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Aufbau, Struktur und Aufgaben des SFT

Das Studienzentrum für Filmtechnologie ist ein An-Institut der HFF München. Gegründet mit dem Preisgeld aus dem Wettbewerb Austauschprozesse versteht es sich als Mittler zwischen Wirtschaft, Filmschaffenden und Lehrenden. Gleichzeitig will es das Know-How des Medienstandorts München bündeln.

Austauschprozesse

Im Jahr 2007 gewann die Hochschule für Fernsehen und Film einen Sonderpreis in Höhe von 100.000.- € im Wettbewerb „Austauschprozesse zwischen Unternehmen und Hochschulen“ des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Bundesministeriums für Forschung und Bildung zur Gründung des Studienzentrums für Filmtechnologie als wissenschaftliche Einrichtung der HFF.


Die Bundesministerin für Forschung und Bildung, Annette Schavan, Prof. Peter C. Slansky, HFF, und der Vorsitzende des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, am 10.5.2007 im Mercedes-Museum in Stuttgart

Branchenforum

Das Studienzentrum für Filmtechnologie versteht sich als Mittler zwischen Filmgeräteanwendern und Filmgeräteherstellern und unterstützt vielfältige Aktivitäten des Austauschs. Auf Fachveranstaltungen werden konkrete Projekte durchgeführt, zum Beispiel auf der Filmtechnikmesse Cinec. Außerdem unterstützt das Studienzentrum für Filmtechnologie verschiedene Branchenforen. Dazu kooperiert es mit den Filmberufsverbänden:

-    dem Bundesverband Kinematographie bvk
-    dem Bundesverband der Fernsehkameraleute BVFK
-    dem Bundesverband Schnitt
-    der Cinetechnik Bayern e.V. uvm.

Forschung

In München befindet sich eine der weltweit wichtigsten und größten Forschungsinstitutionen für das Medium Fernsehen: Das Institut für Rundfunktechnik auf dem BR-Gelände in Freimann. Diesem soll selbstverständlich keine Konkurrenz gemacht werden.
Das Studienzentrum für Filmtechnologie will dem gegenüber kleine Forschungsprojekte unterstützen, die an der Schnittstelle zwischen der filmtechnischen Entwicklung und deren gestalterisch-künstlerischer Anwendung liegen. So wurden aus der HFF heraus bereits mehrere Forschungsprojekte generiert: zum Beispiel für die Entwicklung einer Pilotsendung für Handheld-TV, für die Entwicklung einer Software zur 3D-Lichtsimulation, sowie zwei dokumentarische Filmprojekte in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne und Arte und dem Bayerischen Rundfunk. Hinzu kommt die Produktion von Lehrfilmen zu Film- und Fernsehtechnischen Themen, die in der Aus- und Weiterbildung eingesetzt werden können. Hier ist bereits eine Reihe von ca. 20 Titeln zu verschiedensten Themen entstanden.

Forschungsprojekt: 

Das Objektiv im Zeichen von 4K/8K und Ultra High Definition

Viele namhafte Objektivhersteller gehen gerade an die Entwicklung einer neuen Generation von Aufnahmeobjektiven – den Arbeitswerkzeugen der Zukunft für alle Bildgestalter. Doch welche Eigenschaften wünschen sich Kameraleute wirklich von Objektiven - auch im Zeichen von 4K/8K und Ultra High Definition?

Mit einer Umfrage unter internationalen Kameraleuten und einem Symposium hat die HFF München die teils recht widersprüchlichen Interessen und Positionen von Kameraleuten und Objektivherstellern ermittelt und in den technologischen Prozess mit eingebracht.

Bis zum 27. August 2014 war der Link zur Umfrage für alle Bildgestalter aktiv, 441 Kameraleute weltweit nahmen teil. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der European Optical Society am 19. September 2014 in Berlin und auf der Cinec vom 21.-23. September 2014 in München vorgestellt. Den Vollständigen Bericht auf Deutsch  und den Bericht im Kameramann finden Sie hier. Außerdem den Bericht auf Englisch.

Filmtechnikgeschichte

Obwohl von München aus entscheidende Impulse für die Filmtechnik weltweit ausgingen, wird dieses reiche - und ruhmreiche - Kapitel der Technikgeschichte nirgendwo in München angemessen präsentiert. Anfang 2007 wurde an der HFF ein „Arbeitskreis Filmtechnikgeschichte“ gegründet, in dem zur Zeit neben der HFF der
Bayerische Rundfunk, das Institut für Rundfunktechnik, die Fördergemeinschaft Filmtechnik in Bayern e.V. sowie die Firma Arri vertreten sind.
Das Studienzentrum für Filmtechnologie koordiniert die Aktivitäten dieses Arbeitskreises und wird so zur ideellen Heimat für umfangreiche private und institutionelle filmtechnische Sammlungen. Hierbei stehen die fachliche Qualität der Sammlung einerseits und der Respekt vor dem jeweiligen Sammlerkonzept andererseits im Vordergrund. Der besondere Schwerpunkt wird auf die Technologieregion München gelegt. Es wurde eine gemeinsame Datenbank aufgebaut, aus der heraus ein „Virtuelles Filmtechnikmuseum“ entstehen soll.

Weiterbildung

Im Frühjahr 2007 wurde erstmals in enger Abstimmung mit filmtechnischen Betrieben das berufsbegleitende Basisseminar Filmtechnik angeboten. Die Schulungen werden ständig den aktuellen Entwicklungen der Technik angepasst. Heute bietet das SFT unter dem Titel Weiterbildung Kinematographie Seminare zu den Themen Workflows, VFX, 3D, Digital Cinema & HD, Licht, Kameras, Optik, Ton, Postproduktion, Schnitt, Dokumentarfilm und Transmedia an.

Das modulare Weiterbildungsprogramm spricht alle Filmschaffenden an, die aktuelle Entwicklungen ihres Berufes von Grund auf verstehen wollen. Hier können Filmtechniker beim praktischen Arbeiten erfahren, wie Techniken wirklich zum Einsatz kommen. Und Theoretiker wie auch Praktiker Hintergründe Ihres Kernbereiches ebenso wie benachbarter Bereiche kennenlernen, um fundierte Entscheidungen treffen und Problemlösungen finden zu können. Durch eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft (bbw) ist die Kursreihe AZWV-zertifiziert und über Bildungsgutschein zu 100% förderfähig.

 

 
Weitere Informationen über Aufbau, Struktur und Aufgaben das SFT erhalten Sie HIER.