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Studienangebot

Das Studienangebot der Abt. II Technik konzentriert sich jeweils auf das Wintersemester. Im ersten und im dritten Semester werden die wesentlichen technischen und gestalterischen Grundlagen für die Arbeit mit den Medien Film und Fernsehen in Theorie und Praxis vermittelt.

1. Semester: Einführung in die Kinematographie
3. Semester: Fernsehen

Das Lehrangebot der Abteilung II Technik im Grundstudium ist genau mit den Produktionen der Abteilungen III und IV verzahnt. So wird der Film 01 im 2. Semester auf 16mm Schwarzweiß gedreht und der Film 02 im 4. Semester auf einem HD-Videoformat.
Die Veranstaltungen der Abt. Technik im Hauptstudium finden im 5. und 6. Semester statt:

5. Semester: Farbaufnahme analog und digital
6. Semester: Postproduktion

1. Semester: Einführung in die Kinematographie

Die Veranstaltungen im 1. Semester gehen über insgesamt fünf Wochen. An den Vormittagen finden Vorlesungen statt, an den Nachmittagen werden in Gruppen zu je drei Studierenden Übungseinstellungen mit 16mm-Kameras auf Schwarzweißmaterial gedreht. Darin enthalten ist auch eine zweitägige Tonübung.

Am Ende des 1. Semesters steht die Realisiation eines Kurzspielfilms von etwa 5 Minuten Länge. Das Drehbuch "Jack und Bill" ist seit fast 30 Jahren immer dasselbe, so dass sich von Jahrgang zu Jahrgang eine interessante Reihe gebildet hat. Somit erleben sich die Studierenden schon bei der Vorführung von "Jack und Bill" im Kino am Ende des 1. Semesters als Teil der HFF-Filmtradition.

Die Themen des 1. Semesters im Einzelnen:
-    Licht und Sehen
-    Einführung in die Filmtechnik
-    Workflows der Filmproduktion analog und digital
-    Fotografische Optik, Perspektive und Kadrage
-    Lichttechnik und Lichtsetzung
-    Der fotografische Prozess
-    Filmkopierwerkstechnik
-    Fotografische und filmische Bildgestaltung
-    Tonaufnahmetechnik, Tonmischung und Synchronisation
-    Filmschnitt und Montage

Abgeschlossen wird das 1. Semester mit einer praktischen und einer mündlichen Prüfung, deren erfolgreiches Bestehen die Voraussetzung für die Benutzung der Filmkameras, Tonaufnahmegeräte und Schnittsysteme ist.

3. Semester: Fernsehen

Im 3. Semester erfolgt die Einführung in die Arbeit für das Fernsehen. Das Fernsehseminar geht über insgesamt vier Wochen. Am Anfang steht ein Block mit Vorlesungen, danach erfolgen drei Praxisteile zu je drei Tagen, in denen die Arbeit mit mobilen Fernsehkameras und der nonlineare Schnitt praktisch vermittelt wird. Zudem wird als besonderes Highlight in drei Gruppen jeweils eine 3-Kamera-Fernsehstudioproduktion unter Live-Bedingungen realisiert.

Die Themen des 3. Semesters im Einzelnen:
-    Einführung in die Farbenlehre
-    Farbfernsehtechnik
-    Fernsehkameratechnik
-    Fernsehaufzeichnungstechnik
-    Workflows der Fernsehproduktion
-    Gestalterische Arbeit mit der Fernsehkamera
-    Tongestaltung
-    Nonlinearer digitaler Schnitt
-    Fernsehstudioproduktion

Das 3. Semester wird abgeschlossen mit mehreren praktischen Prüfungen sowie der mündlichen Prüfung zum Vordiplom, deren erfolgreiches Bestehen die Voraussetzung für die Benutzung der professionellen Videokameras, der Videoschnittplätze und der Senderegie ist.
Jeder Student, jede Studentin ist danach in der Lage seine/ihre Filme oder Fernsehbeiträge selbständig bzw. in studentischer und professioneller Teamarbeit zu realisieren. Hierbei werden sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abt. II Technik unterstützt.

5. Semester: Farbaufnahme analog und digital

Das Seminar erstreckt sich über zwei Wochen mit einem Vorlesungsblock und nachfolgend Workshops spezialisiert nach Fachabteilungen. Inbegriffen ist auch eine Einführung in die VFX.

Am Ende steht die mündliche Diplomprüfung in der Abt. II Technik.

Studierende die den Studienschwerpunkt Medienwissenschaft wählen, sind dann in der Abt. II Technik fertig. 

6. Semester: Postproduktion

Für die Studierenden die den Studienschwerpunkt Technik gewählt haben veranstalten wir das vierwöchige Schwerpunktseminar, unser besonderes Highlight. Auf vier Tage mit Vorträgen und Präsentationen zu verschiedenen aktuellen Themen folgen drei Wochen mit Praxisworkshops in kleinen Gruppen, aus deren Vielfalt sich jeder Studierende sein individuelles Programm zusammenstellen muss bzw. darf. Obligatorisch ist nur die "Battle of the Systems", ein umfassender, jedes Jahr aktualisierter Kameravergleich. Am Ende steht ein gemeinsames Plenum im Kino, in dem die Arbeitsergebnisse aller Praxisgruppen gemeinsam angeschaut und diskutiert werden.

Die Vortragsthemen (2016):
- Filmlook
- Breitwandverfahren analog und digital
- Workflowkunde mit RAW-Daten
- Higher Frame Rate
- S3D-Stereoskopie
- Looks und LUTs für die digitale Filmproduktion
- Dolby Atmos
- Lichtfeldkinematographie
- LED-Licht
- Lichtsetzung mit dem CRLS-System

Bei der Battle of the Systems 2016 wurden getestet:
- ARRI Alexa
- Canon C 300 Mk. II
- Sony PDW-700
- Sony FS-5
- Panasonic GH-4

Die Workshops (2016):
- Dreh mit der ARRI Alexa 65
- Dreh mit anamorphotischen Objektiven
- Einführung inAfter Effects
- Einführung in Cinema 4D
- Exkursion ins Gebirge: Time Lapse mit der DSLR
- Stopptrick-Animation
- Sound Design für die Stopptrick-Animation
- ARRI Alexa-/Amira-Führerschein
- Color Grading mit DaVinci Resolve
- Das Objektiv und der Look
- Adobe Premiere Advanced
- Dreh mit Gimbals und CableCam
- DCP-Erstellung mit dem Clipster
- Previsualizing
- Einführung in die MS-Stereo-Mikrofonie
- Cine Reflect Lighting System

Nach den Technikveranstaltungen des 6. Semesters muss die Diplomprüfung in der Abteilung II abgelegt werden, der sogenannte Technikabschluss. Dies ist eine technische Facharbeit, deren Thema aus einer großen Palette ausgewählt werden kann. Die Form der Prüfung richtet sich dabei nach dem Thema: ein Vortrag von 45 Minuten mit einer schriftlichen Arbeit, ein Test- oder ein Lehrfilm, eine DVD/Bluray oder eine Website oder eine andere mediale Produktion. Je nach Thema werden diese Technikabschlüsse auch als Gruppenarbeit zu zweit oder zu dritt realisiert. Die Abt. Technik bietet auch selbst Themen an, die oft in Zusammenarbeit mit der Industrie, mit Sendeanstalten oder mit Filmschaffenden bearbeitet werden sollen. Die Technikabschlüsse sind in der HFF-Bibliothek anschaubar.