Produzent*innen darf es höchstens der sechste Film sein. Über die Auszeichnungen entscheidet eine dreiköpfige Jury.  

  • Fritz-Gerlich-Preis 2022

    Bei NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE führte HFF-Alumnus Stefan Sarazin Regie und war auch als Produzent aktiv; die Bildgestaltung lag bei HFF-Alumnus Holger Jungnickel / Auch der HFF-Abschlussfilm GOTT IST EIN KÄFER war einer von drei nominierten Filmen für den Fritz-Gerlich-Preis / Der von der TELLUX-Gruppe gestiftete Preis ist mit 10.000 € dotiert und erinnert an den Münchener Publizisten Fritz Gerlich / Die Verleihung fand am 29. Juni im Rahmen des Filmfest München in der Alten Kongresshalle statt

    30. Juni 2022 – NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE von den HFF-Alumni Stefan Sarazin (Regie und Produktion mit Peter Keller und Fritjof Hohagen) und Holger Jungnickel (Kamera) wurde gestern Abend mit dem Fritz-Gerlich-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird von der TELLUX-Gruppe (Geschäftsführung u.a. HFF-Alumnus Philipp Schall) gestiftet – er ist mit 10.000 € dotiert und erinnert an den Münchener Publizisten Fritz Gerlich, der 1934 im KZ Dachau ermordet wurde. Unter den drei nominierten Filmen war außerdem der HFF-Abschlussfilm GOTT IST EIN KÄFER (Regie: Felix Herrmann, Ko-Produktion: Seren Sahin, Aylin Kockler).

    NICHT GANZ KOSCHER (im Mai bereits mit dem Bayerischen Filmpreis für Produktion geehrt) ist eine deutsche Komödie über eine jüdische Gemeinde in Alexandria und die Bedeutung von religionsübergreifender Freundschaft.

    Die Tellux Film GmbH wurde 1960 in Rottenburg am Neckar gegründet und im Handelsregister eingetragen. 1965 wurde der Unternehmenssitz nach München verlegt. 1994 wurde die Tellux-Film GmbH in die Holding TELLUX Beteiligungsgesellschaft mbH umgewandelt, deren Mehrheitsgesellschafter katholische Bistümer sind. Geschäftsführer sind Martin Choroba und Philipp Schall (HFF-Alumnus), Aufsichtsratsvorsitzender ist Professor Dr. Gerhard Fuchs (ehem. HFF-Präsident).

  • OstWest Treatment Wettbewerb

    Erstmalige Kooperation von HFF München und Filmuniversität für einen Treatment Wettbewerb zur gemeinsamen Entwicklung Deutscher Ost-West-Filmerzählungen / Verleihung des Pitch-Awards in der Bibliothek der HFF München im Rahmen des Filmfest München

    10 Student*innen, 4 Schreibteams und 4 Stoffe: in der Kooperation zwischen der HFF München und der Filmuniversität liegt der Fokus auf deutsch-deutschen Geschichten. Ziel ist die Entwicklung eines Treatments für einen abendfüllenden Spielfilm, der im Spannungsfeld Ost-West-Deutschland stattfindet.

    Begleitet von erfahrenen Autor*innen (HFF-Alumna Juliane Ahrens, Prof. Jens Becker, Prof. Peter Henning und HFF-Prof. Michael Gutmann) gingen die Student*innen auf Entdeckungsreise in die bekannten und unbekannten Ecken unseres Landes und fanden Figuren, die eine Sehnsucht nach dem Anderswo verbindet: nach dem Osten und einer alternativen Gesellschaftsform, nach dem Westen – und dem Wilden Westen. Der Wettbewerb startete im Februar, im April gingen die vier ausgewählten Teams in eine intensive Recherche- und Schreibphase. Zum Abschluss pitchten die Student*innen ihre Geschichten vor einem Publikum in der Bibliothek der HFF München.

    Die dreiköpfige Fachjury – bestehend aus Aelrun Goette (Autorin und Regisseurin), Daniela Mussgiller (Programmdirektorin MDR) und Michael Lehmann (Produzent Studio Hamburg Produktion Gruppe) –zeichnete am 29. Juni 2022 das beste Treatment aus. Über ein Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro darf sich das Team von ANJA FLIEGT freuen, wir gratulieren den Gewinner*innen Matthias Kofahl, Miriam Goeze (beide HFF München) und David Starck (Filmuniversität Babelsberg) herzlich!

    Die Laudatio zu ANJA FLIEGT: „Stölln im Havelland. Für die Meisten ist das ein unbekannter Ort in Brandenburg. Für Physiker und Flugsportfans ist das der Ort, an dem Otto Lilienthal seine wichtigsten Flugexperimente durchführte, von denen er das letzte im August 1896 mit dem Leben bezahlte. Für gelernte DDR-Bürger wie mich ist das aber auch der legendäre Ort, an dem wenige Wochen vor dem Mauerfall ein großes Verkehrsflugzeug von Interflug auf der 850 Meter kurzen Landebahn erfolgreich notlanden konnte.  

    Für das Autor:innen-Trio von ANJA FLIEGT aber ist es vor allem der Kristallisationspunkt einer Geschichte, deren Personal drei Generationen berücksichtigt – und die dadurch jüngere Vergangenheit und aktuelle Gegenwart dramaturgisch und emotional geschickt miteinander verbindet.

    Miriam Goeze, David Starck und Matthias Kofahl, die in ihren persönlichen und beruflichen Biografien die Eckpunkte unseres Treatment-Wettberwerbs „OstWest Geschichten“ hundertprozentig repräsentieren, stellen die zwanzigjährige Anja in den Mittelpunkt ihrer Geschichte und machen sie zur Titelfigur des Treatments ANJA FLIEGT.

    Das hat sie übrigens schon immer gemacht. Auch schon, bevor sie zu ihrer Ausbildung als Hotelfachfrau von Stölln nach Magdeburg zog. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung kehrt sie – vermeintlich vorübergehend -  in ihren Heimatort zurück, um dort mit einem Ausflug in die Vergangenheit eine Perspektive für die Zukunft zu bekommen. An ihrer Seite: die 50jährige Mutter Doreen, die seit der Wende von Stütze und Ein-Euro-Jobs lebt, die 14jährige Schwester Ingrid, ihr 73jähriger ehemaliger Mathe- und Fluglehrer Eddy – und der 19jährige Kunal, ein indisch-stämmiger Berliner, der sich als Praktikant bei Tesla als ungeeignet für das Teambildungstraining des Global Players in Form einer Segelflugausbildung erweist, die per Zufall von Anja geleitet wird.

    Goeze, Starck und Kofahl erzählen eine Coming-of-Age und Coming-Home-Geschichte, in der die Hauptfigur vor allem zu sich selbst kommt, vor ungewöhnlichem Hintergrund und mit einer gelungenen Mischung aus Alltagstragik und Situationskomik.

    Und sie erzählen sie aus einer Perspektive, die das Auge auf eine andere Art der Wahrnehmung trimmt, aus einer Perspektive, die sich naturgemäß von Stereotypen entfernt -  nämlich aus der Vogelperspektive. Das öffnet buchstäblich den Blick und macht die Geschichte einzigartig und universell zugleich.“

    Der Treatmentwettbewerb ist eine Kooperation der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF und der Hochschule für Fernsehen und Film München und wurde ermöglicht durch die Studio Hamburg Produktion Gruppe (insbesondere Michael Lehmann, sowie Sibylle Stellbrink und Henning Kamm REAL FILM Berlin, Felix von Poser AMALIA FILM).

  • Filme von HFF-Alumni*ae erhalten den Deutschen Filmpreis 2022

     

    Zwei Filme von HFF-Alumni*ae erhalten Deutsche Filmpreise / Bernd Eichinger Preis für Produktionsfirma Komplizen Film / Die Verleihung der Lolas fand am gestrigen Freitag in Berlin statt / Ein Preisträger stand bereits vorher fest: In der Kategorie Besucherstärkster Film gewann DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE. Das Drehbuch stammt von HFF-Alumna Viola Maria Schmidt.

     

    München/Berlin, 25. Juni 2022 – Zwei Filme von Alumni*ae der HFF (Hochschule für Fernsehen und Film) München haben am gestrigen Freitag den Deutschen Filmpreis erhalten. Die Produktionsfirma Komplizen Film (gegründet von den HFF-Alumnae Janine Jackowski und Maren Ade) wurde mit dem Bernd Eichinger Preis ausgezeichnet.

    WUNDERSCHÖN
    Drehbuch: Lena Stahl, Monika Fäßler, Karoline Herfurt
    Produzenten: Lothar Hellinger, Christopher Doll
    Lola in der Kategorie: Beste Filmmusik

    DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE
    Drehbuch: Viola M. J. Schmidt, John Chambers
    Lolas in den Kategorien: Besucherstärkster Film und Beste visuelle Effekte

    Bernd Eichinger Preis für: Komplizen Film
    Produzent*innen: Janine Jackowski, Maren Ade, Jonas Dornbach, 

    Zum Deutschen Filmpreis
    Die LOLA ist mit insgesamt 2,955 Mio. Euro Preisgeldern und Nominierungsprämien der höchstdotierte Kulturpreis Deutschlands. Die Auszeichnung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Claudia Roth, verliehen. Die Entscheidung über die Preisvergabe treffen die über 2100 Mitglieder der Deutschen Filmakademie aus allen künstlerischen Sparten der Filmbranche.

     

  • BLAUE BLUME Award von Romance TV für Beste Regie geht an HFF-Absolventin Sophie Averkamp

    HFF-Absolventin Sophie Averkamp erhält den BLAUE BLUME Award für die Regie-Arbeit ihres Abschlussfilms WIE WIR LEBEN WOLLEN / Der Preis ist mit 2.500 € dotiert / Die Verleihung des BLAUE BLUME Award fand in diesem Jahr erstmals zum Auftakt des Filmfest München statt / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz ist Schirmherrin des BLAUE BLUME Award und verlas die Laudatio auf den Gewinnerfilm in der Kategorie Bester Film

    Juni 2022 – Bereits zum elften Mal hat Romance TV den BLAUE BLUME Award für den schönsten romantischen Kurzfilm verliehen – in diesem Jahr zum ersten Mal in München. Der mit 2.500 € dotierte Preis für die Beste Regie ging an HFF-Absolventin Sophie Averkamp. Ihr Abschlussfilm WIE WIR LEBEN WOLLEN ist eine Tragikomödie über Co-Elternschaft: Ein Paar, das ein zweites Kind bekommen möchte, hat einen potenziellen Vater gefunden. Als die drei sich an einem Wochenende besser kennenlernen, wird die zukünftige Co-Elternschaft genauso auf die Probe gestellt wie die Beziehung der beiden Partner*innen.
    Für WIE WIR LEBEN WOLLEN hat Sophie Averkamp mit den HFF-Absolventinnen Lene Pottgießer (Drehbuch), Sabrina Kleder (Produktion mit NEOS Film) und Theresa Maué (Kamera) zusammengearbeitet.

    Im Vorfeld zur Preisüberreichung gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Filmkuss“ - Filmküsse schockieren, provozieren oder experimentieren. Und einige von ihnen werden unsterblich. Über die Kunst, filmreife Küsse entstehen zu lassen, sprachen: HFF-Präsidentin & Schirmherrin des BLAUE BLUME Award Bettina Reitz, Maike Haas (Director of Acquisition and Co-Development Bavaria Media und Jurymitglied des Blaue Blume Awards), Julia Effertz (Schauspielerin, Drehbuchautorin und eine der ersten deutschen Intimitätskoordinatorinnen), Annika Ernst (Schauspielerin und Jurymitglied des Blaue Blume Awards) und Steffen Groth (Schauspieler und Jurymitglied des Blaue Blume Awards). Moderiert wurde die Podiumsdiskussion ebenso wie die anschließende Preisverleihung von Dennenesch Zoudé.

    Über die Vergabe der Preise hat auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Jury entschieden: Maike Haas (Director of Acquisition and Co-Development Bavaria Media), Markus Goller (Regisseur), Annika Ernst ( Schauspielerin), Steffen Groth (Schauspieler), Dr. Claudia Gladziejewski (Redakteurin PB Spiel – Film - Serie | Kino und Debut Bayerischer Rundfunk), Vivian Naefe (Regisseurin), Rebecca Immanuel (Schauspielerin) und Robert Hofmann (Filmkritiker).

    Unterstützt wurde die Verleihung der BLAUE BLUME Awards 2022 von diesen Sponsor*innen: Magenta TV, MEDIA Acquisition, Romance TV, Mainstream Media AG, Meissen und BAVARIA MEDIA.

    Über die BLAUE BLUME
    Seit 2011 schreibt der Pay-TV-Sender Romance TV in Anlehnung an die großen Romantiker den Kurzfilmpreis BLAUE BLUME aus, um jungen, talentierten Filmemachern einen Anreiz zu schaffen, sich mit dem Thema Romantik zu beschäftigen. Bisherige Preisträger waren die Hochschul-Absolventen Enno Reese (2012), Julia Walter (2013), Eva Trobisch (2014), Anja Badeck (2015), Martin Fischnaller (2016), Benjamin Wolff (2017), Lisa Reich (2018), Judith Westermann (2019) und Eileen Byrne (2020), die den hochdotierten Hauptpreis anlässlich der Berlinale überreicht bekamen.

  • Mehr als Filme aus der HFF München beim Filmfest München: Festival-TV, Filmanalyse-Vorlesung für Kinder, Munich Film Up!, FILMMAKERS LIVE, Diversity-Panel

    Das Projekt Festival-TV des HFF-Lehrstuhls Fernsehjournalismus begleitet das Filmfest München mit Beiträgen von Student*innen / Die Teilnehmer*innen des ersten Munich Film Up! Lab, darunter auch HFF-Alumnus Erec Brehmer, stellen ihre Projekte vor und haben Chancen auf den mit 5.000 € dotierten Development Price der Leo Kirch Stiftung / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz Gast bei Panel zum Thema ‚Teilhabe ermöglichen‘ / HFF-Medienwissenschafts-Professorin Michaela Krützen hält im Rahmen des Kinderfilmfest München eine Vorlesung zu Filmanalyse / HFF-Alumnus Baran Bo Odar gibt Einblicke hinter die Kulissen der neuen Netflix-Serie 1899 bei FILMMAKERS LIVE / Mit diesen Programmpunkten rundet die HFF München die starke Präsenz ihrer Student*innen und Alumni*ae auf dem Filmfest München 22 ab: zahlreiche Filme & Serien feiern nicht nur ihre Premiere, sondern eröffnen das Festival und die Reihen NEUES DEUTSCHES KINO und KINDERFILMFEST / Außerdem ist die HFF München auch 2022 wieder Spielstätte des Filmfest München

    München, 21. Juni 2022 – Auf dem 39. Filmest München (23. Juni bis 02. Juli) laufen zahlreiche Produktionen von Student*innen und Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München; darüber hinaus ist die Filmhochschule auch Spielstätte des Festivals und mit weiteren Festival-Erlebnissen für Filmfans, Branchenvertreter*innen und Kinder im Rahmenprogramm vertreten:

    Das gesamte Filmfest München wird begleitet vom Festival TV: Reportagen zu Filmen und Gästen des Festivals von Student*innen der HFF München. Festival TV ist ein jährliches Seminar des HFF-Lehrstuhls Fernsehjournalismus unter der Leitung von Prof. Claus Richter und zu sehen auf Instagram @FilmfestMünchenFestivalTV sowie YouTube Filmfest München Festival TV.

    Der 24. Juni steht beim Filmfest München schon mit der abendlichen Eröffnung der Reihe NEUES DEUTSCHES KINO durch gleich zwei HFF-Abschlussfilme ganz im Zeichen des Nachwuchses – entsprechend gestaltet sich das Tagesprogramm mit dem Titel MEET THE TALENTS:

    Los geht es von 10.15 – 11-30 Uhr in der HFF München mit der Projekt-Präsentation der Teilnehmer*innen des ersten Munich Film Up! (eine Kooperation der HFF München mit Filmfest München) durch Elena Diesbach (International Office HFF München) & Matthieu Darras. Für die beste Stoffentwicklung wird ein mit 5.000 € dotierter Development Preis der Leo Kirch Stiftung vergeben. An wen er geht, darüber entschieden als Jurymitglieder Myriam Sassine (Produzentin, Libanon), Marcelo Martinessi (Autor & Regisseur, Italien) und David Meadeb (Head of acquisitions Logical Pictures/Pulsar/Producer). Der Preis wird überreicht durch Dr. Reinhard Scolik, Vorstand der Leo Kirch Stiftung. Die Veranstaltung ist für geladene Branchengäste.

    Weiter geht es um 12.30 Uhr im Amerikahaus/Festivalzentrum mit der öffentlichen Industry Session des Filmfest München in Kooperation zum Thema „Packaging – A Guide to Film Pitch Desks“, moderiert von Matthieu Darras (Director der Pop Up Film Residency). Er spricht mit Myriam Sassine (Producer, Lebanon), Céline Dornier (Producer, France) und Alexander Gehr. (Producer, CEO & Owner FILM AG Filmproduktions GmbH, Austria).

    Um 15 Uhr sprechen beim FILMMAKERS LIVE: Neues Deutsches Kino made in Munich die HFF-Absolvent*innen Felix Herrmann, Marina Hufnagel, Naira Cavero Orihuel über ihre Erfahrungen beim Abschlussfilm und die Bedeutung einer eigenen Haltung beim Filmemachen.
    Amerikahaus | Eintritt frei

    Am 25. Juni um 16 Uhr ist HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz auf dem Panel TEILHABE ERMÖGLICHEN: DIE DEUTSCHE FILMINDUSTRIE. Gespräch mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth, Produzentin Rosh Khodabakhsh, Produzent Jorgo Narjes, Regisseur Tom Tykwer und Präsidentin der HFF München Bettina Reitz und Referatsleiter BMWK Frank Fischer.
    Amerikahaus | Eintritt frei

    In der Spielstätte HFF München läuft auch das Programm des Kinderfilmfest München – umso näher lag es, für die jungen Festivalbesucher*innen die Kinderfilmvorlesung mit Prof. Dr. Michaela Krützen ins Programm aufzunehmen. Am Sonntag, den 26. Juni um 13.30 Uhr geht sie filmanalytisch dieser Frage nach: „Warum weiß man bei Filmen gleich, wer der Gute und wer der Böse ist?“
    HFF München | Eintritt frei

    Am 27. Juni um 16:30 Uhr ist HFF-VFX-Prof. Michael Coldewey beim FILMMAKERS LIVE: VFX Cowboys im Gespräch mit Geoff Marslett, Regisseur von QUANTUM COWBOYS, Howe Gelb, der Komponist des Filmfsoundtracks und den Darsteller:innen Lily Gladstone und John Way zum Thema Cowboys, Animation und Effekt vs. Affekt.
    Amerikahaus | Eintritt frei

    Am 28. Juni um 16.30 Uhr ist HFF-Alumnus Baran Bo Odar zu Gast bei FILMMAKERS LIVE: GERMAN SERIES 2.0: A LOOK BEHIND THE SCENES OF 1899. Er spricht gemeinsam mit Schauspieler Andreas Pietschmann über seine nach DARK nächste Netflix-Mystery-Serie, die er gemeinsam mit HFF-Alumna Jantje Friese entwickelt hat.
    Amerikahaus | Eintritt frei

    FILMMAKERS LIVE: Doris Dörrie - Emanzipierte Eigensinnigkeit lädt am 29. Juni um 18.15 Uhr zu einem persönlichen Werkstattgespräch mit der HFF-Alumna und -Professorin, der in diesem Jahr die Hommage des Filmfest München gewidmet ist.
    Amerikahaus | Eintritt frei

  • Jetzt offen für Anmeldungen: SUMMERSCHOOL an der HFF München geht in die fünfte Runde

    Die SUMMERSCHOOL an der HFF München bietet in diesem Jahr vier verschiedene Kurse für Teilnehmer*innen an: 29.8.-11.9.2022 CONCEPTUAL DESIGN IN DOCUMENTARY FILMMAKING / 5.9.-9.9.2022 TREATMENT IN FIVE DAYS / 19.9.-24.9.2022 DIRECTING DRAMA SERIES / 26.9.-5.10. WOMEN WRITING LAB / Alle Informationen zu Kosten und Teilnahme gibt es hier / Dozent*innen der HFF München SUMMERSCHOOL 2022 sind u.a. Robin Swicord, Baran Bo Odar, Julia von Heinz, Christian Schwochow, Anna Winger, Taç Romey, Pauline Roenneberg, Natalie Spinell, Florian Puchert, Benedikt Schwarzer, Beatrice Babin uvm.

    München, 20. Juni 2022 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München bietet im Spät-Sommer 2022 zum fünften Mal ihre erfolgreiche SUMMERSCHOOL an – in diesem Jahr mit vier Kursen, die wie immer auch für externe Teilnehmer*innen offen sind; weitergehende Informationen zu allen Kursen sowie zu Kosten & der erforderlichen Bewerbung gibt es hier. Elena Diesbach, Leiterin des International Office der HFF München, Initiatorin und Gesamtleitung der SUMMERSCHOOL: „Auch in unserer SUMMERSCHOOL 2022 setzen wir auf eine Mischung aus bewährten und neu konzipierten Modulen. So geht das WOMEN WRITING LAB mit der Oscar®-nominierten Autorin & Regisseurin Robin Swicord nun schon in die vierte Runde, was uns unglaublich freut. Und auch die Erfolgsstory des DIRECTING DRAMA SERIES Workshop schreiben wir fort – wie genau, das bleibt durch neue Dozent*innen und natürlich Teilnehmer*innen in jedem Jahr wieder spannend. TREATMENT IN FIVE DAYS geht in diesem Jahr in die zweite Runde und ganz neu im Programm haben wir das Modul CONCEPTUAL DESIGN IN DOCUMENTARY FILMMAKING u.a. mit unserer Montage-Professorin Beatrice Babin. Überhaupt sind die Zusagen unserer Dozent*innen, deren Filme und Serien weltweit bekannt und erfolgreich sind, eine große Ehre und Bestätigung für die SUMMERSCHOOL. Ich freue mich sehr auf die diesjährige Ausgabe und kann sie allen, die sich weiterbilden oder vielleicht auch neu erfinden möchten, sehr empfehlen!“

    Die Teilnahme an allen Modulen der HFF München SUMMERSCHOOL 2022 setzt eine Bewerbung voraus und ist kostenpflichtig. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

    Die Module der HFF München SUMMERSCHOOL 2022 im Überblick:

    29.8.-11.9.2022 | in Präsenz
    CONCEPTUAL DESIGN IN DOCUMENTARY FILMMAKING
    Dozent*innen: Ginés Olivares, Patrick Jasim, Paola Calvo, Beatrice Babin
    Anmeldung & weitere Infos

    5.9.-9.9.2022 | online
    TREATMENT IN FIVE DAYS
    Dozenten: Prof. Florian Puchert, Benedikt Schwarzer
    Anmeldung & weitere Infos

    19.9.-24.9.2022 | hybrid
    DIRECTING DRAMA SERIES
    Dozent*innen: Prof. Tac Romey, Prof. Dr. Julia von Heinz, Christian Schwochow, Baran Bo Odar, Anna Winger und Natalie Spinell
    Moderation: Pauline Roenneberg
    Anmeldung & weitere Infos

    26.9.-5.10.2022 | in Präsenz
    WOMEN WRITING LAB
    Dozentin: Robin Swicord
    Anmeldung & weitere Infos

  • HFF München @ Filmfest München 22

    Sechs Filme von HFF-Student*innen und -Alumni*ae feiern Premiere in der Reihe NEUES DEUTSCHES KINO / Die Filme und ihre Macher*innen sind damit zugleich nominiert für den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO / Filme von HFF-Alumni*ae & -Student*innen eröffnen das Filmfest München, die Sektion NEUES DEUTSCHES KINO und das KINDERFILMFEST München / Hommage für HFF-Alumna und Creative-Writing-Professorin Doris Dörrie / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz sowie HFF-Alumni*ae in den Juries / Zahlreiche Filme & Serien von HFF-Alumni*ae in weiteren Reihen des Festivals, u.a. NEUES DEUTSCHES FERNSEHEN, SPOTLIGHT und KINDERFILMFEST / HFF München auch 2022 wieder Spielstätte des Filmfest München

    München, 9. Juni 2022 – Auf dem 39. Filmest München (23. Juni bis 02. Juli) laufen zahlreiche Produktionen von Student*innen und Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Außerdem ist die Filmhochschule erneut Spielstätte des Festivals.  
    Eröffnet wird das Filmfest München mit CORSAGE (Ko-Produziert von Komplizen Film, u.a. von den HFF-Alumni*ae Maren Ade, Janine Jackowski und Bernhard Michaux). Die Reihe NEUES DEUTSCHES KINO wird gleich von zwei HFF-Abschlussfilmen eröffnet: GOTT IST EIN KÄFER (Regie: Felix Herrmann, Ko-Produktion: Seren Sahin, Aylin Kockler) und SOLASTALGIA (Regie: Marina Hufnagel, Produktion: Michael Kalb). Und auch das KINDERFILMFEST München wird mit einem Film von HFF-Alumni*ae eröffnet: DER RÄUBER HOTZENPLOTZ (Regie: HFF-Alumnus Michael Krummenacher, Produktion: Uli Putz und Jakob Claussen).

    Eine Hommage widmet das Filmfest München in diesem Jahr HFF-Alumna und -Professorin für Creative Writing Doris Dörrie, die sich in ihrem neuen Film FREIBAD dem Frausein und seinen vielfältigen Formen und Bedeutungen mit feinem Humor und Offenheit für Dissens nähert. Ihr facettenreiches, mutiges und stets nahegehendes filmisches Schaffen begeistert seit Jahrzehnten das Publikum – in der Hommage werden ihr Frühwerk MITTEN INS HERZ (1983) und – frisch restauriert – BIN ICH SCHÖN (1998) gezeigt.

    In den Juries des Filmfest München:
    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz entscheidet in der Jury des BERND BURGEMEISTER FERNSEHPREIS über die Vergabe der Preise für den besten Fernsehfilm und die beste Serie. In der Jury für den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO sitzt u.a. HFF-Alumnus Sönke Wortmann. HFF-Absolventin Jovana Reisinger ist eines von drei Mitgliedern in der Jury zur erstmaligen Vergabe des Awards in der neuen Reihe CINEREBELS, mit der ein weiterer internationaler Wettbewerb beim Filmfest München eingeführt wird.

    In der Filmfest-Reihe NEUES DEUTSCHES KINO feiern sechs Filme von/mit Beteiligung von HFF-Student*innen und -Alumni*ae Premiere und sind damit nominiert für den Förderpreis NEUES DEUTSCHES KINO

    GOTT IST EIN KÄFER ist der Abschlussfilm von HFF-Dokumentarfilm-Student Felix Herrmann. Ko-Produzent*in waren HFF-Absolventin Aylin Kockler und  HFF-Student Seren Sahin. Das Drehbuch schrieb Felix Herrmann zusammen mit HFF-Studentin Kristina Kilian. Kamera führte HFF-Studentin Rita Hajjar, geschnitten hat den Film Dokumentarfilmstudentin Mila Zhluktenko.

    SOLASTALGIA ist der Abschlussfilm von Dokumentarfilmregie-Studentin Marina Hufnagel (Regie und Drehbuch) und wurde produziert von HFF-Alumnus Michael Kalb. Die Bildgestaltung lag bei HFF-Student Felix Riedelsheimer.

    WUT AUF KUBA ist der Abschlussfilm und gleichzeitig das Langfilmdebüt von Regie-Studentin Naira Cavera Orihuel. Sie schrieb das Drehbuch und führte Regie. Kamera führte HFF-Student Karl Kürten.

    NICHT GANZ KOSCHER – EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE Drehbuch und Regie: HFF-Alumnus Stefan Sarazin zusammen mit Peter Keller, die Bildgestaltung lag bei HFF-Absolvent Holger Jungnickel.

    DER ROTE BERG Drehbuch und Regie von HFF-Alumnus Timo Müller, Produzentin war HFF-Alumna Jessica Krummacher, Kamera führten u.a. die HFF-Alumni Sven Zellner und Felix Raitz von Frentz.

    SERVUS PAPA, SEE YOU IN HELL ist ein Film von HFF-Alumnus Christopher Roth (Regie und Drehbuch).

    Filme von HFF-Alumni*ae in der Reihe SPOTLIGHT

    FREIBAD von Doris Dörrie (Regie, Drehbuch), Madeleine Fricke (Drehbuch), Philipp Reuter (Ausführender Produzent), Martin Moszkowicz (Executive Producer)

    JAGDSAISON Drehbuch u.a. von Lea Schmidbauer

    MÄRZENGRUND koproduziert von Philipp Schall

    THE PRINCESS im Verleih der NORDPOLARIS GbR (Fabian Halbig und Florian Kamhuber)

    Weitere Filme von/mit der Beteiligung von HFF-Absolvent*innen im Überblick:

    Wettbewerb CINEMASTERS

    CORSAGE produziert von u.a. Maren Ade, Janine Jackowski und Bernhard Michaux

    Reihe NEUES DEUTSCHES FERNSEHEN

    DAMAGED GOODS von Anna Katharina Maier (Regie), Jonas Bock (Headautor), Lene Pottgießer, Frederick Schofield, Chris Hödl, Paul M. Feldmann (u.a.; Drehbuch), Tina Kringer und Christian Becker (Produzent*in)

    GESICHT DER ERINNERUNG von Dominik Graf (Regie), Nils Dünker (Produzent),

    DAS HAUS DER TRÄUME von Sherry Hormann (Regie), Michael Polle, Stefan Arndt, (Produzenten), Maximiliane Prokop (Producerin), Mariella Santibanez (Producerin)

    LAUFEN von Rainer Kaufmann (Regie)

    LIBERAME NACH DEM STURM, produziert von Eva Holtmann

    DAS LICHT IN EINEM DUNKLEN HAUS, Bildgestaltung von Julia Daschner

    DAS WEISSE SCHWEIGEN von Esther Gronenborn (Drehbuch und Regie)

    KINDERFILMFEST

    DER RÄUBER HOTZENPLOTZ von Michael Krummenacher (Regie), Uli Putz und Jakob Claussen (Produzent*in)

    BEST OF FILMSCHOOLFEST

    OBEN OFFEN von Hanna Jandl 

  • HFF-Abschlussfilm WINDSTILL gewinnt VGF-Nachwuchsproduzentenpreis

    VGF-Nachwuchsproduzent*innen-Preis geht an die Produktion WINDSTILL / Regie: Nancy Camaldo / Produktion: Elfenholz Film (HFF-Alumna Natalie Hölzel zusammen mit Sandra Hölzel) / VGF-Nachwuchspreis wird am 2. Juni im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung zum 40-jährigen Bestehen der VGF verliehen / Dotiert mit 60.000 €  

    München, 2. Juni 2022 – Natalie Hölzel, die an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Produktion und Medienwirtschaft studiert hat, wurde gemeinsam mit ihrer Schwester Sandra Hölzel am gestrigen Donnerstag im Rahmen der 40-Jahr-Feier zum Bestehen der VGF mit dem Nachwuchspreis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken mbH (VGF) ausgezeichnet. Sie erhalten den Preis, der in diesem Jahr zum 28. Mal vergeben wurde, für ihre Produzenten-Leistung für den HFF-Abschlussfilm WINDSTILL von Nancy Camaldo. Der Preis ist mit 60.000 Euro der höchstdotierte Nachwuchsproduzent*innenpreis in Deutschland.

    HFF-Absolventin Nancy Camaldo hat das Drehbuch für WINDSTILL geschrieben und Regie geführt. Die Bildgestaltung lag bei HFF-Student Lukas Nicolaus. Als Sender war der Bayerische Rundfunk beteiligt. WINDSTILL lief Mitte November 2021 in den Kinos an.  

    WINDSTILL
    Hochsommer und lähmende Hitze in Deutschland: Lara (Giulia Goldammer) kümmert sich um ihre einjährige Tochter, ihr Freund Jacob (Thomas Schubert) schuftet derweil als Koch. Der Alltag ist kräftezehrend und eine Dunstglocke der Frustration hängt über dem Paar. Anerkennung, ob in der Beziehung oder auf der Arbeit, fehlt. Eines Tages lässt Lara das Baby wortlos bei Jacob zurück und bricht aus der Routine aus. Sie flüchtet in ihre Heimat Südtirol, wo ihre entfremdete Schwester Ida (Barbara Krzoska) mit einer Aushilfe den Bauernhof der verstorbenen Eltern instand hält. Doch Laras unverhofftes Auftauchen reißt alte Wunden auf und stört den zerbrechlichen Frieden. Können die Schwestern wieder zueinanderfinden und ihre Lebensentwürfe umschreiben?

    Natalie Hölzel
    Natalie realisierte als Junior Production Managerin über 50 TV-Produktionen für das Infotainment Format „Welt der Wunder“. Zudem war sie bei der Rat Pack Filmproduktion, der Tellux-Film GmbH und der Pantaleon Films GmbH in der Produktion und Filmgeschäftsführung tätig. Während ihres Studiums der Produktion und Medienwirtschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film München setzte sie seit 2013 als Producerin und seit 2016 als Produzentin der Elfenholz Film zahlreiche erfolgreiche Kurzfilme, Werbefilme und Langfilme um, bei denen sie auch maßgeblich an der Stoffentwicklung beteiligt war. Bei all ihren Projekten war sie zudem für die Produktionsleitung und Herstellungsleitung verantwortlich. 2020 schloss sie ihr Studium mit dem Diplom ab.

    Sandra Hölzel
    Sandra erhielt 2012 das Diplom in Betriebswirtschaft und den Bachelor of Business in Hospitality Management an der Internationalen Hochschule Bad Honnef und der Victoria University Melbourne. Sie war mehrere Jahre im Ausland in China, Australien, Kanada und England in der Hotellerie tätig. Sie sammelte mehrjährige Vertriebserfahrung und war als leitende Marketing Managerin tätig. Bei der Mondi Group war sie als Marketing & Tender Managerin für Central Europe zuständig. Seit 2016 wirkte sie an zahlreichen HFF München Produktionen mit, besuchte 2019 den Studiengang Produktion und Medienwirtschaft der HFF München als Gasthörerin und ist seit 2018 als Produzentin bei der Elfenholz Film GmbH tätig.

    VGF Nachwuchsproduzent*innen – Preis

    Seit 1994 vergibt die VGF jährlich den VGF-Nachwuchsproduzent*innenpreis. Unter den eingereichten deutschen Kinofilmen wird derjenige zum Gewinnerfilm gekürt, der mit seiner herausragenden Qualität und erkennbaren Publikumsrelevanz das VGF-Auswahlgremium überzeugt.

    Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro und dient der Stärkung des Eigenkapitals junger Produktionsfirmen – ohne zweckgebunden zu sein. Der VGF Nachwuchsproduzent*innenpreis ist damit die höchstdotierte Auszeichnung in dieser Sparte in Deutschland.

  • Reitz als Vizepräsidentin DADK bestätigt

    Auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 21.5.2022 in Bensheim wurde das Präsidium der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für zwei Jahre im Amt bestätigt.

    Präsident:
    Prof. Hans-Jürgen Drescher (Präsident der Theaterakademie August Everding München)

    Vizepräsidentin:
    Prof. Bettina Reitz (Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München)

    Vizepräsident:
    Anselm Weber (Intendant am Schauspiel Frankfurt)

    Schatzmeister:
    Dr. Christoph Buggert (Schriftsteller, Hörspieldramaturg, langjähriger Leiter der Hörspielabteilung des Hessischen Rundfunks)

    Turnusmäßig stand die Neuwahl des Präsidiums auf der Tagesordnung.

    Auf Bitten der Akademie-Mitglieder und der Geschäftsführung, begründet mit den eingeschränkten Arbeitsbedingungen während der Corona-Pandemie und um eingeleitete Vorhaben zu Ende zu führen, erklärten sich die Mitglieder des amtierenden Präsidiums bereit, sich für eine verkürzte Amtszeit (zwei statt der üblichen drei Jahre) zur Wiederwahl zu stellen.

    Mit herausragender Zustimmung wurde das Präsidium durch die Akademie-Mitglieder im Amt bestätigt.

    Die Geschäftsführerin der Akademie, Daniela Ginten, freut sich über weitere zwei Jahre der vertrauensvollen und erfolgreichen Zusammenarbeit.

    Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung des kulturellen Lebens.
    Sie verfolgt das Ziel, durch Diskussionen, Stellungnahmen und Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Entwicklungen Zeichen und Maßstäbe für das kulturelle Leben zu setzen. Dabei werden alle Sparten der Darstellenden Künste wie, Theater, Oper, Tanz, Film, Fernsehen und Rundfunk einbezogen.

  • Rotary-Preise 22

    Der Rotary Club München-Hofgarten zeichnete bereits zum neunten Mal Erstjahresfilme der HFF München aus / Jeweils drei Preise in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm / Gesichtet wurden alle HFF-Erstjahresfilme / Zum dritten Mal wurde zusätzlich auch wieder ein Preis für Drehbuch-Treatments von Zweitjahres-Student*innen vergeben / Die Preise sind mit insgesamt über 6.000 dotiert / Erneute Preisvergabe für 2023 wurde bereits bestätigt

    München, 25. Mai 2022 – Der Rotary Club München-Hofgarten hat in diesem Jahr bereits zum neunten Mal sechs „Filme 01“ (Filme aus dem ersten Studienjahr) von Student*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ausgezeichnet. In den beiden Kategorien Spiel- und Dokumentarfilm vergibt der Rotary Club München Hofgarten jeweils drei Preise – die Erstplatzierten erhalten 1.111 € Preisgeld, die Zweitplatzierten 666 € und die Drittplatzierten 444 €. Darüber hinaus wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal auch ein mit 2.222 € dotierter Preis für ein zur Realisierung freigegebenes Drehbuch von Studierenden aus dem zweiten Studienjahr verliehen.
    Nachdem die Preisverleihung in den letzten beiden Jahren als Video-Konferenz stattfinden musste, war in diesem Jahr wieder eine Präsenz-Veranstaltung möglich, was die Initiator*innen Dr. Michael Majerus, Präsident des Rotary Club München-Hofgarten, HFF-Professorin Michaela Krützen und alle Preisträger*innen besonders freute.

    Dr. Michael Majerus, Präsident des Rotary Club München-Hofgarten: „Die Unterstützung und Prämierung der Erstjahresarbeiten der HFF München und eines Drehbuchs aus dem zweiten Studienjahr hat in unserem Club bereits eine langjährige Tradition, die wir sehr schätzen und gerne auch im kommenden Jahr fortsetzen werden. Die Kreativität der jungen Filmschaffenden und die Vielfalt und Qualität der Filme in diesem Jahr waren, wie schon in den letzten Jahren, höchst beeindruckend. Den Mitgliedern unseres Clubs fiel aufgrund der Vielzahl der sehr guten Arbeiten die Bewertung der Filme wieder nicht leicht. Wir hoffen, mit den Preisen den Studierenden ein wenig helfen und ihnen den Weg ebnen zu können und freuen uns sehr, dass wir endlich wieder persönlich die Preise übergeben und die Arbeiten würdigen können. Wir danken Frau Prof. Reitz und Frau Prof. Krützen und dem Team der HFF München für die wie gewohnt freundschaftliche und professionelle Zusammenarbeit und wünschen den Studierenden auch weiterhin viel Erfolg.“

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich danke Dr. Michael Majerus und seinen Club-Mitgliedern ganz herzlich für ihre erneute und unermüdliche Unterstützung unserer jungen Film-Talente. Wie schön, dass wir die Preisverleihung nach den Videokonferenz-Runden in den letzten beiden Jahren in diesem Jahr gemeinsam in Präsenz feiern können! Was mich im Rahmen Ihres Engagements für unsere Student*innen immer besonders freut, ist Ihre spürbare Begeisterung für die Kurzfilme, die hier entstehen Denn für Künstler*innen gerade am Anfang ihrer Karriere ist neben finanzieller Unterstützung der Austausch mit dem Publikum von unschätzbarem Wert – wie großzügig, dass Sie uns beides gegeben haben!“

    Die Preise des Rotary Club München-Hofgarten an die HFF München – neue Runde 2023 bestätigt
    Für die Vergabe der Preise sichteten ganz im Sinne eines Publikumspreises die Mitglieder des Rotary Clubs München-Hofgarten alle Erstjahresfilme des aktuellen HFF-Studierenden-Jahrgangs und wählten ihre drei Favoriten aus beiden Kategorien aus. Für die „Jüngsten“ der HFF-Studierendenschaft ist der Preis damit zugleich ein Publikumspreis.
    Diese Publikums-Jury entschied auch über die Vergabe des neu geschaffenen Preises für Drehbuchautor*innen aus dem zweiten Studienjahr an der HFF München. In einem so frühen Stadium  zu spüren, dass ein Drehbuchstoff bei möglichen späteren Kinogänger*innen einen Nerv trifft, ist für Autor*innen von ganz besonderem Wert.
    Michael F. Schottenhamel, designierter Präsident und damit Nachfolger von Dr. Michael Majerus, hat die erneute Vergabe der begehrten Preise an HFF-Student*innen bereits für nächstes Jahr fest zugesagt.

    Die Preisträger*innen:

    Spielfilme
    1. Platz:   NEUGEBOREN
    Regie, Buch: Bernhard Wohlfahrter
    Drehbuch: Pirmin Sedlmeir
    Kamera: Lea Dähne
    Produktion: Kirsten Wehr, Luisa Eichler, Natalie Seraphim
    2. Platz:  ELEFANTENHERZEN
    Regie, Buch: Catharina Lott
    Kamera: Marie Wald
    Produktion: Jonas Windgassen, Nora Kilroy   
    3. Platz:  SLEEP TIGHT
    Regie, VFX, Buch: Tobias Sodeikat, Jonas Potthoff, Malte Pell
    Produktion: Luisa Eichler

    Dokumentarfilme
    1. Platz:  CHAOTEN
    Regie, Buch: Ecem Callsir
    Kamera: Samuel Zerbato
    Produktion: Nora Kilroy, Jonas Windgassen
    2. Platz: SEI GUT ZU DIR
    Regie, Buch: Leila Fatima Keita
    Kamera, Produktion: Christina Schmid
    3. Platz: BACK TO BACK
    Regie: Alessandro Pizzi
    Kamera: Paul Hirschauer
    Produktion: Natalie Seraphim

    Drehbuch
    LUCID WORKS Exposé: Olivia Nigl, Lia Neumair, Rebekka Schug und Nele Urbach

  • Bayerischer Filmpreis – Pierrots für Alumni*ae & Lehrende der HFF München

    Auszeichnung für den Besten Dokumentarfilm für HFF-Abschlussfilm / Ehrenpreis des Ministerpräsidentin für HFF-Alumnus / Weitere Arbeiten von HFF-Alumni*ae & -Lehrenden beim Bayerischen Filmpreis in folgenden Kategorien ausgezeichnet: Beste Regie, Produzentenpreis & Bestes Drehbuch / Bayerische Staatsregierung vergibt Bayerische Filmpreise seit 1979 für herausragende Leistungen im deutschen Filmschaffen / Preisverleihung fand in diesem Jahr wieder mit Publikum im Münchner Prinzregententheater statt / Die Ausstrahlung erfolgte wie gewohnt im Bayerischen Fernsehen

    Bei der 43. Verleihung des Bayerischen Filmpreises, die in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfand, gingen fünf der begehrten Auszeichnungen an Absolventen*innen und Lehrende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München. Weitere Alumni*ae und Lehrende hatten bei prämierten Projekten mitgearbeitet und so Grund zur Mitfreude. Moderiert wurde der Bayerische Filmpreis wie gewohnt von Christoph Süß.

    Bester Dokumentarfilm: Michael Kranz für HFF-Abschlussfilm WAS TUN
    Der Film feierte seine Weltpremiere beim DOK.Fest München 2020, er lief auf dem Human Rights Film Festival, war für den Deutschen Menschenrechtspreis nominiert und erhielt beim Deutschen Dokumentarfilmpreis den Förderpreis und Publikumspreis. Produziert hat Michael Kranz den Film zusammen mit HFF-Alumnus Felix von Poser. Kinostart war im März 2022.
    Während der Dreharbeiten kam Kranz mit dem Leid der Frauen und Kinder im Bordellmilieu in Kontakt und postete einen Spendenaufruf auf Facebook. Dieser stieß auf große Resonanz und wurde viel geteilt, so dass mit den Spenden ein Kinderheim für die Kinder aus den Bordellen gegründet wurde und Einzelhilfen für Frauen in Not organisiert werden konnten. Der inzwischen daraus hervorgegangene gemeinnützige Bondhu Förderverein Deutschland e.V. engagiert sich gegen Zwangsprostitution und setzt sich für die Frauen und Kinder in den Bordellen ein.

    Ehrenpreis des Ministerpräsidenten: Sönke Wortmann
    Sönke Wortmann wurde mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten beim Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Wortmann studierte von 1983-1989 an der HFF München. Er war 2003 eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie. Zu seinen bisher erfolgreichsten Kinofilmen zählen u.a. DAS WUNDER VON BERN, DER BEWEGTE MANN, DAS SUPERWEIB und DEUTSCHLAND – EIN SOMMERMÄRCHEN sowie DIE PÄPSTIN. Aktuell im Kino läuft die Filmkomödie EINGESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, die auf dem gleichnamigen Hörspiel von Jan Weiler basiert.

    Regiepreis: Dominik Graf für FABIAN ODER DER GANG VOR DIE HUNDE
    FABIAN ODER DER GANG VOR DIE HUNDE ist ein Filmdrama von Dominik Graf nach Kästners Roman „Fabian. Die Geschichten eines Moralisten“. Dominik Graf ist Alumnus der HFF München. Im Rahmen der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2021 wurde der Film mit der Silbernen Lola ausgezeichnet. Die Bildgestaltung lag bei Hanno Lentz, der den Bayerischen Filmpreis für Beste Kamera/Bildgestaltung erhalten hat.

    Produzentenpreis: Hermann Weigel (zus. mit Sebastian Werninger) für STASIKOMÖDIE
    HFF-Alumnus Hermann Weigel arbeitete bereits während seines Studiums eng mit Bernd Eichinger und Uli Edel zusammen. Später wurde Weigel Geschäftsführer und Teilhaber der Neuen Constantin Film. Er schrieb das Drehbuch zur Bernd-Eichinger-Produktion DIE UNENDLICHE GESCHICHTE. STASIKOMÖDIE ist in mehreren Kategorien nominiert für den Deutschen Filmpreis 2022. Kinostart war am vergangenen Donnerstag.

    Ein zweiter Produzentenpreis ging an Fritjof Hohagen gemeinsam mit HFF-Alumnus Stefan Sarazin und Peter Keller für ihre Produzentenleistung bei NICHT GANZ KOSCHER-EINE GÖTTLICHE KOMÖDIE. Sarazin und Keller haben auch Regie geführt, die Bildgestaltung lag bei HFF-Absolvent Holger Jungnickel.

    Drehbuchpreis: Maria Schrader (zus. mit Jan Schomburger) für ICH BIN DEIN MENSCH
    Maria Schrader ist seit Ende 2020 Honorarprofessorin an der HFF München. 2021 erhielt sie für ICH BIN DEIN MENSCH ihre erste Einladung als Regisseurin in den Wettbewerb der 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Es folgten fünf Nominierungen für den Deutschen Filmpreis und die Preise in den Kategorien Film, Regie, Hauptdarstellerin und Drehbuch. Maria Schrader ist immer wieder als Lehrende an Filmhochschulen zu Gast; an der HFF München gab sie u.a. eine Masterclass und war Teil des Lehr-Teams des Moduls DIRECTING DRAMA SERIES in der HFF-SUMMERSCHOOL 2020.

    Beste Schauspielerin: Johanna Wokalek in BECKENRAND SHERIFF (Regie: HFF-Alumnus und –Professor Marcus H. Rosenmüller)
    Marcus H. Rosenmüller leitet seit dem Wintersemester 20/21 gemeinsam mit Julia v. Heinz die Abteilung Regie Kino- und Fernsehfilm an der HFF München.

    Der Bayerische Filmpreis
    Seit 1979 verleiht die Bayerische Staatsregierung auf Vorschlag einer unabhängigen Jury den Bayerischen Filmpreis „Pierrot“ für hervorragende Leistungen im deut­schen Filmschaffen, um die Bedeutung des Kinofilms als Kulturgut herauszustellen. Er ist mit Preisgeldern von insgesamt bis zu 310.000 Euro dotiert. Den größten Anteil hat dabei der Produzenten­preis mit 200.000 Euro. Damit gehört der Bayerische Filmpreis zu den höchstdotierten und begehrtesten Aus­zeich­nungen seiner Art in Deutschland. Preissymbol ist die Porzellanfigur Pierrot aus der comedia dell'arte von Franz-Anton Bustelli.
    Die Preisträger erhalten bei erstmaliger Auszeichnung als Preissymbol den ,Pierrot‘, bei weiteren Prämierungen eine andere Figur aus der ,Italienischen Komödie‘ nach Entwürfen von Franz-Anton Bustelli der Porzellanmanufaktur Nymphenburg sowie einen Geldbetrag. Mit einer Preissumme von insgesamt 296.000 Euro gehört der Bayerische Filmpreis zu den bedeutendsten Medienpreisen in Deutschland.

     

  • HFF in Cannes 22

    Zwei Kurzfilme von HFF-Student*innen werden im Programm NEXT GENERATION SHORT TIGER 2022 in Cannes präsentiert / 99 MOONS von HFF-Alumnus Jan Gassmann im Programm ACID Cannes / Internationale Ko-Produktion der Komplizen Film (HFF-Alumnae Janine Jackowski und Maren Ade) CORSAGE in der Sektion Un Certain Regard

    München/Cannes, 17. Mai 2022 – Bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Cannes (Festival de Cannes, 17.-28. Mai 2022) werden zwei Kurzfilme von Student*innen sowie weitere Filme von Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München präsentiert.

    Für das Programm NEXT GENERATION SHORT TIGER, mit dem German Films jährlich eine Auswahl von Arbeiten junger deutscher Filmtalente einem internationalen Publikum auf Filmfestivals weltweit präsentiert, wurden zwei Kurzfilme aus der HFF München ausgewählt:
    EDGY ist als Seminarleistung der Student*innen Kilian Friedrich, Ann-Kathrin Jahn, Jonas Kleinalstede, Katharina Schnekenbühl und Paula Tschira unter der Leitung von Christoffer Kempel (Lehrkraft für besondere Aufgaben), Falk Schuster und Prof. Peter C. Slansky entstanden. Für die Tongestaltung zeichneten die Studierenden Quynh Le Nguyen, Niclas Raab und Yao Zhongzixia unter der Leitung von Gerhard Auer und Otger Kunert verantwortlich. Der Stop Motion Trickfilm erzählt in 2,5 Minuten eine Geschichte des Andersseins und zeigt, wie wir alle inklusiv handeln können. Der Film wurde auch mit dem mit 5.000 € dotierten FFA-Kurzfilmpreis SHORT TIGER 2022 ausgezeichnet.
    WHY WE JUGGLE von Felix Länge (studiert an der HFF München Dokumentarfilm-Regie; Leitung Prof. Karin Jurschick) ist ein 12minütiges Porträt von Menschen aus aller Welt und ihrer Begeisterung fürs Jonglieren. Das Spiel mit der Schwerkraft lässt die Protagonist*innen für Momente ihre Lebensrealitäten vergessen – während wir sehen, wie sie scheinbar mühelos Bälle in der Luft tanzen lassen, erfahren wir von ihren (inneren) Konflikten.
    Über die Auswahl der Filme für NEXT GENERATION SHORT TIGER 2022 entschied eine 3köpfige Jury, bestehend aus Katrin Küchler (MDR/unicato), Christian Bräuer (Geschäftsführer der Yorck-Kinos, Vorstandsvorsitzender der AG Kino) und Matthias Luthardt (Regisseur). Die Präsentation von NEXT GENERATION SHORT TIGER 2022 von German Films beim Festival de Cannes findet am 24. Mai um 18:30 Uhr im Kino Olympia 2 statt.

    Filme von HFF-Alumni*ae in Cannes
    Jan Gassmann, der im Jahrgang 2004 (Studienbeginn) an der HFF München Dokumentarfilm-Regie studiert hat, feiert mit seinem dritten Spielfilm 99 MOONS Weltpremiere in Cannes (Montage: HFF-Alumna Miriam Märk). Der Film läuft im parallel zum Festival de Cannes stattfindenden Programm ACID Cannes. Die renommierte „Association for the Distribution of Independent Cinema“ wählt jährlich nur neun Langfilme aus, die während des Festival de Cannes bei ACID ihre Premiere feiern. 99 MOONS erzählt von zwei gegensätzlichen Menschen, die sich zufällig begegnen und in einer leidenschaftlichen Affäre verstricken: Die 28jährige Wissenschaftlerin Bigna ist es eigentlich gewohnt, immer alles unter Kontrolle zu haben – nur ihr Sexleben scheint von Geheimnissen umgeben und eher außerhalb ihrer Kontrolle zu geraten. Der 33jährige Frank sucht im Drogenrausch nach dem Sinn des Lebens und ernährt sich von der Zuneigung anderer Menschen.

    Die HFF-Alumnae Janine Jackowski und Maren Ade haben mit ihrer Produktionsfirma Komplizen Film (zusammen mit Geschäftspartner Jonas Dornbach) erneut eine internationale Ko-Produktion auf dem Festival de Cannes: CORSAGE läuft in der Sektion UN CERTAIN REGARD und zeigt uns im Jahr 1877 die für ihre Schönheit weltberühmte Kaiserin von Österreich, als sie 40 Jahre alt wird. Damit ist Kaisern Elisabeth in der damaligen Zeit offiziell eine alte Frau. Was ist sie noch wert, wenn sie ihrem eigenen Abbild nicht mehr gerecht wird? Unter der Regie von Marie Kreutzer spielt Vicky Krieps die Hauptrolle in CORSAGE, einer Produktion von Film AG (Österreich) in Ko-Produktion mit Komplizen Film, Kazak Productions (Frankreich), Inforg-M&M (Ungarn) und Samsa Films (Luxemburg).

  • Starter-Filmpreise für die HFF München

    Starter-Filmpreise 2022 im Rahmen des Filmfest München 22 an Student*innen der HFF München vergeben (Bekanntgabe der Preisträger*innen bereits im Mai 22) / Starter-Filmpreise werden jährlich vom Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München an künstlerisch herausragende Projekte des Münchner Regienachwuchses vergeben / Zusätzlich wird der Starter-Filmpreis Produktion, gestiftet von ARRI Media GmbH, vergeben / Preisverleihung fand im Sugar Mountain statt

    München, Juni 2022 – Wie bereits im Mai 22 bekannt gegeben wurde, erhalten in diesem Jahr vier Produktionen von/mit Student*innen und -Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München die Starter-Filmpreise der Landeshauptstadt München: Die drei mit jeweils 8.000 € (in den Vorjahren 6.000 €) dotierten Regie-Nachwuchspreise gehen an Felix Klee für HOAMWEH LUNG, Hilarija Laura Ločmele für DESIRED CHILD und Lara Milena Brose & Kilian Armando Friedrich für ÜBERLEBEN. Überreicht wurden die Preise heute im Rahmen des Filmfest München in der Eventlocation Sugar Mountain.

    Den zusätzlichen Starter-Filmpreis für Produktion, gestiftet von ARRI Media GmbH als geldwerte Leistung in Höhe von 8.000 Euro für die Postproduktion eines künftigen Films gab es für HFF-Alumnus Erec Brehmers Film WER WIR GEWESEN SEIN WERDEN. Über die Vergabe der Preise hatte auch in diesem Jahr wieder der Kulturausschuss des Stadtrates der Landeshauptstadt München auf Vorschlag einer Jury entschieden. Der Jury gehörten unter der Leitung von Kulturreferent Anton Biebl an:

    Markus Aicher (Bayerischer Rundfunk), Dunja Bialas (Filmjournalistin), Claudia Engelhardt (Filmmuseum München), Christoph Gröner (Filmfest München), Linda-Schiwa Klinkhammer (Filmemacherin, Starter-Preisträgerin 2021), Daniel Sponsel (DOK.fest), Stadträtin Marion Lüttig, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste, Stadtrat Thomas Niederbühl, Fraktion Die Grünen-Rosa Liste, Stadträtin Ulrike Grimm, Fraktion der CSU mit FREIE WÄHLER, Stadtrat Leo Agerer, Fraktion der CSU mit FREIE WÄHLER, Stadtrat Lars Mentrup, Fraktion SPD/Volt

    HOAMWEH LUNG von Felix Klee (Kurzdokumentarfilm)
    HFF Team:
    Buch, Regie, Kamera, Produktion: Felix Klee
    Jurybegründung: Unter der Lüftlmalerei eines sterbenden Bauernhofs steht Sheila. Und Sheila stirbt auch. Sheila ist ein Pferd. Und Sheila hat Staub in der Lunge. So einfach ist das: Hier geht es um das Ende. Und so komplex ist das: Es geht natürlich nicht nur um das Gehen dieses Pferdes und auch nicht nur um das Verschwinden eines Hofs allein. Es geht um das Vergehen selbst, das Abschiednehmen und um das, was bleibt und sich als Erinnerung und Sehnsucht verfestigt. Einen „experimentellen Abschied“ nennt der Regisseur Felix Klee seinen Film in den Regienotizen. 3D-Animationen, Bildschirmaufnahmen und dokumentarisches Material verbinden sich zu einem Essay über Konstruktion und Rekonstruktion von Erinnerung, der seine vielen Fäden geschickt lose lässt und nebeneinanderstellt. Praktisch ohne Geld, dafür mit bestechender Gedankentiefe baut der Filmemacher hier Räume, die es so nie gegeben hat: Der Film taucht in die Lungen eines sterbenden Pferdes ein und in eine Topographie, die am Computer gestaltet wurde.
    Klee – verantwortlich für Regie, Buch, Kamera, Animation und Schnitt – untersucht das Hoamweh, das im ganzen Film spürbar ist, bis hin zur Mundart; und doch ist er sich jederzeit bewusst, wie trügerisch dieses nostalgische Gefühl ist. Denn alle Erinnerung ist Konstruktion: In einer Zeit, in der die Welt in Metaversen aufgehen soll, ist Klees Umgang mit Animation besonders spannend. Ganz genau beschreibt er einen Punkt in seiner Biografie und auf der Landkarte und wird dabei universell. Natur wird durch Digitalnatur ersetzt, die Kamera streift durch errechnete Pflanzen, durch die ein Wind aus der Retorte geht. „Hoamweh Lung“ ist ein poetischer Film, der ganz im Sinne des Starter-Filmpreises neue Wege des Filmischen absteckt.

    DESIRED CHILD von Hilarija Laura Ločmele (Kurzdokumentarfilm)
    HFF-Team:
    Buch & Regie: Hilarija Laura Ločmele
    Producer: Nuno Miguel Wong
    Kamera: Nuno Miguel Wong
    Jurybegründung: Es steht ein Elefant im Raum. Die aus Lettland stammende Filmemacherin Hilarija Ločmele hat sich dazu entschlossen, diesen mit ihrem Dokumentarfilm „Desired Child“ endlich sichtbar zu machen. Der Tod ihrer Schwester Agnese, die mit nur sieben Jahren an einem Gehirntumor starb, ist zwar kein Familiengeheimnis (Fotos und Videos von ihr existieren) – aber in Hilarijas Familie wird nicht darüber gesprochen, was dieser Tod für alle bedeutet und wie er bis heute ihr Verhalten prägt. Hilarija hat ihre Schwester nie kennengelernt, aber die innere Verbindung zu ihr ist stark. Für den Film sucht sie alte Fotos und Videofilme hervor, konfrontiert ihre Eltern, ihre Großmutter und ihre beiden Brüder mit der Existenz Agneses und ihrer eigenen.
    Hilarija Ločmele erzählt in ihrer Muttersprache, auf Lettisch, im Off, und sie versteht es trotz ihrer persönlichen Betroffenheit, die nötige Distanz zu wahren. Mit poetischer Sprache gelingt es ihr, die Trauer der Eltern und die Leerstelle, die Agnese hinterlassen hat, einzufangen. Auch findet sie passende Bilder, um die innere Unruhe der Familie darzustellen: Im durchgestylten, modern eingerichteten Haus wird ständig umgebaut und renoviert. „How to repair something that cannot be fixed?“ fragt Hilarija. Wenn die Regisseurin ihre Familie sprechen lässt, hält die Kamera ihre Gesichter fest. Der Ton dagegen läuft im Off weiter – ein filmisch geschickter Weg, um die Distanz zu ihrer eigenen Geschichte wahren zu können. Die weite Landschaft ihrer Heimat, die See, die Felder erscheinen als lebendiger Kontrast zum eher düsteren Inneren der Häuser. Denn trotz der hellen Sommertage herrscht dort eine Atmosphäre der Isolation. Der Filmschnitt, die sparsam eingesetzte Musik und die ruhige Kameraführung fangen dies präzise ein.
    In nur dreißig Minuten gelingt es Hilarija Ločmele, die systemischen Auswirkungen der Leerstelle Agnese in ihrer Familie auf poetische Weise auszudrücken. Der Film berührt, ohne sentimental zu sein. Er ist persönlich, aber nicht zu intim. Die Filmemacherin hat einen stimmigen Weg gefunden, dem Schmerz der Familie nicht mehr aus dem Weg zu gehen, sondern ihm sanft und in ihrer eigenen Sprache zu begegnen. Dabei ist fast nebenbei ein Denkmal für ihre kleine große Schwester Agnese entstanden.

    ÜBERLEBEN von Lara Milena Brose & Kilian Armando (Kurzdokumentarfilm)
    HFF-Team:
    Regie: Lara Milena Brose & Kilian Armando Friedrich
    Kamera: Jakob Kohl
    Producer: Max Wallner, Tobias Bissinger
    Jurybegründung: „Ich will Fallschirmspringen und auf einem Elefanten durch Asien reisen”, das sind die zwei Wünsche, die sich Leon auf jeden Fall noch erfüllen will. Nicht undenkbar für einen 26-jährigen, dem die Welt noch scheinbar offen steht. Doch die Welt steht Leon gar nicht offen: im Therapiezentrum OPEN wird sein Alltag strikt reglementiert. Ein Alltag, den er hier erst wieder neu erlernen muss. Drogendeals, Diebstahl, Zuhälterei, die ganzen Stationen einer beinahe klassischen Drogenkarriere. Das war Leons Welt. Jetzt kämpft er in der Reha leise wieder für sich. Beim Wäschefalten. Im zögernden Gespräch.
    So ganz anders als sein Vater: Hans Joachim, ein umtriebiger Künstler, der gegen seinen alternden Körper, seine eigene Sterblichkeit mit fast kauziger Verbissenheit mit Land-Art-Aktionen und seinem detailreichen Audio-Tagebuch ankämpft. Der Film ist ein Doppelportrait von Leon und seinem Vater, ein Diptychon, in dem sich zwei Menschen gegenüberstehen und sich eine stille, klaffende Wunde auftut. Es gibt keine Nähe, keine Geste des Verstehens oder der Zuneigung zwischen Vater und Sohn.
    Ein überaus kluger Film, der sparsam aber effektiv seine filmischen Mittel einsetzt, auf Lücken in der Erzählung setzt und das Leiden der beiden am Leben, das Unsagbare, das die beiden trennt, in wenigen Federstrichen skizziert. Hier spielen auch die souveräne Bildgestaltung von Jacob Kohl und die suggestive, wie raumgreifende Musik von Silvio Buchmeier eine wichtige Rolle. Leon bricht seine Therapie ab und stirbt an einer Überdosis. Ein Film, der verstört und tief berührt.

    WER WIR GEWESEN SEIN WERDEN von Erec Brehmer (Dokumentarfilm)
    HFF-Team:
    Regie: Erec Brehmer, Angelina Zeidler
    Buch, Kamera, Produktion: Erec Brehmer
    Jurybegründung: Wie umgehen mit Trauer, mit Neuanfang, mit dem Wiederfinden der eigenen Identität nach einem Riss im Leben? Wie eine Liebesgeschichte erzählen, die durch einen furchtbaren Schicksalsschlag beendet wird? Erec Brehmer schreibt sie weiter im Futur II.
    „Wer wir gewesen sein werden" ist ein bemerkenswerter Film, der sich auf höchst subjektive Weise dem eigenen Unglück und dessen Bewältigung widmet. Bei einem Autounfall auf der Rückfahrt vom Skifahren stirbt Brehmers junge Freundin, die den Wagen steuert. Er sitzt neben ihr, überlebt den Unfall schwer verletzt. Einen Monat zuvor hat er erst sein Studium an der HFF München abgeschlossen. Gleichsam als Therapie beginnt der junge Regisseur nun nach der mühsamen Rekonvaleszenz sich langsam dem Trauma filmisch zuzuwenden und verarbeitet die gemeinsame Geschichte zu einem höchst bewegenden, intimen und aufwühlenden Film, der aber zugleich von universeller Aussagekraft ist. Mit geringen Eigenmitteln – das Budget betrug nur rund 3.000 Euro – gelingt es Erec Brehmer unter Verwendung von Social-Media-Auszügen, Handy-Bildern, privaten Amateuraufnahmen, Tagebucheinträgen und gemeinsam gehörter Musik ein komplexes Bild der gewesenen Partnerschaft, der gewesenen geliebten Lebenspartnerin entstehen zu lassen. Zugleich vermittelt der Film viel von den verschiedenen Phasen des schmerzhaften Trauerprozesses, den der erzählende Protagonist durchmacht. Es ist ein Werk über Nähe und Ferne, über Loslassen und Weitergehen, über Altes und Neues. Das Kunststück dabei ist, dass „Wer wir gewesen sein werden" seinem klug gewählten Titel gerecht wird: Es entsteht eine sensible Brücke zwischen der Vergangenheit des gefilmten Lebens und der Zukunft in einer filmischen Aufarbeitung. 81 Minuten, die nachdenklich stimmen, berühren und zugleich neugierig machen auf die kommenden Wege des vielversprechenden Filmemachers.

  • FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für HFF-Student Felix Klee beim 37. DOK.fest München

    FFF-Förderpreis Dokumentarfilm für HFF-Student Felix Klee / Sein Dokumentarfilm HOAMWEH LUNG läuft in der Reihe Münchner Premieren / Preis ist gestiftet vom FilmFernsehFonds Bayern und mit 5.000 € dotiert, er geht an reihenübergreifend an Bayerische Nachwuchsregisseur*innen

    München, 16. Mai 2022 – Auf dem 37. Internationalen Dokumentarfilmfestival (DOK.fest) München, das in diesem Jahr zum ersten Mal dual stattfindet, wurde Felix Klee, Student in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik (Leitung: Prof. Karin Jurschick) an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, für seinen Dokumentarfilm HOAMWEH LUNG mit dem Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern ausgezeichnet. Der Preis wird reihenübergreifend an bayerische Nachwuchsregisseure vergeben und ist mit 5.000 € dotiert.

    HOAMWEH LUNG von Felix Klee | Sonderprojekt
    Felix Klee besucht mit HOAMWEH LUNG den Ort, an dem er Aufgewachsen ist, einen Hof in Niederbayern. Von dort aus ist er losgezogen um zeitbasierte Medien und Malerei an der Akademie in München zu studieren, Preise und Stipendien zu gewinnen, und um zur Zeit an der HFF zu weilen.
    Drehbuch, Regie, Kamera, Produktion: Felix Klee
    Ton: Stefan Möhl

    Aus der Jurybegründung: „HOAMWEH LUNG setzt das Gefühl der Nostalgie in Bildern um, tastend, spielerisch. Klee holt Erinnerungen hervor, streng in Schwarz-Weiß, mit Hilfe von alten Fotografien, neueren Filmaufnahmen, durch Montage, Animation und 3D-Mapping. Die Jury hat der Mut beeindruckt, mit dem Klee seine eigene Formsprache kreiert. Dies ist kein Film des verklärenden Weißt-du-noch, vielmehr der Versuch, das Gefühl von Abschied und Verlust mit verschiedenen, in diesem Zusammenhang ungewöhnlichen Stilmitteln zu fassen und in lakonischen Bildern und wenigen Worten festzuhalten.“

    Jury: Björn Koll (Filmverleiher), Mandisa Zitha (Festivalleiterin des Encounters South African International Documentary Festival), Philipp Seidel (Leiter der Feuilletonredaktion der Mediengruppe Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt und Redakteur bei der Abendzeitung)

  • Laemmle-Preis für Gabriela Sperl

    Dr. Gabriela Sperl ist Preisträgerin des Carl Laemmle Produzentenpreises 2022 / Sie ist nebenamtliche Abteilungsleiterin der HFF-Abteilung Medienwissenschaft / Carl Laemmle Preis wird von der Produzentenallianz in Laemmles Geburtsstadt Laupheim vergeben / Er würdigt Dr. Gabriela Sperl für ihr Lebenswerk

    Laupheim/Berlin/München, 13. Mai 2022 – Produzentin Dr. Gabriela Sperl, nebenamtliche Abteilungsleiterin Medienwissenschaft an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, erhielt in Laupheim den Carl Laemmle Produzentenpreis für ihr Lebenswerk. Der Preis wird vergeben von der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen e.V. (Produzentenallianz).

    Wie bereits im Januar bekanntgegeben wurde, erfolgte die Wahl von Dr. Gabriela Sperl einstimmig durch die elfköpfige Jury unter Vorsitz des langjährigen Berlinale-Direktors Prof. Dieter Kosslick. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz (ebenfalls Mitglied der Jury): „Vorbilder wie Gabriela Sperl braucht die Film- und Medienbranche in Deutschland! Ich kenne sie bereits viele Jahre, da ich 2003 ihre Nachfolgerin als Programmbereichsleiterin Spielfilm-Serie beim Bayerischen Rundfunk wurde. Wir haben einige preisgekrönte Produktionen gemeinsam auf den Weg gebracht (MARIAS LETZTE REISE, DIE FLUCHT, OPERATION ZUCKER, MITTEN IN DEUTSCHLAND: NSU u.v.a.) und ich bewundere ihr Gespür für mutige, aufwühlende, oftmals unbequeme Stoffe, mit denen es ihr gelingt, ein großes Publikum anzusprechen und zu begeistern. Gabriela Sperl ist eine Langstreckenläuferin, die man nicht aufhalten kann. Die Kraft und Energie, die diese Frau mobilisieren kann, sind außergewöhnlich.“

    Gabriela Sperl hat in den vergangenen Jahren immer auch eng mit HFF-Absolvent*innen und Student*innen zusammengearbeitet, darunter die Produzenten Max Wiedemann & Quirin Berg, die Regisseur*innen Michaela Kezele, Sherry Hormann und Michael Krummenacher oder ein Regie-Kollektiv für das episodische THE LOVE EUROPE PROJECT. Sie ist außerdem in der Lehre an der HFF München aktiv und leitet nebenamtlich gemeinsam mit Prof. Michaela Krützen (hauptamtliche Leitung) die Abteilung Medienwissenschaft.

    Der Carl Laemmle Produzentenpreis
    Als erster eigenständiger deutscher Produzentenpreis zeichnet der Carl Laemmle Produzentenpreis jährlich das Lebenswerk einer herausragenden Produzentenpersönlichkeit aus und stellt zugleich generell die besondere Leistung der Produzentinnen und Produzenten im kreativen und wirtschaftlichen Prozess des Filmschaffens in besonderer Weise heraus. Die Auszeichnung ist mit 40.000 Euro dotiert.
    Der Carl Laemmle Produzentenpreis wurde im Jahr 2017 anlässlich des 150. Geburtstags des Filmpioniers und Erfinders von Hollywood Carl Laemmle durch die Produzentenallianz gemeinsam mit Carl Laemmles Geburtsstadt Laupheim ins Leben gerufen.
    Der Namensgeber des Preises, Carl Laemmle (* 17. Januar 1867 in Laupheim; † 24. September 1939 in Beverly Hills), verkörpert mit seinem Lebenswerk wie kaum ein anderer den „Urvater“ der Produzenten. Als Gründer der Universal Studios schuf er die größte und wichtigste Filmmetropole der Welt: Hollywood. Er gehörte zu den erfolgreichsten und innovativsten Filmproduzenten seiner Zeit. Carl Laemmle schrieb Filmgeschichte. Seiner Geburtsstadt Laupheim blieb er zeitlebens eng verbunden. [Texte Website Carl Laemmle Produzentenpreis]

  • Sieben Filme von HFF-Alumni*ae für den Deutschen Filmpreis nominiert

    Und ein Preisträger steht bereits fest: In der Kategorie Besucherstärkster Film gewann DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE (Drehbuch u.a. HFF-Alumna Viola Maria Schmidt) / Die Verleihung der Lolas findet am 24. Juni 2022 in Berlin statt

    München/Berlin, 12. Mai 2022 – Sieben Filme von Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind für den Deutschen Filmpreis 2022 nominiert. Das haben Kulturstaatsministerin Dr. Claudia Roth und die*der Präsident*in der Deutschen Filmakademie, Alexandra Maria Lara und HFF-Alumnus Florian Gallenberger, heute per Livestream bekannt gegeben. Ein Preisträger stand bereits seit gestern fest: In der Kategorie Besucherstärkster Film gewann DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE. Das Drehbuch stammt von HFF-Alumna Viola Maria Schmidt.

    CONTRA
    Regie: Sönke Wortmann
    Drehbuch: Doron Wisotzky
    Nominiert in der Kategorie: Bester Spielfilm

    SPENCER
    Produzent*innen: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade
    Nominiert in den Kategorien: Bester Spielfilm, Beste Kamera

    WUNDERSCHÖN
    Drehbuch: Lena Stahl, Monika Fäßler, Karoline Herfurt
    Produzenten: Lothar Hellinger, Christopher Doll
    Nominiert in den Kategorien: Bester Spielfilm, Beste Filmmusik

    DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE
    Drehbuch: Viola M. J. Schmidt, John Chambers
    Lola für Besucherstärksten Film
    Nominiert in den Kategorien: Bester Kinderfilm, Beste visuelle Effekte

    LE PRINCE
    Produzenten: Jonas Dornbach, Janine Jackowski, Maren Ade
    Nominiert in der Kategorie: Beste weibliche Hauptrolle

    A E I O U - Das schnelle Alphabet der Liebe
    Produzenten: Janine Jackowski, Jonas Dornbach, Maren Ade
    Nominiert in der Kategorie: Bester Schnitt

    FLY
    Produzenten: Christian Becker, Martin Richter
    Drehbuch: Daphne Ferraro
    Regie: Katja von Garnier
    Nominiert in der Kategorie: Beste Tongestaltung

     

  • DEUTSCHER KAMERAPREIS 2022: Drei Auszeichnungen für HFF-Student*innen & Alumni*ae / Ehrenpreis für HFF-Professor Tom Fährmann

    Die HFF-Studenten Nikolai Huber und Nicolai Zeitler gewinnen in der Kategorie Nachwuchs die Preise für Kamera und Schnitt / HFF-Alumnus Julian Krubasik erhält den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie Dokumentation & Doku-Serie / Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises für HFF-Professor Tom Fährmann / HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz hielt die Laudatio auf Tom Fährmann / Die Preisverleihung fand am 6. Mai unter Federführung des WRD in Köln statt

    6./7. Mai 2022 – Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München freut sich mit vier Studenten bzw. Alumni über Ehrungen beim diesjährigen Deutschen Kamerapreis. In der Kategorie Nachwuchs gingen zwei Preise an HFF-Studenten: Nikolai Huber würde für die Bildgestaltung des Films DRECKS KLEINGELD ausgezeichnet; für den Schnitt ging der Preis an Nicolai Zeitler für seinen Film ALLES ÜBEL DER WELT. In der Kategorie Dokumentation/Doku-Serie gewann HFF-Alumnus Julian Krubasik (zusammen mit Markus Nestroy) den Deutschen Kamerapreis für die Bildgestaltung von DIG DEEPER – DAS VERSCHWINDEN VON BIRGIT MEIER (netflix).
    Im Vorfeld waren insgesamt fünf HFF-Student*innen und -Alumni*ae für den Deutschen Kamerapreis nominiert.

    Außerdem ging der Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises in diesem Jahr an HFF-Alumnus und -Professor Tom Fährmann, wie bereits im April bekanntgegeben wurde. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz hielt auf der feierlichen Verleihung der Deutschen Kamerapreise am 6. Mai in Köln die Laudatio auf Tom Fährmann. Darin würdigte sie natürlich auch seine besondere Herangehensweise an die Ausbildung der Kinematographie-Student*innen der HFF München: „Jungen talentierten Menschen die faszinierende Arbeit der Kinematographie nahezubringen ist Tom Fährmanns Passion. Sein Können, seine Zuverlässigkeit, Großzügigkeit, Loyalität und Begeisterungsfähigkeit stehen hierbei im Zentrum seines Wirkens. Professor Tom Fährmann fordert aber überfordert nicht, sondern spiegelt die Talente positiv – mit aller Kraft und Energie, die er immer wieder durch sein Wirken freisetzen kann.“

    Über den Deutschen Kamerapreis
    Der DEUTSCHE KAMERAPREIS ist die wichtigste Auszeichnung für Kameraarbeit und Schnitt im deutschsprachigen Raum. Mit seiner 40jährigen Geschichte zählt er zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt. Die Grundidee: Die Kreativen in den Vordergrund zu rücken, die meist im Hintergrund bleiben, aber für die Qualität von Film- und Fernsehproduktionen maßgeblich verantwortlich sind: Kameraleute und Editor*innen. Die „Arbeitsgruppe Kölner Kamerapreis“, die u. a. von der Stadt Köln, dem WDR und dem ZDF getragen wurde, hob 1982 den DEUTSCHEN KAMERAPREIS aus der Taufe. Zu Beginn wurde die Auszeichnung alle zwei Jahre im Rahmen der photokina in Köln verliehen, später jährlich. Aus diesem Grund wird im 40. Jahr des Bestehens auch „erst“ der 32. DEUTSCHE KAMERAPREIS verliehen.

  • Innovative Hochschule

    Insgesamt wurden 29 Vorhaben von 55 Hochschulen vom unabhängigen Auswahlgremium der Förderinitiative Innovative Hochschule für die zweite Förderrunde ausgewählt / HFF München ist darunter eine von drei Kunst- und Musikhochschulen sowie die einzige Münchner Hochschule / Die Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule soll Hochschulen darin unterstützen, sich im Leistungsbereich Transfer und Innovation zu profilieren und ihre Rolle im regionalen Innovationssystem zu stärken / Beginn der aktuell geförderten Anträge für 2023 mit einer Laufzeit von bis zu fünf Jahren geplant / HFF München konnte die Förderung mit ihrem Vorhaben unter dem Titel CreatiF für sich entscheiden / CreatiF steht für Kreative Filmproduktion & Verwertung und verfolgt in drei Teilprojekten das Ziel, mit Hilfe von Kooperationspartner*innen den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer der HFF München zur Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auszubauen und dabei insbesondere den Digitalisierungs- und Vernetzungsprozess in den Vordergrund zu stellen / Initiiert und ausgearbeitet wurde der Förderantrag zu CreatiF von den beiden Leitern der HFF-Abteilung Technik Prof. Siegfried Fößel und Prof. Peter C. Slansky

    Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München ist eine von 55 Hochschulen bundesweit, die für die zweite Förderrunde der Bund-Länder-Initiative Innovative Hochschule ausgewählt wurde; das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) in ihrer Presseerklärung vom 5. Mai 2022 bekannt. Gefördert werden insgesamt 29 Vorhaben, 16 Einzel- und 13 Verbundvorhaben. Als einzige Münchner Hochschule, als eine von drei Kunsthochschulen konnte die HFF München das unabhängige Auswahlgremium im expertengeleiteten Wettbewerbsverfahren mit ihrem Einzelantrag unter dem Titel CreatiF überzeugen. Initiiert und ausgearbeitet wurde die Antragstellung von den beiden Leitern der HFF-Abteilung Technik Prof. Siegfried Fößel (nebenamtlicher Abteilungsleiter) und Prof. Peter C. Slansky (geschäftsführender Professor). HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich danke Prof. Siegfried Fößel und Prof. Peter C. Slansky sowie allen Beteiligten herzlich für ihre Initiative. Mit ihrer Vision von CreatiF positionieren sie die HFF München als Innovations-Motor in der Hochschullandschaft ebenso wie innerhalb der Filmbranche und öffnen damit neue Perspektiven für unsere Ausbildung und unsere Student*innen. CreatiF steht in seiner Gesamtheit in einem direkten Zusammenhang zum Kern unserer Ausbildung: Dem Finden neuer Innovationen des Herstellungs- und Verbreitungsprozesses einer gestalterisch-künstlerisch ausgerichteten Filmproduktion.“

    Kreative Filmproduktion und Verwertung – CreatiF
    Das für die Förderung eingereichte Projekt CreatiF will mit Hilfe von Kooperationspartner*innen den Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zur Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ausbauen und dabei insbesondere den Digitalisierungs- und Vernetzungsprozess in den Vordergrund stellen. Prof. Siegfried Fößel: „Der technologische Wandel führt in der Filmbranche zu vollkommen neuen kreativen Möglichkeiten und zu einer intensiveren Kollaboration bei der filmischen Produktion, zu stark veränderten Arbeitsabläufen und nicht zuletzt auch zu neuen Rezeptionsmöglichkeiten. Eine Filmhochschule muss ihre Student*innen auf einen solchen Wandel und damit die Branchengegebenheiten von Morgen vorbereiten – das wollen wir mit CreatiF weiter vorantreiben.“ Prof. Peter C. Slansky: „Gleichzeitig möchten wir mit der HFF München für den regionalen Filmstandort München sowie darüber hinaus eine strategische Rolle bei der Einführung neuer Technologien in der Filmproduktion einnehmen und sie zu einem Innovationspool mit regionaler und überregionaler Strahlkraft machen.“ CreatiF setzt sich dafür aus drei Teilprojekten zusammen: Mit dem Teilprojekt Creative Innovation Lab (CIL) soll ein Reallabor geschaffen werden, um neue technologische Verfahren zu evaluieren und in der realen Filmproduktion zu erproben. Das Teilprojekt Integratives Produktionsmanagement (IPM) soll die Vernetzung mit der regionalen Filmwirtschaft ins digitale Zeitalter überführen, um so über neue Softwaretools zur Herstellung von Filmen sowie mit Kollaborationstools und Social Media eine effiziente und reaktionsschnelle Plattform zur gemeinsamen, vernetzten Filmproduktion bereitzustellen. Damit wird es möglich sein, Filme ähnlich wie an den großen Filmproduktionsstandorten Hollywood oder London bzw. ähnlich wie für große Streamingdienste (z.B. Netflix) zu produzieren und die Wirtschaft in München und die HFF München zukunftssicher aufzustellen. Das dritte Teilprojekt HFF Filme (HFF|F) beinhaltet zum Einen die funktionale Erweiterung und inhaltliche Vervollständigung des digitalen Filmarchivs der HFF München sowie zum Anderen den Aufbau einer Mediathek mit durchgängig digitalem und vernetztem, zukunftsorientiertem Workflow für die Produktion und die Distribution, um teilautomatisiert unterschiedliche Formate produzieren und zur Verfügung stellen zu können.
    Die drei beschriebenen Teilprojekte stehen in direkter Wechselwirkung miteinander: Über das Integrative Produktionsmanagement werden die Workflows so fortentwickelt, dass am Ende alle HFF-Produktionen teilautomatisiert in die HFF-Filmothek integriert werden. Das Creative Innovation Lab unterstützt diese Prozesse durch permanentes Monitoring und Supervising neuer Technologien und Anwendungsmöglichkeiten. Umgekehrt bilden die HFF-Produktionen über das Integrative Produktionsmanagement und die HFF-Filmothek einen unikalen Test-Datenschatz für die Tool-Entwicklungen des Creative Innovation Labs.

    Die Bund-Länder-Initiative zur Förderung des forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfers – „Innovative Hochschule“ – wurde im Sommer 2016 von den Regierungschefinnen und -chefs von Bund und Ländern beschlossen. Sie soll Hochschulen darin unterstützen, sich im Leistungsbereich Transfer und Innovation, der auch als „dritte Mission“ der Hochschulen – neben Forschung und Lehre – bezeichnet wird, zu profilieren und ihre strategische Rolle im regionalen Innovationssystem zu stärken. Die Förderinitiative wird in zwei Auswahlrunden durchgeführt. An der zweiten Auswahlrunde (2023 bis 2027) konnten sich nun sowohl bereits in der ersten Auswahlrunde geförderte Hochschulen als auch bisher nicht geförderte Hochschulen beteiligen.
    Der Beginn der Förderung ist für Anfang 2023 geplant. Es werden für eine Förderdauer von bis zu fünf Jahren Mittel in Höhe von jährlich jeweils bis zu zwei Millionen Euro für Anträge einzelner Hochschulen und jeweils bis zu drei Millionen Euro für Anträge von Hochschulverbünden veranschlagt. Insgesamt stellen Bund und Länder für die zweite Förderrunde bis zu 285 Millionen Euro zur Verfügung; die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland der Hochschulen getragen. Über alle neu eingereichten Anträge ist nun in einem gemeinsamen wissenschaftsgeleiteten Wettbewerbsverfahren entschieden worden. Unter den 165 antragstellenden Hochschulen befanden sich 110 Fachhochschulen, 42 Universitäten und Pädagogische Hochschulen sowie 13 Kunst- und Musikhochschulen.
    Weitere Informationen zur Förderinitiative einschließlich einer Übersicht der zur Förderung ausgewählten „Innovativen Hochschulen“ können unter folgender Internetseite eingesehen werden: www.innovative-hochschule.de

  • HFF @DOKfest 22

    Fünf Filme von Student*innen bzw. Absolvent*innen der HFF München laufen in den Sektionen München Premieren und Student Award / Weitere Filme von HFF-Alumni*ae auf dem Festival / Die neue KI-Professorin Sylvia Rothe ist Mitglied der Jury DOK.digital / Filme von HFF-Student*innen und -Alumni*ae  sind bereits für den FFF Förderpreis Dokumentarfilm sowie den megaherz Student Award nominiert / Close up Polen feiert im Rahmen des DOK.fest 2022 Premiere / HFF München erneut Spielstätte des DOK.fest / DOK.fest 2022 findet vom 4.-15. Mai in den Kinos und vom 9.-22. Mai online (@home) statt

    Auf dem 37. Internationalen Dokumentarfilmfestival München e.V. (DOK.fest), das in diesem Jahr sowohl in den Kinos als auch online stattfindet, sind mehrere Filme von Student*innen & Alumni*ae der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München im Programm vertreten. Außerdem ist Dr. Sylvia Rothe, seit diesem Sommersemester KI-Professorin an der HFF München, Mitglied der Jury DOK.digital und das Projekt Close up (in diesem Jahr mit Fokus Polen) des HFF-Bereichs Fernsehjournalismus feiert im Rahmen des diesjährigen DOK.fest Premiere.

    Filme von HFF-Absolvent*innen/Student*innen auf dem DOK.fest 2022 im Überblick:

    Student Award

    SORRY GENOSSE von Vera Brückner (Abschlussfilm)
    Weitere HFF-Teammitglieder: Felix Pflieger (Kamera), Fabian Halbig (Produktion mit Nordpolaris)
    Nominiert für den megaherz Student Award, den FFF Förderpreis Dokumentarfilm und den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
    Gefördert vom FFF Bayern

    WOID von Verena Wagner (Film 03)
    Weitere HFF-Teammitglieder: Felix Press (Kamera)
    Nominiert für den megaherz Sudent Award und den FFF Förderpreis Dokumentarfilm

    München Premieren

    HOAMWEH LUNG von Felix Klee (Sonderprojekt)
    Nominiert für den megaherz Student Award und den FFF Förderpreis Dokumentarfilm

    SO ODER SO (Film 02) von Eva Gemmer, Hannah Jandl, Lea Tama Springer
    Weitere HFF-Teammitglieder: Mirko Hans (Kamera)
    Nominiert für den megaherz Student Award

    A SOUND OF MY OWN (Film 03) von Rebecca Zehr
    Weitere HFF-Teammitglieder: Felix Press (Kamera), Katharina Rabl (Produktion mit Rebecca Zehr und taro films)
    Nominiert für den Deutschen Musikpreis und den FFF Förderpreis Dokumentarfilm

    Für den FFF Förderpreis Dokumentarfilm sind außer den bereits oben genannten drei Filmen noch diese beiden Filme von HFF-Alumni*ae:

    BLACK MAMBAS von Lena Karbe
    Weitere HFF-Teammitglieder: Mateusz Smolka (Kamera)
    Gefördert vom FFF Bayern

    NACH DEM HAPPY END von Katharina Köster und Tobias Tempel
    Weitere HFF-Teammitglieder: Agata Wozniak (Schnitt), Ferdinand Freising (Produzent mit Martin Chorona, Tellux Film GmbH)
    Gefördert vom FFF Bayern 

    Premiere Close up Polen im Rahmen des DOK.fest 2022
    „Close up“ ist ein Projekt, das im Hauptstudium des HFF-Bereichs Fernsehjournalismus angeboten wird. Als Auslandsmagazin bietet es jährlich einer Gruppe Student*innen die Möglichkeit, im Ausland (diesmal in Polen) einen Magazinbeitrag oder eine Reportage zu realisieren. Die Vorrecherche passiert zum Teil natürlich bereits in Deutschland, aber vieles lässt sich erst vor Ort planen – das Finden von Protagonist*innen, Partner*innen, Drehorten, Details zum angestrebten Themenbereich… entsprechend spannend sind die Dreharbeiten und deren Ergebnisse. Moderiert von Prof. Claus Richter und Madeleine Müller werden am 10. Mai um 17 Uhr im HFF-Kino Audimax die folgenden Beiträge präsentiert:
    ENERGIA von Jona Salcher                                  
    UFLEB von Hilarija Locmele                              
    75 EURO! von Luigjina Shkupa                               
    MEDIA WITHOUT CHOICE? Hanna Stock                                  
    BORDERS von Nicole Huminski                           

    Das gesamte Festivalprogramm gibt es hier

  • 28 Filme von Studierenden und Absolvent*innen der HFF München beim 22. Landshuter Kurzfilmfestival (27. April bis 8. Mai)

    An zwölf Festivaltagen gibt es in 60 Veranstaltungen rund 246 Kurzfilme aus 40 Ländern zu entdecken / Festival findet in diesem Jahr erstmals hybrid statt / 28 Filme von Studierenden und Absolvent*innen der HFF München laufen in den unterschiedlichen Programmen

    München, 21. April 2022 – 28 Filme von Studierenden und Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München laufen im Programm des 22. Landshuter Kurzfilmfestivals, das dieses Jahr als Hybridausgabe stattfindet. An insgesamt 12 Festivaltagen (davon 5 in Kinos) gibt es in 60 Veranstaltungen rund 246 Kurzfilme aus 40 Ländern zu entdecken. Das Festival zeigt sowohl Spiel- und Dokumentarfilme in sechs Wettbewerbskategorien. In fünf dieser Kategorien laufen HFF-Produktionen: im D-A-CH Wettbewerb, im DOK Block, im Heimatfilmprogramm DaHome, in der Kategorie Shock Block, und bei Kurzes für Kids.

    HFF-Filme im D-A-CH-Wettbewerb
    In der Kategorie D-A-CH Wettbewerb wird ein Publikumspreis (dotiert mit 2.000€) vergeben, der Preisträger wird vom Publikum gewählt. Im Wettbewerb um den Publikumspreis befinden sich alle 69 Filme im Programm des D-A-CH Wettbewerbs. Zudem wird der Große BMW Kurzfilmpreis (dotiert mit 5.000€) für den besten Kurzspielfilm vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen sind Produktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Wettbewerb um den besten Kurzspielfilm befinden sich 65 Beiträge.

    ALLES ÜBEL DER WELT Spielfilm
    Nicolai Zeitler, Marlene Bischof (Drehbuch, Regie), Nicolai Zeitler, Philipp Zeitler, Rebecca Meining (Produktion), Rebecca Meining (Kamera)

    AUTO RAST Spielfilm
    Berthold Wahjudi (Drehbuch, Regie, Produktion), Tobias Blickle (Kamera)

    BLEICHES GLIMMEN Spielfilm
    Theresa Weidmann (Drehbuch, Regie), Viviana Koch (Produktion), Mirko Hans (Kamera)

    CATSITTER Spielfilm
    Lukas Becker (Drehbuch, Regie), Ân Nguyễn, Lukas Becker (Produktion), Tobias Blickle (Kamera)

    GOLDILOCKS Spielfilm
    Philipp Straetker (Regie), David Benke (Drehbuch), Mirjam Weisflog, Sabrina Kleder (Produktion), Florian Strandl (Kamera)

    GÖR Spielfilm
    Maya Duftschmid, Anna Roller (Drehbuch), Anna Roller (Regie), Melissa Byrne (Produktion), Felix Pflieger (Kamera)

    GRRRL Spielfilm
    Natascha Zink (Drehbuch, Regie), Sabrina Kleder, Kerstin Zachau (Produktion), Theresa 'Toni' Maué (Kamera)

    KALTMIETE Spielfilm
    Marc Philip Ginolas, Leonard Hettich (Drehbuch), Marc Philip Ginolas (Regie), Fanny Rösch, Frederik Schemel (Produktion), Aleksandra Dyja (Kamera)

    KANN PASSIEREN Spielfilm
    Anna Dimitrova (Drehbuch), Welf Reinhart (Regie), Louis Merki, Julian Coromines (Produktion), Matthias Kofahl (Kamera)

    LICHT UND SCHATTEN Experimentalfilm
    Leo van Kann (Drehbuch, Regie), Tobias Blickle (Kamera)

    LIEFERISSIMO Spielfilm
    Lukas März (Drehbuch), Lukas März, Kilian Bohnensack (Regie), Christoph Degenhart (Produktion), Daniel Müller (Kamera)

    MAN SIEHT NICHT WEIT IN DER DUNKELHEIT (VON EINEM DER HEIMKEHRT) Spielfilm
    Adrian Von der Borch, Aaron Arens (Drehbuch), Adrian Von der Borch (Regie), Mahnas Sarwari (Produktion), Nikolai Huber (Kamera)

    MAX & ANNA Spielfilm
    Valentin Kruse (Drehbuch, Regie), Leon Hellmann, Max Traub, Oliver Bernotat (Produktion), Micky Graeter (Kamera)

    NICHT ZU NAH Spielfilm
    Luis Sütter, Pia Stummer (Drehbuch), Luis Sütter (Regie), Nadja Sauer (Produktion), Jacob Kohl (Kamera)

    RITTER OHNE ARBEIT Spielfilm
    Elena Alexander, Mykyta Gibalenko (Drehbuch), Mykyta Gibalenko (Regie), Marc Philip Ginolas, Julius Grimm, Liam Wölfer (Produktion), Noah Böhm (Kamera)

    VERLÄNGERUNG Spielfilm
    Marc Philip Ginolas, Muschirf Shekh Zeyn (Drehbuch, Regie, Produktion)

    HFF-Filme im DOK Block
    Der DOK Award (dotiert mit 1.000€) wird an den besten Dokumentarfilm vergeben. Es ist ein Jury Preis. Zugelassen für die Kategorie sind internationale Produktionen aus allen Ländern der Welt. Im Wettbewerb um den besten Dokumentarfilm befinden sich 20 Beiträge aus vier Ländern.

    ERWACHSEN ODER SOWAS Dokumentarfilm
    Dokumentarfilm
    Marlena Molitor (Drehbuch, Regie, Produktion), Moritz Dehler (Kamera)

    FREI SEIN Dokumentarfilm
    Daniela Magnani Hüller (Drehbuch, Regie), Viviana Koch (Produktion), Aleksandra Dyja (Kamera)

    GEISENFELD, TENNESSEE Dokumentarfilm
    Leander Xaver Kupferer (Drehbuch, Regie), Tristan Malle (Produktion), Julia König (Kamera)

    I TEACH MY KIDS LOVE Dokumentarfilm
    Denise Riedmayr (Drehbuch, Regie), Stefan Simons (Produktion), Caroline Spreitzenbart (Kamera)

    OBEN OFFEN Dokumentarfilm
    Hannah Jandl (Drehbuch, Regie), Franz Ufer (Produktion), Konradin Schuchter (Kamera)

    THE DOOR OF RETURN Dokumentarfilm
    Anna Zhukovets, Kokutekeleza Musebeni (Drehbuch, Regie), Lea Neu, Katharina Kolleczek (Produktion), Florian Berwanger, Louis Dickhaut (Kamera)

    ÜBERLEBEN Dokumentarfilm
    Kilian Armando Friedrich, Lara Milena Brose (Regie), Max Wallner, Tobias Bissinger (Produktion), Jacob Kohl (Kamera)

    WIR. HIER. Dokumentarfilm
    Lea Tama Springer (Drehbuch, Regie), Makito Kumazawa (Kamera)

    ZWEISAM Dokumentarfilm
    Zhamilya Sakhari (Drehbuch, Regie), Nora Kilroy, Jonas Windgassen (Produktion), Lea Dähne (Kamera)

    HFF-Filme in der Kategorie DaHome – A Heimat Film Programm
    Der DaHome Award (dotiert mit 2.00€) ist ein Sonderpreis und wird an einen internationalen Kurzfilm vergeben, der sich in besonderer und außergewöhnlicher Weise mit dem Thema Heimat auseinandersetzt.

    SCHICHTELN Dokumentarfilm
    Verena Wagner (Drehbuch, Regie), Matthias Kofahl (Kamera)

    WIR. HIER. Dokumentarfilm
    s.o.

    HFF-Film in der Kategorie SHOCK BLOCK
    Der Preis für den besten Genre Film wird in der Kategorie Shock Blocks vergeben. Es ist ein Jury Preis. Der Deadline_Award ist international ausgeschrieben. Im Wettbewerb um den besten Genre Film befinden sich 71 Beiträge aus 26 Ländern.

    SLEEP TIGHT Animationsfilm
    Tobias Sodeikat, Malte Pell, Jonas Potthoff (Drehbuch, Regie, Kamera), Luisa Eichler (Produktion)

    HFF-Film in der Kategorie Kurzes für Kids
    Der Preis für den besten Kinderfilm (dotiert mit 1.000€) wird in der Kategorie Kurzes für Kids vergeben. Es ist ein Publikumspreis. Zwölf Filme aus drei Ländern befinden sich im Wettbewerb.

    YOLBE Spielfilm
    Maya Duftschmid, Tony Leyva Puig (Drehbuch), Tony Leyva Puig (Regie), Tanja Schmidbauer, Andreas Schmidbauer (Produktion), Felix Riedelsheimer (Kamera)

  • Deutscher Kamerapreis Ehrenpreis Tom Fährmann

    HFF-Alumnus und -Professor Tom Fährmann erhält den Ehrenpreis des diesjährigen Deutschen Kamerapreises / Die Preisverleihung findet am 6. Mai in Köln statt / Nominierungen für HFF-Student*innen und -Alumni*ae in den Kategorien Fernsehfilm/Serie, Kurzfilm, Dokumentation & Doku-Serie sowie Nachwuchs

    19. April 2022 - Tom Fährmann, Alumnus und Professor der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München erhält den Ehrenpreis des DEUTSCHEN KAMERAPREISES 2022. Die Verleihung des Preises sowie die Bekanntgabe der weiteren Gewinner*innen findet am 6. Mai unter der Federführung des WDR in Köln statt.

    „Tom Fährmann lebt seine Bilder aus dem Inneren“
    In der Begründung des Kuratoriums des Deutschen Kamerapreises heißt es zur Vergabe des Ehrenpreises an Tom Fährmann wörtlich:
    „Tom Fährmann ist nicht dienlich und dient auch nicht den Geschichten, sondern lebt seine Bilder aus seinem Inneren. Ihm gelingt der Blick hinter das Bild, welches vor ihm entsteht.“ Darüber hinaus zeigt sich das Gremium beeindruckt davon, dass Tom Fährmann „mit seinem Schaffen, seinen Bildern, seinem präzisen Blick, seinem analytischen Denken, seiner unglaublichen Vielfalt, seiner sprichwörtlichen ‚Neu-Gierde‘ und seinem Mut, neue Wege zu beschreiten, auch unsere eigene Sehweise prägt.“
    Seit seiner Kindheit habe er eine große Faszination für Bilder gehabt, sagt Tom Fährmann über sich selbst. Durch seinen Vater sei er zum Fotografieren gekommen. "Es hat mich fasziniert, was ich auf der Mattscheibe sehen konnte, dass da ein Ausschnitt war, in dem ich die Welt ordnen konnte.“ Trotzdem nehme er die Welt nicht nur in Bildern wahr. Gerade beim ersten Lesen eines Drehbuchs versuche er, möglichst wenig an Bilder zu denken. „Da interessieren mich zunächst die Figuren und ob diese, ob ihre Dialoge glaubhaft sind, ich will die Geschichte begreifen und spüren, ob ich damit etwas anfangen kann“, sagt er. Erst beim zweiten oder dritten Lesen gehe es dann um die ästhetische Umsetzung des Drehbuchs. Mit Tom Fährmann als Kameramann sind über Jahrzehnte hinweg zahlreiche große Werke entstanden, darunter „Der Sandmann“ (1995), „Das Wunder von Bern“ (2003), „Die Päpstin“ (2009), „Frau Müller muss weg!“ (2015) und „Zwei Herren im Anzug“ (2018). Fährmann war mehrfach für den DEUTSCHEN KAMERAPREIS nominiert und wurde 2008 für seine herausragende Leistung in „Ulzhan-Das vergessene Licht“ auch ausgezeichnet. 1997 erhielt er den Bayerischen Filmpreis für die Satire „Der Campus“ und gewann 2004 beim Moskau Filmfestival mit „Das Wunder von Bern“ in der Kategorie „Beste Kamera“. Bei den vielen Kino- und Fernsehproduktionen hat Tom Fährmann mit namhaften Regisseur:innen zusammengearbeitet – darunter Volker Schlöndorff, Helmut Dietl, Josef Bierbichler, Sönke Wortmann, Carolin Link, Isabel Kleefeld und Nina Grosse. Erfolg hatte Tom Fährmann als Kameramann auch in der Werbung mit Filmen für große Unternehmen und Marken wie etwa C&A, Apple, Nestlé, aber auch das Handelsblatt, Bertelsmann oder den DFB.

    Tom Fährmann wuchs als Sohn des Jugendbuchautors Willi Fährmann in Xanten am Niederrhein auf. Nach dem Abitur 1975 studierte er zunächst an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Dort machte er 1979 sein Staatsexamen in Kunstpädagogik und 1981 noch ein Pädagogik-Diplom. Im Anschluss daran studierte Tom Fährmann an der Hochschule für Fernsehen und Film in München, wo er 1987 seinen Abschluss machte. Heute gibt Fährmann sein Wissen an die jüngeren Generationen weiter: Von 1990 bis 2015 hatte er verschiedene Lehraufträge an Filmhochschulen in Deutschland. Seitdem ist er Geschäftsführender Professor der Abteilung Bildgestaltung an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Engagement für den Nachwuchs fand in der Begründung des Kuratoriums besondere Erwähnung. Denn, so heißt es dort: Das „bedingt, dass wir uns auf Zukünftiges freuen“ können.

    Mit dem Ehrenpreis des DEUTSCHEN KAMERAPREISES würdigt das Kuratorium die Arbeit von Bildgestalter:innen, die über das Einzelwerk hinaus kontinuierlich außerordentliche und richtungsweisende Leistungen vollbringen. Zu den bisherigen Preisträger:innen gehören unter anderem Sophie Maintigneux, Benedict Neuenfels, Elfi Mikesch, Judith Kaufmann, Renato Berta, Slawomir Idziak, Frank Griebe, Jo Heim und Birgit Gudjonsdottir. [zitiert aus der Pressemeldung des Deutscher Kamerapreis/WDR)

    Deutscher Kamerapreis 2022 – Nominierungen für HFF-Student*innen und -Alumni*ae:

    Kategorie Fernsehfilm/Serie
    Doro Götz für FLÜGEL AUS BETON (WDR/ARD)

    Kategorie Kurzfilm
    Jakob Kohl für ÜBERLEBEN

    Kategorie Dokumentation& Doku-Serie
    Julian Krubasik (zus. mit Markus Nestroy) für DIG DEEPER – DAS VERSCHWINDEN VON BIRGIT MEIER (Netflix)

    Kategorie Nachwuchspreise
    Nikolai Huber für DRECHS KLEINGELD (Kamera)
    Nicolai Zeitler für ALLES ÜBEL DER WELT (Schnitt)

  • #alwaysawake HFF-Studenten drehen Spot für Mercedes-Benz

    Der Werbespot mit dem Titel AWAKE zu „Microsleep Detection“, dem Sekundenschlafwarner im neuen EQS ist im Rahmen einer Hochschulkooperation mit Mercedes-Benz am HFF-Lehrstuhl Werbung (Leitung von Prof. Henning Patzner) entstanden / Die HFF-Studenten Paul Scholten und Alexander Bergmann konnten Mercedes-Benz mit dem Konzept zum Spot davon überzeugen, die Produktion von Anfang an zu unterstützen / Der Spot AWAKE bildet das Herzstück der #alwaysawake Kampagne, die für das Thema Sekundenschlaf am Steuer sensibilisieren soll / Sie ist seit heute zu sehen als Mediamix aus Social Media Kampagne via YouTube, LinkedIn, Instagram, Facebook, Twitter, Tik-Tok mit gestaffelter Vorankündigung durch Plakate, Stories, Trailer und Making-of

    Paul Scholten und Alexander Bergmann, Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, entwickelten das Konzept für den Werbespot AWAKE nach einer Idee ihres Freundes Oliver Bernotat gemeinsam mit ihm zunächst für einen s.g. Spec Spot am Lehrstuhl Werbung bei Prof. Henning Patzner. Spec-Spots sind Spots, die sich meist auf real existierende Firmen und Produkte beziehen, für die von Unternehmensseite keine Beauftragung vorliegt. Der Kontakt zum Unternehmen wird aufgenommen für Abstimmungsprozesse in der Konzeptphase, die Anfrage für die Logoverwendung oder eines Produkts für die Dreharbeiten. So wurde auch Mercedes-Benz auf AWAKE aufmerksam, und kooperierte mit der HFF München bei der Umsetzung des Drehs. Der AWAKE Spot ist das Herzstück der heute gestarteten #alwaysawake Kampagne.

    Die HFF-Studenten Paul Scholten (Produktion) und Alexander Bergmann (Produktion & Co-Regie) haben den Spot aber nicht nur mit mitkonzipiert, sondern zeichneten mit ihrer Produktionsfirma ScholtenBergmann Film für die gesamte Produktion verantwortlich. Paul Scholten: „Die Idee zu AWAKE haben wir aus einer persönlichen Erfahrung zu Sekundenschlaf am Steuer von Oliver Bernotat zu einem Spec Spot entwickelt und damit Mercedes-Benz angesprochen. Dass sich aus diesem Erst-Kontakt von Studenten zum Unternehmen dann eine gemeinsame Produktion bis hin zu einer gesamten Kampagne entwickeln würde, hatten wir damals natürlich nicht einmal zu träumen gewagt. Der Dreh war für uns eine große Herausforderung, bei der Mercedes-Benz und die HFF München als Partner immer an unserer Seite standen.“

    Der Spot AWAKE nimmt mit auf die Reise aus einem Traum zurück in die Realität. Er beginnt genau im gefährlichsten Moment, in dem der Fahrer Wachsein und Schlaf nicht mehr voneinander unterscheiden kann, bewegt sich durch dessen Traumwelt und schafft es so, die Zuschauer*innen quasi gleichzeitig mit dem Protagonisten des Spots durch ein optisches und akustisches Warnsignal des serienmäßigen Attention-Assist Sicherheitsfeatures aufzuwecken, die Situation zu begreifen und die Erleichterung über ein System zu spüren, das lebensrettend sein kann. Der am Ende eingeblendete Claim bringt es auf den Punkt: „26% of drivers experience microsleep. Not all of them wake up again. The new EQS with microsleep detection (Only in connection with MBUX Hyperscreen).“

    „Die Konzeption und Botschaft von Awake haben uns sofort überzeugt, weil wir die Chance gesehen haben, einen spannenden Impuls in die Mercedes-Benz Markenkommunikation integrieren zu können. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Film und Fernsehen München fördern wir gezielt junge Talente in der Kreativbranche. Uns freut die emotional packende Bildsprache, mit der wir alle Zielgruppen zum relevanten Thema Sicherheit im Straßenverkehr ansprechen wollen“, so Natanael Sijanta, Director Creative Communications and Marketing Mercedes-Benz AG.

    Prof. Henning Patzner: „Die Kooperation mit Mercedes-Benz zum AWAKE-Spot ist für uns wirklich auch eine Premiere. Es passiert natürlich oft, dass die Unternehmen die Konzepte kreativ überzeugend finden und begeistert sind, aber dass sie in dieser Weise einsteigen, also den Dreh ko-produzieren und als große globale Kampagne kommerziell an den Start bringen – das hatten wir noch nie.“

    Gedreht wurde AWAKE zu großen Teilen in den hochschuleigenen Studios der HFF München. Die Fahraufnahmen mit dem neuen EQS von Mercedes-Benz entstanden auf einer abgesperrten Straße im Münchner Umland. Alexander Bergmann übernahm neben der Produktion auch die Co-Regie. Alexander Bergmann und Oliver Bernotat: „Uns war am wichtigsten, das Thema Sekundenschlaf und die Tatsache, dass moderne Technologien Lebensretter sein können, mit der nötigen Dramatik richtig erleb- und spürbarbar zu machen. Dafür haben wir eine besondere Traumwelt kreiert, aus der wir unsere Zuschauer*innen später gleichzeitig mit unserem Protagonisten dank des Sicherheitsfeatures Microsleep Detection rechtzeitig wieder aufwecken.“ Paul Scholten: „Die Kreation dieser Traumwelt war in der Produktion besonders aufwändig. In einem geschlossenen Raum einen Herbststurm mit Regen und Laub zu inszenieren, so dass es dann auch wirklich gut aussieht, gelang uns nur durch einen ganz besonderen Studio-Innenbau in der Filmhochschule. Auch das Finden der passenden absperrbaren Fahrstrecke für die letzten Einstellungen mit dem EQS hat eine ganze Weile gedauert.“

    Pressekontakt HFF München:
    Jette Beyer | Anja Klinke
    Presse- & Öffentlichkeitsarbeit HFF München
    Tel.: 089-68957-8503 | -8502
    Mail:j.beyer@hff-muc.de | a.klinke@hff-muc.de

    Ansprechpartner*in Mercedes-Benz:
    Sezin Durmus, Tel.: +49 (0) 176 309 32 661, sezin.durmus@mercedes-benz.com
    Alexandros Mitropoulos, Tel.: +49 (0) 176 309 96021, alexandros.mitropoulos@mercedes-benz.com

  • Dr. Sylvia Rothe KI-Professorin

    Dr. Sylvia Rothe ist promovierte Medieninformatikerin, Dokumentarfilmerin und Softwareentwicklerin / Sie möchte KI an der Münchner Filmhochschule praxisnah vermitteln und u.a. aufzeigen, wie diese in der Filmproduktion zum Einsatz kommen kann / Für ihre Promotion an der LMU München erhielt sie den ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ 2021 / Im Mai 2020 hatte die HFF München den KI-Wettbewerb der Hightech Agenda Bayern gewonnen / Damals wurden insgesamt 50 Bayerische Hochschulen ausgewählt, ihre Konzepte für die Einrichtung einer Professur mit Fokus auf Künstlicher Intelligenz umzusetzen

    Die Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München hat Dr. Sylvia Rothe als KI-Professorin berufen und erweitert damit zum Beginn des Sommersemesters 2022 ihre Forschung und Lehre um das Thema Künstliche Intelligenz und dessen Bedeutung für die Film- und Serienproduktion. Rothe kommt von der LMU München, wo sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Angewandte Informatik und Medieninformatik gearbeitet hat. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden auf verschiedenen Konferenzen vorgestellt und ausgezeichnet sowie ihre Dissertation zum Thema Cinematic Virtual Reality mit dem ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“ geehrt. Die Kombination aus fast 20 Jahren Berufserfahrung als Software-Entwicklerin und 6 Jahren als freiberufliche Filmemacherin (Dokumentarfilme und Multimediaprojekte) hat Dr. Sylvia Rothe inhaltlich konsequent für ihre Forschung und Lehre mit Blick auf das Thema Künstliche Intelligenz weiterentwickelt.

    Dr. Sylvia Rothe: „Ich freue mich sehr, als KI-Professorin an die HFF München zu kommen – es ist eine Ehre und große Herausforderung zugleich, einen ganz neuen Lehrstuhl aufzubauen und zu gestalten und mit den Kolleg*innen und Student*innen gemeinsam herauszuarbeiten, welche Potenziale KI für den Bereich Filmproduktion sowie für ein Filmstudium bereithält.“

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Ich bin stolz, dass wir Dr. Sylvia Rothe als erste KI-Professorin an der HFF München willkommen heißen dürfen. Mit ihrer ungewöhnlichen vielseitigen Berufserfahrung passt sie genau zu dem besonderen Spannungsfeld zwischen technologischer Weiterentwicklung und inhaltlich-künstlerischer Auseinandersetzung bei filmischen Produktionen. Neben meiner Vorfreude auf diese große Bereicherung sowohl für Forschung als auch Lehre der HFF München bin ich jetzt schon gespannt, was aus dem neuartigen Austausch an Ideen und Forschungsprojekten von Dr. Sylvia Rothe mit unseren Student*innen sowie dem Kollegium in den nächsten Jahren entstehen wird. Erneut danke ich an dieser Stelle den beiden Leitern unserer Abteilung Technik Dr. Siegfried Fößel und Prof. Dr.-Ing. Peter C. Slansky, dass sie damals mit der Teilnahme am KI-Wettbewerb diese Chance für die HFF München ergriffen haben.“

    Dr. Sylvia Rothe – Mathematikerin, Software-Entwicklerin, Filmemacherin, KI-Professorin
    Dr. Sylvia Rothe studierte Mathematik an der Humboldt Universität zu Berlin, wo sie anschließend als wissenschaftliche Assistentin tätig war. Danach arbeitete sie als Software-Entwicklerin sowie im Business Development u.a. für Siemens und Fujitsu-Siemens und realisierte parallel nebenberuflich bereits mehrere Filmprojekte. Außerdem besuchte sie Kurse zu Filmgestaltung und machte diese Leidenschaft dann 2011 zum Beruf. Im selben Jahr war sie Teilnehmerin der Trainings-Initiative European Social Documentary für Dokumentarfilmer, die auf die Möglichkeiten innovativer Storytelling-Methoden fokussiert. Bei ihrer Arbeit für eine Münchner Filmproduktionsfirma setzte sich Dr. Sylvia Rothe verstärkt mit dem Thema inklusive Medien auseinander und kam so auch mit Virtual Reality in Berührung. Sie realisierte verschiedene VR-Filmprojekte und begann 2017 mit ihrer Dissertation zu diesem Thema. Als Doktorandin betreute sie auch zahlreiche studentische Arbeiten zu Virtual und Augmented Reality sowie KI und leitete entsprechende Praktika dazu an. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurden auf verschiedenen Konferenzen vorgestellt (Best Paper Award TVX 2019) und in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht. 2020 schloss sie ihre Promotion zu Cinematic Virtual Reality ab.
    Für die Lehre plant Dr. Sylvia Rothe, KI sehr praxisnah zu vermitteln und u.a. ihren Einsatz in der Filmproduktion aufzuzeigen. Als Beispiele sieht sie das Durchsuchen großer Filmdatenmengen, das Trainieren von Kameradrohnen und das Generieren spezieller Filmsequenzen mittels Deepfake-Technologien. Im Bereich Forschung möchte Rothe ihre ersten Monate an der HFF München v.a. nutzen, um mit den verschiedenen Abteilungen und Kolleg*innen in den Diskurs zu gehen und gemeinsam herauszuarbeiten, an welchen Stellen KI in der Medienproduktion Prozesse unterstützen kann. Daraus wird sie anschließend die Eingrenzung ihrer Forschungsrichtung ableiten. Von besonderem Interesse für den Filmbereich sieht Dr. Sylvia Rothe multimodale Ansätze: „Viele bisherige Forschungen konzentrieren sich ausschließlich auf ein spezielles Medium wie Texte, Audio oder Bilder. In Filmen werden diese aber parallel benutzt und es ist deshalb auch notwendig, die bisherigen Forschungsergebnisse verschiedener KI-Zweige miteinander zu verknüpfen.“

  • Prof. Dr. Astride Velho ist Antidiskriminierungsbeauftragte der HFF München

    Prof. Dr. Astride Velho ist seit März als Antidiskriminierungsbeauftragte für die HFF München tätig / Sie ist damit Ansprechpartnerin für Studierende, wenn es um Beratung und parteiliche Unterstützung bei Diskriminierungsthemen geht

    München, April 2022 – Prof. Dr. Astride Velho hat an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München im März ihre Position als Antidiskriminierungsbeauftragte im Rahmen eines Honorarvertrags angetreten. Sie arbeitet damit im Schulterschluss mit der Frauenbeauftragten der HFF München Lena Pauli, und mit dem Ansprechpartner für Gleichstellungsfragen Michael Kalb.

    Als Antidiskriminierungsbeauftragte ist Astride Velho Ansprechpartnerin für Student*innen und zuständig für die Beratung und parteiliche Unterstützung bei Diskriminierungsthemen oder -fällen. Ziel ihrer Tätigkeit ist es, ein sensibles und solidarisches Hochschulklima zu fördern und gegebenenfalls vorhandene Diskriminierung, die in verschiedenster Form in allen gesellschaftlichen Bereichen auftauchen kann, abzubauen.

    Prof. Dr. Astride Velho: „Ich freue mich auf die konstruktive, sicherlich nicht immer widerspruchsfreie Zusammenarbeit und die gemeinsame Vermehrung und Weiterentwicklung von Praxen der Antidiskriminierung mit den Student*innen, der Hochschulleitung und allen Beschäftigten der HFF“.

    HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz: „Wir freuen uns, dass an der HFF München mit Prof. Dr. Astride Velho nun eine so kompetente und erfahrene Ansprechpartnerin für alle Fragen der Antidiskriminierung zur Verfügung steht. Sie unterstützt unser bereits bestehendes Engagement unter allen Hochschulangehörigen bei Themen der Antidiskriminierung, damit verbundenen strukturellen Veränderungen und berät uns bei der Entwicklung von Maßnahmen im Sinne der Erhöhung von Chancengerechtigkeit für Student*innen und im Sinne eines demokratischen Bildungsauftrags. Wir befinden uns nicht nur an einer Kunsthochschule, sondern insgesamt in Zeiten eines schnellen Wandels, in dem wir alle täglich dazulernen können und müssen.“

    Prof. Dr. Astride Velho

    Prof. Dr. Astride Velho ist Erzieherin, Diplom-Psychologin, Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin, hat zum Thema Alltagsrassismus promoviert und viele Jahre im Münchner Flüchtlings- und Migrationssozialbereich gearbeitet. Seit April 2019 lehrt sie als Professorin an der IU Internationale Hochschule in München im Studiengang Soziale Arbeit. Zu ihren Schwerpunktthemen Diskriminierungs- und Rassismuskritik und Gerechtigkeits- und Menschenrechtsorientierung bietet sie auch Fortbildungen, Supervision und Organisationsberatung an. Veröffentlichungen u.a.:

    • Bücken, S., Velho, A., Mecheril, P. et al. (2020). Migrationsgesellschaftliche Diskriminierungsverhältnisse als Gegenstand und strukturierende Größe in Bildungssettings. Springer VS.
    • Velho, A. (2016). Alltagsrassismus erfahren: Prozesse der Subjektbildung – Potenziale der

    Transformation. Peter Lang Verlag der internationalen Wissenschaften, Reihe: Interkulturelle Pädagogik und Postkoloniale Theorie.

  • einsamgemeinsam April 22

    29. April bis 1. Mai 2022
    EINSAMGEMEINSAM – eine interdisziplinäre Konferenz zur EINSAMKEIT am Lehrstuhl Creative Writing von Prof. Doris Dörrie
    HFF München | Bernd-Eichinger-Platz 1
    Kostenlos | offen für alle Interessent*innen
    Die Teilnehmer*innen-Zahl ist begrenzt
    Anmeldung erforderlich unter https://einsamgemeinsam.hff-muc.de

    München, 8. April 2022 – Der Lehrstuhl Creative Writing von Prof. Doris Dörrie an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München veranstaltet im April und Mai eine mehrtägige interdisziplinäre Konferenz zum Thema Einsamkeit – hier können sich alle Interessent*innen zur kostenfreien Teilnahme anmelden: https://einsamgemeinsam.hff-muc.de

    Prof. Doris Dörrie: „Einsamkeit, Isolation und Vereinzelung wurde vor dem Hintergrund der Pandemie in den letzten zwei Jahre zu einem zentralen Thema in unserer Gesellschaft – und viele waren zum ersten Mal so richtig davon betroffen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Einsamkeit in unserer Gesellschaft nicht erst seit Corona stetig zunimmt, und wir bei unseren modernen Lebenskonzepten und den vielen Möglichkeiten uns digital zu vernetzen, den Aspekt eines gemeinsamen, eben nicht einsamen Zusammenseins bei aller Unabhängigkeit vernachlässigt haben.“

    Die interdisziplinäre Konferenz EINSAMGEMEINSAM findet vom 29. April bis 1. Mai in Präsenz an der HFF München statt und beleuchtet das Thema Einsamkeit an einem Abend und zwei Tagen aus unterschiedlichen Perspektiven: So spricht z.B. Dokumentarfilmerin Mo Asumang über Einsamkeit durch Rassismus, Diana Kinnert über ihr Buch „Die neue Einsamkeit“, Lena Gorelik über die Einsamkeit der Migration, Polarforscherin Birgit Sattler über Alleinsein mit sich selbst, Ökonomin Prof. Dalia Marin über den Zusammenhang zwischen Globalisierung und Einsamkeit und HFF-Filmwissenschaftlerin Prof. Michaela Krützen über einsame Filmfiguren. Das Programm beinhaltet neben weiteren Vorträgen auch Schreibübungen, Filmsichtungen und Musik von Student*innen der benachbarten Hochschule für Musik und Theater München. Das gesamte Programm inkl. Anmeldemöglichkeiten gibt es hier.

    Außerdem weitere Informationen auf der HFF-Website, Instagram @hffmuenchen & Facebook @HFFMuenchen

    *Die bestätigte Anmeldung ist Voraussetzung zur Teilnahme. Es gelten die auf der Website angegebenen Corona-Hygienemaßnahmen. Mit der Teilnahme an beiden Veranstaltungen erklären sich die Teilnehmer*innen einverstanden mit Bild- und Tonaufzeichnungen.

  • HFF-Drehbuchstudent*innen starten Podcast SCRIPTWRITERS‘ CORNER

    SCRIPTWITER'S CORNER ist ein Projekt des HFF-Lehrstuhls Creative Writing unter der Leitung von Prof. Doris Dörrie / HFF-Drehbuchstudent*innen sprechen mit wechselnden Autor*innen / Der Podcast SCRIPTWRITER'S CORNER ist auf Spotify abrufbar / Im Mittelpunkt der Gespräche steht der Prozess des Drehbuchschreibens / Gäste der ersten Folgen: Christof Pilsl (JOYN-Serie STICHTAG), Carolina Zimmermann (Netflix-Serie DAS LETZTE WORT), Daphne Ferraro (Netflix-Serie DARK, Kinofilm FLY)

    April 2022 – Seit 4. April gibt es bei Spotify den Podcast SCRIPTWRITER'S CORNER von der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, initiiert vom Lehrstuhl Creative Writing unter Leitung von Prof. Doris Dörrie und umgesetzt von wechselnden Drehbuch-Student*innen. Als Redaktion zeichnen Absolvent*in Karla Other-Schäfer und Lukas März gemeinsam mit Student*in Lia Neumair und Maximilian Weigl verantwortlich sowie Lena Pauli und Moritz Schlögell (künstlerische*r Mitarbeiter*in am Lehrstuhl Creative Writing).

    SCRIPTWRITER'S CORNER ist ein Podcast über den Prozess des Drehbuchschreibens. Wechselnde HFF-Drehbuch-Student*innen treffen Drehbuchautor*innen, die bereits aktiv in der Branche sind – vom Newcomer bis zur*m etablierten Autor*in. Von ihnen wollen die Student*innen wissen, wie sie schreiben, und, wie sie sagen, „vielleicht auch endlich mal folgende Fragen klären: Whiteboard oder Karteikarte und was genau ist jetzt ein Exposé? Wie schreibt man eine Jugendserie? Wie wichtig ist da die Recherche? Und wie viel Interpretationsspielraum sollte man den Schauspieler*innen noch lassen?“ 

    In der ersten Folge trifft HFF-Studentin Anna-Lena Pietzner Christof Pilsl zum Gespräch. Seine aktuelle Serie STICHTAG läuft gerade bei JOYN.

    Ausblick auf weitere Folgen:

    HFF-Student Roman Glöckner spricht mit Carolina Zimmermann (hat u.a. mitgeschrieben bei der Netflix-Serie DAS LETZTE WORT)

    HFF-Studentin Tamaki Richter spricht mit Daphne Ferraro (Co-Autorin der Netflix-Serie DARK, Drehbuch des Kinofilms FLY)

     

  • 6facher Gewinn für die HFF München beim spotlight Festival 2022

    Beim 25. spotlight – Festival (24.-25. März 2022) für Bewegtbildkommunikation gewannen Studierende der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München 6 spotlight STUDENTS Awards 2022.

    Fachjury Awards 2022 – STUDENTS Kategorie Web & Mobile

    SILBER für PEARL EARRING
    Einreicher: Fariba Buchheim
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: NOZY Films
    Auftraggeber: Auction Spotter
    Regie: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl

    Fachjury Awards 2022 - STUDENTS Kategorie SOCIAL IMPACT

    BRONZE für  RECLAIM THE STREETS
    Einreicher: Hilarija Ločmele
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: ARCTICFOX Collective
    Auftraggeber: Terre des Femmes
    Regie: Hilarija Ločmele & Nuno Wong

    Publikums Awards 2022 - STUDENTS Kategorie WEB & MOBILE

    SILBER für PEARL EARRING
    Einreicher: Fariba Buchheim
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: NOZY Films
    Auftraggeber: Auction Spotter
    Regie: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl

    BRONZE für DANCER
    Einreicher: Fariba Buchheim
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: NOZY Films
    Auftraggeber: Auction Spotter
    Regie: Fariba Buchheim & Andreas Pfohl

    Publikums Awards 2022 - STUDENTS Kategorie SOCIAL IMPACT

    SILBER für RECLAIM THE STREETS
    Einreicher: Hilarija Ločmele
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: ARCTICFOX Collective
    Auftraggeber: Terre des Femmes
    Regie: Hilarija Ločmele & Nuno Wong

    BRONZE für FAMILY HOUSE
    Einreicher: Hilarija Ločmele
    Hochschule: HFF München
    Filmproduktion: ARCTICFOX Collective
    Auftraggeber: SOS Kinderdörfer weltweit
    Regie: Hilarija Ločmele & Nuno Wong

    Das Festival für Bewegtbildkommunikation spotlight ist ein renommierter Kreativwettbewerb, der seit 1998 jährlich durchgeführt wird und heute als das größte Festival seiner Art im deutschsprachigen Raum gilt. spotlight gehört – ebenso wie Cannes, Clio oder Eurobest – zu den nur 15 Kreativwettbewerben weltweit, die für das deutsche Kreativranking von Handelsblatt, w&v sowie HORIZONT ausschlaggebend sind. spotlight ist Medien- und Kulturevent in einem und zugleich eines der wichtigsten Begegnungsfelder der deutschsprachigen Kreativszene, wo Zuschauerreaktionen auf Fachmeinungen und Kommunikationsprofis auf junge Talente treffen.

    Die Besonderheit des Festivals ist das Nebeneinander von Profi- und Nachwuchsarbeiten, die unabhängig voneinander jeweils von einer Fachjury und einer Publikumsjury bewertet werden. Diese Kombination ist das Alleinstellungsmerkmal von spotlight und einzigartig in Europa.

    Einzigartig ist auch die Größe der Publikumsjury. Bis zu 2.000 mit einem digitalen Abstimmgerät ausgestattete Zuschauer bewerten als Publikumsjuroren live am Festivalabend (bzw. online) die unterhaltsamsten Spots einer Best-of-Auswahl. Bei der anschließenden Award-Verleihung werden die Ergebnisse der Publikumswertung denen der Fachjury gegenübergestellt. In den Hauptkategorien der beiden Wettbewerbe spotlight PROFESSIONALS und spotlight STUDENTS vergeben Fachjury und Publikumsjury jeweils unabhängig voneinander die spotlight-Awards in Gold, Silber und Bronze.

  • SHORT TIGER 2022

    Der Kurzfilm EDGY ist im Rahmen eines Seminars in der HFF-Technik-Abteilung unter Leitung von Christoffer Kempel und Prof. Peter C. Slansky als Gemeinschaftsarbeit mehrerer HFF-Student*innen entstanden / Er gewann den diesjährigen mit 5.000 € dotierten FFA-Kurzfilmpreis SHORT TIGER / Der Preis wird jährlich von der Filmförderungsanstalt für Kurzfilme mit einer Länge von maximal 5 Minuten vergeben / EDGY sowie aus der HFF München auch der Kurzfilm WHY WE JUGGLE von Felix Länge werden außerdem im Programm NEXT GENERATION SHORT TIGER von German Films präsentiert / Premiere von NEXT GENERATION SHORT TIGER sowie Verleihung der SHORT TIGER Preise auf dem 34. FILMFEST DRESDEN (5.-10. April 2022)

    29. März 2022 – Der im Rahmen eines Technik-Seminars an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München entstandene Kurzfilm EDGY wird mit dem mit 5.000 € dotierten FFA-Kurzfilmpreis SHORT TIGER 2022 ausgezeichnet. EDGY ist als Seminarleistung der Student*innen Kilian Friedrich, Ann-Kathrin Jahn, Jonas Kleinalstede, Katharina Schnekenbühl und Paula Tschira unter der Leitung von Christoffer Kempel (Lehrkraft für besondere Aufgaben), Falk Schuster und Prof. Peter C. Slansky entstanden. Für die Tongestaltung zeichneten die Student*innen Quynh Le Nguyen, Niclas Raab und Yao Zhongzixia unter der Leitung von Gerhard Auer und Otger Kunert verantwortlich. Der Stop Motion Trickfilm erzählt in 2,5 Minuten eine Geschichte des Andersseins und zeigt, wie wir alle inklusiv handeln können. Über die Vergabe des diesjährigen SHORT TIGER Preises entschied eine 3köpfige Jury, bestehend aus Katrin Küchler (MDR/unicato), Christian Bräuer (Geschäftsführer der Yorck-Kinos, Vorstandsvorsitzender der AG Kino) und Matthias Luthardt (Regisseur).

    Außerdem entschied diese Jury auch über die Auswahl für das Programm NEXT GENERATION SHORT TIGER 2022 von German Films. German Films, das internationale Informations- und Beratungszentrum für die internationale Auswertung deutscher Filme, präsentiert mit NEXT GENERATION SHORT TIGER jährlich eine Auswahl von Arbeiten junger deutscher Filmtalente einem internationalen Publikum auf Filmfestivals weltweit. Neben EDGY wurde aus der HFF München auch der Kurzfilm WHY WE JUGGLE von Felix Länge (studiert an der HFF München Dokumentarfilm-Regie; Leitung Prof. Karin Jurschick) für NEXT GENERATION SHORT TIGER ausgewählt. Bis einschließlich 2019 feierte das Programm seine Premiere traditionell im Rahmen eines Empfangs von German Films auf dem Festival de Cannes, bevor es aufgrund der Corona-Pandemie vorrangig online zugänglich gemacht wurde. In diesem Jahr wird die NEXT GENERATION SHORT TIGER zum zweiten Mal in Folge im Rahmen des 34. Filmfests Dresden (5.-10. April 2022) Premiere feiern; dann werden auch die SHORT TIGER Preise überreicht. Voraussichtlich wird NEXT GENERATION SHORT TIGER anschließend auch wieder in Cannes (17.-28. Mai 2022) gezeigt.

    Über den FFA-Kurzfilmpreis SHORT TIGER | NEXT GENERATION SHORT TIGER
    FFA und German Films bringen deutsche Kurzfilme ins Kino: 2022 werden bereits zum zwölften Mal fünf Kurzfilme mit dem FFA-SHORT TIGER ausgezeichnet und gemeinsam mit ausgewählten Kurzfilmen der deutschen Filmhochschulen im Rahmen des Programms NEXT GENERATION SHORT TIGER von German Films präsentiert.
    Für den SHORT TIGER AWARD können sich Kurzfilme mit einer Länge von bis zu 5 Minuten bewerben, die in besonderer Weise für einen Einsatz als Vorfilm auf der Kinoleinwand geeignet sind. Die Filme sollten entweder an einer Filmhochschule entstanden sein oder von jungen
    Regietalenten bis 35 Jahre realisiert sein. Eine Expert*innenjury entscheidet jährlich über bis zu fünf Preisträgerfilme und die Vergabe von Preisgeldern in Höhe von jeweils 5.000 Euro, zweckgebunden an die Vorbereitung oder Herstellung eines neuen Films. Die SHORT TIGER Gewinnerfilme werden vor Kinobetreiber*innen und anschließend weiteren Festivals, Messen und Branchentreffs präsentiert. FFA und German Films ist dabei wichtig, Kurzfilme ins Kino zu bringen. Um es den Kinos möglichst einfach zu machen, die SHORT TIGER-Gewinner als Vorfilme einzusetzen, wird sich die Kurzfilm Agentur Hamburg als zentraler Ansprechpartner für die Kinos um den Verleih der Gewinnerfilme kümmern.

  • Neuer Vorstand beim HFF-Freundeskreis

    Neuer Vorstand beim Freundeskreis der HFF München e.V. – Dr. Christian Franckenstein übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden von Professor Dr. Klaus Schaefer, der 20 Jahre lang den Vereinsvorsitz innehatte.

     München, 24. März 2022 – Dr. Christian Franckenstein, CEO der Bavaria Film GmbH, ist im Rahmen der Mitgliederversammlung des Freundeskreises der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München e.V. am vergangenen Dienstag, 22. März 2022, zum 1. Vorsitzenden gewählt worden. HFF-Alumna Judith Erber, Leiterin der Förderabteilung und Kinofilmreferentin des FFF Bayern und Kristina Mueller-Stöfen, Agentin Agentur MIDPOINT sind neue Mitglieder im Vorstand. Susanne Freyer, Geschäftsführerin/Produzentin Akzente Film GmbH, HFF-Alumna Gabriele M. Walther, geschäftsführende Gesellschafterin Caligari Film- und Fernsehproduktions GmbH und HFF-Alumnus Sven Burgemeister, Produzent/Geschäftsführer TV60Filmproduktion GmbH wurden wiedergewählt. HFF-Präsidentin Prof. Bettina Reitz ist Kraft ihres Amtes 2. Vorsitzende des Vereins. Prof. Dr. Johannes Kreile trat nicht mehr zur Wahl an. Er war mehr als 20 Jahre Schatzmeister des Vereins und ermöglichte zahlreiche Projekte, darunter das jährlich im Rahmen des Filmfest München stattfindende Industry Rendezvous. Alle Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus.

     Dr. Christian Franckenstein, CEO Bavaria Film GmbH: „Es ist mir eine große Ehre und Freude zugleich, den Vereinsvorsitz des Freundeskreises der HFF München übernehmen zu dürfen. Unter der mehr als 20-jährigen Führung durch Klaus Schaefer und Johannes Kreile als umsichtiger Schatzmeister hat der Verein für die HFF München und seine Studierenden wichtige Projekte initiiert und herausragende Abschlussfilme finanziell unterstützt. Der neu gewählte Vorstand unseres Vereins wird selbstverständlich in diesem Sinne Kontinuität walten lassen. Gleichzeitig wollen wir auch offen sein, um die Leistungen des Vereins immer auch an die Herausforderungen unserer Zeit anzupassen. Film ist und bleibt ein wichtiger Kultur- und Wirtschaftsbestandteil mit großer Zukunftsperspektive. Die HFF-Studierenden werden gebraucht. Wir sind da, um sie auf ihrem Weg zu unterstützen."

    Der Freundeskreis der HFF München e.V. unterstützt seit seiner Gründung 1968 die Hochschule für Fernsehen und Film München und die Studierenden in ihrer Arbeit, u.a. durch die Sammlung und Bereitstellung von Mitteln und Sachspenden für Lehre, für die Infrastruktur, für besondere Veranstaltungen und vor allem für die Schlussfinanzierung herausragender studentischer Filme. Auch im sozialen Bereich – wie zuletzt durch die Corona-Hilfen für Student*innen, die durch die Pandemie in finanzielle Notlagen geraten waren – konnte der Freundeskreis wertvolle Unterstützung gewähren. Darüber hinaus ist der Freundeskreis Rechtsträger der Drehbuchwerkstatt München und deren unterschiedlicher Weiterbildungsprogramme. Er ist seit vielen Jahren auch Teil des Förderkreis Kunstareal, dem Zusammenschluss aller Fördervereine im Kunstareal München.

    Der bisherige 1. Vorsitzende Prof. Dr. Klaus Schaefer trat nicht mehr zur Wahl an. Er engagierte sich während seiner Amtszeit für den Ausbau der Förderung studentischer Filmprojekte, da sie seiner Auffassung nach „die Eintrittskarte für die Filmemacher*innen in die Branche darstellen“. Der Freundeskreis ist in den 20 Jahren seines Vorsitzes zu einem wichtigen Partner für die HFF München geworden, der die Filmhochschule u.a. bei Veranstaltungen, wie den jährlichen Branchen-Screenings und der Jahresschau als Kino Open Air finanziell unterstützt. Prof. Dr. Klaus Schaefer hat auch die Weiterentwicklung der Drehbuchwerkstatt München begleitet und mit seiner juristischen Expertise unterstützt.

    Professor Dr. Klaus Schaefer: „Die 20 Jahre als Vorsitzender des Freundeskreises haben mir große Freude bereitet. Dank der Unterstützung unserer Freunde und Förderer konnten wir viele Dinge auf den Weg bringen oder begleiten, die im regulären Hochschulbetreib mit seinen finanziellen Zwängen vielleicht auf der Strecke geblieben wären. Mit Christian Franckenstein hat der Verein nun einen neuen Vorsitzenden, der die Medienlandschaft in all seinen Herausforderungen kennt und damit ein hervorragender Partner für die HFF München sowie deren Mitglieder und Studierenden sein wird. Ich wünsche ihm viel Erfolg und alles Gute für sein neues Amt“.

    HFF-Präsidentin Professorin Bettina Reitz: „Ich danke Prof. Klaus Schaefer und Prof. Johannes Kreile ganz herzlich für ihr großartiges Engagement für den Freundeskreis der HFF München. Besonders hervorheben möchte ich ihre Unterstützung während der vergangenen zwei Jahre mit einem Corona-Hilfsfonds für Student*innen, die durch die Pandemie in finanzielle Not geraten sind. Binnen kürzester Zeit konnten wir dieses Hilfsprojekt von unschätzbarem Wert gemeinsam aufstellen und zahlreichen Student*innen durch die für uns alle schwere Zeit helfen. Bei Klaus Schaefer hat mich über all die Jahre immer seine ansteckende Begeisterung für die Förderung der Nachwuchsfilme und ihrer Macher*innen beeindruckt. Sein Wunsch, Talenten zu Beginn ihrer Karriere dabei zu helfen, in der Branche Fuß zu fassen, stand für ihn immer an oberster Stelle. Dass Dr. Christian Franckenstein nun den Vorsitz des Vereins übernimmt, freut mich sehr – denn kaum einer weiß so gut wie er, was die Branche vom Filmnachwuchs, den er mit dem Freundeskreis künftig in besonderer Weise unterstützen wird, erwartet. Seine Expertise und seine Offenheit für junge Talente machen ihn für den Freundeskreis der HFF München zu einem Vorsitzenden, mit dem wir uns auf eine fruchtbare und spannende Zusammenarbeit freuen dürfen.“

    Foto: Bavaria / Michael Hilscher

  • HFF-Agentur-Gründer machen Dr Hauschka Kampagne

    Dr. Hauschka startet die internationale Markenkampagne  „Care for what you love“ und stellt bereits mit der Zusammenstellung des kreativen Teams klar, dass gute Ideen für die Welt nur gemeinsam entwickelt werden können.

    „We care for creatives“, heißt es auf Seite der Marke. Florian Junge, Global Head of Brand Management Dr. Hauschka, erklärt: „Wir arbeiten immer gemeinsam an Ideen. Ideen, die allen Beteiligten und der Welt gut tun. Mit kreativer Exzellenz hat das Kollektiv den Dr. Hauschka Markenkern verstanden und die passenden Kreativen zusammengebracht, um in einer integrierten Produktion Film, Foto und Social Content aus einer Hand zu schöpfen.“

    Das Dr. Hauschka Markenteam entwickelte gemeinsam mit seinem langjährigen Berliner Partner Stan Hema die Idee zu „Care for what you love“, die Münchner Agentur lehof übersetzt die Werte der Naturkosmetikmarke in eine internationale Bildsprache, Mediaplus ist mit der globalen Verbreitung in 26 Länder betraut. Die Agentur lehof wurde von Jonas Lembeck, Philip Hofmann & Robert Richarz bereits während ihres gemeinsamen Produktionsstudiums an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München gegründet.

    Die Kreativunit lehof campaign kreierte zusammen mit Regisseurin Katharina Ziemkus und DoP Jens Wirtzfeld eine eigene international anmutende Bildwelt, die das Leitthema „Care for what you love“ in drei Säulen gliedert. So fordert Dr. Hauschka mit der aktuellen Kampagne dazu auf, sich gleichermaßen um die Umwelt (planet), die Menschen um einen herum (people) und natürlich die eigene Haut (skin) zu kümmern – und fragt gleichzeitig: „What do you care for?“
    Regisseurin Katharina Ziemkus über „Care for what you love“

    “We care for Dr. Hauschka” – so simpel konnte lehof den Pitch für sich entscheiden. Philip Hofmann, Kreativgeschäftsführer von lehof campaign und konzeptionell hauptverantwortlich für diese erstmalige Kooperation mit Dr. Hauschka: „Die Freiheit, die Dr. Hauschka uns in der Kreation gelassen hat, war wirklich beispiellos – neben der eigenständigen Zusammenstellung des Teams hatten wir auch die Möglichkeit, einzigartige Assets über den Hero-Film hinaus zu kreieren, die internationalen Wiedererkennungswert haben und die Werte der Marke visuell wiedergeben.“

    Umgesetzt von der Produktionsunit lehof commercial unter Leitung von Robert Richarz wurde eine Full-Funnel Kampagne mit zahlreichen Foto- und Video-Assets, die den Kunden über die gesamte Customer Journey begleitet. Im Mittelpunkt stehen dabei der Hero-Film und die Kampagnenbotschaft, die über internationale Print-Anzeigen und Social-Media-Formate hinaus im hauseigenen Magazin weitererzählt wird.

    Mehr zur Kampagne und dem Kreativ Kollektiv erfahren Sie am 23. März bei den W&V Green Marketing Days.

  • HFF Präsidentin Professorin Bettina Reitz erhält den Bayerischen Verdienstorden

    HFF Präsidentin Professorin Bettina Reitz erhält den Bayerischen Verdienstorden / Ministerpräsidentin Dr. Markus Söder händigte im Antiquarium der Münchner Residenz die Orden an 47 Persönlichkeiten aus

    München, 15. März 2022 – Die Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, Professorin Bettina Reitz, hat am gestrigen Montag im Antiquarium der Münchner Residenz den Bayerischen Verdienstorden von Ministerpräsident Dr. Markus Söder erhalten. Ausgezeichnet wurden in diesem Rahmen 47 Persönlichkeiten.

    Laudatio

    „Prof. Bettina Reitz ist Medienmanagerin, Filmproduzentin und ehemalige Fernsehdirektorin beim Bayerischen Rundfunk, wo sie für zahlreiche preisgekrönte Produktionen verantwortlich war. Seit 2015 leitet sie als Präsidentin die Hochschule für Fernsehen und Film München und setzt sich dort für eine innovative und kreative Ausbildung der Studierenden ein. Das Profil der Hochschule konnte sie weiter schärfen.“

    Der Bayerische Verdienstorden wird seit 1957 jedes Jahr als Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk vom Ministerpräsidenten verliehen. Er symbolisiert den herausragenden Einsatz und das außerordentliche Engagement der Bürger im Freistaat für das Gemeinwesen. Die Zahl der Ordensinhaber soll 2.000 nicht überschreiten.

    Prof. Bettina Reitz

    Bettina Reitz ist aktuell in ihrer zweiten Amtszeit Präsidentin an der HFF München. Sie leitet die Hochschule seit Oktober 2015. Bettina Reitz studierte Germanistik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften sowie Psychologie und sammelte erste Erfahrungen beim Hessischen Rundfunk, zunächst als freie Mitarbeiterin, dann als Redakteurin. Ihr beruflicher Weg führte sie u.a. in die stellvertretende Redaktionsleitung beim ZDF und die Leitung des Programmbereichs Spiel-Film-Serie beim Bayerischen Rundfunk. Sie war gemeinsam mit HFF-Alumnus Nico Hofmann Mitbegründerin der Produktionsfirma teamworx. Bevor Reitz zum 1. Oktober 2015 das Amt der ersten hauptamtlichen Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München antrat, war sie u.a. Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks und Gastdozentin bzw. Honorarprofessorin an der HFF.

    Prof. Reitz ist Mitglied der Deutschen und Europäischen Filmakademie sowie Kuratoriumsmitglied der Technischen Universität München und Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2009 wurde sie mit dem Hans Abich Preis für besondere Verdienste im Bereich Fernsehfilm ausgezeichnet. Prof. Reitz koproduzierte Filme wie „Das Leben der Anderen“ (2007), „Amour“ (2013) und „Citizenfour“ (2015), die einen Oscar erhielten.

    Bayerischer Verdienstorden

    Der Bayerische Verdienstorden in Form eines Malteserkreuzes wird an Männer und Frauen in einer Klasse verliehen.

    Vorschlagsberechtigt sind der Ministerpräsident sowie die Staatsminister für ihre Geschäftsbereiche. Darüber hinaus kann jedermann bei den Kreisverwaltungsbehörden, Regierungen, Bayerischen Staatsministerien und der Bayerischen Staatskanzlei eine Anregungen auf Verleihung eines Ordens einreichen.

    Foto © Bayerische Staatskanzlei 

     

  • Kurzfilmwoche Regensburg 2022

    München, 9. März 2022 – Auf der diesjährigen Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, die unter dem Festival-Motto Transformation online und in Präsenz stattfindet, laufen insgesamt 15 Filme von HFF-Student*innen:

    ALLES ÜBEL DER WELT von Nicolai Zeitler

    APOCALYPSE BABY von Camille Tricaud & Franziska Unger

    AUGUST UND DIE HASENOHREN von Alexandra Kurt

    AUS MEINEM LEBEN von Daood Alabdulaa

    DIE KLAFFENDE WUNDE von Jovana Reisinger

    EDGY Seminarproduktion mehrerer Student*innen

    ELEFANTEN ZWISCHEN UNS von Sophie Lahusen

    GÖR von Anna Roller

    PAPEL von Gisela Carbajal-Rodriguez & Felix Klee

    SEI GUT ZU DIR von Leila Keita

    STROM von Katharina Schnekenbühl

    ÜBERLEBEN von Lara Brose & Kilian Armando Friedrich

    TÖCHTER von Le Nguyen, Katharina Thaler & Stella Traub

    WESTEND von Emil Klattenhoff & Tizian Stromp

    THE DOOR OF RETURN von Kokutekeleza Musebeni & Anna Zhukovets

  • Deutscher Kamerapreis 2022: 5 Nominierungen für HFF-Student*innen und -Alumni*ae

    Nominierungen für HFF-Student*innen und -Alumni*ae in den Kategorien Fernsehfilm/Serie, Kurzfilm, Dokumentation & Doku-Serie sowie Nachwuchs / Die Preisverleihung findet am 6. Mai in Köln statt

    Februar 2022 – 5 Studenten*innen und Alumni*ae der Abteilung Bildgestaltung (Lehrstuhlinhaber: Prof. Tom Fährmann) der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München sind für den Deutschen Kamerapreis 2021 nominiert. Der Deutsche Kamerapreis ist die wichtigste Auszeichnung für Kameraarbeit und Schnitt im deutschsprachigen Raum. Mit seiner 40jährigen Geschichte zählt er zu den renommiertesten Medienpreisen überhaupt. Die Bekanntgabe der Gewinner*innen und die Preisvergabe findet am 6. Mai unter Federführung des WDR in Köln statt.

    Folgende Nominierungen für HFF-Student*innen und –Alumni*ae wurden heute bekanntgegeben:

    Kategorie Fernsehfilm/Serie
    Doro Götz für FLÜGEL AUS BETON (WDR/ARD)

    Kategorie Kurzfilm
    Jakob Kohl für ÜBERLEBEN

    Kategorie Dokumentation& Doku-Serie
    Julian Krubasik (zus. mit Markus Nestroy) für DIG DEEPER – DAS VERSCHWINDEN VON BIRGIT MEIER (netflix)

    Kategorie Nachwuchspreise
    Nikolai Huber für DRECKS KLEINGELD (Kamera)

    Nicolai Zeitler für ALLES ÜBEL DER WELT (Schnitt)

  • HFF @ Berlinale 2022

    Der HFF-Abschlussfilm SORRY GENOSSE feiert in der Sektion Perspektive Deutsches Kino Weltpremiere / Weitere Arbeiten von HFF-Alumni*ae auf der Berlinale 2022: A E I O U – DAS SCHNELLE ALPHABET DER LIEBE im Berlinale Wettbewerb / ZUM TOD MEINER MUTTER im Encounters-Wettbewerb / DER PASSFÄLSCHER im Berlinale Special / ZERV auf dem Berlinale Series Market / Internationale Filmfestspiele Berlin finden vom 10.-20. Februar 2022 nach einem Präsenz- & Digitalkonzept statt

    Februar 2022 – Auf den diesjährigen 72. Internationalen Filmfestspielen Berlin läuft der Abschlussfilm SORRY GENOSSE von Vera Brückner, die an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München Dokumentarfilmregie (Leitung Prof. Karin Jurschick) studiert hat, in der Sektion Perspektive Deutsches Kino. In dieser Sektion zeigen Regietalente ihre ersten Filme. SORRY GENOSSE ist im Team mit folgenden HFF-Alumni*ae/-Student*innen entstanden: Felix Pflieger (Kamera), Fabian Halbig, Florian Kamhuber, Melanie Gardisch (Produktion mit Nordpolaris), Annelie Boros (Regieassistenz) und Natalie Lambsdorff (ausführende Produktion mit Bayerischer Rundfunk).
    SORRY GENOSSE ist eine spielerisch erzählte Geschichte einer großen Liebe und einer aberwitzigen Flucht, die einen ungewöhnlichen Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte eröffnet, denn hier sind beide Staaten, DDR und Bundesrepublik, für die Protagonist*innen Fluchtgrund und Sehnsuchtsort zugleich: Schon bei ihrer ersten Begegnung funkt es zwischen Hedi und Karl-Heinz, danach sind sie zunächst zur Brieffreundschaft gezwungen. Getrennt durch den Eisernen Vorhang versuchen der westdeutsche Linksaktivist und die Thüringer Medizinstudentin, ihre Liebe auf dem Postweg zu finden. Bald folgen Treffen in Prag und Bulgarien – und die große Sehnsucht, zusammenzuleben. Vom Kapitalismus und dem Machtanspruch der USA ohnehin enttäuscht, entscheidet sich Karl-Heinz, in die DDR überzusiedeln. Doch das Leben im Sozialismus fordert einen Preis, denn die Stasi knüpft seinen Aufenthaltstitel an Spionagearbeit in ihrem Dienst. Aus anfänglichem Hofieren wird Schikane, die auch Hedi trifft. Desillusioniert sieht das Paar sich gezwungen, umzudenken. Es entsteht der kühne Plan, Hedi mit falschem Pass über Rumänien nach Westdeutschland ausreisen zu lassen. Doch alles, was schiefgehen kann, geht schief.

    In den Berlinale Wettbewerb geht A E I O U – DAS SCHNELLE ALPHABET DER LIEBE (Regie: Nicolette Krebitz), produziert von den beiden HFF-Alumnae Janine Jackowski und Maren Ade mit ihrer Firma Komplizen Film. Der Film erzählt die Geschichte der 60jährigen Schauspielerin Anna, deren glanzvollste Tage vorbei sind und die widerwillig einen Auftrag als Sprachcoach für den 17jährigen Adrian annimmt, der eine Sprachstörung hat. Dabei erkennt sie in dem Außenseiter den jungen Mann, der ihr neulich auf der Straße die Handtasche gestohlen hat…

    Der Debütfilm ZUM TOD MEINER MUTTER von HFF-Alumna Jessica Krummacher wurde für den Encounters-Wettbewerb ausgewählt, mit dem die Berlinale eine Plattform bieten will für ästhetisch wie strukturell wagemutige Arbeiten unabhängiger, innovativer Filmschaffender. Die HFF-Alumni Tobias Walker und Philipp Worm haben den Film mit ihrer Firma Walker+Worm produziert. Jessica Krummacher verarbeitet in ihrem zweiten Spielfilm ein persönliches Erlebnis und erzählt lebendig und ergreifend vom Verlust eines Elternteils. Ohne Gewalt und Düsterkeit schildert die Regisseurin das wichtigste Ereignis im Leben anhand von winzigen Details: gesprochene Worte, Texte und liebevolle Gesten, die unter die Haut gehen und im Gedächtnis bleiben.

    Eine besondere Weltpremiere wird auch der Film DER PASSFÄLSCHER (Regie: Maggie Peren) als Berlinale Special-Gala feiern. Produziert wurde der Film von den HFF-Alumni Alexander Fritzemeyer und Martin Kosok mit ihrer Firma DREIFILM, die Bildgestaltung übernahm HFF-Alumnus Christian Stangassinger. Basierend auf einer wahren Begebenheit, auf deren Faszination und Kraft die der HFF München eng verbundene Regisseurin und Drehbuchautorin Maggie Peren voll und ganz vertraut, erzählt der Film die Geschichte des 21jährigen Passfälschers Cioma Schönhaus im Berlin der 40er Jahre.

    Die Serie ZERV, produziert von den HFF-Alumni Max Wiedemann und Quirin Berg (W&B Television) mit HFF-Abteilungsleiterin Gabriela Sperl, wird auf dem Berlinale Series Market Selects (online) präsentiert. Darin ermittelt ein mit Nadja Uhl und Fabian Hinrichs hochkarätig besetztes Ost-West-Team.

    Die Filme SORRY GENOSSE, ZUM TOD MEINER MUTTER und DER PASSFÄLSCHER sowie die Serie ZERV wurden vom FilmFernsehFonds Bayern gefördert.

    Die Berlinale 2022 hat ihr Format und Konzept pandemiebedingt entsprechend verändert: Das Festival startet am 10. Februar mit der feierlichen Eröffnung im Berlinale Palast. Danach werden bis 16. Februar angereiste Filmteams bei den Premieren ihre Filme in den verschiedenen Berlinale-Kinos persönlich dem öffentlichen und akkreditierten Publikum vorstellen. Die Preisverleihung mit den Goldenen und Silbernen Bären, sowie dem GWFF Preis Bester Erstlingsfilm und dem Berlinale Dokumentarfilmpreis wird am Abend des 16. Februar stattfinden. Das Angebot des seit Jahren sehr beliebten „Publikumstags“ wird 2022 auf vier Tage erweitert: Vom 17.bis 20. Februar wird es Wiederholungsvorführungen in allen Berlinale-Kinos (zum regulären Einheitspreis von 10 Euro) geben.
    Das Konzept sieht neben einer Verkürzung des von Präsentationen geprägten Teils des Festivals auch die grundsätzliche Reduktion der Platzkapazitäten in den Berlinale-Kinos auf 50 Prozent vor. Pandemiebedingt werden Partys und Empfänge nicht stattfinden können, für Filmteams wird es jedoch nach wie vor in einem reduzierten Format die Auftritte auf dem Roten Teppich am Berlinale Palast in Anwesenheit der Presse oder in weiteren Premierenkinos geben, die einen Hauch traditioneller Festivalatmosphäre schaffen. [Textabschnitt Zitat Website IFB]

  • MOP 2022 Preise

    Der HFF-Abschlussfilm UNTER DER WELLE wurde mit dem Jury- sowie dem Publikums-Preis für den besten mittellangen Film ausgezeichnet

    München/Saarbrücken, 27. Januar 2022 – Auf dem 43. Filmfestival Max Ophüls Preis wurde der Kurzfilm UNTER DER WELLE in der Wettbewerbskategorie Mittelanger Film sowohl mit dem Jury- als auch mit dem Publikumspreis geehrt. Der Abschluss-Film ist entstanden in Teamleistung folgender Student*innen und Absolvent*innen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München: Veronika Hafner (Regie, Absolventin Dokumentarfilmregie), Holger Jungnickel (Kamera), Natalie Hölzel und Sandra Hölzel (Produktion mit Elfenholz Film).

    MAX OPHÜLS PREIS: BESTER MITTELLANGER FILM
    Der Max Ophüls Preis für den besten Film aus dem Wettbewerb Mittellanger Film wird von der Jury Wettbewerb Kurzfilm/ Mittellanger Film vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Preisstifterin ist die saarländische Ministerin für Bildung und Kultur Christine Streichert-Clivot.
    Jurybegründung zur Vergabe des Preises an UNTER DER WELLE:
    „Wir haben uns für einen Film entschieden, der vermeintlich einfach daherkommt, sich aber als eine äußerst präzise erzählte schwarze Komödie über die Kapitalisierung der Emotionen entwickelt. Dies gelingt Autorin/Regisseurin Veronika Hafner mit Punktlandungen in Dialog- und Dramaturgiewahl, genauso wie mit einer gut durchdachten Bildgestaltung und einer großartigen Besetzung. Trotz der absurden Komik verrät die Regisseurin ihre Figuren nie. Ihr Film wird bei jedem Mal Schauen besser.“
    Jurymitglieder: Luise Helm, Ivan Madeo, Elisa Mishto

    MAX OPHÜLS PREIS: PUBLIKUMSPREIS MITTELLANGER FILM
    Der mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis wird von der Sparkasse Saarbrücken ausgestattet. Vergeben wird der Preis durch Stimmabgabe des Festivalpublikums an einen Beitrag aus dem Wettbewerb Mittellanger Film. Auch dieser Preis in der Wettbewerbskategorie Mittellanger Film ging an UNTER DER WELLE.

    UNTER DER WELLE | 39 Min.
    Regie & Buch: Veronika Hafner
    Kamera: Holger Jungnickel
    Produktion: Natalie Hölzel, Sandra Hölzel (Elfenholz Film)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk (Redaktion HFF-Alumna Natalie von Lambsdorff) & FFF Bayern

    In einem abgeschiedenen Retreat absolviert Louise mit ihrem Team ein Führungskräftetraining bei einem Yin-Yoga-Coach. Was in einer Wohlfühlatmosphäre beginnt, mündet zunehmend in einen Zwang zur Selbstoffenbarung. Immer mehr Teilnehmende berichten über ihre traumatischen Erinnerungen, um sich von ihrer Vergangenheit frei zu machen und so besser im Job performen zu können. Auch Louise wird gedrängt, sich zu offenbaren. Doch sie tut sich schwer und wird mehr und mehr zur Außenseiterin der Gruppe.

  • MOP 2022

    Vier HFF-Filme laufen in den Wettbewerbs-Sektionen Mittellanger Film und Kurzfilm / Weitere HFF-Filme werden in den Programmreihen MOP-Shortlist und MOP-Watchlist gezeigt / HFF-Professorin Beatrice Babin ist Mitglied der Jury für den Wettbewerb Spielfilm / 43. Filmfestival Max Ophüls Preis findet vom 16.-26. Januar 2022 als dezentrales und hybrides Festival statt

    München, 12. Januar 2022 – Auf dem 43. Filmfestival Max Ophüls Preis laufen vier Filme aus der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München in den beiden Wettbewerbs-Sektionen Mittellanger Spielfilm und Kurzfilm. Fünf weitere Filme von HFF-Student*innen wurden für die Programmreihen MOP-Shortlist und MOP-Watchlist ausgewählt. HFF-Montage-Professorin Beatrice Babin ist Mitglied der 3köpfigen Jury für den Spielfilm-Wettbewerb.

    Filme aus der HFF München auf dem 43. Filmfestival Max Ophüls Preis
    (Nennung Teammitglieder Student*innen und Alumni*ae der HFF München)

    Wettbewerb Mittellanger Spielfilm

    UNTER DER WELLE | 39 Min.
    Regie & Buch: Veronika Hafner
    Kamera: Holger Jungnickel
    Produktion: Natalie Hölzel, Sandra Hölzel (Elfenholz Film)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk (Redaktion HFF-Alumna Natalie von Lambsdorff) & FFF Bayern

    In einem abgeschiedenen Retreat absolviert Louise mit ihrem Team ein Führungskräftetraining bei einem Yin-Yoga-Coach. Was in einer Wohlfühlatmosphäre beginnt, mündet zunehmend in einen Zwang zur Selbstoffenbarung. Immer mehr Teilnehmende berichten über ihre traumatischen Erinnerungen, um sich von ihrer Vergangenheit frei zu machen und so besser im Job performen zu können. Auch Louise wird gedrängt, sich zu offenbaren. Doch sie tut sich schwer und wird mehr und mehr zur Außenseiterin der Gruppe.

    MÆRE | 30 Min.
    Regie: Lisa Reich, Josef Zeller
    Buch: Maya Duftschmid, Lisa Reich, Josef Zeller
    Kamera: Felix Riedelsheimer
    Produktion: Tanja Schmidbauer, Producerin: Michaela Mederer (Schmidbauer-Film)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk, FFF Bayern & Freundeskreis der HFF München

    Immer wenn die elfjährige Rosa von ihrer Mutter Nicole allein gelassen wird, wird sie von einer unheimlichen, schattenhaften Gestalt heimgesucht. Als eines Nachts ihre Klassenkameradin Sophie bei Rosa übernachtet, schleicht sich Nicole heimlich aus dem Haus. Unter den kritischen Blicken von Sophie ist Rosa nun ihrer schlimmsten Angst ausgeliefert – und muss dabei lernen, dass hinter der Gestalt weit mehr steckt als eine harmlose Kinderfantasie.

    Wettbewerb Kurzfilm

    GÖR | 9 Min.
    Regie: Anna Roller
    Buch: Maya Duftschmid, Anna Roller
    Kamera: Felix Pflieger
    Montage: Berthold Wahjudi, Anna Roller
    Produktion: Melissa Byrne (allergikerfilm)
    Partner*innen: ARRI Rental

    Mia hat es nicht leicht als alleinerziehende junge Mutter auf dem Land. Als ihrem Sohn vorgeworfen wird, eine goldene Kette geklaut zu haben, und Mia herausfindet, dass er von seinen Mitschülerinnen dafür gehänselt wird, wird sie zur Löwenmutter.

    AN DER WAND | 9 Min.
    Regie: Luisa Nöllke, Philipp Hartmann
    Buch: Philipp Hartmann, Luisa Nöllke
    Kamera: Louis Dickhaut
    Montage: Philipp Hartmann, Luisa Nöllke
    Produktion: Philipp Hartmann, Luisa Nöllke

    Kunstbanause Frank begleitet seine kultivierte Frau Elena in eine Fotoausstellung. Gelangweilt trottet er durch die Galerie, ohne den Werken viel Beachtung zu schenken – bis ein verräterisches Foto seine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn was darauf zu sehen ist, will Frank um jeden Preis verbergen.

    Programmreihe MOP-Watchlist

    ROGUE TRADER | 81 Min.
    Regie & Buch: David Preute
    Kamera: Ahmed El Nagar
    Montage: Philip Straetker
    Produktion: Jan Linnartz, Producer: Fabian Carl (La Piscine Productions)
    Partner*innen: Bayerischer Rundfunk (Redaktion u.a. HFF-Alumnus Carlos Gerstenhauer) & FFF Bayern

    Tom Walker (Paulo Aragao) stammt aus einfachen Verhältnissen und ist entschlossen, es bis ganz nach oben zu schaffen. Der ambitionierte junge Mann arbeitet als Investmentbanker und wird eines Tages aus dem eintönigen Alltag im Back Office auf den hektischen Trading Floor katapultiert. Quasi über Nacht wird er zu Englands größtem Rogue Trader und ist plötzlich verantwortlich für das komplexeste und wichtigste Portfolio der kriselnden Finanzinstitution. Doch durch eine Kette unglücklicher Entscheidungen hat sein Handeln bald Auswirkungen von internationaler Tragweite.

    Programmreihe MOP-Shortlist: DOK

    TÖCHTER | 20 Min.
    Regie & Buch: Quynh Le Nguyen, Katharina Soon-Hi Thaler, Stella Deborah Traub
    Kamera: Jonas Kleinalstede
    Montage: Narges Kalhor
    Produktion: Marlon Hofmann

    „Ich wurde geboren und sie waren da.“
    Drei Filmemacherinnen stellen sich der unentrinnbaren Bindung zu ihren Eltern.
    Drei Töchter, drei Begegnungen voller Fragen an diese lebenslange Beziehung, die liebevolle und schmerzhafte Erfahrungen mit sich bringt.

    Programmreihe MOP-Shortlist: FIKTION

    THE DOOR OF RETURN | 30 Min.
    Regie & Buch: Anna Zhukovets, Kokutekeleza Musebeni
    Kamera: Florian Berwanger, Louis Dickhaut
    Montage: Denize Galiao
    Produktion: Lea Neu, Katharina Kolleczek (Kalekone Film)

    Saturn, 2440. Zwei Schwarze Frauen auf einem Holodeck. Rassismus, Sexismus und Kapitalismus sind überwunden, aber auch die Erde haben sie hinter sich gelassen. Sie blicken zurück auf das Jahr 2020 und schauen, was es damals bedeutete, eine Schwarze afrodeutsche Frau zu sein. Und sie spüren, wie ein Echo der damaligen Gegenwart in ihre Lebenswelt dringt.

    ALLES ÜBEL DER WELT | 4 Min.
    Regie; Buch, Montage: Nicolai Zeitler
    Kamera: Rebecca Meining
    Produktion: Nicolai Zeitler, Rebecca Meining (Nicolai Zeitler Filmproduktion)

    Nach einer unhöflichen Begegnung auf einem überfüllten Bürgersteig verliert sich ein junger Mann in Gewaltfantasien und beschwört darin seine innersten Dämonen herauf.

    HAYAT SPRINGT | 12 Min.
    Regie & Buch: Miriam Goeze
    Kamera: Felix Pflieger
    Montage: Marie Zrenner
    Produktion: Lea Neu & Katharina Kolleczek (kalekone film)

    Die neunjährige Hayat lebt mit ihrem Vater in einer Geflüchtetenunterkunft. Sie liebt es, Spaß mit ihren Freund:innen zu haben – und ist genervt von ihrem Vater, der immer seine Ruhe haben will. Die Geschichte eines Sommertages, in der sich Hayat mehr traut, als sich nur heimlich durchs Fenster davonzuschleichen. [alle Kurzinhalts-Texte von der Website des MOP-Festivals]

    HFF-Montage-Professorin Beatrice Babin ist in diesem Jahr in der 3köpfigen Spielfilm-Wettbewerbsjury des Filmfestival Max Ophüls Preis. Die Spielfilmjury entscheidet über insgesamt fünf Preise: Max Ophüls Preis: Bester Spielfilm (dotiert vom Filmfestival Max Ophüls Preis und Landeshauptstadt Saarbrücken mit 36.000 €), Max Ophüls Preis: Beste Regie (Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten, dotiert mit 5.500 €, der Preis wird durch eine Verleihförderung in Höhe von 5.500 € ergänzt und erreicht somit ein Preisgeld von 11.000 €), die zwei Preise für den besten Schauspielnachwuchs: Max Ophüls Preis: Bester Schauspielnachwuchs (dotiert von  den Festivalpat*innen mit 3.000 €) und den Max Ophüls Preis für den gesellschaftlich relevanten Film (dotiert von der Bundeszentrale für politische Bildung und Deutschlandfunk Kultur mit 5.000 €).

    Weitere Informationen zur online-Ausgabe des 43. Filmfestival Max Ophüls unter
    http://www.max-ophuels-preis.de.
    Der Max Ophüls Preis wird von der Stadt Saarbrücken jährlich in Würdigung der Verdienste des aus Saarbrücken stammenden Regisseurs Max Ophüls verliehen. Ziel ist die Auszeichnung und Förderung von Nachwuchs-Regisseurinnen und -Regisseuren im deutschsprachigen Raum.

  • Online: Tag der offenen Tür an der HFF München am 22. Januar 2022

    Tag der offenen Tür 2022 an der HFF München zum zweiten Mal online / Einen ganzen Tag lang gibt es Vorstellungen aller Abteilungen der Münchner Filmhochschule / Bewerbungsstudiengänge: Regie (dokumentarisch und fiktional), Produktion, Drehbuch, Kamera, VFX & Montage / Zusätzlich Studienberatung durch HFF-Mitarbeiter*innen und Student*innen / Virtuelle Rundgänge durch die HFF München / Alle Veranstaltungen sind kostenlos und auf den Social Media Kanälen sowie über Video-Meetings frei zugänglich / Programm und Links unter www.hff-muc.de

    München, Januar 2022 – Am 22. Januar 2022 ist Tag der offenen Tür an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) München, an der u.a. auch die Oscar®-Preisträger*innen Caroline Link und Florian Henckel von Donnersmarck studiert haben, ebenso wie Maren Ade (TONI ERDMANN), Baran Bo Odar, Jantje Friese (beide sind Showrunner der Serien DARK und 1899), Kameramann Markus Foerderer (RED NOTICE) oder Peter Thorwarth und Christian Becker (BLOOD RED SKY).
    Der Tag findet zum zweiten Mal online statt. Alle, die davon träumen, die Filme und Serien der Zukunft zu machen, können sich von 9.15 bis 18.00 Uhr zum gesamten Studienangebot der HFF München informieren. Das Programm reicht von Live-Video-Vorträgen mit der Möglichkeit für Fragen und Austausch über Studienberatung von HFF-Mitarbeiter*innen und Student*innen bis zu einem 90minütigem Kurzfilmprogramm im Anschluss an die Veranstaltungen. Die Teilnahme am gesamten Online-Programm ist kostenlos.

    Folgende virtuelle Veranstaltung aus den Abteilungen sind aktuell geplant: 

    9.15Eröffnung Prof. Bettina Reitz, Präsidentinhttps://www.youtube.com/watch?v=jrdIaq9k-30   
    9.20-9.55Prof. Dr. Michaela Krützen Abt. I Medienwissenschaft und allgemeine Fragen zur HFFhttps://go.hff-muc.de/tdot-track1  
    10-10.45Prof. Dr. Julia von Heinz
    Abt. III
    Kino- und Fernsehfilm
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1  
    11-11.45 Prof. Jürgen Schopper/ Michael Coldewey
    VFX
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Dr. Claus Richter Bereich Fernsehjournalismushttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    12-12.45 Prof. Ulrich Limmer
    Abt. V
    Produktion und Medienwirtschaft
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Lehrstuhl Creative Writinghttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    13-13.45 Prof. Karin Jurschick
    Abt. IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Henning Patzner Bereich Werbunghttps://go.hff-muc.de/tdot-track2
    14-14.45 Prof. Michael Gutmann
    Abt. VI
    Drehbuch
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Tom Fährmann / Prof. Peter Zeitlinger
    Abt. VII
    Bildgestaltung
    https://go.hff-muc.de/tdot-track2
    15-15.45 Prof. Beatrice Babin
    Prof. Michael Palm
    Lehrstuhl Montage
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1Prof. Tac Romey
    Lehrstuhl Serielles Erzählen
    https://go.hff-muc.de/tdot-track2
    16-16.30Prof. Dr. Michaela Krützen
    Abt. I Medienwissenschaft und allgemeine Fragen zur HFF
    https://go.hff-muc.de/tdot-track1  
    16.30-18Kurzfilmprogrammhttps://vimeo.com/668881961/c7f0f07e83  

     

    Angebote der Abteilung II Technik:

    allen Veranstaltungen der Abt. II bitte über folgenden Link beitreten: 
    https://go.hff-muc.de/tdot-abt2

    12-12.45 Uhr Prof. Peter C. Slansky Abt. II Technik
    15-15.45 Uhr Prof. Peter C. Slanksy  Abt. II Technik

    Weitere Beratungsveranstaltungen werden via Zoom angeboten: 

    11-11.45 Uhr Drehbuchwerkstatt München mit Prof. Andreas Gruber und Sigrid Brücher: https://go.hff-muc.de/tdot-drehbuchwerkstatt

    10-12.30 und 13.30-16 Uhr Studienberatung mit Ysabel Fantou und Brigitte Feitzinger (für Fragen zu formalen Zugangsvoraussetzungen ): https://go.hff-muc.de/tdot-studienberatung

    10-16.00 Uhr Beratung durch Studierende aus allen Bewerbungsstudiengängen für Studieninteressierte: 
    Wichtig: falls bei dieser Form der Beratung zu viele Personen in einem "Raum" sind, behalten wir uns vor Warteräume zu bilden und ggf. Interessierte zu bitten, später wieder zu kommen. Alle Interessierten sollen die Chance bekommen, Fragen zu stellen. Respekt und gegenseitige Rücksichtname setzen wir voraus!

    Abt. III Kino- und Fernsehfilm: https://go.hff-muc.de/tdot-abt3

    Abt. IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik: https://go.hff-muc.de/tdot-abt4

    Abt. III/ IV Regie mit Schwerpunkt Montage: https://go.hff-muc.de/tdot-abtm

    Abt. V Produktion und Medienwirtschaft: https://go.hff-muc.de/tdot-abt5

    Abt. VI Drehbuch: https://go.hff-muc.de/tdot-abt6

    Abt. VII Bildgestaltung / Kinematografie: https://go.hff-muc.de/tdot-abt7k

    Abt. VII Bildgestaltung / VFX: https://go.hff-muc.de/tdot-abt7v

    Ergänzende Hinweise zum Datenschutz insbesondere zur Datenverarbeitung beim Einsatz von Videokonferenzsystemen finden Sie unter https://go.hff-muc.de/divideo.

    Für Fragen zum Studiengang PMF in Kooperation mit der Hochschule Ansbach, bitte direkt an die HS Ansbach wenden bzw. weitere Informationen beim Tag der offenen Tür der HS Ansbach abwarten: Tag der offenen Tür HS Ansbach  - die Infotage finden statt vom 30.03.-02.04.22